{"id":33926,"date":"2011-10-28T14:27:04","date_gmt":"2011-10-28T13:27:04","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/?p=33926"},"modified":"2011-10-28T14:27:04","modified_gmt":"2011-10-28T13:27:04","slug":"eine-harte-jugend-als-ausloeser-fuer-gesundheitliche-probleme-im-spaeteren-leben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/eine-harte-jugend-als-ausloeser-fuer-gesundheitliche-probleme-im-spaeteren-leben-1033926\/","title":{"rendered":"K\u00f6rperliche Probleme in der Mitte des Lebens durch Stressfaktoren beim \u00dcbergang ins Erwachsenenleben"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" title=\"Die Studie ist erschienen in der Fachzeitschrift Annals of Behavioral Medicine\" src=\"http:\/\/images.springer.com\/cda\/content\/image\/cda_displayimage.jpg?SGWID=0-0-16-372792-0\" alt=\"\" width=\"98\" height=\"131\" \/>Eine harte Jugend als Ausl\u00f6ser f\u00fcr gesundheitliche Probleme im sp\u00e4teren Leben<\/p> <p>Studie belegt, dass Krankheiten in der Mitte des Lebens durch soziale Stressfaktoren beim \u00dcbergang in das Erwachsenenalter verursacht werden<\/p> <p>New York \/ Heidelberg, 27. Oktober 2011<\/p> <p>Soziale und finanzielle Probleme in der Jugend und im fr\u00fchen Erwachsenenalter hinterlassen k\u00f6rperliche Spuren und f\u00fchren bei M\u00e4nnern und Frauen mittleren Alters zu physiologischen Abnutzungserscheinungen, ungeachtet ihrer Lebensumst\u00e4nde nach der Jugendzeit. <!--more-->Dr. Per E. Gustafsson von der Ume\u00e5 University in Schweden und seine Kollegen fanden heraus, dass die gesundheitlichen Risiken, z.B. hoher Blutdruck, erh\u00f6htes K\u00f6rpergewicht und erh\u00f6hte Cholesterinwerte, im Erwachsenenalter steigen, aufgrund sozialer und materieller Stressfaktoren in der Jugend. Ihre Arbeit erscheint in der <a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"http:\/\/www.springer.com\/?SGWID=1-102-0-0-0\" title=\"Verlag f\u00fcr Fachzeitschriften und wissenschaftliche Publikationen\" >Springer-Fachzeitschrift<\/a> Annals of Behavioral Medicine.<\/p> <p>Die Autoren untersuchten, wie sich soziale Faktoren und materieller Mangel in der Jugend und im Erwachsenenalter auf den K\u00f6rper auswirken, der als Reaktion auf die Stressfaktoren versucht, durch adaptive Anstrengungen das k\u00f6rpereigene Gleichgewicht zu wahren. Diese adaptiven Anstrengungen werden auch als \u201eallostatische Last\u201c bezeichnet. Die allostatische Last gilt als Vorbote verschiedener gesundheitlicher Probleme, u.a. nachlassende physikalische und kognitive F\u00e4higkeiten sowie Herz-Kreislauferkrankungen, unter Umst\u00e4nden mit Todesfolge.<\/p> <p>Im Rahmen einer in Nordschweden durchgef\u00fchrten Kohortenstudie analysierten die Wissenschaftler die Daten von 822 Personen, die ab dem 16. Lebensjahr \u00fcber einen Zeitraum von 27 Jahren an dieser Studie teilgenommen hatten. Sie untersuchten soziale Stressfaktoren wie Krankheit oder Tod der Eltern, soziale Isolation, Bedrohung oder Gewalt sowie materielle Not aufgrund von Arbeitslosigkeit der Eltern, niedrigem Lebensstandard, geringem Einkommen etc. Sie \u00fcberpr\u00fcften dann die allostatische Last bei den 43-j\u00e4hrigen auf der Grundlage 12 biologischer Faktoren in Zusammenhang mit Herz-Kreislaufregulation, K\u00f6rperfettablagerungen, Fettstoffwechsel, Glucoseabbau, Entz\u00fcndung und neuroendokrine Regulation.<\/p> <p>Sie fanden heraus, dass widrige Umst\u00e4nde in der Jugend sich nachteilig und ung\u00fcnstig auf das Erwachsenenleben auswirken k\u00f6nnen. Die Analysen zeigen, dass die Pubert\u00e4t besonders bei Frauen ein sehr sensibler Lebensabschnitt ist, w\u00e4hrend M\u00e4nner als junge Erwachsene sehr sensibel sind. Bei beiden Geschlechtern wurde im Alter von 43 Jahren eine st\u00e4rkere allostatische Last festgestellt, und zwar unabh\u00e4ngig von allen sozio-\u00f6konomischen Benachteiligungen und Widrigkeiten, denen sie als Erwachsene ausgesetzt waren.<\/p> <p>Die Autoren schlie\u00dfen daraus: &#8222;Unsere Ergebnisse unterst\u00fctzen die Hypothese, dass k\u00f6rperliche Probleme in der Mitte des Lebens nicht nur durch die Akkumulation ung\u00fcnstiger sozialer Einfl\u00fcsse im Laufe des Lebens beeinflusst werden, sondern insbesondere auch durch Stressfaktoren beim \u00dcbergang ins Erwachsenenleben.&#8220;<\/p> <p>Quelle<br \/> Gustafsson PE et al (2011). Social and material adversity from adolescence to adulthood and allostatic load in middle-aged women and men: results from the Northern Swedish Cohort. Annals of Behavioral Medicine. DOI 10.1007\/s12160-011-9309-6<\/p> <p>Der vollst\u00e4ndige Artikel steht Journalisten auf Anfrage zur Verf\u00fcgung.<br \/> Kontakt: Joan Robinson, Springer, Tel. +49-6221-487-8130, joan.robinson@springer.com<\/p> <p>Springer-Verlag GmbH, Heidelberg, Zweigniederlassung der Springer-Verlag GmbH, BerlinTiergartenstrasse 17D-69121 Heidelberg<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine harte Jugend als Ausl\u00f6ser f\u00fcr gesundheitliche Probleme im sp\u00e4teren Leben Studie belegt, dass Krankheiten in der Mitte des Lebens durch soziale Stressfaktoren beim \u00dcbergang in das Erwachsenenalter verursacht werden New York \/ Heidelberg, 27. 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