{"id":44347,"date":"2012-05-10T13:35:42","date_gmt":"2012-05-10T12:35:42","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/?p=44347"},"modified":"2012-10-24T11:46:22","modified_gmt":"2012-10-24T10:46:22","slug":"nachfolger-gesucht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/nachfolger-gesucht-1044347\/","title":{"rendered":"Nachfolger gesucht"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft  wp-image-44348\" title=\"Speziell f\u00fcr Unternehmerfamilien hat die VON BONIN Personalberatung ein Programm entwickelt, das Fehler in der Nachfolgeregelung vermeiden hilft\" src=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-content\/imagescaler\/688c8ea2ded4c4494fd37597a015c9d0.jpg\" alt=\"\" width=\"87\" height=\"131\" imagescaler=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-content\/imagescaler\/e541c718d4f2fdac7604e4e3905131ea.jpg\" \/>Tausende von Familienbetrieben m\u00fcssen jedes Jahr aufgeben, weil die Patriarchen die Nachfolgeregelung entweder zu sp\u00e4t, halbherzig, zu emotional oder gar nicht planen. Dabei gibt es professionelle Hilfe f\u00fcr Unternehmerfamilien beim Generationswechsel.<br \/> Schon als Kind erfuhr Stefan Mertens* im mittelst\u00e4ndischen Produktionsunternehmen seiner Eltern, wie es sich anf\u00fchlt, selbst\u00e4ndig zu sein. Vater und Mutter lie\u00dfen nie einen Zweifel daran, dass er eines Tages den Betrieb \u00fcbernehmen soll. Ob er wirklich dazu bereit und qualifiziert genug war, wurde nie bezweifelt. Und so war es nur konsequent, dass er in einem Kollegenbetrieb die Ausbildung zum Anlagenmechaniker SHK absolvierte. <!--more-->Einige Zeit sp\u00e4ter folgte das Ingenieurstudium inkl. Abschluss. Auch wenn f\u00fcr ihn beruflich alles glatt lief, so sp\u00fcrte er mehr und mehr, dass ihn die Arbeit im elterlichen Betrieb letztlich nicht wirklich zum \u201eBrennen\u201c brachte. Als sein Vater dann im Alter von 64 Jahren schwer erkrankte, war es keine Frage, dass Peter den elterlichen Betrieb weiter f\u00fchrte. Er wollte seine Eltern nicht entt\u00e4uschen, f\u00fchlte sich verpflichtet. Pl\u00f6tzlich war er der \u201eHerr im Hause\u201c \u2013 ob er wollte oder nicht. Wie halbherzig er die Rolle des Gesch\u00e4ftsf\u00fchrers als Vertreter seines Vaters ausf\u00fcllte, wurde allerdings schon nach einem Jahr deutlich, als \u201eder Alte\u201c wieder genesen war. Der Betrieb stand inzwischen am Rande des Ruins. Zu hohe Kosten, viele Kunden waren abgewandert, weil sie die individuellen L\u00f6sungen des Hauses vermissten und auch das Personal kam mit dem F\u00fchrungsstil des Juniors nicht klar. Die Banken hatten das Vertrauen verloren.<\/p> <p>Peters Eltern waren entt\u00e4uscht, ja verbittert und ratlos zugleich. Erst jetzt kamen ihnen betr\u00e4chtliche Zweifel, ob ihr Sohn der geeignete Altersnachfolger f\u00fcr den Traditionsbetrieb sein w\u00fcrde. Peter warf frustriert das Handtuch. Der elterliche Betrieb musste unter dem Druck der Banken krankheitsbedingt weit unter Wert ver\u00e4u\u00dfert werden.<br \/> \u201eDas h\u00e4tte mit sorgf\u00e4ltiger Vorbereitung vermieden werden k\u00f6nnen\u201c, meint Albrecht v. Bonin, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrender Gesellschafter der VON BONIN Personalberatung in Gelnhausen. Sein Unternehmen ist seit \u00fcber 30 Jahren nicht nur auf die Suche und Auswahl von F\u00fchrungskr\u00e4ften spezialisiert. H\u00e4ufig ber\u00e4t sein Expertenteam dar\u00fcber hinaus Mittelstandsbetriebe in der Nachfolgeregelung.