{"id":51082,"date":"2013-01-04T13:20:18","date_gmt":"2013-01-04T12:20:18","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/?p=51082"},"modified":"2025-10-31T13:35:06","modified_gmt":"2025-10-31T12:35:06","slug":"langzeitstudie-projektmanagement","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/langzeitstudie-projektmanagement-1051082\/","title":{"rendered":"Langzeitstudie Projektmanagement"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-51084\" title=\"Eine Wirtschaftlichkeitsstudie zum Projektmanagement\" alt=\"\" src=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-content\/imagescaler\/91bd6c7e36531b9da0bd6f7b3cc129a1.jpg\" width=\"91\" height=\"131\" imagescaler=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-content\/imagescaler\/2c075630b8c12d8e65876523d3d6e4f8.jpg\" \/>Richtig priorisieren &#8211; Ressourcen bestm\u00f6glich einsetzen<\/p> <p>Erfolgsfokussierte Priorisierung &#8211; Ressourcen punktgenau dort einsetzen, wo sie den gr\u00f6\u00dften Nutzen f\u00fcr das Unternehmen haben<br \/> Heutige F\u00fchrungskr\u00e4fte m\u00fcssen schnell und richtig entscheiden, obwohl ihnen kaum Zeit f\u00fcr gr\u00fcndliche \u00dcberlegungen oder aufw\u00e4ndige Auswertungen bleibt. Daher gibt es wohl kaum einen Manager, der sich nicht eine Methode w\u00fcnscht, die ihm Antworten auf folgende Fragen gibt: Was ist wirklich wichtig? Wo setze ich die Ressourcen bestm\u00f6glich, also mit gr\u00f6\u00dftm\u00f6glichem Nutzen ein?<\/p> <p><!--more-->Ressourcen sind ein limitierender Faktor f\u00fcr Wachstum und Erfolg von Unternehmen. F\u00fcr den Erfolg des Unternehmens ist nicht wichtig, ob an operativen oder strategischen Aufgaben gearbeitet wird, sondern dass das jeweils Wichtigste immer zuerst erledigt wird, egal, ob es sich um die Realisierung einer Chance, die Minimierung eines Risikos oder die Beseitigung eines Problems handelt. Da der Nutzen von Ma\u00dfnahmen vielf\u00e4ltiger Natur ist, stehen Entscheider vor einem Dilemma: Sie m\u00fcssen sich bei ihren Entscheidungen auf pers\u00f6nliche Einsch\u00e4tzungen und ihr Bauchgef\u00fchl zu verlassen, da es bisher keine Methode zur ganzheitlichen Bestimmung des Nutzens gab.<\/p> <p>Falsche Entscheidungen haben jedoch fatale Folgen f\u00fcr die Wettbewerbsf\u00e4higkeit der Unternehmen und die Sicherheit der Arbeitspl\u00e4tze. Wie die Daten des statistischen Bundesamtes aus 2011 belegen, meldeten \u00fcber 30.000 deutsche Unternehmen Insolvenz an, weil Sie nicht mehr wettbewerbsf\u00e4hig waren.<\/p> <p>Eine wesentliche Ursache hierf\u00fcr hat Prof. Manfred Gr\u00f6ger in seine Langzeitstudie Projektmanagement: Abenteuer Wertvernichtung aufgedeckt. Um Effektivit\u00e4t und Effizienz im Ma\u00dfnahmen- und Projektmanagement zu untersuchen, wurden insgesamt 962 F\u00fchrungskr\u00e4fte zahlreicher Branchen und Unternehmensgr\u00f6\u00dfen interviewt. Hierbei stellte er fest, dass 87% der eingesetzten Kr\u00e4fte und Ressourcen wirkungslos verpufften. Die Studie belegt, dass nur 43% aller Projekte strategisch sinnvoll, also am langfristigen Nutzen des Unternehmens ausgerichtet waren. Und von diesen 43% wurden nur 31% termintreu und erfolgreich abgeschlossen.