{"id":52397,"date":"2013-02-15T14:44:55","date_gmt":"2013-02-15T13:44:55","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/?p=52397"},"modified":"2016-04-28T10:09:56","modified_gmt":"2016-04-28T09:09:56","slug":"pflege-soll-finanzierbar-werden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/pflege-soll-finanzierbar-werden-1052397\/","title":{"rendered":"Pflege soll finanzierbar werden"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-52398\" title=\"Versicherungsexperten und erfahrene Pflegekr\u00e4fte haben auf dem neutralen Verbraucherportal www.Beste-Pflegezusatzversicherung.com weitere wichtige Hinweise zusammengefasst.\" alt=\"\" src=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-content\/imagescaler\/94272b7b3c503a9aa5c40de56dc83c7f.jpg\" width=\"135\" height=\"135\" imagescaler=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-content\/imagescaler\/133c641e15b9079bd3607811a717d40b.jpg\" \/>Seit dem 1. Januar 2013 ist es soweit: Jeder Deutsche kann eine Pflegezusatzversicherung abschlie\u00dfen und daf\u00fcr eine staatliche F\u00f6rderung in Anspruch nehmen. Die neue Pflege-Bahr lohnt jedoch nicht in jedem Fall.<\/p> <p>Weil zuk\u00fcnftig in Anbetracht der demographischen Entwicklung die Anzahl der Pflegebed\u00fcrftigen stark zunehmen d\u00fcrfte, hat die Politik in Person von Gesundheitsminister Bahr eine staatlich gef\u00f6rderte Pflegezusatzversicherung ins Leben gerufen. <!--more-->Nach dem Willen des Gesetzgebers soll hierdurch die Grundlage f\u00fcr die k\u00fcnftige Finanzierung des Pflegebedarfs breiter aufgestellt werden. Mit der Pflege-Bahr sollen Versicherte dabei unterst\u00fctzt werden, kapitalgedeckt und eigenverantwortlich f\u00fcr den Pflegefall vorzusorgen. Schlie\u00dflich kann die gesetzliche Pflegeversicherung die vollst\u00e4ndige \u00dcbernahme der Pflegekosten nicht ann\u00e4hernd sicherstellen.<\/p> <p>Voraussetzungen f\u00fcr den Abschluss<\/p> <p>Um in den Genuss der F\u00f6rderung in Form von Zulagen zu kommen, muss die Pflegezusatzversicherung diverse Kriterien erf\u00fcllen. So ist ein Mindestbeitrag von 120 Euro j\u00e4hrlich zu erbringen. Die Pflegezusatzversicherung muss zudem Demenzerkrankungen abdecken und eine Mindestabsicherung in Pflegestufe III von mindestens 600 Euro monatlich vorsehen. Die Absicherung von Demenz ist positiv zu werten, zumal sich die Krankheit in den letzten Jahren auf dem Vormarsch befindet. Erfreulicherweise beinhaltet die Pflege-Bahr eine Dynamik zum Ausgleich der j\u00e4hrlichen Inflation. W\u00e4hrend der Abschluss f\u00fcr die Versicherten freiwillig ist, besteht f\u00fcr die Versicherung ein Annahmezwang. Leistungen aus der Pflegezusatzversicherung sind erstmalig nach Ablauf von 5 Jahren vorgesehen (Wartezeit). Weitergehende Informationen zur staatlich gef\u00f6rderten Pflegezusatzversicherung gibt es auf dem unabh\u00e4ngigen Verbraucherportal www.Beste-Pflegezusatzversicherung.com .