{"id":4073,"date":"2010-02-22T07:30:10","date_gmt":"2010-02-22T06:30:10","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/?p=4073"},"modified":"2010-07-26T14:19:24","modified_gmt":"2010-07-26T13:19:24","slug":"buchvorstellung-buchbesprechung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/buchvorstellung-buchbesprechung-104073\/","title":{"rendered":"Buchvorstellung &#8222;Den Tagen mehr Leben geben&#8220; von D\u00f6rte Schipper &#8211; L\u00fcbbe Verlag"},"content":{"rendered":"<table style=\"float: left; width: 100px;\" border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"1\"> <tbody> <tr> <td align=\"center\" bgcolor=\"#ffffff\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-thumbnail wp-image-4076\" title=\"Buchcover.jpg\" src=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-content\/uploads\/4073\/Buchcover-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/td> <\/tr> <\/tbody> <\/table> <p>Sehr geehrte Damen und Herren,<br \/> ich m\u00f6chte Sie auf ein besonderes Buch aufmerksam machen: &#8222;Den Tagen mehr Leben geben&#8220;. Es handelt von einem au\u00dfergew\u00f6hnlichen Koch und seinen sterbenskranken G\u00e4sten.<br \/> Im Foyer des Hospizes &#8222;Leuchtfeuer&#8220; h\u00e4ngt der Leitspruch des Hauses: &#8222;Wir k\u00f6nnen dem Leben nicht mehr Tage geben, aber den Tagen mehr Leben.&#8220; Ruprecht Schmidt, fr\u00fcher K\u00fcchenchef in einem Nobelrestaurant, hat diese Maxime zutiefst verinnerlicht. Er wei\u00df, dass er das Leben der Sterbenden nicht verl\u00e4ngern kann, aber er kann es lebenswerter machen.<!--more--> Der Hospizkoch erf\u00fcllt jeden kulinarischen Wunsch und schenkt seinen G\u00e4sten nicht nur Geschmackserlebnisse, sondern auch Erinnerungen an gl\u00fccklichere Zeiten.<br \/> Der Fernsehjournalistin und Autorin D\u00f6rte Schipper ist ein bemerkenswert spannendes und \u00fcberraschendes Buch gelungen \u00fcber das Sterben \u2013 und das Geheimnis eines erf\u00fcllten Lebens. Dem Buch vorausgegangen ist eine Fernsehdokumentation in der ARD, f\u00fcr die die Autorin mit dem Erich-Klabunde-Preis ausgezeichnet wurde.<br \/> Ab diesem Monat wird &#8222;Den Tagen mehr Leben geben&#8220;, L\u00fcbbe Verlag, als Hardcover im Buchhandel erh\u00e4ltlich sein. Ich hoffe, ich kann Sie f\u00fcr das Thema und eine Buchank\u00fcndigung in Ihrer Zeitung begeistern.<br \/> Als Anhang schicke ich Ihnen das Cover des Buches und den Pressetext  weiter unten. F\u00fcr Nachfragen stehe ich gerne zur Verf\u00fcgung. Oder wenden Sie sich an den Verlag, bzw. direkt an die Autorin:<br \/> Mit bestem Gru\u00df,<br \/> Falk H\u00f6rnke<br \/> \u00d6ffentlichkeitsarbeit D.S.<br \/> &#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<br \/> Pressetext<br \/> D\u00f6rte Schipper<br \/> DEN TAGEN MEHR LEBEN GEBEN<br \/> \u00dcber Ruprecht Schmidt, den Koch, und seine G\u00e4ste<br \/> 253 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag<br \/> \u20ac (D) 19,99 \/\u20ac (A) 20,60 \/SFr. 34,50*<br \/> ISBN 978-3-7857-2385-2<br \/> &#8222;Ich definiere mich als Koch nicht mehr dar\u00fcber, wie viel gegessen wird, son-dern, ob ich die Menschen damit erreiche.