<\/p> <p>Er sch\u00e4tzt, dass in deutschen Unternehmen durch &#8222;Projektitis&#8220; jedes Jahr 150 Milliarden EURO in Rauch aufgehen. Geld und Ressourcen. Da dieses Geld f\u00fcr Wichtiges fehlt, entwickeln sich die Unternehmen unter dem Strich kaum weiter, verlieren ihre Wettbewerbsf\u00e4higkeit und gehen fr\u00fcher oder sp\u00e4ter in die Insolvenz.<br \/> Die Ursache f\u00fcr den katastrophalen Wirkungsgrad d\u00fcrfte jedoch kaum am fehlenden Engagement der F\u00fchrungskr\u00e4fte liegen. Auch ist nicht davon auszugehen, dass 57% der Projekte mit einem Wert von 98 Milliarden EUR genehmigt wurden, wenn die Entscheider nicht von ihrem Sinn \u00fcberzeugt waren.<\/p> <p>Da die Ursachen sehr wahrscheinlich woanders zu suchen sind, analysierten wir die Rahmenbedingungen f\u00fcr Entscheidungen. Hierbei stellten wir fest, dass sich die Entscheidungsstrukturen in den letzten Jahrzehnten stark ver\u00e4ndert haben.Technologischer Fortschritt und die steigenden Anforderungen f\u00fchrten in den Unternehmen zu stark vernetzten Prozessen und Systemen. Gleichzeitig mussten Ver\u00e4nderungen immer schneller umgesetzt werden. Der Erhalt der Wettbewerbsf\u00e4higkeit erforderte es, die langen und zeitraubenden Entscheidungswege zu verk\u00fcrzen.<\/p> <p>Unter den Begriffen lean management und empowerment wurden zahlreiche Kompetenzen von der Unternehmensleitung auf die Fachebene \u00fcbertragen. Diese Vorgehensweise war zwar richtig, doch vers\u00e4umte man es, den F\u00fchrungskr\u00e4ften eine Methode an die Hand zu geben, mit denen Sie zu unternehmerisch richtigen Entscheidungen kommen. Dieses Vers\u00e4umnis d\u00fcrfte ma\u00dfgeblich f\u00fcr den schlechten Wirkungsgrad im Ma\u00dfnahmen- und Projektmanagement verantwortlich sein.<\/p> <p>Fr\u00fcher reichte es aus, wenn der Chef das Eisenhower-Prinzip kannte und bei der Priorisierung der Aufgaben und Probleme anwandte. Obwohl die Methode subjektiv war, f\u00fchrte sie unternehmerisch denkende Alleinentscheider zu den richtigen Ergebnissen. Durch dieses bew\u00e4hrte Prinzip erkannten sie, was wirklich wichtig war und worum sie sich zuerst k\u00fcmmern mussten.<\/p> <p>In heutigen Unternehmen f\u00fchrt diese weit verbreitete Methode zu falschen Ergebnissen und babylonischen Verh\u00e4ltnissen. Denn dort wo fr\u00fcher der Chef alleine entschied, entscheidet heute ein F\u00fchrungsgremium. Da jedes Mitglied die Probleme, Ereignisse und Potenziale aus ihrem eigenen Blickwinkel betrachtet, kommen sie zu unterschiedlichen Bewertungsergebnissen. Das f\u00fchrt zu zeitraubenden Diskussionen und Machtk\u00e4mpfen. In der Folge setzt der St\u00e4rkste seine Sichtweise durch, obwohl eine andere Sichtweise vielleicht zu einer besseren Entscheidung gef\u00fchrt h\u00e4tte.