<\/p> <p>Pflege-Bahr unter Beschuss<\/p> <p>In den vergangenen Monaten hagelte es unter anderem von Seiten der Verbrauchersch\u00fctzer und des Bundes der Versicherten an Kritik. Weil die Versicherung bei schlechtem Gesundheitszustand weder Risikozuschl\u00e4ge erheben noch den Antrag ablehnen kann, wird erwartet, dass vorwiegend Kranke und Personen mit hohem Pflegerisiko die staatliche Pflegezusatzversicherung abschlie\u00dfen werden. Weil dieser Umstand in der Kalkulation nicht unber\u00fccksichtigt bleiben kann, wird dies nach Ansicht von Experten zwangsl\u00e4ufig zu starken Pr\u00e4mienerh\u00f6hungen f\u00fchren m\u00fcssen. In der Folge werden die h\u00f6heren Pr\u00e4mien die ohnehin geringe staatliche F\u00f6rderung vermutlich vollst\u00e4ndig aufbrauchen. Hinzu kommt der gro\u00dfe Verwaltungsaufwand, der die Pr\u00e4mien weiter verteuern d\u00fcrfte. Schlie\u00dflich wird die Zulage immer nur auf Antrag gew\u00e4hrt. Der Versicherte muss somit die Zulage f\u00fcr jedes Bezugsjahr bei der zentralen Stelle der Deutschen Rentenversicherung Bund beantragen. Damit ist die Wahrscheinlichkeit sehr gro\u00df, dass gerade gesunde Menschen mit einer bereits heute auf dem Markt erh\u00e4ltlichen Pflegezusatzversicherung preisg\u00fcnstiger wegkommen.<\/p> <p>Geringe Leistungen, Gesunde werden schlechter gestellt<\/p> <p>Der Abschluss der Pflege-Bahr wird demnach ausschlie\u00dflich f\u00fcr diejenigen lohnen, denen aufgrund Gesundheitszustands der Abschluss einer gew\u00f6hnlichen Pflegezusatzversicherung versagt bleibt. Alles andere als erfreulich ist zudem die Tatsache, dass die Leistungen fr\u00fchestens nach Ablauf von 5 Jahren erbracht werden. Wer sich zudem ausschlie\u00dflich auf die staatlichen Zulagen verl\u00e4sst, wird seine Situation im Falle einer Pflegebed\u00fcrftigkeit angesichts geringer Leistungen nicht wesentlich verbessern k\u00f6nnen. Weil die Versicherungsbranche das Thema ohnehin sehr z\u00f6gerlich angeht, bieten noch nicht einmal eine Handvoll Versicherer die neue Pflege-Bahr an. Versicherungsexperten und erfahrene Pflegekr\u00e4fte haben auf dem neutralen Verbraucherportal www.Beste-Pflegezusatzversicherung.com weitere wichtige Hinweise zusammengefasst. Ferner kann die Pflegezusatzversicherung einzelner Gesellschaften in einem kostenlosen Vergleich einander gegen\u00fcbergestellt werden.<\/p> <p>\u00dcber continoa<br \/> Die continoa GmbH mit Sitz in Neus\u00e4\u00df betreibt derzeit zwei Vergleichsportale f\u00fcr Versicherungen: www.beste-zahnzusatzversicherung.com und www.beste-pflegezusatzversicherung.com. Dabei geht die continoa GmbH einen ganz neuen Weg: um bestm\u00f6gliche Verbraucher-Orientierung zu bieten, wurden die beiden Portale speziell aus der Verbraucher-Perspektive entwickelt. F\u00fcr jede Portal-Entwicklung und den laufenden Betrieb stellt die continoa GmbH exklusiv Experten bereit, die Praxis Know-How und Expertise einbringen.<br \/> Eine weiterer Schritt in der Verbraucher-Optimierung stellt die Entwicklung der &#8222;Verbraucher-Schutz-Plakette\u00ae&#8220; dar, die eine maximale Transparenz und Orientierung bietet. Diese Plakette wird exklusiv nur auf den neutralen Verbraucherportalen: www.beste-zahnzusatzversicherung.com und www.beste-pflegezusatzversicherung.com vergeben.<\/p> <p>Kontakt:<br \/> continoa GmbH<br \/> Helge F\u00e9tz<br \/> Am Eichenwald 6a<br \/> 86356 Neus\u00e4\u00df<br \/> +49 (0) 821-2527878<br \/> marketing@continoa.de<br \/> http:\/\/www.continoa.de<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit dem 1. Januar 2013 ist es soweit: Jeder Deutsche kann eine Pflegezusatzversicherung abschlie\u00dfen und daf\u00fcr eine staatliche F\u00f6rderung in Anspruch nehmen. Die neue Pflege-Bahr lohnt jedoch nicht in jedem Fall. 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