{"id":576,"date":"2008-09-22T17:00:54","date_gmt":"2008-09-22T16:00:54","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/presserat-rugt-zeitungen-wegen-schleichwerbung-10576\/"},"modified":"2022-05-24T11:51:04","modified_gmt":"2022-05-24T10:51:04","slug":"presserat-rugt-zeitungen-wegen-schleichwerbung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/presserat-rugt-zeitungen-wegen-schleichwerbung-10576\/","title":{"rendered":"Presserat r\u00fcgt Zeitungen wegen Schleichwerbung"},"content":{"rendered":"<p><font size=\"-1\"><strong>Anst\u00f6\u00dfige Werbungen rufen zudem Werberat auf den Plan <\/strong><\/font><\/p> <table style=\"float: right; width: 168px\" border=\"0\" cellpadding=\"5\" cellspacing=\"0\"> <tr> <td align=\"center\" bgcolor=\"#ededed\"> <table width=\"168\" border=\"0\" cellpadding=\"3\" cellspacing=\"0\"> <tr> <td align=\"center\"><\/td> <\/tr> <tr> <td colspan=\"2\" class=\"txtklein\" align=\"center\"><!-- copyrighttext -->Versto\u00df gegen die guten Sitten der Werbebranche (Foto:zaw.de)<!-- end copyrighttext --><\/td> <\/tr> <\/table> <\/td> <\/tr> <\/table> <p><font size=\"-1\" face=\"Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif\"> <span class=\"txt\"> <!--PTE:ORT-->Berlin\/Bonn (pte\/19.09.2008\/16:30) &#8211; Der deutsche Presserat <a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"http:\/\/www.presserat.de\/\"  target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/www.presserat.de<\/a> hat heute, Freitag, f\u00fcnf Zeitungen wegen Verletzung des Pressekodexes ger\u00fcgt. Vor allem die unsaubere Trennung zwischen Werbung und redaktionellem Inhalt stie\u00df den Presse-H\u00fctern dabei sauer auf. So erhielt das Fu\u00dfballmagazin &#8222;Kicker&#8220; f\u00fcr eine so genannte Flexformat-Anzeige eine \u00f6ffentliche R\u00fcge. In Ver\u00f6ffentlichungen \u00fcber die deutsche Fu\u00dfball-Nationalmannschaft war in sechs Anzeigen der Flie\u00dftext der Artikel eingepasst worden.<\/span><\/font><!--more--><font size=\"-1\" face=\"Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif\"><span class=\"txt\">Diese Gestaltung erwecke den Eindruck, die Werbung sei Bestandteil der redaktionellen Ver\u00f6ffentlichung. Damit sei der Grundsatz der klaren Trennung nach Richtlinie 7.1 des Pressekodex verletzt worden, erkl\u00e4rte der Presserat.<\/p> <p>Wegen Schleichwerbung wurden die &#8222;Mittelbayrische Zeitung&#8220;, die Zeitschrift &#8222;das Einfamilienhaus&#8220; und die Society-Zeitschrift &#8222;Bunte&#8220; ger\u00fcgt. Die Mittelbayrische Zeitung berichtete \u00fcber Immobilien in M\u00fcnchen. Die Zeitung hatte auf Basis eines PR-Beitrages und unter Verwendung eines PR-Fotos des Bautr\u00e4gers \u00fcber Luxuswohnungen berichtet. Die von der Zeitung vorgenommene Bearbeitung des Werbematerials war nach Ansicht des Ausschusses unzureichend. Ebenfalls um Immobilien ging es bei &#8222;Das Einfamilienhaus&#8220;, das<br \/> ausschlie\u00dflich H\u00e4user eines bestimmten Herstellers vorstellte. &#8222;In zahlreichen Medienh\u00e4usern sieht man die Fehler ein und wir bekommen regelm\u00e4\u00dfig R\u00fcckmeldungen von Chefredakteuren, die sich f\u00fcr dieses Fehlverhalten entschuldigen&#8220;, sagt Ella Wassink, Referentin f\u00fcr \u00d6ffentlichkeitsarbeit beim Presserat, gegen\u00fcber pressetext.<\/p> <p>Doch nicht nur der deutsche Presserat hat in dieser Woche die schwarzen Schafe der Branche angekreidet, sondern auch der deutsche Werberat <a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"http:\/\/www.werberat.de\/\"  target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/www.werberat.de<\/a> . 118 Proteste von B\u00fcrgern gingen im ersten Halbjahr bei den H\u00fctern der Werbung ein. In 30 F\u00e4llen kam es dabei zu einer Beanstandung der Werbesujets. Daraufhin sei in 26 F\u00e4llen die betreffende Werbung von den Unternehmen zur\u00fcckgenommen worden. Lediglich in drei F\u00e4llen hielten werbende Unternehmen die von Protesten begleiteten Werbesujets zun\u00e4chst im Markt, was der Werberat mit \u00f6ffentlichen R\u00fcgen in den Medien brandmarkte. &#8222;Mit den R\u00fcgen wollen wir den Unternehmen nicht wirtschaftlich schaden, sondern auf Missst\u00e4nde hinweisen&#8220;, erl\u00e4utert Volker Nickel, Sprecher des deutschen Werberates, gegen\u00fcber pressetext die \u00f6ffentliche Anprangerung.<\/p> <p>So tadelte das Gremium die Firma Ahnenforschung (Griesheim), weil die Webseite des Unternehmens Adolf Hitler als herausgestellten Blickfang benutze. &#8222;Vor dem Hintergrund seiner Verbrechen wirkt der Zusammenhang mit Ahnenforschung besonders zynisch und trifft insbesondere Menschen, die unter dem Rassenwahn des Nazi-Regimes zu leiden hatten&#8220;, schreibt das Gremium in seiner Halbzeitbilanz. Als h\u00e4rtesten Versto\u00df gegen die guten Sitten der Werbebranche wertete der Werberat die Anzeige der M\u00f6belfirma Heuberg-Wagner (Bremen-Neustadt) . &#8222;Die Abbildung zeigt eine Frau mit einem im Genitalbereich ausgeschnittenen Rock, der die Sicht auf die Scham freigibt&#8220;, erl\u00e4utert ein Sprecher. (Ende)<br \/> <br clear=\"all\" \/> <a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"http:\/\/www.pressetext.de\/\"  target=\"_new\" rel=\"noopener\"><\/a><br \/> Aussender: <a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"http:\/\/www.pressetext.de\/\"  target=\"_new\" rel=\"noopener\">pressetext.deutschland<\/a><br \/> Redakteur:                        Erik Stasch\u00f6fsky<br \/> email: <a href=\"mailto:staschoefsky%40pressetext.com\">staschoefsky@pressetext.com<\/a><br \/> Tel. +43-1-81140-316  <\/span> <\/font><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Anst\u00f6\u00dfige Werbungen rufen zudem Werberat auf den Plan Versto\u00df gegen die guten Sitten der Werbebranche (Foto:zaw.de) Berlin\/Bonn (pte\/19.09.2008\/16:30) &#8211; Der deutsche Presserat http:\/\/www.presserat.de hat heute, Freitag, f\u00fcnf Zeitungen wegen Verletzung des Pressekodexes ger\u00fcgt. 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