{"id":39293,"date":"2011-12-13T17:31:35","date_gmt":"2011-12-13T16:31:35","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/?p=39293"},"modified":"2018-11-23T13:51:04","modified_gmt":"2018-11-23T12:51:04","slug":"hauptsache-gesund-kleine-leute-mit-klaren-vorstellungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/hauptsache-gesund-kleine-leute-mit-klaren-vorstellungen-1039293\/","title":{"rendered":"Elefanten-Kindergesundheitsstudie 2011\/2012"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" title=\"Prof. Dietrich Gr\u00f6nemeyer, Friedhelm G\u00fcthoff (DKSB), Ulrich Effing (Elefanten Schuhe) und Anja Beisenkamp (PROSOZ) stellten die Studienergebnisse vor.\" src=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-content\/imagescaler\/17b0924f0d23a1fb6493a4c798bf3d06.jpg\" alt=\"\" width=\"130\" height=\"86\" imagescaler=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-content\/imagescaler\/474e117e9c3bce4f5d4310ad6e8173db.jpg\" \/>(ddp direct)K\u00d6LN\/ESSEN. Gesund sein und gesund bleiben das ist schon j\u00fcngsten Kindern sehr wichtig. Bereits 7- bis 9-J\u00e4hrige haben ausgepr\u00e4gte Vorstellungen \u00fcber ihre eigene Gesundheit, und sie sind bereit, selbst etwas daf\u00fcr zu tun. An erster Stelle steht eine gesunde Ern\u00e4hrung, gefolgt von Sport und Bewegung. Zu diesen Ergebnissen kommt die Elefanten-Kindergesundheitsstudie 2011\/2012 in Kooperation mit dem Deutschen Kinderschutzbund (DKSB). F\u00fcr die gr\u00f6\u00dfte und bundesweit einzige Studie dieser Art wurden fast 5.000 Kinder zwischen 7 und 9 Jahren in einer f\u00fcr Deutschland repr\u00e4sentativen Stichprobe befragt.<\/p> <p><!--more-->F\u00fcr 83 % der Kinder ist Gesundheit sehr wichtig.<br \/> Die mit weitem Abstand wichtigste Voraussetzung, um sich gesund zu f\u00fchlen, ist f\u00fcr 62 % der Kinder eine gesunde Ern\u00e4hrung. F\u00fcr 34 % sind Sport und Bewegung sehr wichtig. Bereits an dritter Stelle nennen Kinder Aspekte der seelischen Gesundheit zum Beispiel Spa\u00df haben, traurig sein d\u00fcrfen oder keine Angst haben. Das k\u00f6rperliche Wohlbefinden spielt \u00fcberraschenderweise keine besondere Rolle: Obwohl fast ein Drittel der Kinder h\u00e4ufig oder regelm\u00e4\u00dfig Schmerzen empfindet (29 %), nennt nur jedes zehnte Kind die Abwesenheit von Krankheit als wichtiges Kriterium, um sich gesund zu f\u00fchlen.<\/p> <p>Kinder sorgen gerne f\u00fcr ihre Gesundheit vor<br \/> Eins der wichtigsten Ergebnisse der Studie: Kinder wissen nicht nur erstaunlich gut \u00fcber Gesundheit Bescheid sie sind auch selbst bereit, aktiv vorzusorgen. Kinder zeigen ein ausgepr\u00e4gtes Vorsorgeverhalten und zwar aus eigener Motivation und nicht, um dem Wunsch der Eltern oder Lehrer zu entsprechen, erkl\u00e4rt Anja Beisenkamp, Leiterin des PROSOZ-Instituts f\u00fcr Sozialforschung PROKIDS. Die meisten Kinder wissen selbst, dass sie etwas f\u00fcr ihre Gesundheit tun k\u00f6nnen und tun bereits eine Menge. Die Elefanten-Kindergesundheitsstudie zeigt, dass der Einfluss der Eltern auf das Verhalten geringer sei als oft angenommen, so die Diplom-Psychologin.