{"id":356,"date":"2008-06-10T12:58:53","date_gmt":"2008-06-10T11:58:53","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/system-fur-anonyme-journalisten-kontakte-gestartet-10356\/"},"modified":"2022-05-24T11:50:53","modified_gmt":"2022-05-24T10:50:53","slug":"system-fur-anonyme-journalisten-kontakte-gestartet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/system-fur-anonyme-journalisten-kontakte-gestartet-10356\/","title":{"rendered":"System f\u00fcr anonyme Journalisten-Kontakte gestartet"},"content":{"rendered":"<p> <font size=\"-1\"><strong>Tool illustriert Ans\u00e4tze f\u00fcr Anonymit\u00e4t und Sicherheit<\/strong><\/font><\/p> <table style=\"float: right; width: 168px\" border=\"0\" cellpadding=\"5\" cellspacing=\"0\"> <tr> <td align=\"center\" bgcolor=\"#ededed\"> <table border=\"0\" cellpadding=\"3\" cellspacing=\"0\" width=\"168\"> <tr> <td align=\"center\"><\/td> <\/tr> <tr> <td colspan=\"2\" class=\"txtklein\" align=\"center\"><!-- copyrighttext --><!-- end copyrighttext --><\/td> <\/tr> <\/table> <\/td> <\/tr> <\/table> <p><font face=\"Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif\" size=\"-1\"> <span class=\"txt\"> <!--PTE:ORT-->Berlin (pte\/10.06.2008\/13:43) &#8211; Die German Privacy Foundation (GPF) www.privacyfoundation.de hat gestern, Montag, in Kooperation mit dem Berliner Datenschutzbeauftragten die PrivacyBox privacybox.de vorgestellt. Das Web-Interface ist f\u00fcr den anonymen und sicheren Kontakt von Informanten mit Journalisten gedacht und illustriert dabei, wie g\u00e4ngige Technologien und einfache Ans\u00e4tze die Sicherheit von Nutzern im Internet verbessern k\u00f6nnen. &#8222;Wir haben vorhandene L\u00f6sungen benutzerfreundlich kombiniert&#8220;, meint Burkhard Schr\u00f6der, Vorstandsvorsitzender der GPF, gegen\u00fcber pressetext.<\/span><\/font><!--more--><br \/> <font face=\"Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif\" size=\"-1\"><span class=\"txt\"><br \/> \u00dcber ein einfaches Webformular, das durch SSL-Verschl\u00fcsselung abgesichert ist, k\u00f6nnen Informanten anonym Nachrichten senden. Die Empf\u00e4nger k\u00f6nnen Nachrichten entweder weiterleiten lassen oder mit einem E-Mail-Client via POP3-SSL abrufen. &#8222;Wir empfehlen, dass die E-Mails auf dem Server bleiben&#8220;, betont jedoch Schr\u00f6der. Dort seien sie in einem verschl\u00fcsselten Container gespeichert und damit auch sicher, wenn beispielsweise der physische Server beschlagnahmt wird. Weiters werden Nutzer darauf hingewiesen, dass sie E-Mails beispielsweise mittels OpenPGP-Key verschl\u00fcsseln k\u00f6nnen, um auch au\u00dferhalb dieser Umgebung h\u00f6here Sicherheit zu erreichen. Ferner werden die IP-Adressen der PrivacyBox-Nutzer nicht gespeichert, sodass diese wirklich anonym bleiben &#8211; zumindest bis 1. Januar 2009, ab dem die Speicherung der IP-Adressen gesetzlich vorgeschrieben ist. Doch User werden schon jetzt darauf hingewiesen, dass sie mithilfe von Werkzeugen wie beispielsweise JAP Anon Proxy http:\/\/anon.inf.tu-dresden.de ihre tats\u00e4chliche IP-Identit\u00e4t verschleiern k\u00f6nnen.<\/span><\/font><\/p> <p><font face=\"Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif\" size=\"-1\">Der Quellcode der PrivacyBox ist Open Source und steht auf der Webseite zum Download bereit. &#8222;Je offener das System ist, desto sicherer ist es&#8220;, erkl\u00e4rt Schr\u00f6der gegen\u00fcber pressetext. Zum einen k\u00f6nnten etwaige Schwachstellen mithilfe der Community eher ausgemerzt werden, zum anderen werde das Vertrauen gef\u00f6rdert. Durch die Offenheit des Quellcodes k\u00f6nnten Skeptiker leicht \u00fcberpr\u00fcfen, dass die PrivacyBox wirklich das tut, was die GPF verspricht. Eine missbr\u00e4uchliche Nutzung dagegen sei laut Schr\u00f6der unwahrscheinlich. &#8222;Wer wirklich kriminelle Energien hat, nutzt wohl andere Systeme&#8220;, ist er \u00fcberzeugt. Das implementierte Limit der Dateigr\u00f6\u00dfe von 600 Kilobyte etwa beuge illegalem Filesharing vor, w\u00e4hrend sich f\u00fcr andere Aktivit\u00e4ten oft Technologien wie beispielsweise Internet-Relay-Chats oder anonyme Remailer anbieten w\u00fcrden. &#8222;Falls glaubw\u00fcrdig nachgewiesen wird, dass ein PrivacyBox-Account missbraucht wird, werden wir angemessen vorgehen&#8220;, betont Schr\u00f6der dennoch.<\/font><\/p> <p><font face=\"Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif\" size=\"-1\">&#8222;Informanten k\u00f6nnen Journalisten weiterhin sicher und anonym Informationen zukommen lassen&#8220;, fasst Schr\u00f6der abschlie\u00dfend zusammen, was die PrivacyBox nach Ansicht des GPF bewirkt. Dabei zeigt das System ganz im Sinne des erkl\u00e4rten Ziels des Vereins, dass Anonymit\u00e4t und Sicherheit der Kommunikation im Internet mit relativ einfachen, verbreiteten Methoden gesch\u00fctzt werden k\u00f6nnen. (Ende)<br \/> <br clear=\"all\" \/> <a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"http:\/\/www.pressetext.de\/\"  target=\"_new\" rel=\"noopener\"><\/a><br \/> Aussender: <a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"http:\/\/www.pressetext.de\/\"  target=\"_new\" rel=\"noopener\">pressetext.deutschland<\/a><br \/> Redakteur:                        Thomas Pichler<br \/> email: <a href=\"mailto:pichler%40pressetext.com\">pichler@pressetext.com<\/a><br \/> Tel. +43-1-81140-303   <\/font><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tool illustriert Ans\u00e4tze f\u00fcr Anonymit\u00e4t und Sicherheit Berlin (pte\/10.06.2008\/13:43) &#8211; Die German Privacy Foundation (GPF) www.privacyfoundation.de hat gestern, Montag, in Kooperation mit dem Berliner Datenschutzbeauftragten die PrivacyBox privacybox.de vorgestellt. 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