<br \/> Das Schicksal der Familie Mertens ist nach seiner Erfahrung kein Einzelfall. Experten sch\u00e4tzen, dass pro Jahr etwa 80.000 familiengef\u00fchrte Unternehmen einen Nachfolger suchen. Dadurch stehen j\u00e4hrlich viele Tausend Arbeitspl\u00e4tze auf dem Spiel, wenn die Nachfolgeregelung scheitert. Das Hauptproblem vieler Familienunternehmen besteht darin, dass sie die Nachfolge nicht oder viel zu sp\u00e4t planen. Nur selten wird externer Expertenrat eingeholt. \u201eDas regeln wir schon alleine\u201c oder \u201eDas hat Zeit, darum k\u00fcmmern wir uns irgendwann noch\u201c, sind h\u00e4ufig die Aussagen.<\/p> <p>Die gesetzlichen Rahmenbedingungen sind schwer zu durchschauen. Auch auf die Beziehungen innerhalb der Eigent\u00fcmerfamilie hat die Nachfolgeregelung weit reichende Folgen. Viele Familien schieben die Entscheidung vor sich her, weil sie nicht den Mut haben, das Thema proaktiv anzugehen. Wenn die Seniorgeneration nicht die Voraussetzungen f\u00fcr einen erfolgreichen \u00dcbergang schafft, ist das Risiko des Scheiterns gro\u00df. Experten sch\u00e4tzen daher, dass in Deutschland fast jede zweite Nachfolgeregelung in Familienunternehmen scheitert. Wenn der Generationswechsel gelingen soll, ist daher eine rechtzeitige und systematische Vorbereitung unabdingbar.<br \/> \u201cSp\u00e4testens mit 50 sollten Familienunternehmer die Nachfolgeplanung in Angriff nehmen\u201c empfiehlt Albrecht v. Bonin \u201eDann k\u00f6nnen alle Optionen in Ruhe gepr\u00fcft und alle kritischen H\u00fcrden reibungslos genommen werden. Ein Unternehmer, der sich bereits in diesem Alter seiner eigenen Endlichkeit bewusst wird, geht entspannter an das Thema \u00dcbergabe und Loslassen heran\u201c.<br \/> Speziell f\u00fcr Unternehmerfamilien hat die VON BONIN Personalberatung ein Programm entwickelt, das Fehler in der Nachfolgeregelung vermeiden hilft. Die Consultants verstehen sich als Coach f\u00fcr den Ausstieg des Seniors und Steigb\u00fcgelhalter des Juniors bzw. externen Nachfolgers. Aus \u00fcber 30-j\u00e4hriger Beratungspraxis wissen sie, welche betriebswirtschaftlichen, steuerlichen, rechtlichen und finanziellen Fallstricke beim Generationswechsel lauern k\u00f6nnen. Ihre Klienten sind gr\u00f6\u00dftenteils mittelst\u00e4ndische \u2013 oft inhabergef\u00fchrte \u2013 Betriebe. Daher wissen die Berater, dass der emotionale bzw. psychologische Aspekt beim \u201eStabwechsel\u201c h\u00e4ufig untersch\u00e4tzt wird. Ohne professionelles Coaching ist dann oft das Scheitern der \u00dcbergabeverhandlungen vorprogrammiert.<br \/> Beratung und Service sind modular aufgebaut und orientieren sich an den individuellen Bed\u00fcrfnissen der Auftraggeber. Die Analysephase beleuchtet die aktuelle betriebswirtschaftliche Situation des Unternehmens, das famili\u00e4re Umfeld der Unternehmer, Produkte, Dienstleistungen und Zukunftsperspektiven. Eine umfangreiche Potentialermittlung gibt Aufschluss \u00fcber Talente, Pers\u00f6nlichkeit, Qualifikationsstand und grunds\u00e4tzliche \u00dcbernahmenbereitschaft des Familiennachwuchses (sofern vorhanden) sowie \u00fcber seinen Entwicklungsbedarf.<br \/> Bei der familieninternen Nachfolge entsteht im zweiten Schritt die Strategie mit Ma\u00dfnahmenplan zur Qualifizierung des Nachwuchses, ein Karriere- und Ablaufplan f\u00fcr die \u201eThronfolge\u201c. Dabei wird sogar an das Risiko Management gedacht, falls unvorhersehbare Situationen die Nachfolgeplanung gef\u00e4hrden.