{"id":45800,"date":"2012-07-04T14:59:48","date_gmt":"2012-07-04T13:59:48","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/?p=45800"},"modified":"2012-07-04T14:59:48","modified_gmt":"2012-07-04T13:59:48","slug":"mobiles-selbstbestimmtes-leben-durch-beinprothese","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/mobiles-selbstbestimmtes-leben-durch-beinprothese-1045800\/","title":{"rendered":"Mobiles, selbstbestimmtes Leben durch Beinprothese"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" title=\"&quot;Versorgungskonzept nach Amputationen&quot; Projekt der Fachhochschule\" src=\"data:image\/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAAAMIAAACWCAIAAAADnMCHAAAGNElEQVR4nO3dMY7iSBTGcY7AsQjIyTnBngKJaA5ASEQCNyAYbcSGBB0vUoc7Up+ADR5+lO2ygZ7u+aqe\/tanUcuU7WHqp1flsmdm8u\/lUl2my13sXGvbJnITn8hksY0dtYqXtyoZTZc7eU9\/X6hGMIJRPYFRaRuMiguMYASjegKj0jYYFRcYwQhG9QRGpW0wKi4wghGM6gmMSttgVFxgBCMY1RMYlbbBqLjACEYwqicwKm2DUXGBEYxgVE9gVNoGo+ICIxjBqJ7AqLQNRsUFRjCCUT2BUWkbjIoLjGAEo3oCo9I2GBUXGMEIRvUERqVtMCouMIIRjOoJjErbYFRcYAQjGNWTB4xmm\/xO29\/5NLtzPCOH9He+fn4YSRnNNvP18e39wzJfH++dN9vM18f96WIf7U8XU7U6nPPtRw35UftT8zuZbabLnZ9qdTi7nvQS0+XumUvASMxodTj7F7v3WXv\/7WsvtpPZZn+6+J6nGM02k8X27f3DDnl7\/\/BLzNfH7KlajalGRWVoUHMW9z5r6oR\/4Vs16vG69\/0Iptkm7eNO1fH9aYnKNIZRIckwGu7gdL8PZ3ZUn5H\/rx1ps8642TmkL9gPH2oMoyKSZZT2mTNaHc7pyGWl6PZprxrZPMabZa+SL2DJ4LU6nB82hlERedjBVg+G+uM25LUPSQe+TrP0Kg+rjhvtNH4wXMKoNEbpPZHdnfm3bd1JtafY2a1fQvxstwnW0EjXnozfBlOm2EUlyyhzA9UUAP+291KRq0bz9XG63KW2OvPizPSrV3W8RH1ufg0jHaORPhv9KDN3GZhjjVed1uD1aAkARqWkz2ikz0aqwquMMutS2TvBocYwKip9RoP3RP1qNH7UKKPsulRecH+ke84QjJSMMh38tdWovYw5VHWcUb4xjIpKi1H\/nmh82vS5avTE+vWDJQAYlZZONRq\/J\/qqavRw4fHBEgCMSkunGo0tFg9NgdtD4fVFRg\/u6ttnfml+DSNlNZqvj5Zsr9iDjm6D2cb3rw5nX\/geau+XSHeml07fKcg2hlFZyS4\/3tcV+\/FP+++sZT96fufQpYcaw6iclPUS7etQYFREvpHRp+pHl9TvnQRGdTJqP+4Ym820W9pjOH8B115K8dlV\/sCRPTCqlVFzt+U\/2x3W0Nzr3nKxnS53Ng3fny7GyO78J806QvruW+tmzU81IAlGVTFqv+dvdcj+UDqv39tj\/7SlObA9KSP71E5iy0j+twxsOcCuaFhvb8b1MMGoMkbWnTYYmQarKJ3FbpdhZcaQeUv7wVX5SdylvW95bV6wtDPYD9kFbhhVxshLhVeU+6CW3LFbv1oDk2G\/eoGxPXasL1T6D2n5scZ2\/uvA4zYYVcVosbXykFaUm4AGmfW3Q3EZKSNHNsQonUL54TDS56sY+aDWYWSzlmvzGpr3qxcVr1v2q71W0JlipyexZi1Gi+0VRhEYzTbmJh3UfDZtH6XDlk+o\/bGJH2t7vL2fZJJMsX1MvD14WWytSsGockYNpu5Ti+Rl7fRhbfrWbPfA\/qpj7yRjbWBUPaPnilbryes3B0YRGXnl+FPXglFcRn8wMIIRjOqJvKe\/O2oVL29VMpo2\/+5H1KhVvLxNfv7zXl3++\/Urdv768XddgVGJkbOAUYTIWcAoQuQsYBQhchYwihA5CxhFiJwFjCJEzgJGESJnAaMIkbOAUYTIWcAoQuQsYBQhchYwihA5CxhFiJwFjCJEzgJGESJnAaMIkbOAUYTIWcAoQuQsYBQhchYwihA5CxhFiJwFjCJEzgJGESJnAaMIkbOAUYTIWcAoQuQsYBQhchYwihA5CxhFiJwFjCJEzgJGESJnAaMIkbOAUYTIWcAoQuQsYBQhchYwihA5CxhFiJwFjCJEzgJGESJnAaMIkbOAUYTIWcAoQuQsYBQhchYwihA5CxhFiJwFjCJEzgJGESJnAaMIkbOAUYTIWcAoQuQsYBQhchYwihA5CxhFiJwFjCJEzgJGESJnAaMIkbOAUYTIWcAoQuQsYBQhchYwihA5CxhFiJwFjCJEzgJGESJnAaMIkbOAUYTIWcAoQuQsYBQhchYwihA5CxhFiJwFjCJEzgJGESJnAaMIkbOAUYTIWbya\/wHPrKmVv1IQZgAAAABJRU5ErkJggg==\" alt=\"\" width=\"147\" height=\"113\" \/>FH