{"id":44617,"date":"2012-05-23T06:50:54","date_gmt":"2012-05-23T05:50:54","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/?p=44617"},"modified":"2019-05-14T14:54:00","modified_gmt":"2019-05-14T13:54:00","slug":"trainingsarten-fuer-pferderennen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/trainingsarten-fuer-pferderennen-1044617\/","title":{"rendered":"Trainingsarten f\u00fcr Pferderennen"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" title=\"Lexikon - alle wichtigen Begriffe einfach erkl\u00e4rt \/ Der Pferdesport zeichnet sich durch ein sehr spezialisiertes Vokabular aus. Hinzu kommen noch Begriffe und Wendungen aus dem Wettgesch\u00e4ft und schon entsteht ein Bereich, f\u00fcr den man schlicht ein Lexikon braucht.\" src=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-content\/imagescaler\/0523686fcb4d4bc12b8aef407654f309.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"25\" \/><\/p> <p>Das Pferderennen ist eine der anspruchsvollsten Pferdesportarten \u00fcberhaupt, sowohl f\u00fcr den Jockey als auch f\u00fcr das Pferd selbst. Der Jockey muss st\u00e4ndig auf sein Gewicht achten, damit dieses zum Rennstil passt und damit er nicht am Tag des Rennens auf einmal feststellt, dass er zu schwer geworden ist und sein Pferd nicht reiten kann. Das Rennpferd muss st\u00e4ndig trainiert werden und muss entweder im Trab oder im Galopp Geschwindigkeit und Kraft entwickeln k\u00f6nnen, je nachdem, welche Art von Rennen es l\u00e4uft. Das gemeinsame Training muss zudem passend abgestimmt sein und muss einfach rundum passen &#8211; das sind keine einfachen Anforderungen, doch es zahlt sich aus.<\/p> <p>&nbsp;<\/p> <p><strong>Training f\u00fcr den Jockey<\/strong><\/p> <p>Der Jockey durchl\u00e4uft zun\u00e4chst eine berufliche Ausbildung zum Galopprennreiter und muss sich dann laufend fit halten und auf sein Gewicht achten. Wenn er nicht gerade im Rennen um den Sieg k\u00e4mpft, muss er sich nicht nur selbst trainieren und best\u00e4ndig die richtige Ern\u00e4hrung einhalten, sondern auch auf dem Pferder\u00fccken fit bleiben. Meistens \u00fcbt und trainiert er auf einem Handicap-Pferd seines Stalls, mit dem er die Rennen selbst zwar nicht reitet, sich aber in seinem Stil \u00fcben kann. Das Training mit dem eigentlichen Rennpferd darf aber auch nicht zu kurz kommen, denn das Pferd-Mensch-Team muss sich aufeinander einstellen k\u00f6nnen und eine Team-Dynamik aufbauen, die auch zwischen Mensch und Tier ein Produkt langer gemeinsamer Arbeit ist.<\/p> <p>&nbsp;<\/p> <p><strong>Die ersten Trainingsstunden mit dem Pferd<\/strong><\/p> <p>Rennpferde werden entgegen landl\u00e4ufiger Meinung unter Tiersch\u00fctzern sehr vorsichtig, sanft und behutsam eingeritten. Es kommt sehr selten vor, dass ein junges Rennpferd \u00fcberfordert oder zu fr\u00fch ins kalte Wasser geworfen wird. Man arbeitet dabei zun\u00e4chst mit der Longe und dem Voltigiergurt und integriert erst dann einen Reiter in die Arbeit, wenn das junge Rennpferd daf\u00fcr bereit ist und sich an die Arbeit gew\u00f6hnt hat. Wenn dieser Punkt erreicht ist, lernt das Pferd anders als ein Reitpferd, bereits auf sehr leichte Verlagerungen des geringen Gewichts zu reagieren, denn die Steigb\u00fcgel sind sehr kurz und der Reiter kann damit keine typischen Schenkelhilfen mehr geben, die in den anderen Disziplinen die gr\u00f6\u00dfere Rolle spielen. In Schritt und Trab wird eine gewisse Grundkondition aufgebaut, die f\u00fcr ein Rennpferd Pflicht ist &#8211; vorher braucht man mit dem Galopp gar nicht erst anzufangen. Au\u00dferdem wird mindestens paarweise mit den Pferden gearbeitet, selten alleine und oft in gr\u00f6\u00dferen Gruppen.<\/p> <p>&nbsp;<\/p> <p><strong>Die Kopf-an-Kopf-Arbeit mit den Rennpferden<\/strong><\/p> <p>Rennpferde m\u00fcssen einen K\u00e4mpferinstinkt entwickeln und lernen, dass es ihr Ziel ist, als Erster \u00fcber die Ziellinie zu kommen. Dazu stellt der Trainer \u00dcbungsgruppen zusammen, die etwa gleich stark sind, damit kein Rennpferd immer wieder hinter seinen Trainingspartner zur\u00fcckf\u00e4llt und dadurch keinen Siegeswillen entwickelt. Wichtig ist, dass das Trainingsgespann im Training Kopf an Kopf lernt, was das Ziel des Galopprennens ist und was sein Reiter von ihm erwartet. Der geborene Sieger, der gleich losprescht und all seine Energie bereits auf den ersten Metern verbraucht, muss lernen, seine Kraft zu z\u00fcgeln und sie im richtigen Moment zu entwickeln; und das Rennpferd, das zwar schnell sein kann, aber noch die richtige Motivation braucht, muss lernen, die anderen zu \u00fcberholen und Kampfgeist zu entwickeln. Gerade aus diesem Grund ist die Arbeit mit dem Rennpferd in der Gruppe oder zumindest zusammen mit einem weiteren Trainingspartner wichtig, denn andernfalls kann es nicht lernen, was es machen soll, wenn es mit all den anderen Rennpferden auf seiner ersten Rennbahn steht und um den Sieg galoppieren soll. Zudem wird dabei die Zusammenarbeit zwischen Jockey und Rennpferd noch weiter intensiviert und das Mensch-Tier-Gespann kann sich an den jeweils anderen gew\u00f6hnen und sich auf seine Eigenheiten und Merkmale einstellen.<\/p> <p>&nbsp;<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Pferderennen ist eine der anspruchsvollsten Pferdesportarten \u00fcberhaupt, sowohl f\u00fcr den Jockey als auch f\u00fcr das Pferd selbst. Der Jockey muss st\u00e4ndig auf sein Gewicht achten, damit dieses zum Rennstil passt und damit er nicht am Tag des Rennens auf einmal feststellt, dass er zu schwer geworden ist und sein Pferd nicht reiten kann. 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