{"id":4009,"date":"2010-02-19T15:39:10","date_gmt":"2010-02-19T14:39:10","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/?p=4009"},"modified":"2010-11-29T08:00:31","modified_gmt":"2010-11-29T07:00:31","slug":"ein-gemeinsamer-virtueller-treffpunkt-fuer-regierende-und-buerger","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/ein-gemeinsamer-virtueller-treffpunkt-fuer-regierende-und-buerger-104009\/","title":{"rendered":"Ein gemeinsamer virtueller Treffpunkt f\u00fcr Regierende und B\u00fcrger"},"content":{"rendered":"<table style=\"float: left; width: 100px;\" border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"1\"> <tbody> <tr> <td align=\"center\" bgcolor=\"#ffffff\"><strong><\/strong><\/td> <\/tr> <\/tbody> <\/table> <p><strong>Anfang Februar fand das Kick-off-Meeting des EU-gef\u00f6rderten Projekts WeGov in Southampton statt. <\/strong>Dieses Projekt\u00a0 hat kein geringeres Ziel, als B\u00fcrger und politische Entscheider zusammen zu bringen, Diskussionen zu aktuellen Themen zu initiieren und schnell und einfach ein Meinungsbild zu wichtigen Fragen einzuholen. Mit dabei ist das GESIS &#8211; Leibniz-Institut f\u00fcr Sozialwissenschaften, das die m\u00f6glichen Szenarien f\u00fcr eine Nutzung entwirft.<\/p> <p>Gerade in Zeiten abnehmender Wahlbeteiligung, wo unter dem Stichwort \u201ePolitikverdrossenheit\u201c die Distanz zwischen Politiker und B\u00fcrger ein Dauerthema in gesellschaftlichen Diskussionen ist, ist eine Auswegm\u00f6glichkeiten aus der\u00a0 \u201eKrise der\u00a0 Demokratie\u201c der direkten Dialog zwischen den Regierenden und den Regierten. Und was liegt n\u00e4her, als die f\u00fcr beide Seiten mit wenig Aufwand verbundenen virtuellen Treffpunkte im Web daf\u00fcr zu nutzen?<!--more--><\/p> <p>Diese Idee wird nun im EU-Projekt &#8222;Where eGovernment meets the eSociety&#8220;\u00a0 realisiert. Als geeignete Basis daf\u00fcr bieten\u00a0 sich die immer gr\u00f6\u00dfer werdenden sozialen Netzwerke im Internet wie z.B.\u00a0 Facebook, Twitter und Bebo an, die\u00a0 Journalisten schon l\u00e4nger als Informationspool f\u00fcr bestehende Meinungen und Ansichten in der Gesellschaft dienen.<\/p> <p>Der Dialog zwischen Politik und B\u00fcrgerschaft wird\u00a0 erm\u00f6glicht durch die Entwicklung von Tools, die zum einen bestehende Diskussionen zu politischen Themen entdecken und aufnehmen, zum anderen aber auch selbst Diskussionen in den g\u00e4ngigen virtuellen Netzwerken initiieren und stimulieren. Pseudo-Anonymisierung , Zugangskontrollen und weitere Ma\u00dfnahmen sollen Missbrauch ausschlie\u00dfen und die Privatsph\u00e4re der Teilnehmer sch\u00fctzen.<\/p> <p>Koordiniert wird das Projekt von der University of Southampton mit der Unterst\u00fctzung der Kooperationspartner\u00a0 GESIS \u2013 Leibniz-Institut f\u00fcr Sozialwissenschaften, Government To You, Hansard Society, der Universit\u00e4t Koblenz-Landau und\u00a0 GFI Benelux. Das GESIS-Team um Prof. Dr. York Sure\u00a0 wird\u00a0 Szenarien entwickeln, wie politische Entscheider (eGovernment) mit der eSociety (Personen in sozialen Netzwerken) interagieren k\u00f6nnen, diese zusammenbringen und Diskussionen \u00fcber aktuelle Themen (hot topics) erm\u00f6glichen. Dar\u00fcber hinaus sollen Entscheider auf das Instrument der Online-Surveys zugreifen und diese schnell und einfach in der eSociety einsetzen k\u00f6nnen, um ein Meinungsbild zu aktuellen oder kritischen Themen einzuholen. Geliefert wird dann eine statistische Auswertung der Umfrage.\u00a0 Zuerst werden die Tools getestet in den Themengebieten \u201eMeinungsvielfalt zum staatlichen Gesundheitswesen\u201c,\u201c staatliche Ausgaben\u00a0 in finanziell unsicheren Zeiten\u201c und\u00a0 \u201ePublic Policy-Forschung in den Sozialwissenschaften\u201c. Die Ergebnisse werden empirisch zusammengefasst , von rechtlichen und ethischen Analysen begleitet und von einem Beirat der eGovernment-Interessensgruppe begutachtet.<\/p> <p><strong>Ansprechpartner:<\/strong><\/p> <p>GESIS-WeGov-Team:<\/p> <ul> <li>Peter Mutschke, GESIS-Abteilung Informationelle Prozesse in den Sozialwissenschaften, E-Mail: peter.mutschke@gesis.org<\/li> <li>Timo Wandh\u00f6fer, GESIS-Abteilung Informationelle Prozesse in den Sozialwissenschaften, E-Mail: timo.wandhoefer@gesis.org<\/li> <\/ul> <p>Kerstin Hollerbach<br \/> GESIS-Leibniz-Institut f\u00fcr Sozialwissenschaften<br \/> Stabsstelle Kommunikation<br \/> Hausadresse: B2,1, 68159 Mannheim<br \/> Postadresse: Postfach 12 21 55, 68072 Mannheim<br \/> Telefon: 0621-1246-174<br \/> Fax: 0621-1246-185<br \/> Mail: <a href=\"mailto:kerstin.hollerbach@gesis.org\">kerstin.hollerbach@gesis.org<\/a><br \/> www.gesis.org<\/p> <p>GESIS \u2013 Leibniz-Institut f\u00fcr Sozialwissenschaften ist die Infrastruktureinrichtung f\u00fcr die Sozialwissenschaften und unterst\u00fctzt wissenschaftliches Arbeiten durch die Bereitstellung entsprechender Beratungen, Daten und Informationen. Aufbauend auf umfangreichen Forschungsprogrammen bietet GESIS Dienstleistungen zu Daten (Archivierung, Bereitstellung, Aufarbeitung, Recherche, Dauerbeobachtung), Methoden (Beratung, Entwicklung komplexer Methoden) und Fachinformationen (Datenbanken mit Informationen zu sozialwissenschaftlicher Literatur und zu Forschungsaktivit\u00e4ten). Ein weiterer Service \u00a0sind die GESIS-Portale, in denen sozialwissenschaftliche Informationen und Daten einfach und nutzerfreundlich zug\u00e4nglich gemacht werden. GESIS ist ein Institut der Leibniz-Gemeinschaft und u.a. an wichtigen europ\u00e4ischen Projekten wie den European Social Survey, dem europ\u00e4ischen Archivverbund CESSDA und dem OECD-Projekt Programme for the International Assessment of Adult Competencies (PIAAC) beteiligt.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Anfang Februar fand das Kick-off-Meeting des EU-gef\u00f6rderten Projekts WeGov in Southampton statt. 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