{"id":33131,"date":"2011-10-21T11:54:11","date_gmt":"2011-10-21T10:54:11","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/?p=33131"},"modified":"2024-01-19T12:43:40","modified_gmt":"2024-01-19T11:43:40","slug":"galenus-von-pergamon-preis-2011-fuer-drei-spitzenleistungen-in-der-pharmakologie-vergeben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/galenus-von-pergamon-preis-2011-fuer-drei-spitzenleistungen-in-der-pharmakologie-vergeben-1033131\/","title":{"rendered":"Excellente Forschung in Deutschland: Der Galenus-von-Pergamon-Preis 2011"},"content":{"rendered":"<p>(ddp direct)Berlin\/Neu-Isenburg\/Heidelberg\/M\u00fcnchen, 21. Oktober 2011. Auch in diesem Jahr hat Springer Medizin den von der \u00c4rzte Zeitung Verlags GmbH gestifteten Galenus-von-Pergamon-Preis vergeben und w\u00fcrdigt damit exzellente Forschung in Deutschland. Nicht jedes neue Medikament ist ein medizinischer Fortschritt. so Klaus Wowereit, Regierender B\u00fcrgermeister von Berlin, und f\u00e4hrt in seinem Gru\u00dfwort fort: <!--more-->Wie gut, dass der Galenus-von-Pergamon-Preis Klarheit schafft. Schon die j\u00e4hrlichen Nominierungen sind eine Hall of Fame, denn vorangegangen ist stets die gr\u00fcndliche Evaluation durch eine fachkundige Jury. Ein Kollegium von insgesamt 12 unabh\u00e4ngigen Experten hat am Nachmittag des 20.10.2011 dar\u00fcber entschieden, wem von den 15 nominierten Kandidaten der Preis zuerkannt werden soll. Noch am selben Abend wurden w\u00e4hrend einer Gala mit 300 geladenen G\u00e4sten, durch die der Mediziner und Moderator Dr. Eckart von Hirschhausen f\u00fchrte, die drei Gewinner bekannt gegeben. Als Schirmherrin des Galenus-von-Pergamon-Preises lobte die Bundesministerin f\u00fcr Bildung und Forschung, Frau Professor Dr. Annette Schavan, die herausragenden Leistungen aller Forscher-Teams. Alle Einreichungen zeichneten sich durch ein sehr hohes Niveau aus. Anschlie\u00dfend \u00fcberreichte sie die Preise in den drei Kategorien Primary Care, Specialist Care und Grundlagenforschung:<br \/> Preistr\u00e4ger in der Kategorie Primary Care<br \/> Der Preis in der Kategorie Primary Care w\u00fcrdigt ein Medikament, das bei einer breiten Patientengruppe eingesetzt wird. In diesem Jahr hat Amgen \/ GlaxoSmithKline (GSK) den Preis bekommen f\u00fcr Prolia\u00ae. Mit Prolia\u00ae steht erstmals ein monoklonaler Antik\u00f6rper, ein gentechnisch hergestellter pharmakalogischer Wirkstoff, zur gezielten Osteoporosetherapie zur Verf\u00fcgung. Der Antik\u00f6per hemmt den Knochenabbau (Knochenresorption) \u00fcber einen physiologischen Wirkmechanismus. Er sch\u00fctzt Frauen in der Postmenopause und M\u00e4nner mit Prostatakrebs vor Frakturen.