St. P\u00f6lten entwickelt innovatives Versorgungs-Konzept f\u00fcr \u00e4ltere PatientInnen mit Extremit\u00e4tenverlust<\/p> <p>St. P\u00f6lten, 3. Juli 2012 \u2013 Ein Versorgungs-Konzept f\u00fcr eine verbesserte Behandlung geriatrischer PatientInnen nach Beinamputation wurde vor Kurzem an der Fachhochschule St. P\u00f6lten entwickelt. Das vom Studiengang Physiotherapie zusammengestellte Ma\u00dfnahmen-Portfolio zeigt dabei Verbesserungsm\u00f6glichkeiten, die gleichzeitig helfen, Kosten zu sparen. Fokussiert wurde insbesondere auf die Koordination und den Informationsfluss des Betreuungsablaufs. Ab sofort steht das professionelle Konzept behandelnden medizinischen SpezialistInnen zur Verf\u00fcgung.<\/p> <p><!--more-->Beinprothesen sind High-Tech-Produkte, die ihren Tr\u00e4gerInnen ein mobiles, selbstbestimmtes Leben erm\u00f6glichen \u2013 solange diese gut angepasst wurden und keine unangenehmen bzw. st\u00f6renden Druckbelastungen verursachen. Das ist jedoch in vielen F\u00e4llen die traurige \u2013 aber verst\u00e4ndliche \u2013 Realit\u00e4t, wie FH-Doz. Kerstin Lampel, PT, vom Studiengang Physiotherapie an der FH St. P\u00f6lten erl\u00e4utert: &#8222;Patientinnen und Patienten werden im sorgf\u00e4ltigen Umgang mit dem Extremit\u00e4tenstumpf und der korrekten Handhabung und Nutzung der Prothese nicht oder zu wenig eingeschult.&#8220; Genau mit diesen M\u00e4ngeln im Betreuungsablauf solcher PatientInnen wird das neue Konzept der FH. St. P\u00f6lten aufr\u00e4umen.<\/p> <p>Neue Wege<br \/> Wie relevant das Konzept dabei ist, zeigte eine Vorerhebung zur Anzahl an Beinamputationen in \u00d6sterreich: &#8222;Allein im Jahr 2002 wurden laut Statistik Austria insgesamt 1.693 Beinamputationen durchgef\u00fchrt \u2013 2007 waren es schon 1.776.&#8220;, erl\u00e4utert FH-Doz. Lampel. Vor allem &#8222;nicht traumatische&#8220; Amputationen, also aufgrund von Lebensstilerkrankungen durchgef\u00fchrte Eingriffe, werden h\u00e4ufiger: &#8222;Diese dramatische Entwicklung hat gleich zwei Ursachen. Zum einen nehmen sogenannte Lifestyle-Probleme wie Gef\u00e4\u00df- und Stoffwechselerkrankungen sp\u00fcrbar zu \u2013 auch bei jungen Menschen. Zum anderen f\u00fchrt die stetig steigende Lebenserwartung dazu, dass zus\u00e4tzlich Sp\u00e4tfolgen dieser Erkrankungen \u2013 Stichwort Raucherbein oder Diabetischer Fu\u00df \u2013 von immer mehr Menschen am eigenen Leib gesp\u00fcrt werden&#8220;, erg\u00e4nzt FH-Doz. Lampel.