<\/p> <p>Prof. Gr\u00f6nemeyer: Bereitschaft der Kinder besser nutzen<br \/> Die Elefanten-Kinderstudie gibt damit neue Ansatzpunkte, Kinder m\u00f6glichst fr\u00fch an einen gesundheitsorientierten Lebensstil heranzuf\u00fchren: In jungen Jahren gibt es eine erstaunlich hohe Bereitschaft, etwas f\u00fcr die eigene Gesundheit zu tun, erkl\u00e4rte Prof. Dr. Dietrich Gr\u00f6nemeyer. Diese Chance muss besser genutzt werden, indem die Bereitschaft der Kinder angeleitet und in die Tat umgesetzt wird, so der Mediziner bei der Vorstellung der Studie im K\u00f6lner Elefantenhaus.<\/p> <p>Schule als T\u00fcr\u00f6ffner zur Gesundheitsorientierung<br \/> Die Antworten der befragten Kinder weisen allerdings auch auf Defizite hin: Immerhin ein Drittel der befragten Grundsch\u00fcler gibt an, dass Gesundheit im Unterricht nicht oder nur wenig vorkommt. Dabei kann gerade die Schule als T\u00fcr\u00f6ffner eine wichtige Rolle spielen: Wird das Thema Gesundheit in der Schule behandelt, dann werden Kinder neugierig auf mehr Wissen und zeigen mehr Interesse an anderen Wissensvermittlern, erl\u00e4uterte Anja Beisenkamp, Leiterin des PROKIDS-Instituts.<\/p> <p>DKSB: Kinder brauchen praktische Anleitung sonst entstehen Defizite<br \/> Der Deutsche Kinderschutzbund (DKSB) sieht die Grundschulen daher in einer zentralen Rolle: Zehn Prozent der 7- bis 9-J\u00e4hrigen wissen nur wenig dar\u00fcber, wie sie gesund bleiben k\u00f6nnen; mehr als jedes vierte Kind ist unsicher. Es besteht die Gefahr, dass zu viele Kinder auf der Strecke bleiben denn im Hinblick auf Information, Anleitung und Beteiligung tun sich schon in fr\u00fchen Jahren erhebliche Unterschiede bei den Kindern auf. Es muss daher eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe werden, Kinder fr\u00fchzeitig in eine ganzheitliche Gesundheitsf\u00f6rderung im Sinne von Bewegung, Ern\u00e4hrung, Entspannung einzubeziehen. F\u00fcr Elternhaus, Kindergarten und Schule muss die Leitlinie gelten: Kinder mitnehmen nicht berieseln, fordert Friedhelm G\u00fcthoff, Sprecher des Deutschen Kinderschutzbundes. Die Antworten der befragten Kinder weisen allerdings auch auf Defizite hin: Immerhin ein Drittel der befragten Grundsch\u00fcler gibt an, dass Gesundheit im Unterricht nicht oder nur wenig vorkommt. Dabei kann gerade die Schule als T\u00fcr\u00f6ffner eine wichtige Rolle spielen: Wird das Thema Gesundheit in der Schule behandelt, dann werden Kinder neugierig auf mehr Wissen und zeigen mehr Interesse an anderen Wissensvermittlern, erl\u00e4uterte Anja Beisenkamp, Leiterin des PROKIDS-Instituts.<\/p> <p>Kinder sehen auch Werbung als Wissensvermittler<br \/> Ein differenziertes Bild gibt die Elefanten-Kinderstudie zu der Frage, woher die Kinder ihr Wissen \u00fcber Gesundheit beziehen: Als wichtigste Quelle nennen fast drei Viertel der Kinder die Mutter, gefolgt von \u00c4rztinnen und \u00c4rzten (62 %), der Schule (60 %) und dem Vater (57 %). Auch die Medien spielen eine starke, aber zwiesp\u00e4ltige Rolle als Wissensvermittler: 15 % der 7- bis 9-J\u00e4hrigen glauben, in hohem Ma\u00dfe aus der Werbung \u00fcber Gesundheit zu lernen. Ebenso h\u00e4ufig werden das Internet, noch h\u00e4ufiger das Fernsehen genannt. Diese Ergebnisse zeigen, dass mehr kindgerechte Angebote geschaffen werden m\u00fcssen, um dem Einfluss der Werbung seri\u00f6se Informationen entgegenzusetzen, forderte Friedhelm G\u00fcthoff, Sprecher des DKSB.