<\/p> <p>Zu einem echten Problem wird das in Unternehmen, die mit Zielvereinbarungen gef\u00fchrt werden. Denn dort orientieren sich die Entscheidungen der F\u00fchrungskr\u00e4fte immer nur an ihren Teilzielen und nicht am Gesamterfolg des Unternehmens. Im Ergebnis werden strategisch sinnlose Ma\u00dfnahmen und Projekte entschieden und wertvolle Ressourcen verschwendet.<\/p> <p>Es ist wie beim Mannschaftssport: Ohne eindeutige Ausrichtung auf den Mannschaftssieg und eine gemeinsame Strategie, verlieren selbst elf Spitzenspieler, das Spiel. Denn wenn jeder Tore schie\u00dfen will, bleibt der Sieg auf der Strecke. Auf die Wirtschaft \u00fcbertragen bedeutet das: auch Unternehmen mit hervorragenden F\u00fchrungskr\u00e4ften bleiben erfolglos, wenn sich deren Entscheidungen nur an den eigenen Zielen und nicht am Erfolg des Unternehmens orientieren.<\/p> <p>In Zeiten schneller Ver\u00e4nderungen m\u00fcssen zahlreiche Ma\u00dfnahmen und Projekte umgesetzt werden, damit das Unternehmen marktf\u00e4hig bleibt. Der steigende Wettbewerbsdruck und die sinkenden Erl\u00f6se versch\u00e4rfen die Situation nochmals. \u00dcbersteigt der Bedarf an Ma\u00dfnahmen und Projekten die verf\u00fcgbaren Ressourcen, k\u00f6nnen diese nicht zeitnah umgesetzt werden und die Wettbewerbsf\u00e4higkeit des Unternehmens sinkt unweigerlich.<\/p> <p>Deshalb ist es f\u00fcr die Unternehmen von existenzieller Bedeutung, diesen Engpass zu entsch\u00e4rfen. Da eine Ausweitung der Kapazit\u00e4ten aus wirtschaftlicher Sicht kaum vertretbar ist, bleibt nur die M\u00f6glichkeit, die Engpasskapazit\u00e4ten bestm\u00f6glich zu nutzen. Dabei gilt: je gr\u00f6\u00dfer das Problem, die Chance oder das Risiko ist, desto h\u00f6her ist der Nutzen der entsprechenden Ma\u00dfnahme mit der das Problem gel\u00f6st, die Chance realisiert oder das Risiko minimiert wird.<\/p> <p>Mit dem Handlungsbedarf in Unternehmen verh\u00e4lt es sich also genau wie bei dem Durstigen in der W\u00fcste &#8211; je h\u00f6her der Bedarf ist, desto wichtiger ist die erforderliche Ma\u00dfnahme. Deshalb hat das Glas Wasser f\u00fcr den Verdurstenden eine h\u00f6here Priorit\u00e4t, als alles Gold dieser Erde.<\/p> <p>Um dieses Problem zu l\u00f6sen wurde die Erfolgsfokussierte Priorisierung entwickelt. Diese Management-Methode setzt genau dort an, wo Entscheidungen fallen und Ma\u00dfnahmen priorisiert werden. Mit ihr wird die Bedeutung von Chancen, Risiken und Problemen objektiv bewertet und ein eindeutiger Wert f\u00fcr ihre Wichtigkeit ermittelt.<\/p> <p>Je st\u00e4rker sie sich auf den Erfolg des Unternehmens auswirken, desto h\u00f6her sind Handlungsbedarf und Nutzen einer Ma\u00dfnahme und umso h\u00f6her ist die ermittelte ErfolgsPriorit\u00e4tsZahl (EPZ). So behalten die F\u00fchrungskr\u00e4fte den \u00dcberblick und setzen die Ressourcen punktgenau dort ein, wo der gr\u00f6\u00dfte Handlungsbedarf besteht und der gr\u00f6\u00dfte Nutzen erzielbar ist.