{"id":439,"date":"2008-07-09T21:23:37","date_gmt":"2008-07-09T20:23:37","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/10-rhw-symposium-in-munchen-hauswirtschaft-trifft-housekeeping-10439\/"},"modified":"2010-07-26T14:22:13","modified_gmt":"2010-07-26T13:22:13","slug":"10-rhw-symposium-in-munchen-hauswirtschaft-trifft-housekeeping","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/10-rhw-symposium-in-munchen-hauswirtschaft-trifft-housekeeping-10439\/","title":{"rendered":"10. rhw-Symposium in M\u00fcnchen: Hauswirtschaft trifft Housekeeping"},"content":{"rendered":"<p>Das 10. rhw-Symposium in M\u00fcnchen lockte am 20. Juni 2008 \u00fcber 260 Teilnehmer aus f\u00fcnf Staaten Europas nach M\u00fcnchen. Im zauberhaften Ambiente des Kardinal Wendel Hauses am Schloss Suresnes zeigten sechs Referenten, wie sich die Hauswirtschaft noch besser pr\u00e4sentieren kann und dass das Servicedenken der Hotellerie viel Potenzial offenbart.<!--more--><\/p> <p>Das Abenteuer Housekeeping beginnt \u2013 nicht nur in Spitzenhotels \u2013 mit dem Abenteuer Kommunikation. \u201eHotelfl\u00fcsterin\u201c Tia Vassiliou gab beim 10. rhw-Symposium der Zeitschrift \u201erhw management\u201c wichtige Hinweise, wie man mit Kunden umgehen kann und stellte klar: \u201eEin L\u00e4cheln erreicht jeden, wenn Sie wissen, dass Emotionen 70 bis 90 Prozent einer Botschaft ausmachen.\u201c<\/p> <p>Nat\u00fcrlich ist nicht jeder Tag automatisch gelungen, doch k\u00f6nne man sich durch Technik eine Art \u00e4u\u00dfere Teflonbeschichtung zulegen, an der \u00c4rger zun\u00e4chst einmal abperlen kann und negative Gef\u00fchle in eine andere Wortwahl umformuliert werden k\u00f6nnen.<\/p> <p>\u201eEs bedarf eines gewissen Aufwands, um diese Technik zu erlernen\u201c, sagte die geb\u00fcrtige Griechin \u2013 wobei das Vier-Ohren-Modell des Psychologen Prof. Dr. Friedemann Schulz von Thun eine der besten Methoden sei, die vier verschiedenen Aspekte einer Aussage (Beziehungsebene, Sachebene, Selbstoffenbarung und Appell) auseinanderzuhalten.<\/p> <p>Tia Vassiliou nannte weiterhin die wirklich bedeutsamen Faktoren in der Arbeitswelt, die Personalchefs heute fordern und die in einer aktuellen Umfrage herauskristallisiert wurden:<\/p> <p><em>Die Top 5 der W\u00fcnsche von Personalchefs an ihre Mitarbeiter<\/em><\/p> <p>1. Kommunikation\/Kooperation<\/p> <p>2. Probleml\u00f6sung\/Kreativit\u00e4t<\/p> <p>3. Selbstst\u00e4ndigkeit und Leistungsbereitschaft<\/p> <p>4. Verantwortung (also: kein anderer ist Schuld)<\/p> <p>5. Konflikt- und Konsensf\u00e4higkeit<\/p> <p>Zum letzten Punkt gab Frau Vassiliou einen entscheidenden Tipp: \u201eBitte setzen Sie keine Denkm\u00e4ler f\u00fcr vergangene Konflikte, das hilft niemandem weiter.\u201c<\/p> <p><strong>Marketing \u2013 Bilder sagen mehr als Worte!<\/strong><\/p> <p>Wenn Ralf Kl\u00f6ber auftritt, wie beim 10. rhw-Symposium, dann gibt es meist eindr\u00fccklich viel zu erleben: da klappert Geschirr auf der B\u00fchne oder es wird bildhaft demonstriert, doch bitte auf Klebeband zu verzichten, wenn es um eine Pr\u00e4sentation der Einrichtung geht.<\/p> <p>Dass bei Marketing und Pr\u00e4sentation noch Einiges im Argen liegt, machte der Referent zum Beispiel daran fest, dass teilweise Texte f\u00fcr Katzenfutter besser klingen als manche Speisekarte im Seniorenheim.