<\/p> <p>Kinder sind gl\u00fccklicher, wenn sie von Bezugspersonen lernen<br \/> Wie wichtig Gesundheit f\u00fcr 7- bis 9-J\u00e4hrige ist, zeigt auch der Zusammenhang mit dem Wohlbefinden: Je mehr Kinder ihr Gesundheitswissen von Bezugspersonen Eltern, \u00c4rzte, Lehrer vermittelt bekommen, desto wohler und gl\u00fccklicher f\u00fchlen sie sich. Demgegen\u00fcber haben Kinder, die sich \u00fcberwiegend aus Medien informieren, ein niedrigeres k\u00f6rperliches Wohlbefinden. Das Interesse an Gesundheitsthemen ist dabei in jedem Fall sehr gro\u00df: Mehr als drei Viertel (78 %) der Kinder m\u00f6chten gerne mehr dazu wissen, wie sie gesund bleiben k\u00f6nnen.<\/p> <p>Weitergehendes Engagement f\u00fcr Gesundheitsf\u00f6rderung<br \/> Die wichtigste Erkenntnis aus der Elefanten-Kinderstudie ist daher f\u00fcr die Experten die Forderung, gerade den j\u00fcngsten Kindern mehr lebensnahe, pers\u00f6nliche Anleitung zu geben: Der Wissensdurst der Kinder beim Thema Gesundheit wird nicht ausreichend gestillt hier wollen wir neue Wege gehen, indem wir praxisbezogenen Gesundheitsunterricht in den Schulen und gesundheitliche Aufkl\u00e4rung der Eltern f\u00f6rdern, sagte Prof. Gr\u00f6nemeyer, der sich mit seiner Dietrich-Gr\u00f6nemeyer-Stiftung f\u00fcr Kindergesundheit und Pr\u00e4vention engagiert. Auch der Stifter Elefanten Schuhe will sein Engagement \u00fcber die Forschungsf\u00f6rderung hinaus fortsetzen und daraus weitere Schritte ableiten: Die Elefanten-Kinderstudie zeigt: Gesundheit ist ein Thema, das Kindern Spa\u00df macht diese Chance m\u00fcssen wir viel konsequenter nutzen. Daf\u00fcr wird sich die Marke Elefanten weiterhin stark machen, erkl\u00e4rte Sprecher Ulrich Effing.<br \/> http:\/\/www.themenportal.de\/gesundheit\/hauptsache-gesund-kleine-leute-mit-klaren-vorstellungen-38709<\/p> <p>Gro\u00dfe Ohren f\u00fcr kleine Leute<br \/> Ergebnisse des Erhebungsjahres 2011<br \/> Ein Projekt von Elefanten Kinderschuhe<br \/> In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Kinderschutzbund (DKSB)<br \/> Durchf\u00fchrung: Institut f\u00fcr Sozialforschung der PROSOZ Herten GmbH PROKIDS<br \/> November 2011<\/p> <p>Shortlink:<br \/> http:\/\/shortpr.com\/zjulho<\/p> <p>Permanentlink:<br \/> http:\/\/www.themenportal.de\/dokumente\/elefanten-kinderstudie-teilbericht-2011<\/p> <p>Firmenkontakt<br \/> RDN Agentur f\u00fcr Public Relations<br \/> Stefan Prott<br \/> Anton-Bauer-Weg 6<\/p> <p>45657 Recklinghausen<br \/> &#8211;<\/p> <p>E-Mail: s.prott@rdn-online.de<br \/> Homepage: http:\/\/shortpr.com\/r0vbbx<br \/> Telefon: 02361-490491-12<\/p> <p>Pressekontakt<br \/> RDN Agentur f\u00fcr Public Relations<br \/> Stefan Prott<br \/> Anton-Bauer-Weg 6<\/p> <p>45657 Recklinghausen<br \/> &#8211;<\/p> <p>E-Mail: s.prott@rdn-online.de<br \/> Homepage: http:\/\/<br \/> Telefon: 02361-490491-12<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(ddp direct)K\u00d6LN\/ESSEN. 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