{"id":58302,"date":"2013-03-28T16:22:54","date_gmt":"2013-03-28T16:22:54","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/?p=58302"},"modified":"2022-07-12T12:35:35","modified_gmt":"2022-07-12T11:35:35","slug":"mehr-als-jeder-dritte-21-bis-24-stunden-am-tag-erreichbar","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/mehr-als-jeder-dritte-21-bis-24-stunden-am-tag-erreichbar-1058302\/","title":{"rendered":"Mehr als jeder Dritte 21 bis 24 Stunden am Tag erreichbar"},"content":{"rendered":"<div> <p>\u00a0Studie: Immer erreichbar &#8211; immer gestresst?<\/p> <p>Ob im Bett, auf der Toilette oder unter der Dusche &#8211; in (fast) jeder Lebenslage sind wir telefonisch erreichbar. Selbst wenn der Chef nachts anklingelt, hebt immerhin jeder Zehnte den H\u00f6rer ab. Als Belastung empfinden dies vor allem j\u00fcngere Erwachsene.<\/p> <p>Mehr als jeder dritte Deutsche ist beruflich wie privat 21 bis 24 Stunden am Tag telefonisch erreichbar. Selbst bei den \u00fcber 70-J\u00e4hrigen nehmen rund ein Drittel der Befragten 21 Stunden oder l\u00e4nger Anrufe entgegen, so das Ergebnis der im Auftrag der Ergo Direkt Versicherungen von der Stiftung Internetforschung durchgef\u00fchrten Studie unter 3.001 Personen ab 18 Jahren mit Mobiltelefon.<\/p> <p><!--more-->Wir telefonieren in jeder Lebenslage &#8211; Tabus gibt es kaum<\/p> <p>Bis zu f\u00fcnf Anrufe erh\u00e4lt die Mehrheit der Deutschen \u00fcber den Tag verteilt &#8211; und in fast jeder Situation wird das Gespr\u00e4ch angenommen. Aus dem Schlaf heraus gehen insgesamt 22 Prozent ans Telefon. F\u00fcnf Prozent aller Altersgruppen und fast 13 Prozent der J\u00fcngeren sehen keine Schwierigkeit darin, beim Duschen zu telefonieren. Nicht einmal ein Toilettengang h\u00e4lt 27 Prozent der 18- bis 29-J\u00e4hrigen vom Telefonieren ab. Eine SMS w\u00fcrden sogar 61 Prozent der unter 30-J\u00e4hrigen auf dem stillen \u00d6rtchen lesen.<\/p> <p>Ob ein Anruf entgegengenommen wird, h\u00e4ngt auch davon ab, wer anruft. F\u00fcr Familienmitglieder sind 87 Prozent fast rund um die Uhr erreichbar. Etwa jeder Zweite st\u00f6rt sich nicht daran, wenn Freunde zu sp\u00e4ter Stunde anrufen. Anders bei Vorgesetzten, Arbeitskollegen oder Kunden: Zwar ist jeder Zehnte auch beruflich rund um die Uhr erreichbar. Die Mehrzahl der Befragten geht jedoch nur w\u00e4hrend der Arbeitszeit oder ausschlie\u00dflich tags\u00fcber an den Apparat.<\/p> <p>Telefonverbot hinterm Steuer &#8211; viele halten sich nicht daran<\/p> <p>Auch wenn es strafbar ist: Noch immer sind fast 15 Prozent der Deutschen bereit, beim Autofahren ans Telefon zu gehen &#8211; selbst dann, wenn sie keine Freisprechanlage besitzen. Bei den unter 30-J\u00e4hrigen w\u00fcrden sogar 26 Prozent gleichzeitig fahren und telefonieren. Am Steuer zu sitzen und nebenbei Textnachrichten zu lesen, k\u00f6nnen sich knapp 16 Prozent aller Deutschen und etwa doppelt so viele unter 30-J\u00e4hrige vorstellen.<\/p> <p>Das Handy als unverzichtbarer Begleiter<\/p> <p>Ein Leben ohne Handy k\u00f6nnen sich nur noch 14 Prozent der Deutschen vorstellen. Gerade bei J\u00fcngeren zwischen 18 und 29 Jahren ist das Handy ein st\u00e4ndiger Begleiter: Rund 54 Prozent blicken in der Stunde bis zu f\u00fcnfmal auf das Display, ohne ein Signal vernommen zu haben. Auch das sogenannte Phantomklingeln ist vielen bereits untergekommen: Rund 45 Prozent der J\u00fcngeren haben sich schon eingebildet, ihr Handy h\u00e4tte geklingelt. Bei den 30- bis 39-J\u00e4hrigen haben dieses Ph\u00e4nomen immerhin 29 Prozent erlebt.<\/p> <p>St\u00e4ndig erreichbar &#8211; st\u00e4ndig genervt?<\/p> <p>Etwa jeder Sechste f\u00fchlt sich von h\u00e4ufigen Anrufen gestresst oder in seiner Freizeit eingeschr\u00e4nkt. Unter den 18- bis 29-J\u00e4hrigen beklagt sich sogar fast jeder Vierte \u00fcber die Vielzahl an eingehenden Telefonaten. Die gro\u00dfe Mehrheit der Deutschen sieht die st\u00e4ndige Erreichbarkeit jedoch nicht als problematisch an. Im Gegenteil, jedem Zweiten gibt es ein Gef\u00fchl von Sicherheit, immer und \u00fcberall angerufen werden zu k\u00f6nnen. 35 Prozent werten die st\u00e4ndige Erreichbarkeit sogar als einen Ausdruck von Freiheit.<\/p> <p>Dietmar Braun, Redakteur finanzwelt<\/p> <p>FW-Verlag GmbH (http:\/\/finanzwelt.de\/)<br \/> S\u00f6hnleinstr. 17<br \/> 65201 Wiesbaden<br \/> Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin:<br \/> Dorothee Sch\u00f6neich (http:\/\/finanzwelt.de\/impressum)<\/p> <p>finanzwelt &#8211; das Fachmagazin der Finanzbranche &#8211; gibt es nun seit mehr als 20 Jahren. finanzwelt versteht sich als Fachpublikation und Interessenvertretung des Finanzvertriebs und als Schnittstelle zwischen Anbietern und Vermittlern. Unsere Leser sind ausschlie\u00dflich Finanzdienstleister, Mehrfachagenten, Makler, Verm\u00f6gensverwalter sowie Allfinanz- und Kapitalanlageberater.<\/p> <p>Kontakt:<br \/> FW Verlag GmbH<br \/> Pressestelle finanzwelt<br \/> S\u00f6hnleinstra\u00dfe 17<br \/> 65201 Wiesbaden<br \/> 06 11 \/ 2 67 66-0<br \/> info@finanzwelt.de<br \/> http:\/\/www.finanzwelt.de<\/p> <p>&nbsp;<\/p> <\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a0Studie: Immer erreichbar &#8211; immer gestresst? Ob im Bett, auf der Toilette oder unter der Dusche &#8211; in (fast) jeder Lebenslage sind wir telefonisch erreichbar. Selbst wenn der Chef nachts anklingelt, hebt immerhin jeder Zehnte den H\u00f6rer ab. Als Belastung empfinden dies vor allem j\u00fcngere Erwachsene. Mehr als jeder dritte Deutsche ist beruflich wie privat<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":58717,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[21],"tags":[1734],"class_list":["post-58302","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-handy-elektronik-telekommunikation","tag-default"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/58302","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=58302"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/58302\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":274722,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/58302\/revisions\/274722"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-json\/wp\/v2\/media\/58717"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=58302"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=58302"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=58302"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}