{"id":34355,"date":"2011-11-03T16:34:50","date_gmt":"2011-11-03T15:34:50","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/?p=34355"},"modified":"2016-07-22T14:15:19","modified_gmt":"2016-07-22T13:15:19","slug":"bizerba-hygiene-experte-ralf-steinhilber-ueber-hygienisches-schneiden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/bizerba-hygiene-experte-ralf-steinhilber-ueber-hygienisches-schneiden-1034355\/","title":{"rendered":"Hygiene im Handel"},"content":{"rendered":"<p>Frank Schmidtbauer (freier Journalist): Was fordert der Kunde an der Frischetheke?<\/p> <p>Ralf Steinhilber: H\u00e4ndler punkten beim Kunden, wenn sie demonstrieren, dass sie Lebensmittel hygienisch schneiden. Es ist dabei enorm wichtig, dass der Kunde selbst alle Funktionen der Schneidemaschine versteht. Er muss das Gef\u00fchl haben, dass auch er die Maschine problemlos reinigen k\u00f6nnte. Das stellt uns beim Konstruieren vor gro\u00dfe Herausforderungen.<\/p> <p><!--more-->F.S.: Nach welchen Prinzipien konstruieren Sie die Schneidemaschinen?<\/p> <p>R.S.: Ein Schl\u00fcsselbegriff lautet &#8222;Hygienic Design&#8220;. Die GSP ist zum Beispiel absolut unverbaut. Sie hat glatte, geschlossene Fl\u00e4chen und kaum Ecken oder Kanten. Wir haben die Seitenr\u00e4nder des Geh\u00e4uses leicht erh\u00f6ht, damit Fl\u00fcssigkeiten nicht auf den Fu\u00dfboden tropfen. An der Anschlagplatte befindet sich eine Abflussrinne. Die Maschine steht auf relativ hohen F\u00fc\u00dfen, so dass der Mitarbeiter jederzeit auch die Theke reinigen kann. Diese Bauweise erleichtert die wirksame Reinigung und hilft, eine Bakterienverkeimung zu verhinden.<\/p> <p>F.S.: Was fordern die H\u00e4ndler heutzutage?<\/p> <p>R.S.: Die H\u00e4ndler fordern optimale Reinigungsergebnisse bei geringem Aufwand. Wir konstruieren daher nach folgendem Prinzip: Entweder l\u00e4sst sich die Komponente bequem erreichen und reinigen oder schnell demontieren. Zwischen Motorturm und Messer ist beispielsweise gen\u00fcgend Abstand, so dass man problemlos von hinten reinigen kann &#8211; auch das Messer. Wir verzichten auf Schraubverschl\u00fcsse. Der Schlitten l\u00e4sst sich leicht hochklappen, Abdeckung und Restehalter haben einen Klippmechanismus, mit einem Klick habe ich sie in der Hand. Das verf\u00fchrt geradezu zum Saubermachen.<\/p> <p>F.S.: Sie haben auch die neue Oberfl\u00e4chenveredelung Ceraclean entwickelt. Wie kam es dazu?<\/p> <p>R.S.: Wir haben die Veredelung Ceraclean entwickelt, um Schneidemaschinen noch robuster, korrosionsfester und best\u00e4ndiger gegen Reinigungschemikalien zu machen &#8211; verglichen mit den bekannten Eloxaloberfl\u00e4chen. Ceraclean besteht aus Kunstharz, Keramik und einem Polymer aus Fluor und Kohlenstoff. Sie verf\u00fcgt \u00fcber ausgezeichnete Antihaft- und Gleiteigenschaften. Fl\u00fcssigkeiten perlen deutlich besser als von Eloxal, und auch Fett l\u00e4sst sich schneller entfernen. Die ersten Pilot-Kunden haben best\u00e4tigt, dass sie ihre Maschinen nun signifikant schneller reinigen &#8211; per Hand und Einzelteile sogar in der Sp\u00fclmaschine.