{"id":57386,"date":"2013-03-25T16:42:25","date_gmt":"2013-03-25T16:42:25","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/?p=57386"},"modified":"2013-03-27T15:03:18","modified_gmt":"2013-03-27T14:03:18","slug":"steigende-kommunikative-herausforderungen-der-erneuerbare-energien-branche","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/steigende-kommunikative-herausforderungen-der-erneuerbare-energien-branche-1057386\/","title":{"rendered":"Steigende kommunikative Herausforderungen der Erneuerbare Energien-Branche"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"attachment alighnleft alignleft\" title=\"Inhalte der K ommunikation bei Firmen der Erneuerbaren Energie - B ranche \u00a9 Gr\u00fcne Welle Kommunikation\" alt=\"\" src=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-content\/imagescaler\/1383906913115b3a4f8d7246cdf500b6.jpg\" width=\"131\" height=\"131\" imagescaler=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-content\/imagescaler\/4a2ef428a398cd5257453bab15e29717.jpg\" \/>Der Lack ist ab &#8211; Negativimage der Energiewende kommt zunehmend bei den Energieunternehmen an<\/p> <p>Der negative Imagewandel des Themas Energiewende in den letzten Monaten hat inzwischen auch direkten Einfluss auf die Kommunikation junger Energieunternehmen. Das ergab eine Umfrage der M\u00fcnchner Kommunikationsagentur GR\u00dcNE WELLE KOMMUNIKATION bei Unternehmen der Erneuerbare Energien-Branche.<\/p> <p><!--more-->Die Themen Erneuerbare Energien und Energiewende haben sp\u00e4testens mit der letzten Strompreiserh\u00f6hung zum Jahreswechsel ihren anf\u00e4nglichen Glanz verloren. Die Stimmung gegen\u00fcber der Energiewende ist laut Deutschem Energiewende-Index (DEX) im ersten Quartal 2013 so negativ wie nie. Am gravierendsten ist der Stimmungseinbruch bei Investoren, Energieversorgern sowie Politik und Verb\u00e4nden, aber auch bei Verbrauchern, Netzbetreibern, Herstellern und Zulieferern sanken die Imagewerte deutlich. Die junge Branche hat zunehmend mit \u00e4hnlichen Problemen zu k\u00e4mpfen, wie ihre klassische Konkurrenz: Kostensteigerungen und Preiskampf, Verz\u00f6gerung, Negativpresse, B\u00fcrgerproteste und Personalmangel. Konsumenten verbinden das Thema Energiewende nach aktuellen Umfragen heute vor allem mit steigenden Energiepreisen.<\/p> <p>GR\u00dcNE WELLE KOMMUNIKATION, eine auf die Themen Erneuerbare Energien und Green Tech spezialisierte PR-Agentur aus M\u00fcnchen, wollte wissen, ob und wie sich die allgemein zunehmend negative \u00f6ffentliche Wahrnehmung des Themas Energiewende auf die externe Kommunikation der Unternehmen dieser Branche auswirkt, was Inhalte und Instrumente angeht. Auch wenn die Umfrageergebnisse keinen Anspruch auf Repr\u00e4sentativit\u00e4t erheben &#8211; von knapp 100 befragten Unternehmen antworteten 28 &#8211; zeigen sie doch einige klare Trends.<\/p> <p>Unternehmenskommunikation allgemein hat bei drei Vierteln der befragten Unternehmen heute einen h\u00f6heren Stellenwert als noch vor f\u00fcnf Jahren. Gr\u00fcnde daf\u00fcr liegen in der h\u00f6heren Komplexit\u00e4t der zu vermittelnden Inhalte, immer k\u00fcrzeren Kommunikationszyklen und einer Zunahme der Kommunikationskan\u00e4le &#8211; Stichwort Social Media &#8211; bei allgemeiner Abnahme der Zielgruppen-Aufmerksamkeit. Auch der \u00f6ffentliche Druck der Zielgruppen nimmt laufend zu, die \u00d6ffentlichkeit wird kritischer. So fordern B\u00fcrger heute mehr Information und Mitsprache bei der Planung und Zulassung von Gro\u00dfprojekten der Energiewende.<\/p> <p>Insgesamt f\u00e4llt den Unternehmen die Ansprache ihrer Zielgruppen aber heute schwerer als noch vor f\u00fcnf Jahren, dies antworteten fast zwei Drittel der Befragten (63%), nur 12 Prozent antworteten mit &#8222;f\u00e4llt leichter&#8220;, knapp ein Viertel konnte sich nicht entscheiden (&#8222;wei\u00df nicht&#8220;). Gr\u00fcnde daf\u00fcr sehen die Befragten demnach in der Inhomogenit\u00e4t ihrer Zielgruppen, einer Diversifikation der Kommunikationskan\u00e4le und einer Zunahme der Komplexit\u00e4t der Inhalte. Die \u00d6ffentlichkeit ist auf der einen Seite zunehmend mit Informationen zur Energiewende \u00fcbers\u00e4ttigt, auf der anderen Seite aber auch immer kritischer und engagierter.<\/p> <p>Die Ziele der Unternehmenskommunikation haben sich in den vergangenen f\u00fcnf Jahren nicht grundlegend gewandelt, so f\u00fchren noch immer der Aufbau der Bekanntheit und des Images (87%) sowie des Expertenstatus (62%) die Liste an, doch spielen heute Themen wie die Suche nach qualifizierten neuen Mitarbeitern (38%) oder eine Erweiterung der Kundenkreise (25%) eine wichtigere Rolle als vor f\u00fcnf Jahren.