{"id":370,"date":"2008-06-17T15:14:50","date_gmt":"2008-06-17T14:14:50","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/web-20-hype-oder-substanz-10370\/"},"modified":"2010-07-26T14:22:27","modified_gmt":"2010-07-26T13:22:27","slug":"web-20-hype-oder-substanz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/web-20-hype-oder-substanz-10370\/","title":{"rendered":"Web 2.0: Hype oder Substanz?"},"content":{"rendered":"<p>Neuerscheinung der WiGIM \u2013 Marketingforschung Aktuell<strong>H. Diller ( Hrsg.): Web 2.0: Hype oder Substanz?<\/strong><em> <\/em><em>Beeinflussen virtuelle Communities auch reale soziale Kontakte? Was versteht man unter social bookmarking? Was macht Dienste wie \u201efacebook\u201c so erfolgreich? Wie steht es um die Nachhaltigkeit der neuen Internetwelle? Handelt es sich bei Web 2.0 nur um einen neuen Hype, der bald wieder verschwinden wird, oder um eine substanzielle Neuerung in der Kommunikations- und Internetwelt? Diese und weitere Fragen wurden auf einer Fachtagung der WiGIM diskutiert. Die Ergebnisse dieser Tagung sind nun als Buch erschienen.<\/em><!--more--><strong><font face=\"Times New Roman\"> <\/font><\/strong><\/p> <p><strong>Prof. Dr. Marc Dr\u00fcner<\/strong> leitete die Tagung mit einem Vortrag \u00fcber die <strong>Potenziale des Web 2.0<\/strong> im Innovations-, Marketing- und Kommunikationsmanagement ein. Er hob den Unterschied des neuen Web 2.0 gegen\u00fcber dem alten Web 1.0 hervor. Besondere Aufmerksamkeit schenkte Dr\u00fcner in seinen Ausf\u00fchrungen auch den Communities und erl\u00e4uterte deren Bedeutung als Kommunikationskanal f\u00fcr das Marketing.<\/p> <p><strong>Dirk Schallhorn<\/strong> stellte am Beispiel der <strong>Hamburg-Mannheimer Versicherung<\/strong> dar, wie ein Versicherungsunternehmen die M\u00f6glichkeiten des Web 2.0 im Rahmen seiner Marketingstrategie umsetzt. Er machte deutlich, wie man die neuen Internetanwendungen auch in klassischen Branchen Schritt f\u00fcr Schritt einsetzen kann. Schallhorn wies zudem auf den starken Machtzuwachs der Internetnutzer durch die neuen M\u00f6glichkeiten des Web 2.0 hin. \u00dcber Communities nehmen diese aktiv Einfluss auf das Markenimage und das Innovationsgeschehen. Es sei besser, die Wirkungen eines kritischen Publikums durch \u201eOpinion Management\u201c zu kanalisieren, statt sich hinter Kommunikationsmauern zu verschanzen.<\/p> <p><strong>Dr. Wolfgang Adlwarth<\/strong> stellte Profile und Kaufverhalten der <strong>Online-Shopper 2007 <\/strong>in Deutschland vor. Er betonte, dass das Internet in Deutschland zu einem Alltagsmedium geworden sei, das l\u00e4ngst nicht mehr nur junge Leute, sondern vielmehr alle Bev\u00f6lkerungsschichten erreicht. Online shoppen und das Einholen von Informationen via Internet sind so h\u00e4ufig geworden, dass das Marketing heute gezwungen ist, das Internet als Vertriebs- und Kommunikationskanal zu nutzen.<\/p> <p><strong>Prof. Dr. Frank Piller<\/strong> referierte in seinem Vortrag \u201e<strong>Wie Kunden zu Co-Produzenten werden<\/strong>\u201c \u00fcber die neuen Entwicklungen im Bereich Open Innovation und Mass Customization. Im Rahmen des Mass Customization wird der Kunde mittlerweile in jeden Schritt der Wertsch\u00f6pfung einbezogen. Dieses neue Gesch\u00e4ftsmodell wird auch als Interaktive Wertsch\u00f6pfung bzw. crowd-sourcing bezeichnet. Das Schlagwort der \u201eOpen Innovation\u201c charakterisierte Piller als einen Bereich, in dem nicht mehr nach direkten Probleml\u00f6sungen gesucht wird. Probleme werden vielmehr auf Plattformen, wie bspw. innocentive.com, ver\u00f6ffentlicht, wodurch sich Spezialisten auf der ganzen Welt an der L\u00f6sung des Problems beteiligen.<\/p> <p><strong>Dr. Johann F\u00fcller<\/strong>, Vorstand und Mitbegr\u00fcnder der Hyve AG, referierte \u00fcber das <strong>kreative Potenzial von Online-Communities f\u00fcr das Marketing und die Produktentwicklung<\/strong>. Er wies auf den gro\u00dfen Aufwand hin, der mit einer Nutzung des Web 2.0 verbunden sei, die deshalb auch nur f\u00fcr bestimmte Bereiche und Produkte sinnvoll w\u00e4re. F\u00fcller beschrieb des Weiteren die Innovationsaktivit\u00e4ten innerhalb von Communities und die sich daraus ergebenden Potenziale f\u00fcr Unternehmen, beispielsweise bei der Marktforschung mittels Netnographie oder der Suche nach Zielgruppen f\u00fcr Neuproduktkonzepte.<\/p> <p>Abschlie\u00dfend berichtete <strong>Dr. Markus J. Krechting <\/strong>von der <strong>neckermann.de AG<\/strong> \u00fcber die Umwandlung des traditionellen Katalog-Versandh\u00e4ndlers zu einem erfolgreichen Internetanbieter. Zuk\u00fcnftig erwartet Krechting vor allem eine Ver\u00e4nderung der Beziehung zwischen Unternehmen und Kunden. Diese Beziehung wird sich laut Krechting insbesondere durch den Einfluss von Communities, in denen \u00fcber Produkte und Services diskutiert wird, neu definieren. Anbieter werden immer weniger in einem B2C-Markt agieren, sondern zunehmend in einem B2C-[C2C]-Umfeld.<\/p> <p><em><font face=\"Arial\"><strong>H. Diller (Hrsg.): Web 2.0: Hype oder Substanz?<\/strong>, Wissenschaftliche Gesellschaft f\u00fcr innovatives Marketing, N\u00fcrnberg 2008, Preis: \u20ac 30,- (incl. 7 % MwSt, zzgl. \u20ac 1,50 Versand), ISBN 978-3-933286-42-0.<\/font><\/em><em><font face=\"Arial\"> <\/font><\/em><\/p> <p><strong>Bestellung<\/strong>Direkt bei der WiGIM \u2013 Wissenschaftliche Gesellschaft f\u00fcr Innovatives Marketing e.V.,c\/o Lehrstuhl f\u00fcr Marketing, Univ. Erlangen-N\u00fcrnberg,Postfach 39 31, 90020 N\u00fcrnbergFax: 0911 \/ 5302 \u2013 210 Email: <a href=\"mailto:Doris.Haeusner@wiso.uni-erlangen.de\">Doris.Haeusner@wiso.uni-erlangen.de<\/a>oder \u00fcber den Buchhandel<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Neuerscheinung der WiGIM \u2013 Marketingforschung AktuellH. Diller ( Hrsg.): Web 2.0: Hype oder Substanz? Beeinflussen virtuelle Communities auch reale soziale Kontakte? Was versteht man unter social bookmarking? Was macht Dienste wie \u201efacebook\u201c so erfolgreich? 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