&#8220; Fr\u00fcher war Ruprecht Schmidt K\u00fc-chenchef in einem Nobelrestaurant. Heute kocht er im &#8222;Leuchtfeuer&#8220;, einem Hamburger Hospiz. Die meisten seiner G\u00e4ste haben Krebs im Endstadium.<br \/> Ob Steak, Labskaus, Coq au Vin oder eine aufw\u00e4ndige Torte, Ruprecht, der Koch, erf\u00fcllt jeden kulinarischen Wunsch. Tagt\u00e4glich erlebt er aufs Neue, wie wichtig es den Bewohnern im Hospiz ist, noch einmal ihre Lieblingsgerichte ge-nie\u00dfen zu k\u00f6nnen. Kr\u00e4uter, Gew\u00fcrze, den individuellen Geschmack zu treffen, ist f\u00fcr den Koch nicht immer leicht. Oft geht es nur um Nuancen, und er braucht mehrere Anl\u00e4ufe.<br \/> &#8222;Wenn ich es schaffe, ein Essen genau so zu kreieren, wie ein Sterbenskranker sich das vorgestellt hat, kann ich mich jedes Mal aufs Neue dar\u00fcber freuen.&#8220;<br \/> Seit der Gr\u00fcndung des Hospizes vor elf Jahren ist Ruprecht Schmidt sein eige-ner Chef de Cuisine in einem Zuhause f\u00fcr Todkranke. Mitten in St. Pauli bietet das Hospiz Platz f\u00fcr elf Bewohner. Die meisten leben hier nicht l\u00e4nger als ein paar Wochen. In der Eingangshalle h\u00e4ngt in gro\u00dfen Buchstaben der Leitspruch des Hauses: &#8222;Wir k\u00f6nnen dem Leben nicht mehr Tage geben, aber den Tagen mehr Leben.&#8220; Diese Worte hat der Koch verinnerlicht. Das Leben der Kranken verl\u00e4ngern kann er nicht, es vers\u00fc\u00dfen schon. Als Ruprecht Schmidt vor elf Jah-ren den Job annahm, wurde er \u00f6fters gefragt, ob es nicht absurd sei, f\u00fcr Tod-kranke zu kochen. Er selbst hat sich diese Frage nie gestellt. Die Bedeutung, die Essen haben kann, ist ihm durch die Arbeit im Hospiz immer klarer gewor-den. Seine Erkenntnis klingt so einfach, fast banal: &#8222;Essen hei\u00dft, ich lebe noch!&#8220;<br \/> Der Job von Ruprecht Schmidt ist einzigartig, seine Motivation auch. Viele Jahre hat er in der gehobenen Gastronomie gearbeitet. Als Spitzenkoch h\u00e4tte er weiter Karriere machen k\u00f6nnen &#8230; Doch seine Arbeit hat ihn nicht befriedigt, er ver-misste den Kontakt zu den Menschen, die er bekochte. Im Hospiz zu arbeiten ist f\u00fcr ihn wie ein Sechser im Lotto \u2013 nicht finanziell, aber menschlich betrachtet.<br \/> Rolf F\u00fchring hat Bauchspeicheldr\u00fcsenkrebs. Nach wochenlanger Appetitlosig-keit im Krankenhaus, wird er schon am ersten Tag im Hospiz Ruprechts hung-rigster Gast.<br \/> Seitdem Horst Reckling im Hospiz ist, m\u00f6chte er immer nur seinen Lieblings-quark. Erst seit neun Jahren ist er mit seiner geliebten Beate verheiratet. Die Beiden h\u00e4tten sich so gerne noch etwas mehr Zeit miteinander gew\u00fcnscht.<br \/> &#8222;Es mag verr\u00fcckt klingen&#8220;, sagt Gudrun Fischer, &#8222;aber ich verbringe jetzt am Ende meines Lebens Ferien wie in einem Grandhotel. Mit fast allem, was Freu-de bereitet.