{"id":48538,"date":"2012-10-04T16:02:10","date_gmt":"2012-10-04T15:02:10","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/?p=48538"},"modified":"2012-10-04T16:02:10","modified_gmt":"2012-10-04T15:02:10","slug":"bei-darmkrebs-ist-ein-vielschichtiges-therapiekonzept-gefragt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/bei-darmkrebs-ist-ein-vielschichtiges-therapiekonzept-gefragt-1048538\/","title":{"rendered":"Bei Darmkrebs ist ein vielschichtiges Therapiekonzept gefragt"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-48539 alignleft\" title=\"Onkologe Dr. Higi\" src=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-content\/imagescaler\/895199655a2fd3d4137b49fa33ec9630.jpg\" alt=\"\" width=\"116\" height=\"121\" imagescaler=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-content\/imagescaler\/72f011e35a1d0e3d46f31a01291274d0.jpg\" \/>Rund 40.000 Menschen erkranken allein in Deutschland jedes Jahr an Darmkrebs. Hauptursache ist das genetische, famili\u00e4re Risiko, aber auch \u00fcberm\u00e4\u00dfige fett- und fleischreiche Kost. Doch dank moderner Therapie- und Rehama\u00dfnahmen verliert die Diagnose &#8222;Darmkrebs&#8220; immer mehr ihren Schrecken. Dr. Markus Higi, Chefarzt der Klinik Professor Schedel im bayerischen Kellberg, \u00fcber das Leben nach der Operation.<\/p> <p><!--more-->Rund ein Drittel der Patienten, die nach einer Tumoroperation f\u00fcr Reha-Ma\u00dfnahmen in der onkologischen Spezialklinik in Kellberg sind, leidet an Darmkrebs. Behandelt wird diese t\u00fcckische Krankheit meist durch eine Operation, bei der der Tumor entfernt wird, eventuell kombiniert mit Strahlentherapie oder Chemotherapie. &#8222;Insgesamt nimmt in Deutschland der Darmkrebs zu, weil die Gesellschaft \u00e4lter wird und die Dickdarmtumoren in h\u00f6herem Alter \u00f6fter auftreten&#8220;, erl\u00e4utert Onkologe Dr. Higi, &#8222;die Wahrscheinlichkeit in Deutschland an Darmkrebs zu erkranken, liegt bei etwa f\u00fcnf bis zehn Prozent.&#8220;<\/p> <p>Wie Dr. Higi weiter anf\u00fchrt, wird Darmkrebs bei der Mehrzahl der Patienten nach dem 50. Lebensjahr entdeckt. Statistiker berechnen ein Durchschnittsalter von ca. 63-65 Lebensjahren zum Zeitpunkt der Diagnose. In der Reha werden haupts\u00e4chlich Patienten behandelt, bei denen nach Operationen bzw. nach den Behandlungen noch Probleme bestehen. Die Hauptursache der Erkrankung sieht Dr. Higi zum einen durch die Tatsache begr\u00fcndet, dass die Menschen immer \u00e4lter werden, aber auch durch genetische Vorgaben. \u00dcber die Bedeutung einer &#8222;richtigen&#8220; Ern\u00e4hrung wird in Fachkreisen heftig diskutiert. Dr. Higi: &#8220; Es wird angenommen, dass fett- und fleischreiche Kost das Risiko steigen l\u00e4sst. Genauso sollen ballaststoffarme Ern\u00e4hrungsformen nachteilig sein. Die wissenschaftlichen Daten sind aber teilweise widerspr\u00fcchlich.&#8220; Ern\u00e4hrungswissenschaftler pr\u00e4ferieren fischreiche Kost, die mit einem hohen Anteil an Omega 3 Fetts\u00e4uren sch\u00fctzen soll. Auch der Mangel von Sonnenlicht wird als Mitverursacher gesehen, zumal in epidemiologischen Studien ein Nord-S\u00fcd-Gef\u00e4lle (mehr Erkrankungen im Norden als im S\u00fcden Europas) gefunden wurde. Hinzu kommen \u00dcbergewicht und Bewegungsmangel.<\/p> <p><a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"http:\/\/www.klinik-prof-schedel.de\/\" title=\" Die onkologische Fachklinik in Kellberg bei Passau\" >In der Reha lernen<\/a><br \/> Zur Vorsorge empfehlen die Experten der Klinik Professor Schedel die Vorbeugediagnostik speziell bei Dickdarmtumoren. Bekannt ist, dass die Tumoren oft \u00fcber einen langen Zeitraum entstehen und sich aus gro\u00dfen Polypen heraus entwickeln, die sich endoskopisch nachweisen lassen. Fast alle Krankenkassen bieten hier entsprechenden Vorsorgeuntersuchungen an. Alarmzeichen sind beispielweise Blut im Stuhl, pl\u00f6tzliche Verstopfungsphasen oder geh\u00e4ufte Durchf\u00e4lle.