{"id":61055,"date":"2013-04-16T12:04:11","date_gmt":"2013-04-16T11:04:11","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/?p=61055"},"modified":"2013-04-16T12:04:38","modified_gmt":"2013-04-16T11:04:38","slug":"offshore-strom-zu-teuer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/offshore-strom-zu-teuer-1061055\/","title":{"rendered":"Offshore-Strom zu teuer"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-61476\" title=\"Energiewende gleich Stroml\u00fcge?\" alt=\"\" src=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-content\/imagescaler\/7b3d232af8574da938e14b35c965494f.jpg\" width=\"137\" height=\"104\" imagescaler=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-content\/imagescaler\/7b3d232af8574da938e14b35c965494f.jpg\" \/>Offshore-Strom ist doppelt so teuer wie Windstrom, der auf dem Festland erzeugt wird. Daher droht ein weiterer massiver Ausbau der Windkraftanlagen an Land &#8211; vorangetrieben von der Bundesregierung. W\u00e4lder und Naturschutzgebiete werden geopfert. Restriktionen gegen Windparks werden mit Hilfe der Politik und der Gerichte abgebaut. Anti-Windpark-Initiativen haben weiterhin keine Aussicht auf Erfolg, solange sie nicht gegen die &#8218;Energiewende&#8216; und das sie tragende EEG vorgehen.<\/p> <p><!--more-->Verbraucherzentrale fordert das Ende von Offshore-Strom<br \/> Endlich kommt auch dem m\u00e4chtigen Bundesverband der Verbraucherzentralen die Erleuchtung. Offshore-Strom sei zu teuer, wird in einer aktuellen Analyse \u00fcber die Stromversorgung in Deutschland gefolgert: &#8218;Die Seewindanlagen weit drau\u00dfen im tiefen Meer sind ein \u00f6konomischer und technologischer Irrl\u00e4ufer.&#8216; Der Energieexperte der Verbraucherzentralen, Holger Krawinkel [1], schreibt in der Analyse: &#8218;Je schneller der Ausstieg aus dem Offshore-Ausbau vereinbart werde, umso geringer werden die negativen Folgen im Hinblick auf den Strompreis sein. Die Bundeskanzlerin wird aufgefordert, \u00fcber einen grundlegenden Richtungswechsel bei der Energiewende nachzudenken.&#8216;<\/p> <p>Doch die Bundesregierung wird wohl weiter versuchen, f\u00fcr bis zu 80 Prozent des Stromverbrauchs in Deutschland sogenannte &#8218;regenerative&#8216; Energien zu erzeugen, obwohl dies aus technisch-physikalischer Sicht vollkommen unm\u00f6glich ist. Folglich m\u00fcssten die geplanten Offshore-Anlagen durch Windgeneratoren an Land ersetzt werden.<\/p> <p>Geplant sind auf hoher See Anlagen von mehr als 20.000 Megawatt Leistung. Davon sind bisher rund 400 Megawatt installiert. Wenn die geplante Offshore-Stromerzeugung auf das Land verschoben wird, m\u00fcssten rund 15.000 Windgeneratoren mit 2,5 bis 3 Megawatt Leistung, die 120 bis 200 Meter hoch sind, zus\u00e4tzlich gebaut werden, weil der Stromertrag an Land nur halb so hoch ist wie auf See. Allerdings ist der auf See wie an Land erzeugte Windstrom gleicherma\u00dfen komplett zufallsabh\u00e4ngig und damit technisch wertlos. Es gibt keinen Dauerwind und es gibt f\u00fcr Windkraftwerke aus technischen Gr\u00fcnden keinen Dauerbetrieb.<\/p> <p>Fl\u00e4chennachweis f\u00fcr Windparks<br \/> Schon heute sind Gemeinden, St\u00e4dte und Kreise gesetzlich gezwungen, Fl\u00e4chen f\u00fcr Windparks auszuweisen. Der Gesetzgeber schreibt daf\u00fcr keine bindenden Mindestabst\u00e4nde zu Wohngebieten, W\u00e4ldern und Erholungsfl\u00e4chen mehr vor. Auch Naturschutz und Artenschutz bleiben neuerdings auf der Strecke. Bayern hat beispielsweise die Zahl der schutzw\u00fcrdigen Vogelarten von rund 150 auf 40 herabgesetzt und die Naturschutzverb\u00e4nde haben keine Einw\u00e4nde erhoben. H\u00e4user in Windparkn\u00e4he haben einen Wertverlust bis zu 30 Prozent. Dies wird den B\u00fcrgern ohne Entsch\u00e4digung zugemutet. Dies entspricht einer Teilenteignung. Auch Schattenschlag, L\u00e4rmbel\u00e4stigung und der gef\u00e4hrliche Infraschall mit nicht h\u00f6rbaren Schallwellen im Bereich der Herz- und Atemfrequenzen, wird nicht oder nur begrenzt ber\u00fccksichtigt.