{"id":5430,"date":"2010-05-04T12:10:52","date_gmt":"2010-05-04T11:10:52","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/?p=5430"},"modified":"2023-01-13T12:19:43","modified_gmt":"2023-01-13T11:19:43","slug":"die-haeufigsten-irrtuemer-ueber-vaterschaftstests","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/die-haeufigsten-irrtuemer-ueber-vaterschaftstests-105430\/","title":{"rendered":"Die h\u00e4ufigsten Irrt\u00fcmer \u00fcber Vaterschaftstests"},"content":{"rendered":"<table style=\"float: left; width: 100px;\" border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"1\"> <tbody> <tr> <td align=\"center\" bgcolor=\"#ffffff\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-5433\" title=\"swaps-kleiner.jpg\" src=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-content\/uploads\/5430\/swaps-kleiner.jpg\" alt=\"\" width=\"125\" height=\"193\" \/><\/td> <\/tr> <\/tbody> <\/table> <p>Das Internet ist eine unersch\u00f6pfliche und in der heutigen Zeit auch unentbehrliche Informationsquelle. Hier finden sich auch viele Informationen \u00fcber DNA-Vaterschaftstests, jedoch nicht alle sind korrekt oder aktuell. Da sich die wissenschaftlichen M\u00f6glichkeiten in der DNA-Analyse weiterentwickeln und die gesetzlichen Grundlagen in den letzten Jahren ge\u00e4ndert wurden, ist das verbreitete Wissen nicht immer auf dem neuesten Stand.<!--more--><br \/> Irrtum Nr. 1: Private Vaterschaftstests sind verboten.<br \/> Seit Inkrafttreten des Gendiagnostikgesetzes am 1. Februar 2010 sind heimliche Tests verboten. Liegen aber die Einwilligungen aller Beteiligten und Sorgeberechtigten vor, d\u00fcrfen private Tests nach wie vor durchgef\u00fchrt werden. Daf\u00fcr sorgt das \u201eGesetz zur Kl\u00e4rung der Vaterschaft unabh\u00e4ngig vom Anfechtungsverfahren\u201c, nachzulesen auch auf der Webseite des Bundesministeriums der Justiz. Dieses verankert das grundlegende Recht auf Kl\u00e4rung der Abstammung eines Kindes f\u00fcr den rechtlichen Vater, die Mutter und auch das Kind (\u00a71598a BGB). Vaterschaftstests werden auf dieser Grundlage privat in Auftrag gegeben, selbst wenn die Zustimmung einer der Parteien durch ein Familiengericht ersetzt wurde.<br \/> Irrtum Nr. 2: Ein DNA-Abstammungsgutachten ist teuer.<br \/> Einen Vaterschaftstest kann man heute sehr viel kosteng\u00fcnstiger durchf\u00fchren lassen als noch vor Jahren. Viele unabh\u00e4ngige Sachverst\u00e4ndige und Privatlabore f\u00fchren die Analysen zu geringen Kosten, qualitativ hochwertig und zuverl\u00e4ssig durch. Die wissenschaftliche Entwicklung sowie das Entstehen privatwirtschaftlicher Anbieter haben dazu beigetragen, einen Vaterschaftstest f\u00fcr viele Menschen erschwinglicher zu machen.<br \/> Irrtum Nr. 3: DNA-Verwandtschaftstests werden nur von \u00c4rzten durchgef\u00fchrt.<br \/> DNA-Abstammungstests k\u00f6nnen in Deutschland nach der aktuellen Gesetzeslage von \u00c4rzten sowie von qualifizierten, nicht-\u00e4rztlichen Sachverst\u00e4ndigen mit naturwissenschaftlicher Hochschulausbildung durchgef\u00fchrt werden. Die medizinische Ausbildung in Deutschland qualifiziert \u00c4rzte ohne entsprechende Weiterbildung nicht, einen DNA-Test durchzuf\u00fchren. Dar\u00fcber hinaus ben\u00f6tigt man ein entsprechend eingerichtetes Labor mit geschultem Fachpersonal.<br \/> Irrtum Nr. 4: F\u00fcr einen DNA-Vaterschaftstest ist die Entnahme von Blut notwendig.<br \/> Das ist nicht richtig, denn mittels eines ordnungsgem\u00e4\u00df entnommenen Mundschleimhautabstriches kann man eine DNA-Analyse genauso zuverl\u00e4ssig durchf\u00fchren wie mit Blut. Die Mundschleimhautzellen enthalten hierf\u00fcr ausreichend DNA. Ein Mundschleimhautabstrich birgt keine gesundheitlichen Risiken, wenn man die durch die Labore zur Verf\u00fcgung gestellten, sterilen Tupfer verwendet. Eine Blutabnahme jedoch ist mit, wenn auch geringen, Risiken behaftet und zudem f\u00fcr viele Menschen, insbesondere f\u00fcr Kinder, unangenehm. Gerichte k\u00f6nnen jedoch noch Blutabnahmen anordnen.<br \/> Irrtum Nr. 5: Die Abstammung kann bei einem Kind erst gegen Ende des Erreichens des 1. Lebensjahres festgestellt werden.