<\/p> <p>Bei der Erfolgsfokussierten Priorisierung handelt es sich nicht um eine neue Theorie, sondern um eine bew\u00e4hrte und \u00e4u\u00dferst erfolgreiche Methode, mit der der Wirkungsgrad im Ma\u00dfnahmen- und Projektmanagement drastisch gesteigert wird. In einem Unternehmen stieg er in nur drei Monaten von deutlich unter 50% auf \u00fcber 80%.<\/p> <p>Die Gr\u00fcnde f\u00fcr ihre au\u00dferordentlichen Erfolge sind:<\/p> <p>&#8211; Geringer Aufwand<br \/> Da die Erfolgsfokussierte Priorisierung eine verbl\u00fcffend einfache Managementmethode ist, l\u00e4sst sie sich mit geringem Aufwand einf\u00fchren. Da Excel-basierte Tools zum Einsatz kommen, entfallen teure Software und Lizenzkosten.<\/p> <p>&#8211; Universell einsetzbar<br \/> Mit der Erfolgsfokussierten Priorisierung k\u00f6nnen alle operativen oder strategischen Probleme, Ereignisse und Potenziale bewertet werden. Sie ist unternehmensweit anwendbar. Mit ihr werden Chancen, Risiken, Reklamationen, Verbesserungs- und Einsparpotenziale, interne Fehler, Produktideen, Audit- und Budgetabweichungen, Fehlverhalten oder Mitarbeiterdefizite, Unf\u00e4lle, Gesundheits- und Umweltsch\u00e4den oder -gef\u00e4hrdungen exakt bewertet.<\/p> <p>So wird ihre Wichtigkeit f\u00fcr das Unternehmen objektiv und nach einheitlichen Ma\u00dfst\u00e4ben bewertet, bevor Entscheidungen getroffen werden. Die Ressourcen werden eingesetzt wo der dringendste Handlungsbedarf und somit der gr\u00f6\u00dfte Nutzen f\u00fcr Ma\u00dfnahmen und Projekte besteht.<\/p> <p>&#8211; Objektive Bewertungen<br \/> Die Erfolgsfokussierte Priorisierung ist eine Weiterentwicklung des legend\u00e4ren Eisenhower-Prinzips. Zus\u00e4tzlich zu Wichtigkeit und Dringlichkeit werden auch die Auswirkungen auf das Unternehmen betrachtet. Die Vorg\u00e4nge werden jedoch nicht l\u00e4nger subjektiv, sondern mit Hilfe von Tabellen, die genau aufeinander und das Unternehmen abgestimmt sind. Diese Tabellen gibt es f\u00fcr jede Vorgangsart und Unternehmensgr\u00f6\u00dfe.<br \/> Im ersten Schritt stuft der Entscheider den Vorgang mit Hilfe der skalierten Tabellen konkret ein. Er schafft ein solides Fundament f\u00fcr seine Entscheidung, indem er zu jedem Kriterium die zutreffende Stufe ausw\u00e4hlt, zum Beispiel:<\/p> <p>&#8211; Wahrscheinlichkeit = 8 (sehr wahrscheinlich)<br \/> &#8211; Betrachtungszeitraum = 5 (innerhalb von 1 Jahr)<br \/> &#8211; Potenzieller Nutzen = 4 (bis 50.000 EURO)<\/p> <p>Um den Handlungsbedarf zu ermitteln, werden die Einzelwerte miteinander multipliziert.<\/p> <p>8 x 5 x 4 = 160 (EPZ)<\/p> <p>Im Ergebnis erh\u00e4lt der Entscheider die ErfolgsPriorit\u00e4tsZahl (EPZ). Diese zeigt dem Entscheider exakt an, ob Handlungsbedarf besteht und wie hoch dieser ist.<br \/> Die EPZ liegt immer zwischen 1 und 1.000 &#8211; je h\u00f6her sie ist, umso h\u00f6her sind der Handlungsbedarf und der Nutzen einer Ma\u00dfnahme.Deshalb eignen sich die ermittelten EPZ auch ideal zur Priorisierung der erforderlichen Aufgaben, Ma\u00dfnahmen und Projekte.