<br \/> Nicht immer l\u00e4sst sich in den Reihen der Familie ein Nachfolger finden. Wenn dann zu lange mit der Nachfolgeregelung gewartet wurde, m\u00fcssen viele Betriebe oft in letzter Minute unter Wert verkauft oder gar geschlossen werden. Um das zu verhindern, erarbeiten die Berater zusammen mit der Unternehmerfamilie ein Konzept f\u00fcr die Suche nach einem externen \u201e\u00dcbernehmer\u201c. Dies reicht von der vertraulichen K\u00e4ufer\u2013 bzw. P\u00e4chtersuche jenseits der bekannten \u201eUnternehmerb\u00f6rsen\u201c bis zu klassischen Methoden der Suche nach dem sogenannten \u201eversteckten Unternehmerpotential\u201c in F\u00fchrungskr\u00e4ften, die den Schritt in die Selbst\u00e4ndigkeit planen.<br \/> Die Suche und Auswahl eines externen Nachfolgers wird auf Wunsch durch organisatorische, formelle, rechtliche und finanzielle Beratung unterst\u00fctzt. Hier steht ein Experten-Team aus Anw\u00e4lten, Steuerberatern und Wirtschaftspr\u00fcfern zur Verf\u00fcgung. Wo erforderlich, begleiten die Berater auch die sensible \u00dcbergangsphase. Dabei ber\u00fccksichtigen sie einerseits die emotionalen Faktoren beider Seiten und geben andererseits Tipps f\u00fcr die geeignete Form der Betriebs\u00fcbergabe unter Einbeziehung der famili\u00e4ren und pers\u00f6nlichen Voraussetzungen.<br \/> Besonders vorteilhaft f\u00fcr die Unternehmerfamilie: Im Sinne ganzheitlicher Beratung stehen die Consultants Senior und Junior bzw. externen Nachfolger bei der Umsetzung der einzelnen Schritte in die Praxis mit regelm\u00e4\u00dfigen Feedbackgespr\u00e4chen und Korrekturempfehlungen zur Verf\u00fcgung. Dieses Coaching reicht von der Fortschrittsanalyse \u00fcber konstruktive Kritikgespr\u00e4che bis zur Mediation zwischen Senior und Nachfolger.<\/p> <p>Fragen zum Thema Unternehmernachfolge beantwortet<br \/> Albrecht v. Bonin, VON BONIN Personalberatung,<br \/> 63571 Gelnhausen, Tel. 06051\/48 28 0<br \/> oder per e-mail info@von-bonin.de<br \/> Internet: www.von-bonin.de<br \/> *Name aus Diskretionsgr\u00fcnden von der Redaktion ge\u00e4ndert<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tausende von Familienbetrieben m\u00fcssen jedes Jahr aufgeben, weil die Patriarchen die Nachfolgeregelung entweder zu sp\u00e4t, halbherzig, zu emotional oder gar nicht planen. Dabei gibt es professionelle Hilfe f\u00fcr Unternehmerfamilien beim Generationswechsel. Schon als Kind erfuhr Stefan Mertens* im mittelst\u00e4ndischen Produktionsunternehmen seiner Eltern, wie es sich anf\u00fchlt, selbst\u00e4ndig zu sein. Vater und Mutter lie\u00dfen nie einen<\/p>\n","protected":false},"author":368,"featured_media":44348,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[13],"tags":[],"class_list":["post-44347","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-dienstleistungen-berater-gutachter"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/44347","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-json\/wp\/v2\/users\/368"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=44347"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/44347\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-json\/wp\/v2\/media\/44348"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=44347"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=44347"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=44347"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}