<\/p> <p>F.S.: Und wie haben Sie das Material getestet?<\/p> <p>R.S.: Wir haben das Material letztes Jahr im Labor h\u00e4rtesten Pr\u00fcfungen ausgesetzt. Beim Scheuertest haben wir die Oberfl\u00e4che mit einem Schleifpapier der K\u00f6rnung 240 maschinell belastet. Eloxal hielt 1.300 H\u00fcbe lang stand, Ceraclean hingegen 45.000. Das war mehr, als wir erwartet hatten und entsprechend gro\u00df war unsere Begeisterung.<\/p> <p>F.S.: Auch Intertek, ein unabh\u00e4ngiges Pr\u00fcflabor, hat das Material unter die Lupe genommen.<\/p> <p>R.S.: Genau. Mitarbeiter verteilten dabei Pr\u00fcfschmutz auf der Schneidemaschine und lie\u00dfen ihn antrocknen. Sie wischten die Oberfl\u00e4che mit feuchten Reinigungst\u00fcchern ab und bestimmten die verbliebene Menge an Bakterien. Verglichen mit der Ausgangsverkeimung reduzierten sie die Bakterienzahl um 99,9 Prozent. Das war f\u00fcr uns Beweis genug, dass die Oberfl\u00e4che f\u00fcr den Food-Service pr\u00e4destiniert ist.<\/p> <p>F.S.: Und im Kontakt mit Lebensmitteln bestehen keinerlei Bedenken?<\/p> <p>R.S.: Nein, Sie k\u00f6nnten Ceracleanpartikel sogar essen. Die amerikanische Organisation Food-and-Drug-Administration (FDA) hat best\u00e4tigt, dass alle verwendeten Rohstoffe FDA-konform sind. Die GSP Maschine hat \u00fcbrigens auch ein Hygiene-Zertifikat der National-Sanitation-Foundation (NSF) erhalten. Wir werden damit einer der strengsten Hygienenorm gerecht, die international existiert.<\/p> <p>F.S.: Die Maschine BS 38 schneidet ohne \u00d6l. Welche Hygienevorteile entstehen dadurch?<\/p> <p>R.S.: Bei Gatterschneidemaschinen ist man gezwungen, \u00d6l zu verwenden. Leider ist \u00d6l ein perfekter N\u00e4hrboden f\u00fcr Bakterien. \u00dcbertragen sich die Keime auf das Brot, so beginnt es weit vor Ablaufdatum zu schimmeln. Die BS 38 schneidet daher ohne \u00d6l. Schimmelpilze und Co. haben es dadurch enorm schwer.<\/p> <p>F.S.: Herr Steinhilber, wir danken Ihnen f\u00fcr dieses Gespr\u00e4ch<\/p> <p>Firmenkontakt<br \/> Bizerba GmbH &amp; Co. KG<br \/> Claudia Gross<br \/> Wilhelm-Kraut-Stra\u00dfe 65<\/p> <p>72336 Balingen<br \/> Deutschland<\/p> <p>E-Mail: claudia.gross@bizerba.com<br \/> Homepage: http:\/\/www.bizerba.com<br \/> Telefon: +49 7433 12-33 00<\/p> <p>Pressekontakt<br \/> Constancia Consulting<br \/> Patrick Schroeder<br \/> Coburger Str. 3<\/p> <p>53113 Bonn<br \/> Deutschland<\/p> <p>E-Mail: schroeder@constancia-consulting.<br \/> Homepage: http:\/\/www.constancia-consulting.de<br \/> Telefon: 0228 620 43 84<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Frank Schmidtbauer (freier Journalist): Was fordert der Kunde an der Frischetheke? Ralf Steinhilber: H\u00e4ndler punkten beim Kunden, wenn sie demonstrieren, dass sie Lebensmittel hygienisch schneiden. Es ist dabei enorm wichtig, dass der Kunde selbst alle Funktionen der Schneidemaschine versteht. Er muss das Gef\u00fchl haben, dass auch er die Maschine problemlos reinigen k\u00f6nnte. 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