<\/p> <p>Durch die hohe Zahl m\u00f6glicher Ergebnisse werden Ma\u00dfnahmen mit gleicher Priorit\u00e4t nahezu vermieden. Die Mitarbeiter nehmen die ErfolgsPriorit\u00e4tsZahl gerne an, weil sie auf einen Blick die Wichtigkeit eines Vorgangs erkennen. Zudem geraten sie nicht mehr zwischen die Fronten zweier F\u00fchrungskr\u00e4fte weil sie wieder einmal an der &#8222;falschen&#8220; Ma\u00dfnahme mit Priorit\u00e4t 1 gearbeitet haben.<\/p> <p>&#8211; Vergleichbare Ergebnisse<br \/> Da alle Chancen, Risiken und Probleme nach der gleichen Methode bewertet werden, sind die Ergebnisse vergleichbar. Die EPZ erm\u00f6glicht es, das jeweils wichtigste zu identifizieren, entsprechende Ma\u00dfnahmen einzuleiten und sie voranzutreiben. So werden die Ma\u00dfnahmen und Projekte nicht nur in der Reihenfolge ihrer Wichtigkeit abgearbeitet, sondern die Ressourcen werden bestm\u00f6glich genutzt.<\/p> <p>So wird die EPZ zum entscheidenden Ordnungskriterium f\u00fcr das gesamte Ma\u00dfnahmen- und Ressourcen-Management. Das ist nicht nur in Zeiten rasanter Ver\u00e4nderungen oder in Krisen von entscheidender Bedeutung, sondern auch bei der Erreichung anspruchsvoller Ziele, wenn diese durch einen Engpass behindert werden. Wie das folgende Beispiel zeigt, wirkt sich der verbesserte Wirkungsgrad am Engpass direkt auf Wachstum und Erfolg des Unternehmens aus.<\/p> <p>In einem Unternehmen lag der Engpass zum Beispiel in der Produktentwicklung. Obwohl die Konstrukteure hart arbeiteten, konnten Sie es niemandem Recht machen. Der Vertrieb, die Technik und nicht zuletzt der Entwicklungsleiter wollten ihre \u00c4nderungsw\u00fcnsche und Produktideen schnellstm\u00f6glich durchdr\u00fccken.<\/p> <p>Die Situation entspannte sich schon kurz nach Einf\u00fchrung der Erfolgsfokussierten Priorisierung. Wichtige und weniger wichtige Projekte waren auf einen Blick unterscheidbar, die Reihenfolge der Entwicklungsprojekte wurde nicht st\u00e4ndig ver\u00e4ndert und die Anzahl der angefangenen und dann unterbrochenen Projekte nahm dramatisch ab.<\/p> <p>Das f\u00fchrte dazu, dass Terminzusagen eingehalten und die nervigen und zeitraubenden Terminnachfragen \u00fcberfl\u00fcssig wurden. Zudem konnten die Konstrukteure endlich ungest\u00f6rt arbeiten und die Zahl der Fehler und Krankmeldungen sank. Das Klima in der Konstruktion entspannte sich zusehends und die Zahl der innovativen Ideen stieg ebenso, wie die Zahl erfolgreicher Produktentwicklungen.<\/p> <p>&#8211; Einfache Kommunikation<br \/> Da die EPZ die Priorit\u00e4t pr\u00e4zise und unmissverst\u00e4ndlich ausdr\u00fcckt, k\u00f6nnen die Entscheider sofort nach Einf\u00fchrung der Methode darauf vertrauen, dass die Mitarbeiter die Wichtigkeit der Ma\u00dfnahme sofort erkennen.<\/p> <p>Die Mitarbeiter verstehen und vertrauen der ermittelten EPZ, da die Methode transparent und nachvollziehbar ist. Sie reihen neue Ma\u00dfnahmen selbst\u00e4ndig und richtig in ihre Aufgaben ein, ohne dass der Entscheider Hinweise schreiben oder st\u00e4ndig nachfassen muss. Das ist besonders dann wichtig, wenn zum Beispiel die bestehende Planung durch Ereignisse wie die Reklamation eines wichtigen Kunden oder ein interner Fehler \u00fcber den Haufen geworfen wird.