<\/p> <p>Richtige Rehama\u00dfnahmen tragen dazu bei, dem Darmkrebs seine Schrecken zu nehmen. Dr. Higi: &#8222;Nach Operationen gilt es in der Rehaphase, die k\u00f6rperlichen Leistungsf\u00e4higkeiten wieder aufzuwerten, eventuelle Darmirritationen auszugleichen, den Kostaufbau, die Ern\u00e4hrungsstilistik neu zu ordnen und nat\u00fcrlich ein gutes Wundmanagement umzusetzen. Bei anderen Patienten sind eventuell Probleme im Handling oder der Akzeptanz bei k\u00fcnstlichem Darmausgang ein zentrales Problem. Dort sind Stomatherapeuten gefordert. Auch die psychologischen Helfer nehmen einen gro\u00dfen Stellenwert ein.&#8220;<\/p> <p>Ziel ist auch, dass der Patient den Umgang mit den neuen Lebenssituationen lernt. Schwerpunkte der Reha liegen daher auch auf den &#8222;p\u00e4dagogischen-edukativen&#8220; Ebenen. Er sollte sich zus\u00e4tzliches Wissen aneignen.<br \/> Immer mehr Patienten erhalten zytostatische Chemotherapie, so dass zus\u00e4tzliche Kraft- und Muskeldefizite entstehen. Einige der Substanzen k\u00f6nnen Schleimhautirritationen und Nervensch\u00e4digungen verursachen. Die Patienten entwickeln eine sogenannte Polyneuropathie. Es treten Taubheitsgef\u00fchle in den F\u00fc\u00dfen und in den H\u00e4nden auf. Die St\u00f6rungen sind zwar vor\u00fcbergehend, ergotherapeutische Verfahren und elektrophysikalische Verfahren k\u00f6nnen sich vorteilhaft bei diesen St\u00f6rungen auswirken. Es ist ein vielschichtiges Therapiekonzept gefragt.<\/p> <p>Minimal-invasive Operationen<br \/> Ver\u00e4ndert hat sich teilweise die operative Methodik. &#8222;Die laparoskopischen, also minimal invasiven Eingriffe haben zugenommen&#8220;, sagt Dr. Higi, &#8222;sie gelten als schonend f\u00fcr das Gewebe und sorgen f\u00fcr eine schnellere k\u00f6rperliche Erholung.&#8220; Entscheidend ist allerdings die komplette Entfernung der Tumorregion, da davon die Qualit\u00e4t des Eingriffs und die Langzeitprognose abh\u00e4ngig ist. Nach wie vor bleibt die Operation die zentrale Therapie.<\/p> <p>Zugenommen haben auch die chemotherapeutischen Verfahren im Anschluss an die Operation, um das R\u00fcckfallsrisiko weiter zu senken. Die meisten statistischen Auswertungen berechnen ca. 40-60 % geheilte Patienten in einer f\u00fcnfj\u00e4hrigen Nachbeobachtungsphase. D. h. etwa die H\u00e4lfte der Patienten ist durch operative Verfahren, eventuell in Kombination mit Chemotherapie oder Strahlentherapie, geheilt.<\/p> <p>\u00dcber die Klinik Prof. Schedel GmbH<br \/> Die Klinik Prof. Schedel GmbH in Thyrnau-Kellberg (Landkreis Passau) ist seit 50 Jahren im Rehabereich t\u00e4tig. Mit zw\u00f6lf \u00c4rzten und 125 Mitarbeitern ist das 205-Zimmer-Haus eine der gr\u00f6\u00dften Einrichtungen f\u00fcr die Versorgung onkologischer Patienten im s\u00fcdostbayerischen Raum. Die auf einem 30 ha gro\u00dfen Areal mit Parkumfeld befindliche Klinik hat die Akzeptanz nahezu aller gro\u00dfen Akutkrankenh\u00e4user und der Universit\u00e4tskliniken in Bayern f\u00fcr Anschlussbehandlungen. Mit gr\u00f6\u00dftm\u00f6glicher Transparenz und hoher Qualit\u00e4t werden die Patienten individuell, aber auch leitliniengem\u00e4\u00df behandelt.<\/p> <p>Kontakt:<br \/> Klinik Prof. Schedel GmbH<br \/> Prof. Dr. Hannes Schedel<br \/> Prof.-Dr.-Schedel-Stra\u00dfe 2<br \/> 94136 Thyrnau-Kellberg<br \/> 0 85 01 \/ 809-0<br \/> info@klinik-prof-schedel.de<br \/> http:\/\/wwww.klinik-prof-schedel.de<\/p> <p>Pressekontakt:<br \/> Presseb\u00fcro K\u00f6nig<br \/> Josef K\u00f6nig<br \/> Franz-Xaver-Neun-Stra\u00dfe 6<br \/> 84347 Pfarrkirchen<br \/> 08561910771<br \/> info@koenig-online.de<br \/> http:\/\/www.koenig-online.de<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Rund 40.000 Menschen erkranken allein in Deutschland jedes Jahr an Darmkrebs. 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