<\/p> <p>In extremen F\u00e4llen k\u00f6nnen diese Erkrankungen eine Amputation notwendig machen. Ein irreversibler Eingriff in die Mobilit\u00e4t der Betroffenen, dessen Konsequenzen durch ein optimales Versorgungskonzept gelindert werden k\u00f6nnen. Das haben die ExpertInnen der FH St. P\u00f6lten erarbeitet und haben dabei auf eine bessere interdisziplin\u00e4re Vernetzung der \u00c4rztInnen, des Pflegepersonals, der Orthop\u00e4dietechnikerInnen und PhysiotherapeutInnen fokussiert. Eine Empfehlung ist z. B. die optimierte Abstimmung von Sprechstunden. Allein dadurch lie\u00dfen sich belastende und unn\u00f6tige Wege zu Therapie- und Kontrolleinheiten nach der OP sowie deren Kosten verringern. Ein weiterer Verbesserungsschritt w\u00e4re die Errichtung von Versorgungszentren mit interdisziplin\u00e4ren Teams. Diese w\u00fcrden dann eine Versorgung und Betreuung in mehreren Bereichen ohne Ortswechsel erm\u00f6glichen.<\/p> <p>Sicherer Auftritt<br \/> Ein Gef\u00fchl von Betreuungs-Sicherheit f\u00fcr die Betroffenen schaffen zu k\u00f6nnen, ist ein weiterer zentraler Aspekt der \u00dcberlegungen: PatientInnen haben in \u00d6sterreich nicht nur gesetzlich das Recht auf eine Versorgung mit modernster Prothesentechnik, ihnen geb\u00fchrt auch die Gewissheit, dass ihr Versorgungsprozess gut geplant ist. F\u00fcr diese Gewissheit braucht es aber Information, die nicht immer bereitgestellt wird. Dazu FH-Doz. Lampel: &#8222;Eine Kleinstudie in einer Sonderkrankenanstalt ergab, dass 58% der Betroffenen nur m\u00fcndlich und rund ein Viertel nie in irgendeiner Form \u00fcber diverse Behandlungsschritte informiert wurden.&#8220; Kosteng\u00fcnstige Abhilfe schafft da schon die Erstellung und Verteilung einer Informationsbrosch\u00fcre: &#8222;Wir haben einen Folder gestaltet, der den Patientinnen und Patienten exemplarisch einen Versorgungsplan und einen schriftlichen \u00dcberblick \u00fcber zentrale Schritte gibt&#8220;, so FH-Doz. Lampel. Diese Handreichung b\u00f6te auch eine Entlastung f\u00fcr das gesamte Behandlungsteam, das dadurch mit deutlich weniger Anfragen konfrontiert w\u00e4re.<\/p> <p>Das Projekt &#8222;Versorgungskonzept nach Amputationen&#8220; bietet mit seinen konkreten Vorschl\u00e4gen praxisnahe Tipps f\u00fcr professionelle BetreuerInnen. Auch deshalb wird es von der Forschungsf\u00f6rderungsgesellschaft FFG im Rahmen des Innovationsschecks gef\u00f6rdert. An der FH St. P\u00f6lten wird es im Kompetenzfeld Gesundheit umgesetzt und besch\u00e4ftigte sich unter anderem mit der Situation am Landeskrankenhaus St. P\u00f6lten. Die Ergebnisse und Empfehlungen k\u00f6nnten einen entscheidenden Impuls f\u00fcr weitere Schritte zur Verbesserung des Versorgungsmanagements nach Amputationen liefern, damit hochtechnisierte unterst\u00fctzende Prothesentechnik auch im Alltag bei den Menschen ankommt.<\/p> <p>Am Dienstag, 10. Juli, 12 Uhr wird Fr. Kerstin Lampel, PT, vom Studiengang Physiotherapie live im Gespr\u00e4ch mit Anna Michalski im &#8222;CampusTalk&#8220;, dem Wissenschaftsformat von Campus &amp; Cityradio 94,4 zu h\u00f6ren sein.