<\/p> <p>Die EPZ wird somit zum Bindeglied zwischen der Entscheidung der F\u00fchrungskr\u00e4fte und dem Tun der Mitarbeiter. Mit ihr als Ordnungskriterium wird Priorit\u00e4t wieder zu einer eindeutigen Aussage mit der alle Aktivit\u00e4ten im Unternehmen konzertiert gesteuert werden.<\/p> <p>&#8211; Fokussierung auf Nutzen<br \/> Die EPZ ist ein Ordnungssystem, mit der alle Ressourcen auf den h\u00f6chsten Nutzen fokussiert werden. So wird Wichtiges mit vereinten Kr\u00e4ften vorangetrieben und das Unternehmen entwickelt sich besser und schneller.<\/p> <p>Unternehmen, die diese bew\u00e4hrte und KMU-taugliche Methode einsetzen, \u00fcberholten nicht nur ihre Wettbewerber, sondern erhielten Preise f\u00fcr ihre hervorragenden Leistungen.<br \/> Sie wurden nachweislich schneller, besser und erfolgreicher, da alle Entscheidungen, Ma\u00dfnahmen und Projekte wie mit einem Laser auf den Erfolg des Unternehmens fokussiert werden. Deshalb wird diese Methode auch als Erfolgstreiber bezeichnet.<\/p> <p>Wie der Unternehmenserfolg durch den sprunghaft gestiegenen Wirkungsgrad im Ma\u00dfnahmen- und Projektmanagement gesteigert wird, zeigt das folgende Kundenbeispiel auf:<\/p> <p>Im Vorgespr\u00e4ch zu einem Projekt beklagt der Inhaber eines Ingenieurb\u00fcros, dass er immer nach vorne st\u00fcrme, um seine Vision vom f\u00fchrenden B\u00fcro im r\u00e4umlichen und fachlichen Umfeld voranzutreiben. Wenn er aber \u00fcber die Schulter schaue, w\u00e4ren seine Mitarbeiter wieder einmal zur\u00fcckgeblieben und er m\u00fcsse auf sie warten.<br \/> So war er seiner Vision trotz aller Anstrengungen kaum n\u00e4hergekommen.<\/p> <p>In der Analyse des Problems, stellten wir fest, dass die Vision zwar kommuniziert wurde, das Unternehmen jedoch nicht auf die Erf\u00fcllung der Vision ausgerichtet war.<br \/> Mit Einf\u00fchrung der Erfolgsfokussierten Priorisierung wurden alle Kundenanfragen und Ausschreibungen bewertet. Neben den wirtschaftlichen Kriterien wurde nun auch bewertet, wie wahrscheinlich es ist, den Auftrag zu erhalten, wie sich der Auftrag auf das Image des Unternehmens auswirken w\u00fcrde und ob er geeignet ist, die Vision zu verwirklichen.<\/p> <p>Anhand der EPZ erkannten die Ingenieure genau, welche Auftr\u00e4ge im Zielfokus des Inhabers lagen und erledigten diese immer zuerst. Zudem wurde festgelegt, dass Anfragen und Auftr\u00e4ge mit hoher EPZ nur von den besten Mitarbeitern bearbeitet wurden.<\/p> <p>Durch die ver\u00e4nderten Auswahlkriterien wurde die hohe Kompetenz der Mitarbeiter nicht l\u00e4nger f\u00fcr 08\/15-Anfragen mit geringer Auftragswahrscheinlichkeit vergeudet. Das wirkte sich nicht nur auf die Erfolgsquote der &#8222;richtigen&#8220; Angebote aus, sondern auch auf die Motivation der Mitarbeiter.