{"id":60935,"date":"2013-04-15T16:06:09","date_gmt":"2013-04-15T15:06:09","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/?p=60935"},"modified":"2013-04-15T16:06:09","modified_gmt":"2013-04-15T15:06:09","slug":"kreative-antwort-auf-den-strukturwandel-der-pharmaindustrie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/kreative-antwort-auf-den-strukturwandel-der-pharmaindustrie-1060935\/","title":{"rendered":"Kreative Antwort auf den Strukturwandel der Pharmaindustrie"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-60936\" title=\"Das Lead Discovery Center (LDC) wurde 2008 durch eine Initiative des Technologie-Transfer- Unternehmens Max-Planck-Innovation gegr\u00fcndet\" alt=\"77429_0_400\" src=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-content\/imagescaler\/c487cfd1e6fc75362b1aa8979f48a74d.jpg\" width=\"188\" height=\"130\" imagescaler=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-content\/imagescaler\/da74f4abd94e89afb96ccd51097f8565.jpg\" \/>Vor f\u00fcnf Jahren bezogen die ersten Mitarbeiter des Lead Discovery Centers (LDC) ihre R\u00e4ume im TechnologieZentrumDortmund (TZDO). Sie waren angetreten, um ein v\u00f6llig neues Konzept in der Arzneimittelforschung zu realisieren. Sein Jubil\u00e4um und erste Erfolge feierte das junge Unternehmen gestern im Rahmen eines Festsymposiums mit zahlreichen G\u00e4sten aus Wissenschaft und Industrie.<\/p> <p>&#8222;Der Bedarf an innovativen Medikamenten ist immens&#8220;, so Dr. Bert Klebl, Mitgr\u00fcnder, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer und wissenschaftlicher Leiter des LDC. &#8222;Die traditionellen Strukturen werden dem nicht mehr gerecht.&#8220; <!--more-->Die Pharmaindustrie setzt auf Risikominimierung und bringt aus eigener Kraft kaum noch bedeutende Innovationen hervor. Die freie Grundlagenforschung hingegen produziert eine F\u00fclle neuer Ans\u00e4tze, kann sie mit eigenen Mitteln aber nicht so weit voran bringen, dass sie Anschluss an die professionelle pharmazeutische Entwicklung finden. &#8222;Wir wollen eine Br\u00fccke zwischen den Welten schlagen und die St\u00e4rken beider Seiten vereinen, um innovative Therapien auf den Weg zu bringen&#8220;, so Klebl weiter.<\/p> <p>Inzwischen hat das LDC gezeigt, dass dieses Konzept tr\u00e4gt: 52 Mitarbeiter arbeiten heute an rund 20 Projekten, die innovative Ans\u00e4tze zur Behandlung von Krebs, Entz\u00fcndungen, Depression und vielen anderen Krankheiten versprechen. Vier Programme haben sie gemeinsam mit ihren akademischen Partnern schon vom Forschungsstadium bis zur Stufe einer validierten &#8222;pharmazeutischen Leitstruktur&#8220; vorangebracht, die von der Industrie in die Entwicklung aufgenommen werden kann. Zwei davon wurden bereits erfolgreich auslizenziert, an Bayer Pharma und Qurient, einen koreanischen Biotech-Spezialisten. Au\u00dferdem hat das LDC umfassende Forschungskooperationen mit AstraZeneca und der Merck KGaA abgeschlossen. Auch in der akademischen Welt st\u00f6\u00dft das Modell auf breite Akzeptanz. Davon zeugt nicht nur die Vielzahl von proaktiv eingebrachten Projektvorschl\u00e4gen sondern auch die engagierte Mitarbeit der Forschungspartner in den Projekten.<\/p> <p>&#8222;Das ist eine beeindruckende Bilanz &#8211; umso mehr, wenn man bedenkt, wie viel Aufbauarbeit anfangs noch zu leisten war. Das LDC ist zu einer festen Gr\u00f6\u00dfe in der fr\u00fchen Arzneimittelforschung geworden und ein gesch\u00e4tzter Partner beider Seiten, sowohl der Wissenschaft als auch der Industrie&#8220;, meint Dr. Matthias Stein-Gerlach, Entwickler des LDC-Konzepts und Technologietransfer-Manager bei Max- Planck-Innovation, der Muttergesellschaft des LDC. Auch \u00fcber Deutschland hinaus ist das LDC heute als Erfolgsmodell anerkannt. &#8222;Es ist eine kreative und \u00e4u\u00dferst effiziente Antwort auf den Strukturwandel in der Pharmaindustrie.&#8220;<\/p> <p>M\u00f6glich wurde dies nur mit Unterst\u00fctzung zahlreicher Partner, allen voran die Max-Planck- Gesellschaft, die ihre Partnerschaft mit dem LDC zum Jubil\u00e4um um weitere f\u00fcnf Jahre verl\u00e4ngert hat. &#8222;Ein besonderer Dank geht auch an den Standort Nordrhein-Westfalen und die Stadt Dortmund, die mit Ihrer Offenheit und unb\u00fcrokratischen Hilfe den Start erst m\u00f6glich gemacht haben&#8220;, betont Stein- Gerlach.