<\/p> <p>Welche Themen stehen heute im Mittelpunkt der Unternehmenskommunikation bei Firmen aus der Erneuerbare Energien-Branche? Neben einer Vermittlung der Bedeutung und der Vorteile von Technologien der Erneuerbaren Energien sind es vor allem Themen zu Energiepolitik und Energiewirtschaft sowie \u00f6kologische Themen (Klimawandel, Nachhaltigkeitsdiskussion). Die Bedeutung von Inhalten wie Energieinfrastruktur sowie Gesellschaft\/B\u00fcrgerbeteiligung hat sich verdoppelt. \u00dcberraschend wenig Bedeutung f\u00fcr die Kommunikation der Unternehmen scheint dagegen &#8211; wie auch schon vor f\u00fcnf Jahren &#8211; das Thema Preisentwicklung zu haben. Eine Interpretation w\u00e4re, dass dies eher als politisches Thema gewertet wird (Stichworte: Erneuerbare-Energien-Gesetz, Einspeiseverg\u00fctungen).<\/p> <p>Instrumentarium hat sich erweitert<\/p> <p>Was das Instrumentarium der Kommunikation angeht, sorgt vor allem der Bereich Social Media wenig \u00fcberraschend f\u00fcr Zuwachs. Immerhin 50 Prozent der Befragten nutzen bereits h\u00e4ufig Instrumente wie Facebook, Twitter, XING, etc., 10 weitere Prozent gelegentlich. 20 Prozent der Unternehmen nutzen Social Media dagegen (noch) gar nicht.<\/p> <p>S\u00e4mtliche Befragten besitzen heute wie auch schon vor f\u00fcnf Jahren ihren eigenen Webauftritt. Online-Marketing und SEO spielen inzwischen bei jeweils 38 Prozent eine gelegentliche bzw. regelm\u00e4\u00dfige Rolle, das gleiche gilt f\u00fcr den Einsatz audiovisueller Medien wie Video- und Audiopodcasts, YouTube und Unternehmensvideos (32%).<\/p> <p>Auch die klassischen Instrumente wie Pressearbeit, Newsletter, Brosch\u00fcren, Eigenveranstaltungen und Messeauftritte sind weiterhin fester Bestandteil im Kommunikationsmix. Pressearbeit hat in den letzten f\u00fcnf Jahren sogar noch zugelegt. Wenig verbreitet scheinen in der jungen Branche dagegen Sponsoring und CSR, hier antworten 50 Prozent, dass sie diese M\u00f6glichkeiten (bisher) nicht einsetzen, immerhin knapp 40 Prozent nutzen sie gelegentlich.<\/p> <p>Um dem steigenden Druck der \u00d6ffentlichkeit zu begegnen, wollen immerhin drei Viertel der Befragten ihre Unternehmenskommunikation weiter ausbauen, teilweise durch Einsatz neuer Instrumente (Social Media, Audiovisuelle Medien), aber vielmehr durch eine bessere Planung und Vernetzung der schon bisher genutzten Ma\u00dfnahmen.<\/p> <p>&#8222;Die steigenden kommunikativen Herausforderungen der Erneuerbare Energien-Branche hinsichtlich des Images sind selten von den Unternehmen selbst verschuldet, sondern wohl eher ein Resultat des energiepolitischen Schlingerkurses der Regierung in Sachen Energiewende&#8220;, erkl\u00e4rt Frank Brodmerkel, Gr\u00fcnder und Inhaber der Agentur GR\u00dcNE WELLE KOMMUNIKATION. &#8222;Doch m\u00fcssen die jungen Energieunternehmen mit der Eintr\u00fcbung des Images ihrer Branche umgehen. Es kommt jetzt darauf an, sich sowohl inhaltlich als auch instrumentell f\u00fcr st\u00fcrmischere Zeiten zu r\u00fcsten und dabei professionell, transparent und glaubw\u00fcrdig zu kommunizieren.&#8220;<\/p> <p>Gr\u00fcne Welle Kommunikation ist eine Kommunikationsagentur mit Sitz in M\u00fcnchen, die sich auf die Themenbereiche Cleantech, Erneuerbare Energien und Umwelt sowie auf CSR-Kommunikation und Community Relations \/ B\u00fcrgerdialog spezialisiert hat. Der Inhaber Frank Brodmerkel verf\u00fcgt als Kommunikationsprofi \u00fcber mehr als 17 Jahre Berufserfahrung im Technologiebereich. Das Angebot der Agentur wendet sich vor allem an mittelst\u00e4ndische Unternehmen und umfasst nachhaltige Corporate- und Product Communication f\u00fcr nationale wie internationale Kunden sowie CSR-Kommunikation und Community Relations. Weitere Informationen erhalten Sie unter <a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"http:\/\/www.gruenewellepr.de\" title=\"Cleantech und Nachhaltigkeit glaubhaft vermitteln\" >www.gruenewellepr.de<\/a><\/p> <p>Kontakt:<br \/> Gr\u00fcne Welle Kommunikation<br \/> Frank Brodmerkel<br \/> Notburgastr. 3<br \/> 80639 M\u00fcnchen<br \/> 089-17876165<br \/> kontakt@gruenewellepr.de<br \/> http:\/\/www.gruenewellepr.de<\/p> <p>&nbsp;<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Lack ist ab &#8211; Negativimage der Energiewende kommt zunehmend bei den Energieunternehmen an Der negative Imagewandel des Themas Energiewende in den letzten Monaten hat inzwischen auch direkten Einfluss auf die Kommunikation junger Energieunternehmen. 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