<\/p> <p>Seitdem hat sich das B\u00fcro immer mehr aus dem hartumk\u00e4mpften Markt der \u00f6ffentlichen Ausschreibungen gel\u00f6st und erzielt deutlich h\u00f6here Ertr\u00e4ge. Es wird immer \u00f6fter von neuen, bis dahin unbekannten Kunden angefragt, die einen kompetenten und innovativen Probleml\u00f6ser suchen. Seitdem die Wichtigkeit durch die EPZ kommuniziert wird, ist das Ingenieurb\u00fcro der Vision ein gutes St\u00fcck n\u00e4her gekommen.<\/p> <p>&#8211; Ganzheitlicher Ansatz<br \/> Schon vor dem Niedergang von Schlecker war bekannt, dass die alleinige Fokussierung auf den finanziellen Aspekt nicht ausreicht, um auf Dauer erfolgreich zu sein. Ein schlechtes Image kann ebenso zum Misserfolg beitragen, wie unzufriedene Kunden, unmotivierte Mitarbeiter oder ineffiziente Prozesse.<\/p> <p>Deshalb deckt die Erfolgsfokussierte Priorisierung alle Aspekte ab, die f\u00fcr den nachhaltigen Erfolg des Unternehmens wichtig sind. Hierzu z\u00e4hlen: Image des Unternehmens, Effizienz der Prozesse, Motivation und Gesundheit der Mitarbeiter, Schutz der Umwelt und Zielfokus. Je nach Unternehmensziel, k\u00f6nnen weitere Aspekte hinzukommen.<\/p> <p>&#8211; Einfache Anwendung<br \/> Auch bei komplexen Zusammenh\u00e4ngen ist die Erfolgsfokussierte Priorisierung verbl\u00fcffend einfach anzuwenden. In nur einer Minute bestimmt der Anwender die EPZ und erkennt Handlungsbedarf. So entscheidet er unternehmerisch richtig und priorisiert die Ma\u00dfnahme objektiv und eindeutig.<\/p> <p>Seit kurzem gibt es auch ein Excel-basiertes Tool mit der treffenden Bezeichnung ErfolgsKompass (http:\/\/www.convek.com\/erfolgskompass.html), dessen Einsatz den geringen Aufwand nochmals minimiert. In nur einer Minute stuft der Entscheider den Vorgang ein und erh\u00e4lt die EPZ. Unter dem Punkt Der Weg zum Erfolg erh\u00e4lt er Empfehlungen dazu, wer zu informieren ist und welche Ma\u00dfnahmen angemessen und zielf\u00fchrend sind.<\/p> <p>Mit diesem praktischen Tool wird der Vorgang nachvollziehbar dokumentiert und die l\u00e4stige Berechnung der EPZ entf\u00e4llt. Bei einem Vergleich, den die Universit\u00e4t Dresden durchf\u00fchren lie\u00df, belegte der ErfolgsKompass den Spitzenplatz unter den praktischen Performance-Management-Instrumenten.<\/p> <p>Au\u00dferdem wurde er in der Kategorie beste Innovation Finalist beim Strategiepreis 2012. Die Erfolgsfokussierte Priorisierung und das darauf basierende Tool basierende ErfolgsKompass setzen den Hebel dort an, wo der gr\u00f6\u00dfte Nutzen mit geringstem Aufwand erzielbar ist: im Moment der Entscheidung.<\/p> <p>Denn die Qualit\u00e4t der vielen kleinen und gro\u00dfen Entscheidungen ist es, die dar\u00fcber bestimmt, ob das Unternehmen scheitert, halbwegs erfolgreich ist oder zum Marktf\u00fchrer wird und es auch bleibt.