{"id":4897,"date":"2010-04-12T07:36:19","date_gmt":"2010-04-12T06:36:19","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/?p=4897"},"modified":"2012-07-26T11:55:14","modified_gmt":"2012-07-26T10:55:14","slug":"auswirkungen-der-zusatzbeitraege-der-gkv-auf-die-pkv","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/auswirkungen-der-zusatzbeitraege-der-gkv-auf-die-pkv-104897\/","title":{"rendered":"Auswirkungen der Zusatzbeitr\u00e4ge der GKV auf die PKV"},"content":{"rendered":"<table style=\"float: left; width: 100px;\" border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"1\"> <tbody> <tr> <td align=\"center\" bgcolor=\"#ffffff\"><\/td> <\/tr> <\/tbody> <\/table> <p>Der Schock sitzt bei vielen Mitgliedern der gesetzlichen Krankenversicherung tief. Zu Beginn des Jahres 2010 haben die ersten gesetzlichen Krankenkassen angek\u00fcndigt einen Zusatzbeitrag von ihren Mitgliedern erheben zu wollen und es ist damit zu rechnen, dass die anderen Kassen \u00fcber kurz oder lang nachziehen werden.<!--more--><\/p> <p>Die gesetzlichen Krankenkassen machen nun von ihrem Recht gebrauch, Zusatzbeitr\u00e4ge von ihren Mitgliedern zu erheben. Dabei besteht f\u00fcr die Krankenkassen die M\u00f6glichkeit, eine monatliche Pauschale von 8 Euro zu verlangen oder einen Zusatzbeitrag, der sich am Einkommen der Versicherungsnehmer orientiert. Dieser Zusatzbeitrag kann dann bei bis zu 37,50 Euro im Monat liegen, was eine Mehrbelastung von 450 Euro im Jahr zur Folge hat.<\/p> <p>Betroffen von dem maximalen Zusatzbeitrag sind vor allem Personen, die \u00fcber ein hohes Einkommen verf\u00fcgen, welches auf der H\u00f6he der Beitragsbemessungsgrenze liegt. Besonders f\u00fcr diese Personenkreise k\u00f6nnte sich nun der Wechsel in eine private Krankenversicherung durchaus bezahlt machen.<\/p> <p>Grunds\u00e4tzlich k\u00f6nnen sich alle Freiberufler, Selbstst\u00e4ndige und Beamte in der privaten Krankenversicherung absichern, da sie nicht der Versicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenversicherung unterliegen und eine freiwillige Krankenversicherung abschlie\u00dfen k\u00f6nnen. Arbeitnehmer und Angestellte fallen nicht unter die Versicherungspflicht, wenn sie mit ihrem Einkommen \u00fcber der Versicherungspflichtgrenze liegen. F\u00fcr das Jahr 2010 wurde diese Grenze bei 49.950 Euro gezogen. Damit die Chance auf einen Wechsel in die private Krankenversicherung gegeben ist, muss zus\u00e4tzlich nachgewiesen werden, dass das j\u00e4hrliche Bruttoeinkommen in den letzten drei Jahren \u00fcber der Versicherungspflichtgrenze gelegen hat.<\/p> <p>F\u00fcr die privaten Krankenversicherungen bedeutet die Erhebung von Zusatzbeitr\u00e4gen in der gesetzlichen Krankenversicherung also, dass es in der kommenden Zeit immer mehr Versicherungsnehmer geben wird, die einen Wechsel von der gesetzlichen in die private Krankenversicherung anstreben und sie somit m\u00f6glicherweise einen starken Zuwachs erleben werden.<\/p> <p>Nach Meinungen von Experten sind die gesetzlichen Krankenkassen, die nun einen Zusatzbeitrag erheben nur der Anfang. Zum Ende des Jahres werden wohl viele Kassen nachziehen und f\u00fcr das Jahr 2011 ist zu erwarten, dass alle Kassen von ihrem Recht gebrauch machen werden, einen Zusatzbeitrag zu erheben. Damit wird ein Wechsel zwischen den unterschiedlichen gesetzlichen Krankenkassen nicht das gew\u00fcnschte Ergebnis bringen, von den Zusatzbeitr\u00e4gen verschont zu bleiben. Nur ein Wechsel in die private Krankenversicherung kann f\u00fcr den Versicherungsnehmer den Zusatzbeitrag verhindern.<\/p> <p>Quelle: versicherungvergleich.info<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Schock sitzt bei vielen Mitgliedern der gesetzlichen Krankenversicherung tief. 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