<br \/> Preistr\u00e4ger in der Kategorie Specialist Care<br \/> Der Preis in der Kategorie Specialist Care zeichnet ein Medikament aus, das zur Behandlung seltener Erkrankungen durch hochspezialisierte \u00c4rzte verwendet wird. In diesem Jahr ist Amgen der Gewinner f\u00fcr Nplate\u00ae. Das Protein Nplate\u00ae ist das erste zugelassene Medikament zur Stimulierung der Thrombozytenbildung. Es ist indiziert zur Behandlung von Erwachsenen mit einer chronischen Immun-(idiopathischen)-thrombozytopenischen Purpura (ITP), die auf andere Therapien nicht ansprechen. Die chornische ITP ist eine schwere Autoimmunerkrankung, die durch niedrige Thrombozytenzahlen im Blut gekennzeichnet ist, was zu schweren Blutungen f\u00fchren kann. Mit dem Medikament gelingt es, die Zahl der Thrombozyten signifikant und dauerhaft zu erh\u00f6hen.<\/p> <p>Die beiden Preistr\u00e4ger erhielten jeweils eine Medaille und eine Urkunde. Alle Arzneimittel-Bewerbungen erf\u00fcllten die Bedingung, dass sie zum Zeitpunkt der Einreichung bereits seit einem Jahr in Deutschland zugelassen und im Handel erh\u00e4ltlich waren.<\/p> <p>Preistr\u00e4ger in der Kategorie Grundlagenforschung<br \/> In dieser Kategorie wird ein Bewerber pr\u00e4miert, der eine herausragende wissenschaftliche Arbeit in der pharmakologischen Grundlagenforschung eingereicht hat. Aus den insgesamt 5 Arbeiten, die es in die Endrunde geschafft haben, ging Professor Wolfgang K\u00fchn aus Freiburg als Sieger hervor. Er und sein Team haben sich in der Forschung um die Entschl\u00fcsselung molekularer Mechanismen der autosomal dominanten polyzystischen Nierenerkrankung (ADPKD) verdient gemacht. Sie konnten den molekularen Mechanismus entschl\u00fcsseln, \u00fcber den die bei der ADPKD gest\u00f6rte Prim\u00e4rzilie mit der mTOR-Aktivierung in Zusammenhang steht. Aus den Erkenntnissen \u00fcber diesen Mechanismus schlie\u00dfen sie, dass sich \u00fcber eine pharmakologische Aktivierung des Stressproteins AMPK die erh\u00f6hte mTOR-Aktiv\u00e4t vermutlich relativ spezifisch und gut vertr\u00e4glich senken l\u00e4sst.<br \/> Der Preistr\u00e4ger erh\u00e4lt zur Medaille und Urkunde zus\u00e4tzlich ein Preisgeld in H\u00f6he von 10.000 .<\/p> <p>In den kommenden Wochen wird Springer Medizin die Medien durch ausf\u00fchrliche Pressemitteilungen \u00fcber die einzelnen Preise\/Preistr\u00e4ger informieren.<br \/> Am gestrigen Abend verlieh Springer Medizin neben dem Galenus-von-Pergamon-Preis auch einen Preis f\u00fcr ehrenamtliches Engagement in Deutschland. Dazu mehr hier.<\/p> <p>Firmenkontakt<br \/> Springer Medizin<br \/> Uschi Kidane<br \/> Tiergartenstrasse 17<\/p> <p>69121 Heidelberg<br \/> Deutschland<\/p> <p>E-Mail: uschi.kidane@springer.com<br \/> Homepage: http:\/\/www.springerfachmedien-medizin.de\/<br \/> Telefon: +49 (6221) 487-8166<\/p> <p>Pressekontakt<br \/> Springer Medizin<br \/> Uschi Kidane<br \/> Tiergartenstrasse 17<\/p> <p>69121 Heidelberg<br \/> Deutschland<\/p> <p>E-Mail: uschi.kidane@springer.com<br \/> Homepage:<br \/> Telefon: +49 (6221) 487-8166<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(ddp direct)Berlin\/Neu-Isenburg\/Heidelberg\/M\u00fcnchen, 21. Oktober 2011. Auch in diesem Jahr hat Springer Medizin den von der \u00c4rzte Zeitung Verlags GmbH gestifteten Galenus-von-Pergamon-Preis vergeben und w\u00fcrdigt damit exzellente Forschung in Deutschland. 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