<\/p> <p>F\u00fcr die Zukunft geht es dem LDC und seinen Partnern darum, das Portfolio weiter auszubauen und Nachhaltigkeit zu sichern. &#8222;Wir m\u00f6chten sehen, dass die ersten, durch unsere Beitr\u00e4ge entdeckten Medikamente die Patienten erreichen&#8220;, so Dr. Peter Nussbaumer, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer und Leiter Medizinalchemie am LDC. &#8222;Mit den Erl\u00f6sen aus solchen Erfolgsgeschichten sollte sich das LDC langfristig selbst tragen. Angesichts der naturgem\u00e4\u00df langen Entwicklungszeiten und hohen Ausfallrisiken in unserer Branche m\u00fcssen wir daf\u00fcr allerdings m\u00f6glichst viele Projekte auf breiter Front voran bringen. Wir sind klar auf Wachstum ausgerichtet.&#8220;<\/p> <p>Auch auf internationaler Ebene initiiert und unterst\u00fctzt das LDC mehrere Initiativen, die darauf abzielen, das Potenzial der Grundlagenforschung besser f\u00fcr die Entwicklung neuer Medikamente auszusch\u00f6pfen. So ist das LDC Gr\u00fcndungsmitglied einer globalen Allianz von Zentren, die sich mit der Erforschung und fr\u00fchen Entwicklung neuer Wirkstoffe besch\u00e4ftigen (Global Alliance of Leading Drug Discovery and Development Centres) und wirkt auch an einer k\u00fcrzlich gestarteten europaweiten Plattform zur Wirkstoffforschung (European Lead Factory) mit.<\/p> <p>###<\/p> <p>Hintergrundinformationen<\/p> <p>\u00dcber das LDC<\/p> <p>Das Lead Discovery Center (LDC) wurde 2008 durch eine Initiative des Technologie-Transfer- Unternehmens Max-Planck-Innovation gegr\u00fcndet, um das Potenzial exzellenter Grundlagenforschung auf der Suche nach neuen Therapien von Krankheiten mit hohem medizinischem Bedarf besser zu nutzen.<\/p> <p>Mit einem interdisziplin\u00e4ren Team aus erfahrenen Arzneimittelforschern, Pharmakologen und Projektmanagern deckt das LDC alle erforderlichen Bereiche der Wirkstoffforschung ab. In enger Zusammenarbeit mit seinen akademischen und industriellen Forschungspartnern entwickelt das LDC ein Portfolio von niedermolekularen Wirkstoff-Projekten von fr\u00fchen, erfolgversprechenden Zielstrukturen (Targets) hin zu innovativen Leitstrukturen, die in Tierstudien eine Best\u00e4tigung der therapeutischen Wirksamkeit (Proof of Concept) erbringen.<\/p> <p>Die Projektarbeiten am LDC werden unter anderem von folgenden Einrichtungen gro\u00dfz\u00fcgig gef\u00f6rdert:<\/p> <p>\u2022 Max-Planck-Gesellschaft und Max-Planck F\u00f6rderstiftung<br \/> \u2022 Ministerium f\u00fcr Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen<br \/> \u2022 Bundesministeriums f\u00fcr Bildung und Forschung<br \/> \u2022 EU-F\u00f6rderprogramme FP7, IAPP, Eurostars und IMI<br \/> \u2022 Michael J. Fox Foundation<\/p> <p>Weitere Informationen unter: <a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"http:\/\/www.lead-discovery.de \" title=\"Wegbereiter f\u00fcr innovative Medikamente\" >www.lead-discovery.de <\/a><\/p> <p>\u00dcber Max-Planck-Innovation<\/p> <p>Die Max-Planck-Innovation GmbH vermarktet Patente und Technologien an die Industrie und ber\u00e4t Wissenschaftler bei der Gr\u00fcndung neuer Unternehmen, die auf den Forschungsergebnissen der Max- Planck-Institute beruhen.<\/p> <p>Jedes Jahr evaluiert Max-Planck-Innovation rund 150 Erfindungen, von denen etwa die H\u00e4lfte zu Patentanmeldungen f\u00fchrt. Seit 1979 wurden knapp 3.200 Erfindungen begleitet und fast 1.900 Verwertungsvertr\u00e4ge abgeschlossen. Seit Anfang der 90er-Jahre wurden zudem ca. 90 erfolgreiche Firmenausgr\u00fcndungen betreut.<\/p> <p>Weitere Informationen unter: <a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"http:\/\/www.max-planck-innovation.de   \" title=\"Deutschlands f\u00fchrende Forschungsorganisation f\u00fcr Grundlagenforschung\" >www.max-planck-innovation.de <\/a><\/p> <p>Firmenkontakt<br \/> Lead Discovery Center GmbH<br \/> Thomas Hegend\u00f6rfer<br \/> Otto-Hahn-Stra\u00dfe 15<\/p> <p>44227 Dortmund<br \/> Deutschland<\/p> <p>E-Mail: hegendoerfer@lead-discovery.de<br \/> Homepage: http:\/\/www.lead-discovery.de<br \/> Telefon: +49.231.97 42 70 02<\/p> <p>Pressekontakt<br \/> Lead Discovery Center GmbH<br \/> Thomas Hegend\u00f6rfer<br \/> Otto-Hahn-Stra\u00dfe 15<\/p> <p>44227 Dortmund<br \/> Deutschland<\/p> <p>E-Mail: hegendoerfer@lead-discovery.de<br \/> Homepage: http:\/\/www.lead-discovery.de<br \/> Telefon: +49.231.97 42 70 02<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vor f\u00fcnf Jahren bezogen die ersten Mitarbeiter des Lead Discovery Centers (LDC) ihre R\u00e4ume im TechnologieZentrumDortmund (TZDO). 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