<br \/> Verwendet man f\u00fcr die Analyse der Abstammung zus\u00e4tzlich die Blutgruppenuntersuchung, dann ist dies korrekt, denn die Blutgruppe l\u00e4sst sich bei einem Kind erst nach einigen Lebensmonaten zuverl\u00e4ssig bestimmen. Bedenkt man, dass mit dem Gendiagnostikgesetz auch der pr\u00e4natale Vaterschaftstest in Deutschland auf Basis von Fruchtwasser grundlegend eingeschr\u00e4nkt worden ist (Ausnahme nur bei Vorliegen einer Straftat an der Mutter), bedeutet dies f\u00fcr die Eltern, dass sie sowohl w\u00e4hrend der Schwangerschaft als auch w\u00e4hrend die ersten Lebensmonate des Kindes mit der Ungewissheit \u00fcber dessen Abstammung leben m\u00fcssen. Eine DNA-Analyse, die ein zuverl\u00e4ssiges Ergebnis liefert, ist aber unmittelbar nach der Geburt f\u00fcr das Kind vollkommen schmerzfrei m\u00f6glich.<br \/> Irrtum Nr. 6: Ein Test kann nur durchgef\u00fchrt werden, wenn auch die Mutter eine Probe zur Verf\u00fcgung stellt.<br \/> Gesetzlich ist die Einwilligung der Mutter zwingend vorgeschrieben, um heimliche Tests zu vermeiden. Das bedeutet aber f\u00fcr einen Test, der nur zur privaten Orientierung durchgef\u00fchrt wird, nicht zwangsl\u00e4ufig, dass auch eine Probe der Mutter in die Analyse mit einbezogen werden muss. Ist die Mutter z.B. verstorben, l\u00e4sst sich rein wissenschaftlich in den meisten F\u00e4llen ein zuverl\u00e4ssiges Ergebnis mit einer Wahrscheinlichkeitsaussage von \u00fcber 99,99% auch mit einem Vater\/Kind-Test erzielen. Maximale Sicherheit des Tests erh\u00e4lt man durch die Einbeziehung der Mutter: Der DNA-Vaterschaftstest kann Wahrscheinlichkeiten der Vaterschaft von mehr als 99,9999 % ergeben.<br \/> Irrtum Nr. 7: Ein Vaterschaftstest kann nur bei Teilnahme des Vaters durchgef\u00fchrt werden.<br \/> Nat\u00fcrlich ist ein Test kosteng\u00fcnstiger und einfacher durchf\u00fchrbar, wenn eine Probe des Vaters zur Verf\u00fcgung steht. In vielen F\u00e4llen wollen Kinder aber erst nach dem Tod des m\u00f6glichen Vaters einen lange gehegten Zweifel kl\u00e4ren. Bei einem indirekten Vaterschaftstest wird z.B. \u00fcber die Proben von zwei Geschwistern und entsprechend mathematisch-statistische Berechnungen festgestellt, ob sie den gleichen Vater haben. G\u00fcnstig ist es, wenn eine Probe der Mutter zur Verf\u00fcgung steht. So k\u00f6nnen Wahrscheinlichkeiten ab ca. 90% bzw. 95% erzielt werden. Indirekte Vaterschaftstests stellen hohe Anforderungen an das Wissen des Sachverst\u00e4ndigen und sind deutlich komplizierter als einfache Vaterschaftstests mit Proben von Vater, Mutter und Kind. Indirekte Vaterschaftstests werden oft auch als Verwandtschaftstests oder Geschwistertests bezeichnet und k\u00f6nnen auch bei der Familienzusammenf\u00fchrung bei Immigrationsverfahren eine Rolle spielen.<br \/> Wer an die Durchf\u00fchrung eines Vaterschaftstests denkt, sollte sich aufgrund der unterschiedlichsten, z.T. widerspr\u00fcchlichen verf\u00fcgbaren Informationen \u00fcber m\u00f6glichst viele verschiedene Quellen umfassend informieren. Informationen gibt es direkt bei den Anbietern, wo man sich auch pers\u00f6nlich und kostenlos beraten lassen kann, aber ebenso auf vielen anderen Webseiten und Foren. Vorsicht ist geboten bei Informationswebseiten oder Plattformen zum A<span id=\"edit-slug-buttons\"><span class=\"edit-slug button hide-if-no-js\">Bearbeiten<\/span><\/span>ustausch von Betroffenen. Das dort gesammelte Wissen wird von Nutzern mit unterschiedlicher Qualifikation eingestellt und muss bei besten Absichten nicht immer korrekt sein.<br \/> Impressum:<br \/> bj-diagnostik GmbH<br \/> Kerkrader Str. 11<br \/> 35394 Giessen<br \/> Deutschland<br \/> Telefon +49 (0) 6 41 \/ 9 44 60 53<br \/> Telefax +49 (0) 6 41 \/ 9 44 60 55<br \/> Web: www.bj-diagnostik.de<br \/> Alle Abstammungsuntersuchungen werden in unserem eigenen Labor unter der Leitung von Dr. rer. nat. Jung nach h\u00f6chsten deutschen Qualit\u00e4tsstandards ausgef\u00fchrt. Unser erfahrenes Team ist spezialisiert auf DNA-Analysen und \u00fcberwacht l\u00fcckenlos den gesamten Ablauf vom Eintreffen der Proben im Labor bis zum Versand des Gutachtens mit dem Testergebnis. Ein Vaterschaftstest ist Vertrauenssache &#8211; Vertrauen Sie unserer langj\u00e4hrigen Erfahrung! Wir f\u00fchren Vaterschaftstests bereits seit 1999 durch.<\/p> <p><a href=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-content\/uploads\/5430\/swaps-kleiner.jpg\"><\/a><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Internet ist eine unersch\u00f6pfliche und in der heutigen Zeit auch unentbehrliche Informationsquelle. Hier finden sich auch viele Informationen \u00fcber DNA-Vaterschaftstests, jedoch nicht alle sind korrekt oder aktuell. 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