{"id":34690,"date":"2011-11-07T18:40:21","date_gmt":"2011-11-07T17:40:21","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/?p=34690"},"modified":"2011-12-27T11:16:41","modified_gmt":"2011-12-27T10:16:41","slug":"traurige-unfallbilanz-jeden-tag-kommt-es-zu-666-verkehrsunfaellen-mit-rehen-und-wildschweinen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/traurige-unfallbilanz-jeden-tag-kommt-es-zu-666-verkehrsunfaellen-mit-rehen-und-wildschweinen-1034690\/","title":{"rendered":"666 Verkehrsunf\u00e4lle am Tag mit Wildtieren"},"content":{"rendered":"<p>(ddp direct)- Rekordausgaben: Versicherer zahlen erstmals mehr als 500 Millionen Euro f\u00fcr Wildsch\u00e4den<br \/> &#8211; Verkehrstipp: Keine riskanten Ausweichman\u00f6ver<br \/> &#8211; Ratgeber: 5 Tipps zu Versicherungsfragen nach einem Wildunfall<\/p> <p>Die Ausgaben der Kfz-Versicherer f\u00fcr Wildsch\u00e4den erreichten 2010 ein Rekordniveau. Insgesamt zahlten die deutschen Versicherer 520 Millionen Euro f\u00fcr Zusammenst\u00f6\u00dfe zwischen Pkws mit Rehen und Wildschweinen. Damit \u00fcberschritten die Ausgaben erstmals die halbe Milliarden-Euro-Grenze. <!--more-->Auch die Anzahl der bearbeiteten Wildunf\u00e4lle kletterte nach oben. Im vergangenen Jahr bearbeiteten die deutschen Kfz-Versicherer 243.000 Wildsch\u00e4den, das sind 666 entsprechende Verkehrsunf\u00e4lle am Tag. Das geht aus einer aktuellen Statistik der Kfz-Kaskoversicherer hervor, die der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) heute in Berlin vorstellte.<\/p> <p>Wildunf\u00e4lle in Zahlen: Anzahl der Pkw-Wildunf\u00e4lle und Leistungen der Teil- und Vollkaskoversicherer:<br \/> http:\/\/www.gdv.de\/Presse\/Pressemeldungen_2011_Uebersichtsseite\/inhaltsseite29383.html<\/p> <p>Gemessen an allen bearbeiteten Kfz-Teilkaskosch\u00e4den rangieren die Wildunf\u00e4lle allerdings nur auf dem zweiten Platz. Mit weiterhin gro\u00dfem Abstand liegen die Glassch\u00e4den auf dem Spitzenrang, sowohl bei der Anzahl der bearbeiteten F\u00e4lle als auch bei den Leistungen. Auf Platz drei landeten 2010 Sch\u00e4den durch Marderbisse.<\/p> <p>Bearbeitete Pkw-Schadenf\u00e4lle der Teil- und Vollkaskoversicherer<br \/> nach Art des Teilkaskoschadens (2010):<br \/> http:\/\/www.gdv.de\/Presse\/Pressemeldungen_2011_Uebersichtsseite\/inhaltsseite29383.html<\/p> <p>Verkehrstipp: Keine riskanten Ausweichman\u00f6ver<\/p> <p>In Deutschland warnen rund 30.000 Verkehrsschilder vor Wildwechsel, sagt Bernhard Gause, Mitglied der Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrung beim<a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"http:\/\/www.gdv.de\/\" title=\"Die deutsche Versicherungswirtschaft steht f\u00fcr Risikoschutz, Sicherheit und Vorsorge in allen Bereichen des privaten und \u00f6ffentlichen Lebens\" > GDV<\/a>. Doch die wenigsten Autofahrer passen ihr Fahrverhalten der Gefahrenstelle an. Insbesondere am Rand von Wiesen, Feldern und W\u00e4ldern sollte man die Geschwindigkeit drosseln und besonders aufmerksam fahren. Wild ist unberechenbar, insofern gibt es keine goldene Regel. In jedem Fall tun Autofahrer gut daran, in diesen Gegenden vorausschauend zu fahren und bremsbereit zu bleiben, so Gause. Riskante Ausweichman\u00f6ver sollte man unbedingt vermeiden. Der Zusammenprall mit einem anderen Auto oder einem Baum ist in der Regel verheerender als die Kollision mit einem Tier.<\/p> <p>Was leistet die Teilkasko-Versicherung?<\/p> <p>Sch\u00e4den am eigenen Fahrzeug, die durch Haarwild wie Rehe und Wildschweine verursacht werden, zahlt die Teilkaskoversicherung. Einige Versicherer haben ihren Schutz sogar auf alle Wirbeltiere erweitert. F\u00fcr eine schnelle Schadenbearbeitung ist es immer hilfreich, Fotos von Unfallort, Tier und Fahrzeug zu machen, erkl\u00e4rt Gause. Das verungl\u00fcckte Wild sollte man wegen m\u00f6glicher Tollwutgefahr nicht anfassen. Das \u00fcberl\u00e4sst man dem F\u00f6rster oder Jagdp\u00e4chter.<\/p> <p>5 Tipps zu Versicherungsfragen nach einem Wildunfall<\/p> <p>1. Sichern Sie die Unfallstelle ab: Schalten Sie das Warnblinklicht ein und stellen Sie ein Warndreieck auf.<br \/> 2. Benachrichtigen Sie die Polizei.<br \/> 3. Lassen Sie sich am Unfallort eine Wildbescheinigung vom zust\u00e4ndigen F\u00f6rster oder Jagdp\u00e4chter ausstellen.<br \/> 4. Machen Sie Fotos vom Unfall. Damit k\u00f6nnen Sie die Schadenregulierung unter Umst\u00e4nden beschleunigen.<br \/> 5. Rufen Sie Ihren Versicherer an, bevor Sie Reparaturen an Ihrem Pkw beauftragen.<\/p> <p>Firmenkontakt<br \/> Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft<br \/> Christian L\u00fcbke<br \/> Wilhelmstra\u00dfe \/G 43<\/p> <p>10117 Berlin<br \/> &#8211;<\/p> <p>E-Mail: c.luebke@gdv.de<br \/> Homepage: http:\/\/shortpr.com\/y0libs<br \/> Telefon: 030\/2020-5116<\/p> <p>Pressekontakt<br \/> Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft<br \/> Christian L\u00fcbke<br \/> Wilhelmstra\u00dfe \/G 43<\/p> <p>10117 Berlin<br \/> &#8211;<\/p> <p>E-Mail: c.luebke@gdv.de<br \/> Homepage: http:\/\/<br \/> Telefon: 030\/2020-5116<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(ddp direct)- Rekordausgaben: Versicherer zahlen erstmals mehr als 500 Millionen Euro f\u00fcr Wildsch\u00e4den &#8211; Verkehrstipp: Keine riskanten Ausweichman\u00f6ver &#8211; Ratgeber: 5 Tipps zu Versicherungsfragen nach einem Wildunfall Die Ausgaben der Kfz-Versicherer f\u00fcr Wildsch\u00e4den erreichten 2010 ein Rekordniveau. 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