{"id":537,"date":"2008-09-02T21:24:52","date_gmt":"2008-09-02T20:24:52","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/der-nutzer-bestimmt-uber-die-zukunft-der-medien-10537\/"},"modified":"2022-05-24T11:51:02","modified_gmt":"2022-05-24T10:51:02","slug":"der-nutzer-bestimmt-uber-die-zukunft-der-medien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/der-nutzer-bestimmt-uber-die-zukunft-der-medien-10537\/","title":{"rendered":"&#8222;Der Nutzer bestimmt \u00fcber die Zukunft der Medien&#8220;"},"content":{"rendered":"<p><font size=\"-1\"><strong>Bed\u00fcrfnisse der Konsumenten entscheiden \u00fcber weitere Entwicklung<\/strong><\/font><\/p> <table style=\"float: right; width: 168px\" border=\"0\" cellpadding=\"5\" cellspacing=\"0\"> <tr> <td align=\"center\" bgcolor=\"#ededed\"> <table width=\"168\" border=\"0\" cellpadding=\"3\" cellspacing=\"0\"> <tr> <td align=\"center\"><\/td> <\/tr> <tr> <td colspan=\"2\" class=\"txtklein\" align=\"center\"><!-- copyrighttext -->Mark Goldman, COO des US-Unternehmens Current Media (Foto: medienwoche.de)<!-- end copyrighttext --><\/td> <\/tr> <\/table> <\/td> <\/tr> <\/table> <p><font size=\"-1\" face=\"Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif\"> <span class=\"txt\"> <!--PTE:ORT-->Berlin (pte\/02.09.2008\/13:36) # \u00dcber das Schicksal der klassischen und neuen Medien entscheiden allein die Nutzer. Das Internet verdr\u00e4ngt die traditionellen Medienangebote nicht, sondern ist eher als ein Metamedium bzw. eine digitale Vertriebsplattform zu sehen, die alle anderen Medien aufnehmen und verbreiten kann. Zu diesem Schluss kamen gestern, Montag, Vertreter der internationalen Medienbranche bei der Auftaktdebatte der Medienwoche Berlin-Brandenburg http:\/\/www.medienwoche.de . <\/span><\/font><!--more--><font size=\"-1\" face=\"Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif\"><span class=\"txt\">Durch das Internet komme es zu einer Transformation der Medien aber auch des Webs selbst, so die \u00fcbereinstimmende Meinung der Diskutanten. &#8222;Der Medienkonsument orientiert sich bei seinen Entscheidungen ausschlie\u00dflich an seinen heutigen und k\u00fcnftigen Bed\u00fcrfnissen. Er unterscheidet nicht zwischen Fernsehen und Internet, er will Content nutzen, egal in welcher Form&#8220;, erkl\u00e4rte Terry von Bibra, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von Yahoo Deutschland. Die Bed\u00fcrfnisse der Konsumenten m\u00fcssten deshalb Ausgangspunkt f\u00fcr alle \u00dcberlegungen bei der Weiterentwicklung der neuen Medien sein.<\/p> <p>Vor allem der Sektor TV werde in Zukunft verst\u00e4rkt mit den technischen M\u00f6glichkeiten des Internets verschmelzen, stellte Mark Goldman, COO des US-Unternehmens Current Media fest. Die von Al Gore und Joel Hyatt gegr\u00fcndete Firma betreibt seit August 2005 das Fernsehnetzwerk Current TV http:\/\/current.com als &#8222;Open-Source-TV-Plattform&#8220;. &#8222;Das Fernsehen im Internet ist kein Einweg- sondern ein Zwei-Wege-Medium. Es gibt endlich auch dem Zuschauer eine Stimme&#8220;, betonte Goldman. Die Inhalte von Current TV bestehen zu einem Drittel aus User-generiertem Material in Form von drei- bis achtmin\u00fctigen Videos. &#8222;Alle Beitr\u00e4ge, auch die Werbung, wird von Usern zusammen oder in Abstimmung mit der Redaktion produziert. Die Platzierung der Beitr\u00e4ge richtet sich nach der Ressonanz der Zuschauer&#8220;, schilderte Goldman. Dass Current TV auf einem guten Weg sei, das Fernsehen der n\u00e4chsten Generation zu werden, best\u00e4tige die steigende Zahl der Nutzer des &#8222;B\u00fcrger-TVs&#8220;, die von 250.000 monatlich in 2005 auf f\u00fcnf Mio. pro Monat in diesem Jahr angestiegen sei. An einer Markteinf\u00fchrung von Current TV in Deutschland werde bereits gearbeitet, lie\u00df Goldman durchblicken.<\/p> <p>In der anschlie\u00dfenden Podiumsdiskussion hielt Wolf Bauer, Vorsitzender der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung vom Filmunternehmen Universum Film (UFA) http:\/\/www.ufa.de ein Pl\u00e4doyer f\u00fcr starke Marken im Internet. &#8222;Von 100 starken Programmmarken werden 80 auch noch in zehn Jahren im Internet bestehen&#8220;, k\u00fcndigte Bauer an. Als entscheidend f\u00fcr eine erfolgreiche Transformation der Medien werde sich die Transformation in den K\u00f6pfen der Medienmacher herausstellen. \u00c4hnlich sah das auch der ZDF-Intendant Markus Sch\u00e4chter, der erneut f\u00fcr die Notwendigkeit f\u00fcr die \u00f6ffentlich-rechtlichen Sender eintrat, im Internet mit ad\u00e4quaten Angeboten vertreten zu sein. &#8222;Nur so ist es m\u00f6glich, auch die gesamte Gesellschaft zu erreichen&#8220;, meinte Sch\u00e4chter. Seiner Auffassung nach gehe die gr\u00f6\u00dfte Gefahr f\u00fcr ein qualit\u00e4tsvolles Medianangebot derzeit vor allem von den gro\u00dfen Playern wie Google oder Microsoft aus.<\/p> <p>Leitthema der diesj\u00e4hrigen Medienwoche ist die Transformation der Medien im Digitalen Zeitalter. Sie zeigt die neuesten Entwicklungen der digitalen Medienwelt und diskutiert deren Konsequenzen f\u00fcr Medienmarkt, Medienordnung und gesellschaftliche Kommunikation. Mit rund 15.000 Fachbesuchern aus dem In- und Ausland ist sie eines der gr\u00f6\u00dften Branchenevents Europas und die wichtigste Kommunikationsplattform der internationalen Medienbranche in Berlin. (Ende)<br \/> <br clear=\"all\" \/> <a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"http:\/\/www.pressetext.de\/\"  target=\"_new\" rel=\"noopener\"><\/a><br \/> Aussender: <a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"http:\/\/www.pressetext.de\/\"  target=\"_new\" rel=\"noopener\">pressetext.deutschland<\/a><br \/> Redakteur:                        Markus Steiner<br \/> email: <a href=\"mailto:steiner%40pressetext.com\">steiner@pressetext.com<\/a><br \/> Tel. +43-1-81140-317  <\/span> <\/font><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bed\u00fcrfnisse der Konsumenten entscheiden \u00fcber weitere Entwicklung Mark Goldman, COO des US-Unternehmens Current Media (Foto: medienwoche.de) Berlin (pte\/02.09.2008\/13:36) # \u00dcber das Schicksal der klassischen und neuen Medien entscheiden allein die Nutzer. 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