<\/p> <p>Quellen\/links:<br \/> &#8211; Insolvenzen: Pressemitteilung v. 08.03.2012, statistisches Bundesamt<br \/> &#8211; Studie: Projektmanagement: Abenteuer Wertvernichtung, Prof. Gr\u00f6ger (http:\/\/www.appolonius.de\/SID\/15838953b8b35040177c2997c89ab84b\/media\/pdf\/38.pdf)<br \/> &#8211; Vergleich: praktische Performance-Management-Systeme Universit\u00e4t Dresden (http:\/\/www.convek.com\/assets\/files\/Vergleichstabelle_Masterarbeit.pdf)<br \/> &#8211; Buch: Priorisierung &#8211; Unternehmen effektiv f\u00fchren, Gregor Stausberg (http:\/\/www.amazon.de\/PRIORISIERUNG-Unternehmen-IGEL-Prinzipien-nachhaltigen-ebook\/dp\/B00A3CRV7U\/ref=sr_1_fkmr0_1?ie=UTF8&amp;qid=1355828123&amp;sr=8-1-fkmr0)<br \/> &#8211; Blog: www.igel-prinzip.de (http:\/\/www.igel-prinzip.de)<\/p> <p>\u00dcber den Autor<\/p> <p>Gregor Stausberg wird 1958 im Rheinland geboren und lebt seit Jahren in der Schweiz.<br \/> Ab 1979 arbeitet er in einem namhaften Familienunternehmen der Papierverarbeitung und \u00fcbernimmt bald F\u00fchrungsverantwortung in Vertrieb, technischem Support und f\u00fcr das Management-System.<\/p> <p>Seit 1995 unterst\u00fctzt er als Unternehmensberater zahlreiche Firmen auf ihrem Weg zum Erfolg. Seine Schwerpunkte sind Strategie- und Organisationsberatung.<br \/> Bereits Ende der 1980er setzt er die damals noch weitgehend unbekannten QM-Methoden wegen ihres betriebswirtschaftlichen Nutzens in der Unternehmensf\u00fchrung um.<\/p> <p>Die L\u00f6sungsans\u00e4tze dieser Zeit gen\u00fcgen nicht seinen Anforderungen an Effektivit\u00e4t und Effizienz. So besch\u00e4ftigt er sich intensiv mit den Prinzipien f\u00fcr Erfolg. In seine Probleml\u00f6sungen flie\u00dfen Erkenntnisse aus F\u00fchrungs- und Strategielehre, Bionik und Kybernetik ein.<\/p> <p>Zahlreiche Referenzen belegen den erfolgreichen Einsatz seiner F\u00fchrungsinstrumente in der betrieblichen Praxis. 2007 erh\u00e4lt er ehrenhalber den Qualit\u00e4tspreis NRW und beim Strategiepreis 2012 wurde er Finalist in der Kategorie beste Innovation.<\/p> <p>Seit 2002 ver\u00f6ffentlichte er zahlreiche Fachbeitr\u00e4gen f\u00fcr ein Nachschlagewerk des Forum-Verlag. 2012 ver\u00f6ffentlichte er den ersten von drei B\u00e4nden.<\/p> <p>PRIORISIERUNG &#8211; Unternehmen effektiv f\u00fchren erschien vor wenigen Wochen, PERFORMANCE &#8211; Unternehmen messbar beschleunigen wird zum Jahreswechsel erscheinen und BALANCE &#8211; Marktf\u00fchrer werden und bleiben, wird im Januar 2013 erwartet.<\/p> <p>Kontakt zum Autor: gs1@convek.com<\/p> <p>Mit unseren Methoden und Systemen wird die Zukunft von Unternehmen beherrschbar. Sie sind ganzheitlich, effektiv, preisgekr\u00f6nt und KMU-bew\u00e4hrt.<\/p> <p>Kontakt:<br \/> convek GmbH<br \/> Gregor Stausberg<br \/> Bahnhofstr. 31<br \/> 8280 Kreuzlingen<br \/> +41 (71) 672 5800<br \/> info@convek.com<br \/> http:\/\/www.convek.com<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Richtig priorisieren &#8211; Ressourcen bestm\u00f6glich einsetzen Erfolgsfokussierte Priorisierung &#8211; Ressourcen punktgenau dort einsetzen, wo sie den gr\u00f6\u00dften Nutzen f\u00fcr das Unternehmen haben Heutige F\u00fchrungskr\u00e4fte m\u00fcssen schnell und richtig entscheiden, obwohl ihnen kaum Zeit f\u00fcr gr\u00fcndliche \u00dcberlegungen oder aufw\u00e4ndige Auswertungen bleibt. 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