{"id":57474,"date":"2013-03-27T16:06:37","date_gmt":"2013-03-27T15:06:37","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/?p=57474"},"modified":"2025-03-28T14:58:52","modified_gmt":"2025-03-28T13:58:52","slug":"studie-zur-immobilienpreisentwicklung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/studie-zur-immobilienpreisentwicklung-1057474\/","title":{"rendered":"Studie zur Immobilienpreisentwicklung"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-57475\" title=\"Immobilienpreisentwicklung in Hamburg und Umgebung\" alt=\"76064_0_400\" src=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-content\/imagescaler\/6793c4869de81edbb90c2324b2b61633.jpg\" width=\"182\" height=\"128\" imagescaler=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-content\/imagescaler\/6793c4869de81edbb90c2324b2b61633.jpg\" \/>Die Immobilienpreise im Gro\u00dfraum Hamburg sind im vergangenen Jahr weiter gestiegen. Nach einer aktuellen Studie der LBS Bausparkasse Schleswig-Holstein-Hamburg AG in Zusammenarbeit mit dem Hamburger Forschungsinstitut F+B (Forschung und Beratung f\u00fcr Wohnen, Immobilien und Umwelt GmbH) waren Wohnimmobilien im Jahr 2012 gegen\u00fcber dem Vorjahr um bis zu 12,5 Prozent teurer.<\/p> <p><!--more-->Die h\u00f6chsten Preissteigerungen weisen bestehende Eigentumswohnungen in Hamburg auf. Aber auch die Preise f\u00fcr gebrauchte H\u00e4user in der Hansestadt zogen im Vergleich zum Vorjahr um durchschnittlich 12,0 Prozent an. Dagegen stiegen die Neubaupreise in Hamburg nur um 1,8 (Eigentumswohnungen) bzw. 2,8 Prozent (H\u00e4user).<\/p> <p>Deutlich mehr mussten K\u00e4ufer f\u00fcr Neubauten im Umland zahlen. Eigentumswohnungen kosteten hier durchschnittlich 12,1 Prozent und neue H\u00e4user rund 8,5 Prozent mehr als im Jahr 2011. Damit verzeichnet die Immobilienmarkt-Studie im Neubau-Segment f\u00fcr das Umland erstmals h\u00f6here Preissteigerungen als f\u00fcr Hamburg.<\/p> <p>Eine \u00e4hnliche Entwicklung sehen wir bei den Bestandsobjekten\u201c, erkl\u00e4rt der Vorstandsvorsitzende der LBS, Peter Magel. W\u00e4hrend der Preisanstieg in Hamburg mit 12,0 (H\u00e4user) bzw. 12,5 Prozent (Eigentumswohnungen) unter dem Vorjahresniveau blieb, fiel die dieser im Umland mit bis zu 7,7 Prozent f\u00fcr gebrauchte Immobilien h\u00f6her aus als im Vorjahr. F\u00fcr Umland-Gemeinden, die \u00fcber eine gute Verkehrsanbindung und Infrastruktur verf\u00fcgen, hatte die LBS diese Preisentwicklung auch erwartet.<\/p> <p>Als Ursachen f\u00fcr die erneut angezogenen Immobilienpreise nennt Peter Magel unter anderem die positive Bev\u00f6lkerungsentwicklung und die wachsende Zahl der Haushalte. Au\u00dferdem g\u00e4be es zu wenige Baufertigstellungen und ein immer knapper werdendes Bestandsangebot bei gleichzeitig steigender Wohnraum-Nachfrage. Magel erg\u00e4nzt: \u201eHinzu kommen noch die f\u00fcr junge und \u00e4ltere Menschen steigende Attraktivit\u00e4t des Wohnens in der Stadt, die Sicherheit von Immobilien in der Finanzkrise und das anhaltend niedrige Bauzins-Niveau.\u201c<\/p> <p>Trotz der erneuten Preissteigerungen sieht Magel keine Immobilienblase und betont: \u201eIn den Jahren 2002 bis 2008 waren die Immobilienpreise in Hamburg relativ konstant. Erst ab 2008 kam es im Immobilienmarkt durch neue K\u00e4ufer, die in Betongold investierten und durch die positive Einkommensentwicklung der privaten Haushalte zu Nachholeffekten, die bis heute anhalten. Trotz der in einigen Stadtteilen in den letzten Jahren erkennbaren \u00dcberhitzungs-tendenzen bei der Entwicklung der Immobilienpreise, sehe ich auch keine Anzeichen f\u00fcr Immobilienspekulationen. Dies wird allein schon durch die Mindest-Rentabilit\u00e4tsanforderungen der Investoren und der konservativen Kreditvergabe deutscher Finanzinstitute mit den entsprechenden Anforderungen an Bonit\u00e4t und Mindest-Eigenkapital sowie den langen Zinsbindungsfristen ausgebremst.