&#8220; Ausgerechnet ihr, die sie ihr Leben lang gut und gerne a\u00df, dr\u00fcckt ein riesengro\u00dfer Tumor auf den Magen.<br \/> Vor vier Monaten zog es Renate Sammer den Boden unter den F\u00fc\u00dfen weg: Lungenkrebs im Endstadium. Ihr Leben lang hatte sie sich alleine durchgeboxt, jetzt pl\u00f6tzlich ist sie von anderen abh\u00e4ngig. Den Koch schlie\u00dft sie ins Herz. Sein Steckr\u00fcbenmus ist ein Gedicht.<br \/> F\u00fcr eine kurze Zeit werden die Todkranken f\u00fcr den Hospizkoch vertraute Ge-sichter.<br \/> Er erf\u00e4hrt einen kleinen und gleichzeitig letzten Ausschnitt ihres Lebens. Die Bewohner erz\u00e4hlen von sich, ihrer Vergangenheit, ihrem Umfeld, ihren Sorgen, \u00c4ngsten und Freuden. \u00dcber das Essen wird Ruprecht Schmidt ihr Vertrauter, ein au\u00dfergew\u00f6hnlicher Sterbebegleiter.<br \/> Mit dem Einzug ins Hospiz r\u00fcckt f\u00fcr die sterbenskranken Menschen das Endg\u00fcl-tige immer n\u00e4her. Vorbei mit: &#8222;Das kann ich noch n\u00e4chstes Jahr machen.&#8220; Es gilt nur noch das Heute und Jetzt. So unterschiedlich, wie sie gelebt haben, gehen die Menschen auch mit der Gewissheit um, bald sterben zu m\u00fcssen.<br \/> Viele f\u00fchlen sich wie zu Hause und gut aufgehoben in der famili\u00e4ren Atmosph\u00e4-re des Hospizes. Einige f\u00fchlen sich abgeschoben und lassen ihren Frust genau an den Menschen aus, die sie am meisten lieben. F\u00fcr die einen ist der Tod ein Tabu, andere reden pausenlos \u00fcber das Sterben \u2013 mit schwarzem Humor, Iro-nie, oder abgekl\u00e4rt und n\u00fcchtern. Manche finden Trost in der Religion, manche im Sarkasmus.<br \/> Begriffe wie Harmonie und Dankbarkeit werden pl\u00f6tzlich wichtig. Zwischen-menschliche &#8222;Baustellen&#8220;, die schon seit Jahren g\u00e4ren, sollen unbedingt noch schnell bereinigt werden. Es k\u00f6nnen sich aber auch neue auftun.<br \/> Verhalten, W\u00fcnsche und Gedanken der Menschen ver\u00e4ndern sich, je n\u00e4her der Tag r\u00fcckt. Wer heute noch Scherze macht, kann morgen unendliche Angst ha-ben, verbittert sein oder umgekehrt.<br \/> Trotz der extremen Gef\u00fchlsschwankungen, zeigt sich bei den Bewohnern eines durchgehend: Auch wer unwiderruflich wei\u00df, seine Tage sind gez\u00e4hlt, kann noch genie\u00dfen, lachen und Momente des Gl\u00fccks erleben.<br \/> Lebensbejahend, wie die Atmosph\u00e4re im Hospiz, ist auch das Buch. Es erz\u00e4hlt \u00fcber einen au\u00dfergew\u00f6hnlichen Koch und die Lebensgeschichten seiner G\u00e4ste.<\/p> <p><a href=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-content\/uploads\/4073\/Buchcover.jpg\"><\/a><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sehr geehrte Damen und Herren, ich m\u00f6chte Sie auf ein besonderes Buch aufmerksam machen: &#8222;Den Tagen mehr Leben geben&#8220;. Es handelt von einem au\u00dfergew\u00f6hnlichen Koch und seinen sterbenskranken G\u00e4sten. 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