{"id":44795,"date":"2012-05-30T14:17:29","date_gmt":"2012-05-30T13:17:29","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/?p=44795"},"modified":"2012-08-27T14:59:51","modified_gmt":"2012-08-27T13:59:51","slug":"buchrezension-morgengrau-von-monika-vogelgesang","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/buchrezension-morgengrau-von-monika-vogelgesang-1044795\/","title":{"rendered":"Buchrezension: Morgengrau, von Monika Vogelgesang"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft  wp-image-44796\" title=\"Ein Kriminalroman, der leicht mit einem Augenzwinkern, geschrieben wurde\" src=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-content\/imagescaler\/c8887cfd78fbc5df6b5bb7f545d18fad.jpg\" alt=\"\" width=\"109\" height=\"109\" imagescaler=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-content\/imagescaler\/f42fc1b92e9fe321a8cb1dce0677a02f.jpg\" \/>Forschungen best\u00e4tigen, dass die Menschen, besonders in sozial hoch entwickelten L\u00e4ndern, immer l\u00e4nger leben. Die negativen Folgen: In unsere Gesellschaft gibt es vermehrt alte und kranke Menschen, die pflegebed\u00fcrftig sind oder werden. Zus\u00e4tzlich erschwerend: Das reale, allt\u00e4gliche, tausendfache Leben und Sterben von Pflegebed\u00fcrftigen und Alten in Heimen, ist besonders f\u00fcr die Betroffenen, die sich in einer Einrichtung befinden deren Namen Heim nicht verdienen, schlimm und bedarf einer sofortigen \u00dcberpr\u00fcfung.<br \/> <!--more-->F\u00fcr einen Kriminalroman eignen sich diese Schilderungen kaum. Wie die psychosozialen Bedingungen sind, die f\u00fcr ein manchmal t\u00f6dliches Sozialklima in diesen Einrichtungen sorgen, ist eher ein fesselndes Thema f\u00fcr einen Krimi und das wird im Roman Morgengrau, deutlich aufgezeigt.<br \/> Die Fach\u00e4rztin f\u00fcr Psychiatrie Dr. Monika Vogelgesang verarbeitete im Roman ein gedachtes Horrorszenario, zu einem Kriminalroman.<\/p> <p>Der Inhalt des Buches kurz gefasst<\/p> <p>Der Sondhof, ist ein Pflegeheim, das von vielen \u00c4rzten empfohlen und darum von den Angeh\u00f6rigen von Pflegebed\u00fcrftigen, aber auch von Erholungssuchenden, oft gebucht wird. Dort geschieht ein Mord. Georg will seine Schwester Mira, die auf dem Sondhof zu einer Kur weilte, abholen. Am Abreisetag hat Frau Dr. Kr\u00f6ger starke Einw\u00e4nde gegen eine Heimreise von Mira. Seine Schwester d\u00fcrfe unter keinen Umst\u00e4nden gest\u00f6rt werden, schlie\u00dflich habe sie erst k\u00fcrzlich eine schwere Herzattacke \u00fcberstanden. Georg ist, ist erstaunt, dass Mira noch nicht reisefertig ist. Besonders dann, als Mira, nach der abschl\u00e4gigen Information der \u00c4rztin, pl\u00f6tzlich pummelig, tatkr\u00e4ftig und mit festen Schritten das Foyer betritt. Sie bedankt sich bei der verdutzten \u00c4rztin f\u00fcr die wunderbare Zeit auf dem Sondhof, in der sie sich so hervorragend erholt habe\u2026<\/p> <p>Die Staatsanw\u00e4ltin reagiert gelassen<\/p> <p>Im sp\u00e4teren Handlungsverlauf st\u00f6\u00dft Mira in der Justiz auf eine stoische Gelassenheit der Staatsanw\u00e4ltin bez\u00fcglich des langsamen Prozessverlaufes. Dr. K\u00fcppers legt Wert darauf, dass jeder wei\u00df, dass alle F\u00e4lle strikt nach Eingang bearbeitet werden.<br \/> Um die Angelegenheit werde man sich selbstverst\u00e4ndlich k\u00fcmmern, wenn Sie dran seien. Dass pers\u00f6nliches Erscheinen, beschleunige den Vorgang nicht. Im Gegenteil, wenn jeder pers\u00f6nlich frage, k\u00f6nne die Staatsanw\u00e4ltin sich nicht mehr ausreichend um die t\u00e4gliche Arbeit zu k\u00fcmmern. Das verz\u00f6gere auch die Bearbeitung ihrer Geschichte. Ein Satz von Frau K\u00fcppers pr\u00e4gt sich tief in das Bewusstsein von Mira ein.: \u201eWo Alte sind, da wird auch gestorben; gl\u00fccklicherweise &#8211; w\u00fcrde ich aus meiner Perspektive sagen.&#8220;<\/p> <p>Das Besondere an diesem Roman<\/p> <p>Ein Kriminalroman, der leicht mit einem Augenzwinkern, geschrieben wurde, aber zwischen den Zeilen, vor dem Hintergrund einer vergreisenden Gesellschaft, die bittere Wirklichkeit im Pflegealltag, in der Medizin und im Justizapparat, aufzeigt und kritisiert.<br \/> Die Fachkenntnisse aus der Medizin, dem Pflegeablauf und des Justizbetriebes, die die Autorin szenisch detailgetreu einsetzt, lassen den Leser erkennen, dass die Autorin fundierte Insiderkenntnisse aus jedem Fach hat und sie geschickt einsetzt. Dadurch f\u00fchlt sich der Lesende nach dem Lesen des Buches bereichert. Am Ende werden die Verbrechen, wie es sich f\u00fcr einen anst\u00e4ndigen Krimi geh\u00f6rt, in einer gro\u00dfen Dramatik und in emotional anspruchsvoll geschriebenen Szenen, aufgedeckt. Es ist ein Krimi, der unterh\u00e4lt.<\/p> <p>Impressum Monika Hermeling:<br \/> Freie Journalistin, Online-Redakteurin,st\u00e4ndige Autorin<br \/> Texte + Fotos zu Themen aus Politik Finanzen, Kultur, Zeitgeschehen, Lifestyle, Mode, \u00d6kologie, Medizin.<br \/> Antonstra\u00dfe 26<br \/> 72488 Sigmaringen<br \/> Mail: info@monikahermeling.de<br \/> Homepage: www.monikahermeling.de<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Forschungen best\u00e4tigen, dass die Menschen, besonders in sozial hoch entwickelten L\u00e4ndern, immer l\u00e4nger leben. Die negativen Folgen: In unsere Gesellschaft gibt es vermehrt alte und kranke Menschen, die pflegebed\u00fcrftig sind oder werden. 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