<\/p> <p>\u201eMachen Sie Fotos von Ihrer Arbeit und Ihren Erfolgen und stellen Sie diese ins Netz oder h\u00e4ngen die Bilder an ein schwarzes Brett, wenn Sie wahrgenommen werden m\u00f6chten\u201c, empfahl Ralf Kl\u00f6ber vom Beratungsunternehmen Kl\u00f6berKassel. \u201eIch w\u00fcrde meinen Mitarbeitern als Erstes eine Digitalkamera zur Verf\u00fcgung stellen, damit die Besucher des Heimes schon im Eingangsbereich erleben k\u00f6nnen, was hier geleistet wird \u2013 und Bilder sagen mehr als tausend Worte.\u201c<\/p> <p><strong>Patientenhotels: Roomservice statt Krankenschwester?<\/strong><\/p> <p>Marie-Luise M\u00fcller, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin der Deutsche Patientenhotel GmbH, stellte in M\u00fcnchen vor, wie es ist, wenn sich die Branchen Krankenhaus und Hotellerie treffen.<\/p> <p>\u201eDerzeit kostet eine reine \u00dcbernachtung im Krankenhaus rund 120 Euro \u2013 Sie k\u00f6nnen aber den Standard auf ein Vier- oder F\u00fcnf-Sterne-Haus erh\u00f6hen und daf\u00fcr werden pro Patient und Nacht nur 70 bis 90 Euro f\u00e4llig\u201c. Wie das gelingt? Durch Umstrukturierungen: \u201eEs geht gar nicht so sehr um ein neues Geb\u00e4ude, sondern um einen anderen Anspruch an Qualit\u00e4t und Service.\u201c Besonders im Blickpunkt liegen weibliche Patientinnen als Zielgruppe und dies spiegeln die guten Erfahrungen mit Patientenhotels bei Brustzentren wider, wie sie in Skandinavien gemacht wurden.<\/p> <p>\u201eServieren statt verteilen\u201c lautet dann auch eine Schl\u00fcsselbotschaft von M. Luise M\u00fcller f\u00fcr die Zukunft der Krankh\u00e4user, die nicht besonders gut aussieht, denn von heute 2.200 Krankenh\u00e4usern wird es in zehn Jahren nur noch rund 1.500 geben, so Prognosen. Patienten einen zus\u00e4tzlichen Service zu bieten, k\u00f6nne demnach helfen, die Zukunft zu sichern.<\/p> <p>In weiteren Vortr\u00e4gen erfuhren die Teilnehmer au\u00dferdem noch mehr zum Thema \u201eFrontcooking\u201c im Seniorenheim, zu Farbwahl und Ambiente sowie zum richtigen Auftritt mit Stil und Souver\u00e4nit\u00e4t. Sehr gut wurde auch das Jubil\u00e4ums-Rahmenprogramm angenommen \u2013 ob Musicalbesuch, Fu\u00dfball-EM-\u00dcbertragung im Wirtshaus mit den rhw-Referenten oder ein gef\u00fchrter Blick hinter die Kulissen der gro\u00dfen Luxushotels in M\u00fcnchen \u2013 \u00fcber 90 Personen nahmen dieses Angebot an und lernten beispielsweise, wie wichtig f\u00fcr die Hotellerie der Gesundheitstourismus mit arabischen G\u00e4sten geworden ist, die in den Sommermonaten \u201ezur Abk\u00fchlung\u201c ins gr\u00fcne Deutschland kommen.<\/p> <p><strong>Bitte Termine vormerken:<\/strong><\/p> <p>Das 11. rhw-Symposium 2009 wird auch im kommenden Jahr wieder in M\u00fcnchen im Kardinal-Wendel-Haus am Freitag, den 26. Juni 2009, stattfinden. Ebenso steht der Termin f\u00fcr eine weitere rhw-Veranstaltung fest: Am Freitag, den 31.10.2008 findet im Congress Centrum Hannover das 6. rhw-Hygieneforum statt. Erstmals konnte als Referent PD Dr. Andreas Schwarzkopf gewonnen werden, der die Rolle der Hauswirtschaft beim Ausbruchsmanagement schildern wird. Au\u00dferdem zeigt Prof. Dr. Volker Peinelt, wie man die zehn gr\u00f6\u00dften Fehler in der Gro\u00dfk\u00fcche eind\u00e4mmen kann. Nicht zuletzt wollen am Nachmittag Martin Lutz, Dr. Dieter B\u00f6deker, Sabine Rose M\u00fcck und Sascha K\u00fchnau direkt umsetzbare Beispiele f\u00fcr die Hygienepraxis vorstellen. Eine Information \u00fcber das gesamte Programm und die Anmeldung ist ab sofort m\u00f6glich unter www.muenchner-business-akademie.de.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das 10. rhw-Symposium in M\u00fcnchen lockte am 20. Juni 2008 \u00fcber 260 Teilnehmer aus f\u00fcnf Staaten Europas nach M\u00fcnchen. 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