<br \/> Livestream unter: www.cr944.at<\/p> <p>Pressetext zum Download verf\u00fcgbar unter: http:\/\/www.fhstp.ac.at\/presse<\/p> <p>\u00dcber die Fachhochschule St. P\u00f6lten<br \/> Die Fachhochschule St. P\u00f6lten ist Anbieterin praxisbezogener und leistungsorientierter Hochschulausbildung in den Themengebieten Medien, Informatik, Verkehr, Gesundheit und Soziales. In mittlerweile 16 Studieng\u00e4ngen werden rund 2.000 Studierende betreut. Neben der Lehre widmet sich die FH St. P\u00f6lten intensiv der Forschung. Die wissenschaftliche Arbeit erfolgt innerhalb der Kompetenzfelder Medientechnik, Medienwirtschaft, IT-Sicherheit, Simulation, Schienenverkehr, Gesundheit und Soziales. Es erfolgt ein stetiger Austausch zwischen Studieng\u00e4ngen und Instituten, in denen laufend praxisnahe und anwendungsorientierte Forschungsprojekte entwickelt und umgesetzt werden.<\/p> <p>Wissenschaftlicher Kontakt:<br \/> Kerstin Lampel, PT<br \/> Fachhochschule St. P\u00f6lten<br \/> Studiengang Physiotherapie<br \/> Matthias-Corvinus-Str. 15<br \/> 3100 St. P\u00f6lten<br \/> T +43 \/ (0)2742 \/ 313 228 &#8211; 584<br \/> E kerstin.lampel@fhstp.ac.at<br \/> W <a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"http:\/\/www.fhstp.ac.at\/index\" title=\"Fachhochschule St. P\u00f6lten University of Applied Sciences\" >http:\/\/www.fhstp.ac.at<\/a><\/p> <p>Redaktion &amp; Aussendung:<br \/> PR&amp;D \u2013 Public Relations f\u00fcr Forschung &amp; Bildung<br \/> Mariannengasse 8<br \/> 1090 Wien<br \/> T +43 \/ (0)1 \/ 505 70 44<br \/> E contact@prd.at<br \/> W http:\/\/www.prd.at<\/p> <p>Weitere Informationen und Angaben finden Sie unter http:\/\/www.prseiten.de\/pressefach\/prd\/news\/415 sowie http:\/\/www.prd.at.<\/p> <p>\u00dcber PR&amp;D &#8211; Public Relations f\u00fcr Forschung &amp; Bildung:<br \/> PR&amp;D &#8211; Public Relations f\u00fcr Forschung &amp; Bildung<\/p> <p>Pressekontakt:<br \/> PR&amp;D &#8211; Public Relations f\u00fcr Forschung &amp; Bildung<br \/> Till C. Jelitto<br \/> Mariannengasse 8<br \/> 1090 Wien<br \/> \u00d6sterreich<br \/> 01 &#8211; 505 7044<br \/> contact@prd.at<br \/> http:\/\/www.prd.at<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>FH St. P\u00f6lten entwickelt innovatives Versorgungs-Konzept f\u00fcr \u00e4ltere PatientInnen mit Extremit\u00e4tenverlust St. P\u00f6lten, 3. Juli 2012 \u2013 Ein Versorgungs-Konzept f\u00fcr eine verbesserte Behandlung geriatrischer PatientInnen nach Beinamputation wurde vor Kurzem an der Fachhochschule St. P\u00f6lten entwickelt. Das vom Studiengang Physiotherapie zusammengestellte Ma\u00dfnahmen-Portfolio zeigt dabei Verbesserungsm\u00f6glichkeiten, die gleichzeitig helfen, Kosten zu sparen. 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