{"id":469,"date":"2008-07-28T11:42:00","date_gmt":"2008-07-28T10:42:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/alteste-bibel-der-welt-wird-im-web-veroffentlicht-10469\/"},"modified":"2022-05-24T11:50:59","modified_gmt":"2022-05-24T10:50:59","slug":"alteste-bibel-der-welt-wird-im-web-veroffentlicht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/alteste-bibel-der-welt-wird-im-web-veroffentlicht-10469\/","title":{"rendered":"\u00c4lteste Bibel der Welt wird im Web ver\u00f6ffentlicht"},"content":{"rendered":"<p> <font size=\"-1\"><strong>Digitalisierung ist &#8222;bedeutende kultur-historische Tat&#8220;<\/strong><\/font><\/p> <table style=\"float: right; width: 168px\" border=\"0\" cellpadding=\"5\" cellspacing=\"0\"> <tr> <td align=\"center\" bgcolor=\"#ededed\"> <table border=\"0\" cellpadding=\"3\" cellspacing=\"0\" width=\"168\"> <tr> <td align=\"center\"><\/td> <\/tr> <tr> <td colspan=\"2\" class=\"txtklein\" align=\"center\"><!-- copyrighttext -->Auszug aus dem Codex Sinaiticus (Foto: uni-leipzig.de)<!-- end copyrighttext --><\/td> <\/tr> <\/table> <\/td> <\/tr> <\/table> <p><font face=\"Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif\" size=\"-1\"> <span class=\"txt\"> <!--PTE:ORT-->Leipzig (pte\/23.07.2008\/06:05) #Der erste Teil des Codex Sinaiticus, der weltweit \u00e4ltesten \u00fcberlieferten Bibel wird der \u00d6ffentlichkeit im Internet zug\u00e4nglich gemacht. Die Texte, die Mitte des 4. Jahrhunderts in \u00c4gypten entstanden sein sollen, werden ab morgen, Donnerstag, unter www.codex-sinaiticus.net abrufbar sein. <\/span><\/font><!--more--><font face=\"Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif\" size=\"-1\"><span class=\"txt\">Zun\u00e4chst wird dort allerdings nur der erste Teil der Heiligen Schrift, der sich aus 43 Bl\u00e4ttern der Universit\u00e4tsbibliothek Leipzig und 67 Bl\u00e4ttern aus der British Library zusammensetzt, in digitalisierter Form ver\u00f6ffentlicht. Bis zum endg\u00fcltigen Abschluss des Projekts im Juli 2009 sollen aber auch die restlichen Teile aus dem Katharinenkloster auf dem Sinai und der russischen Nationalbibliothek in St. Petersburg auf der Webseite zur Verf\u00fcgung gestellt werden.<\/span><\/font><\/p> <p><font face=\"Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif\" size=\"-1\">&#8222;Die 43 Leipziger Bl\u00e4tter geh\u00f6ren zu den ersten, die im Katharinenkloster auf dem Sinai als Teil einer sehr fr\u00fchen Bibel identifiziert wurden und 1844 nach Leipzig gelangten&#8220;, erkl\u00e4rt Ulrich Johannes Schneider, Direktor der Universit\u00e4tsbibliothek Leipzig <a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"http:\/\/www.ub.uni-leipzig.de\/\"  target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/www.ub.uni-leipzig.de<\/a> im Gespr\u00e4ch mit pressetext. Die Bibel-Handschrift sei urspr\u00fcnglich von dem deutschen Theologen Konstantin von Tischendorf im Katharinenkloster entdeckt worden. &#8222;Die Geschichte der Entdeckung war zugleich die Geschichte der Fragmentierung dieser Handschrift, und eben diese Geschichte kommt nun an ihr Ende&#8220;, erl\u00e4utert Schneider. Mit der Online-Edition habe die internationale Zusammenarbeit ihr h\u00f6chstes Ziel erreicht. &#8222;Es wird ein \u00e4u\u00dferst wertvoller Text in allen \u00fcberlieferten Teilen der interessierten Welt\u00f6ffentlichkeit \u00fcbergeben&#8220;, betont Schneider.<\/font><\/p> <p><font face=\"Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif\" size=\"-1\">&#8222;Die Digitalisierung des Codex Sinaiticus ist ein umfassendes Unternehmen&#8220;, stellt Schneider fest. Dies resultiere nicht nur daraus, dass die einzelnen Teile der Bibel an vier verschiedenen Orten aufbewahrt werden. &#8222;Bisher erschwerten vor allem die unterschiedlichen Anspr\u00fcche der L\u00e4nder, wo die Fragmente lagern, ihre Zusammenf\u00fchrung&#8220;, schildert Schneider. Die Digitalisierungstechnik und die damit verbundenen neuen M\u00f6glichkeiten k\u00e4men dem Projekt da sehr entgegen. &#8222;Nicht nur die unterschiedlichen Aufbewahrungsorte, sondern auch die unterschiedlichen Zust\u00e4nde, in denen die Texte erhalten sind, haben eine Aufnahme der Bl\u00e4tter erschwert&#8220;, meint Schneider. Allein die Digitalisierung des nun im Internet pr\u00e4sentierten ersten Teils habe zwei Jahre lang intensive Arbeit ben\u00f6tigt. &#8222;Wenn das Projekt einmal abgeschlossen sein wird, ist eine bedeutende kultur-historische Tat vollbracht. Der Besitzegoismus bei Kulturg\u00fctern ist dann exemplarisch f\u00fcr die Zukunft \u00fcberwunden&#8220;, so Schneider.<\/font><\/p> <p><font face=\"Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif\" size=\"-1\">Jede hochaufgel\u00f6ste Fotografie der Manuskriptseiten wird durch eine vollst\u00e4ndige Transkription des griechischen Textes erg\u00e4nzt, die auch alle \u00fcber die Jahrhunderte dort versammelten Korrekturen enth\u00e4lt. Ausgew\u00e4hlte B\u00fccher und Stellen werden auch in deutschen und englischen \u00dcbersetzungen zug\u00e4nglich gemacht. Alle Textelemente sind miteinander verlinkt und das Anklicken eines Wortes in der Transkription wird durch die Markierung im Manuskript unterst\u00fctzt. Besucher der Webseite k\u00f6nnen zudem verschiedene Ansichten w\u00e4hlen, um die physischen Eigenschaften des Pergaments besser betrachten zu k\u00f6nnen. (Ende)<br \/> <br clear=\"all\" \/> <a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"http:\/\/www.pressetext.de\/\"  target=\"_new\" rel=\"noopener\"><\/a><br \/> Aussender: <a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"http:\/\/www.pressetext.de\/\"  target=\"_new\" rel=\"noopener\">pressetext.deutschland<\/a><br \/> Redakteur:                        Markus Steiner<br \/> email: <a href=\"mailto:steiner%40pressetext.com\">steiner@pressetext.com<\/a><br \/> Tel. +43-1-81140-317   <\/font><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Digitalisierung ist &#8222;bedeutende kultur-historische Tat&#8220; Auszug aus dem Codex Sinaiticus (Foto: uni-leipzig.de) Leipzig (pte\/23.07.2008\/06:05) #Der erste Teil des Codex Sinaiticus, der weltweit \u00e4ltesten \u00fcberlieferten Bibel wird der \u00d6ffentlichkeit im Internet zug\u00e4nglich gemacht. Die Texte, die Mitte des 4. 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