{"id":350,"date":"2008-06-07T12:30:31","date_gmt":"2008-06-07T11:30:31","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/leistungen-freier-radios-mussen-anerkannt-werden-10350\/"},"modified":"2022-05-24T11:50:52","modified_gmt":"2022-05-24T10:50:52","slug":"leistungen-freier-radios-mussen-anerkannt-werden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/leistungen-freier-radios-mussen-anerkannt-werden-10350\/","title":{"rendered":"Leistungen Freier Radios m\u00fcssen anerkannt werden"},"content":{"rendered":"<p> <font size=\"2\"><strong>EU-Ausschuss will Community-Medien f\u00f6rdern<\/strong><\/font><br \/> <font size=\"-1\"><strong><br \/> <\/strong><\/font><\/p> <table style=\"float: right; width: 168px\" border=\"0\" cellpadding=\"5\" cellspacing=\"0\"> <tr> <td align=\"center\" bgcolor=\"#ededed\"> <table border=\"0\" cellpadding=\"3\" cellspacing=\"0\" width=\"168\"> <tr> <td align=\"center\"><\/td> <\/tr> <tr> <td colspan=\"2\" class=\"txtklein\" align=\"center\"><!-- copyrighttext -->Freie Radios leisten einen wichtigen Beitrag zur Medienvielfalt (Foto: pixelio.de, Kai Sch\u00f6ning)<!-- end copyrighttext --><\/td> <\/tr> <\/table> <\/td> <\/tr> <\/table> <p><font face=\"Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif\" size=\"-1\"> <span class=\"txt\"> <!--PTE:ORT-->Stra\u00dfburg (pte\/07.06.2008\/13:20) #Der Ausschuss f\u00fcr Kultur und Bildung des EU-Parlaments http:\/\/www.europarl.europa.eu hat sich in einem aktuellen Beschluss daf\u00fcr ausgesprochen, den Community-Medien k\u00fcnftig mehr Gewicht beizumessen. Wie das Branchenportal radioWOCHE berichtet, hat der Ausschuss die Kommission und die Mitgliedsstaaten dazu aufgefordert, f\u00fcr mehr Anerkennung und Unterst\u00fctzung Freier Radios und anderer Community-Medien zu sorgen und ihrem Beitrag zu Medienpluralismus und kultureller Vielfalt mehr Aufmerksamkeit zu widmen.<\/span><\/font><!--more--><font face=\"Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif\" size=\"-1\"><span class=\"txt\"> Anlass der Beschlussfassung waren eine Studie zum Status von Community-Medien in Europa und der daran ankn\u00fcpfende Bericht der \u00f6sterreichischen EU-Abgeordneten Karin Resetarits. Dieser fordert technische, rechtliche und wirtschaftliche Unterst\u00fctzung ein und will die Anerkennung des wichtigen Beitrags der Community-Medien zur Informationsvielfalt vorantreiben.<\/span><\/font><\/p> <p><font face=\"Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif\" size=\"-1\">&#8222;Alternative Medien beg\u00fcnstigen nicht das Sich-Abschotten einer Gruppe. Im Gegenteil: Sie f\u00f6rdern eine bessere soziale Integration, indem sie etwa \u00fcber Rechte, Ausbildung oder den Zugang zu \u00f6ffentlichen Diensten informieren und gleichzeitig ihren Zuh\u00f6rern eine direkte Teilnahme und Er\u00f6rterung ihrer Probleme erm\u00f6glichen&#8220;, erkl\u00e4rt Resetarits. Freie Radiosender seien als Ausdrucksmittel von Personengruppen zu sehen, die dem &#8222;Projekt sozialer und kultureller Integration&#8220; dienen. &#8222;Freie Radios geh\u00f6ren den Menschen, die sie nutzen&#8220;, erg\u00e4nzt Thomas Kupfer, Vorstandsmitglied des Community Media Forum Europe (CMFE) www.cmfe.eu , im Gespr\u00e4ch mit pressetext. Ihre partizipative Struktur sei ein wesentlicher Aspekt ihres grunds\u00e4tzlichen Ansatzes.<\/font><\/p> <p><font face=\"Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif\" size=\"-1\">&#8222;Die Situation von Community-Medien ist in den EU-Mitgliedsstaaten sehr unterschiedlich&#8220;, stellt Kupfer fest. Das liege zum Teil an der gro\u00dfen Auslegungsspannweite der Medien in diesem Bereich, aber auch an den sehr unterschiedlichen politisch-rechtlichen Rahmenbedingungen in den einzelnen L\u00e4ndern. &#8222;In Deutschland ist die Radiopolitik beispielsweise L\u00e4ndersache. In manchen Bundesl\u00e4ndern sind nicht-kommerzielle lokale Radioanbieter zugelassen, in anderen nicht&#8220;, schildert Kupfer. Auch in Bezug auf den finanziellen Status von Community-Medien seien die Unterschiede hierzulande gro\u00df. &#8222;Die F\u00f6rdermodelle variieren von Land zu Land. Teilweise werden Freie Radios \u00fcber einen kleinen Teil der Rundfunkgeb\u00fchren mitfinanziert&#8220;, erl\u00e4utert Kupfer.<\/font><\/p> <p><font face=\"Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif\" size=\"-1\">&#8222;Die aktuelle EU-Entscheidung ist ein wichtiger Schritt nach vorne. Man sollte die Leistungen der Freien Radios endlich anerkennen&#8220;, stellt Kupfer klar. Es sei notwendig, die Politik mit den spezifischen Problemen der Community-Medien zu konfrontieren. &#8222;Dieser Sektor sollte in seiner ganzen Vielfalt politisch-rechtlich anerkannt werden&#8220;, fordert Kupfer. Dazu geh\u00f6re auch, sich geeignete Unterst\u00fctzungsma\u00dfnahmen f\u00fcr Frequenzen und zielgerichtete wirtschaftliche F\u00f6rderinstrumentarien zu \u00fcberlegen. &#8222;Bei den Freien Radios gibt es sehr viele ambitionierte, kreative Projekte, die man ermutigen sollte. Sie sind mittlerweile eine wichtige kulturelle Plattform&#8220;, so Kupfer abschlie\u00dfend.  <a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"http:\/\/www.pressetext.de\/\"  target=\"_new\" rel=\"noopener\"><\/a><br \/> Aussender: <a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"http:\/\/www.pressetext.de\/\"  target=\"_new\" rel=\"noopener\">pressetext.deutschland<\/a><br \/> Redakteur:                        Markus Steiner<br \/> email: <a href=\"mailto:steiner%40pressetext.com\">steiner@pressetext.com<\/a><br \/> Tel. +43-1-81140-317   <\/font><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>EU-Ausschuss will Community-Medien f\u00f6rdern Freie Radios leisten einen wichtigen Beitrag zur Medienvielfalt (Foto: pixelio.de, Kai Sch\u00f6ning) Stra\u00dfburg (pte\/07.06.2008\/13:20) #Der Ausschuss f\u00fcr Kultur und Bildung des EU-Parlaments http:\/\/www.europarl.europa.eu hat sich in einem aktuellen Beschluss daf\u00fcr ausgesprochen, den Community-Medien k\u00fcnftig mehr Gewicht beizumessen. 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