\u201c<\/p> <p>Der LBS-Chef erkl\u00e4rt weiter: \u201eWer nicht unbedingt in den sehr teuren Stadtteilen oder in der City wohnen muss, findet im Gro\u00dfraum Hamburg immer noch relativ zentrumsnah und verkehrsg\u00fcnstig gelegene Regionen mit bezahlbarem Wohnraum.\u201c Zu diesen Regionen z\u00e4hlen im S\u00fcden Harburg und angrenzende Stadtteile, Richtung Osten Borgfelde, Hamm, Horn, Jenfeld und Billstedt sowie Norderstedt, Quickborn und Henstedt-Ulzburg n\u00f6rdlich von Hamburg. Aber auch in diesen Gebieten sei mit weiteren Preissteigerungen zu rechnen. Peter Magel: \u201eWenn sich die Geldpolitik der Europ\u00e4ischen Zentralbank nachhaltig \u00e4ndern sollte und dann das derzeit k\u00fcnstlich niedrig gehaltene Zinsniveau wieder ansteigt, wird sich auch f\u00fcr die Bauzinsen schnell ein h\u00f6heres Marktniveau einstellen. Ich rate Immobilien-Interessenten daher rechtzeitig zu handeln, denn bei steigenden Zinsen kann bereits ein Prozentpunkt mehr eine Baufinanzierung um mehrere tausend Euro pro Jahr teurer werden lassen.\u201c<\/p> <p>In Hamburg sind Bestandsimmobilien in den Stadtteilen Hafen-City, Harvestehude, Rotherbaum, Uhlenhorst, Nienstedten und Blankenese am teuersten. Im Umland wurden die h\u00f6chsten Preise in Wentorf\/Aum\u00fchle, Ahrensburg, Norderstedt, Tangstedt und Trittau registriert.<\/p> <p>Neue H\u00e4user und Eigentumswohnungen sind in Hamburg ebenfalls in den Stadtteilen Harvestehude und Rotherbaum am teuersten, aber auch in Gro\u00df-Flottbek und Wellingsb\u00fcttel. Im Umland betrifft es die Regionen Ahrensburg, Wedel, Halstenbek und Rellingen.<\/p> <p>F\u00fcr die Studie wurden im zweiten Halbjahr 2012 insgesamt 10.400 \u00f6ffentlich zug\u00e4ngliche Immobilienangebote in Hamburg und im Umland erfasst, davon 9.100 Angebote in den Segmenten Ein- und Zweifamilienh\u00e4user sowie Eigentumswohnungen aus dem Bestand.<\/p> <p>Den neuen Immobilienmarktatlas 2013 f\u00fcr Hamburg und Umland sowie verschiedene Preis\u00fcbersichtskarten gibt es als kostenloses Download im Internet unter http:\/\/www.lbs.de\/shh\/immobilien\/studien. Er kann auch als Druckfassung per Telefon oder E-Mail angefordert werden (solange der Vorrat reicht).<\/p> <p>R\u00fcckfragen beantwortet gern:<\/p> <p>Klaus-G. Steinke, Tel.: 0431 20000510,<\/p> <p>E-Mail: Klaus-Guenther.Steinke@lbs-shh.de<\/p> <p>&nbsp;<\/p> <p>Firmenkontakt<br \/> LBS Bausparkasse Schleswig-Holstein-Hamburg AG<br \/> Klaus-G. Steinke<br \/> Wellseedamm 14<\/p> <p>24145 Kiel<br \/> Deutschland<\/p> <p>E-Mail: klaus-guenther.steinke@lbs-shh.de<br \/> Homepage: http:\/\/www.lbs-shh.de<br \/> Telefon: 043120000510<\/p> <p>Pressekontakt<br \/> LBS Bausparkasse Schleswig-Holstein-Hamburg AG<br \/> Klaus-G. Steinke<br \/> Wellseedamm 14<\/p> <p>24145 Kiel<br \/> Deutschland<\/p> <p>E-Mail: klaus-guenther.steinke@lbs-shh.de<br \/> Homepage: http:\/\/<br \/> Telefon: 043120000510<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Immobilienpreise im Gro\u00dfraum Hamburg sind im vergangenen Jahr weiter gestiegen. 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