{"id":38062,"date":"2011-12-05T16:35:05","date_gmt":"2011-12-05T15:35:05","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/?p=38062"},"modified":"2013-01-30T12:16:18","modified_gmt":"2013-01-30T11:16:18","slug":"boni-in-der-gesundheitsversicherung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/boni-in-der-gesundheitsversicherung-1038062\/","title":{"rendered":"Gesundheitsbereich auf Basis eines Verursacher-Prinzips?"},"content":{"rendered":"<p>(ddp direct)Was w\u00e4re, wenn sich die Versicherungsbeitr\u00e4ge im Gesundheitsbereich an der Lebensweise des Versicherten orientieren w\u00fcrden auf Basis eines Verursacher-Prinzips, \u00e4hnlich dem System der KFZ-Versicherungen? In Deutschland sind seit der Gesundheitsreform Boni erlaubt, werden von den Versicherern bislang nur h\u00f6chst inkonsequent angeboten. Auch in der Schweiz ist ein Rabatt-System dieser Art ab 2012 m\u00f6glich. An der Uni Basel werden bereits jetzt erste Schritte getestet. Wissenschaftler bereiten dort derzeit ein europaweit einzigartiges Testverfahren vor, das einem Bonus-System als Basis dienen soll.<\/p> <p><!--more-->Die krebsartig um sich greifenden Volkskrankheiten sind eine immer gr\u00f6\u00dfere Belastung f\u00fcr unser Gesundheitssystem und somit f\u00fcr unsere Volkswirtschaft. Schon bald werden die Herausforderungen, vor die uns Diabetes, R\u00fcckenleiden, Adipositas, Herz-Kreislauf-Leiden oder das Burnout-Syndrom stellen, nicht mehr bezahlbar sein. Aber hierzulande ist man offenbar noch nicht so weit, auf diese Bedrohung strukturell zu reagieren, so Max Barth, Verlagsleiter und Chefredakteur von Deutschlands und Europas f\u00fchrendem Fachmagazin der Fitness und Gesundheitsbranche, body LIFE, gestern Abend am Rande der diesj\u00e4hrigen Verleihung der deutschen body LIFE Awards.<\/p> <p>Zu dem allj\u00e4hrlichen Top-Event der Branche kamen am Freitag, 2. Dezember, wieder die Unternehmens-Chefs, Entscheider und Opinionleader der deutschen Fitness- und Gesundheitsbranche sowie etliche G\u00e4ste aus dem europ\u00e4ischen Ausland ins Baden-Badener Kurhaus. Fu\u00dfball-Bundestrainer Jogi L\u00f6w gratulierte per Videobotschaft dem Fitness- und Gesundheits-Urgestein Werner Pfitzenmeier zum body LIFE Lifetime Award. Pfitzenmeier ist ein Mann der ersten Stunde, der gemeinsam mit Arnold Schwarzenegger und Ralph M\u00f6ller einmal mit Kraftsport begann und heute mit enormem Erfolg die f\u00fcnftgr\u00f6\u00dfte Fitnesskette Deutschlands leitet. Sein Unternehmen mit Sitz im Baden-W\u00fcrttembergischen Schwetzingen bietet schon seit vielen Jahren die volle Bandbreite an Fitness- Gesundheits-, und Wellness-Dienstleistungen und w\u00e4chst st\u00e4ndig weiter. Nur Kraftsport gibt es dort schon lange nicht mehr. Daf\u00fcr unterst\u00fctzt die Gruppe viele Vereine und Leistungssportler.<\/p> <p>L\u00e4ngst beherrschen gesundheitliche Themen wie Pr\u00e4vention und Rehabilitation sowie zunehmend auch therapeutische Ans\u00e4tze die Fitness- und Gesundheits-Branche. In seiner Keynote stellte der Pr\u00e4sident des Schweizerischen Fitness- und Gesundheitscenterverbandes (SFGV), Claude Ammann, die j\u00fcngsten Ma\u00dfnahmen vor, die in der Schweiz gegen die Volksleiden und ihre gesellschaftlichen Auswirken unternommen werden: Die chronischen, nicht \u00fcbertragbaren Krankheiten haben stark zugenommen. Und weil die Menschen f\u00fcr diese Krankheiten mitverantwortlich sind, m\u00fcssen neue Regeln aufgestellt werden, so Ammann. Er nennt einen wissenschaftlich belegten L\u00f6sungsansatz: Mehr Bewegung. Ammann wird noch deutlicher: Bewegung wirkt wie ein Medikament und ist letztendlich die beste Medizin. Er berichtet: Alternative Versicherungsmodelle, die das Erreichen von Gesundheitszielen und das messbare Einhalten von Therapien finanziell belohnen, sind in der Schweiz per 2012 zuzulassen. Daraus muss ein Nutzen f\u00fcr die Gesellschaft generiert werden. Roland Steiner, Projektleiter der Basler Studie auf Seiten des SFGV, erl\u00e4utert: Jeder Versicherer, der solche Modelle anbietet, soll weiterhin eine Grundversicherung ohne finanzielle Anreize anbieten. Das Bonus-System w\u00e4re eine Erg\u00e4nzung und k\u00f6nnte bei Nachweis eines gesundheitswirksamen Bewegungsverhaltens wirken wie das Rabattsystem von Autohaftpflicht-Versicherungen.<\/p> <p>Im Rahmen der Award-Veranstaltung ordnete Prof. Gerhard Huber von der Universit\u00e4t Heidelberg die Schweizer Studie auch f\u00fcr den deutschen Markt und die deutsche Gesellschaft ein: Bislang \u00fcberwiegt bei uns der Solidarit\u00e4tsgedanke, dem zu Folge alle exakt gleich behandelt werden sollen. Aber dies ist kein Modell f\u00fcr die Zukunft. Body LIFE-Chef Max Barth: Viele Menschen unserer westlichen Zivilisationen leiden in drastisch zunehmendem Ma\u00dfe unter ihrem eigenen Wohlstand und daran, dass sie nicht damit umgehen k\u00f6nnen. Prof. Gerhard Huber erg\u00e4nzt: Wir m\u00fcssen dringend und gezielt daf\u00fcr sorgen, dass sich die Menschen mehr bewegen.<\/p> <p>Firmenkontakt<br \/> Health and Beauty Business Media GmbH<br \/> Max Barth<br \/> Karl-Friedrich-Str. -18 14<\/p> <p>76133 Karlsruhe<br \/> D<\/p> <p>E-Mail: max.barth@health-and-beauty.com<br \/> Homepage: <a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"http:\/\/www.bodylife.com\" title=\"body LIFE Deutschland \" >http:\/\/www.bodylife.com<\/a><br \/> Telefon: 0721-165112<\/p> <p>Pressekontakt<br \/> Health and Beauty Business Media GmbH<br \/> Max Barth<br \/> Karl-Friedrich-Str. -18 14<\/p> <p>76133 Karlsruhe<br \/> D<\/p> <p>E-Mail: max.barth@health-and-beauty.com<br \/> Homepage: http:\/\/<br \/> Telefon: 0721-165112<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(ddp direct)Was w\u00e4re, wenn sich die Versicherungsbeitr\u00e4ge im Gesundheitsbereich an der Lebensweise des Versicherten orientieren w\u00fcrden auf Basis eines Verursacher-Prinzips, \u00e4hnlich dem System der KFZ-Versicherungen? 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