<\/p> <p>Unter diesen Bedingungen k\u00f6nnen Windparkfl\u00e4chen fast auf jedem freien Feld ausgewiesen werden, sobald der Gemeinderat zustimmt. Die einzigen Profiteure der &#8218;Energiewende&#8216;, die Investoren und Betreiber, die durch zehn Windstromanlagen bereits Einkommensmillion\u00e4r sind, die Landbesitzer durch die Jahrespacht f\u00fcr eine Anlage von 25.000 bis 50.000 Euro, die Banken durch langfristige sichere Zinseinnahmen f\u00fcr Kredite und nicht zuletzt Anw\u00e4lte, denen bei Streitigkeiten hohe Honorare winken, tun alles f\u00fcr die Ausweisung weiterer Windparkfl\u00e4chen. Die windarmen Gebiete in S\u00fcddeutschland werden davon nicht verschont. Dort werden nach dem EEG Erneuerbaren Energien Gesetz aufgrund eines Binnenlandtarifes h\u00f6here Einspeiseverg\u00fctungen gezahlt als im windreichen Norden. Dadurch &#8218;lohnen&#8216; sich Windparks \u00fcberall.<\/p> <p>Anti-Windpark-Initiativen sind chancenlos<br \/> Der Kampf gegen Windstromanlagen vor dem eigenen Haus, in W\u00e4ldern oder in bisher gesch\u00fctzten Landschaften ist im wahrsten Sinne ein vergeblicher &#8218;Kampf gegen Windm\u00fchlenfl\u00fcgel&#8216; geworden. Zu sehr sind die meisten Deutschen durch die &#8218;alternativlose Energiewende&#8216; indoktriniert worden. Die Windlobby ist mit der Ministerialb\u00fcrokratie verfilzt und formuliert &#8218;ausk\u00f6mmliche&#8216; Gesetze. Viele Bundestagsmitglieder haben Anteile an regenerativen Anlagen. Alle Profiteure wollen ihre hohen und sicheren Profite erhalten, die ihnen das planwirtschaftliche EEG Erneuerbare Energien Gesetz \u00fcber 20 Jahre garantiert. Spezialisierte Rechtsanwaltskanzleien helfen Ihnen dabei. Alle m\u00fcssen daf\u00fcr mehrfach bezahlen: Mit immer weiter steigenden Strompreisen zugunsten der Profiteure, mit einer Zerst\u00f6rung der Umwelt und mit dem Wertverlust der H\u00e4user. Viele Profiteure wohnen in Gegenden wie beispielsweise auf Sylt, wo sie trotz des fast t\u00e4glichen Windes nicht durch Windanlagen bel\u00e4stigt werden.<\/p> <p>Erfolg nur ohne EEG<br \/> &#8218;Das unsoziale EEG mit seinen hohen Einspeiseverg\u00fctungen und seiner gesetzlichen Umverteilung von unten nach oben muss ersatzlos au\u00dfer Kraft gesetzt werden! Dann lohnt sich der Bau weiterer Windstromanlagen, Solarstromanlagen und Biostromanlagen finanziell nicht mehr. Der Spuk w\u00e4re zu Ende. Die Stromversorgung muss wieder nach technisch realisierbaren und vor allem wirtschaftlichen, und nicht nach ideologischen Gesichtpunkten organisiert werden!&#8216;, sagt Heinrich Duepmann, der Vorsitzende der Stromverbraucherschutz-Bewegung NAEB e.V. <a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"http:\/\/www.naeb.de\" title=\"Stromverbraucherschutz\" >www.naeb.de<\/a> . Die \u00fcber hundert Experten dieses Vereins helfen den Initiativen, sinnvoll und optimal gegen die Verspargelung der Landschaft, gegen die Verspiegelung von Feldern und die Vermaisung der \u00c4cker vorzugehen. Nur durch bundesweit geeintes Vorgehen besteht eine Aussicht auf Erfolg gegen die &#8218;alternativlose Energiewende&#8216;, die jedoch viele sinnvolle und wirtschaftliche Alternativen hat.<\/p> <p>Prof. Dr.-Ing. Hans-G\u00fcnter Appel<br \/> Vorsitzender des Beirats NAEB e.V.<\/p> <p>Quelle:<br \/> [1] www.youtube.com\/watch?v=itlBeQMxghQ<\/p> <p>Dieser Pressetext ist frei verwendbar. Es werden keine Lizenzbetr\u00e4ge beansprucht. http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Leistungsschutzrecht_f\u00fcr_Presseverleger<\/p> <p>Firmenkontakt<br \/> NAEB Nationale anti-EEG Bewegung e.V.<br \/> Heinrich Duepmann<br \/> Waldseeweg 28<\/p> <p>13467 Berlin<br \/> Deutschland<\/p> <p>E-Mail: Heinrich.Duepmann@NAEB.info<br \/> Homepage: http:\/\/www.NAEB.info<br \/> Telefon: 05241 740 4728<\/p> <p>Pressekontakt<br \/> NAEB Nationale anti-EEG Bewegung e.V.<br \/> Hans Kolpak<br \/> Waldseeweg 28<\/p> <p>13467 Berlin<br \/> Deutschland<\/p> <p>E-Mail: Hans.Kolpak@NAEB-EEG.de<br \/> Homepage: http:\/\/www.NAEB-EEG.de<br \/> Telefon: 05241 740 4728<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Offshore-Strom ist doppelt so teuer wie Windstrom, der auf dem Festland erzeugt wird. Daher droht ein weiterer massiver Ausbau der Windkraftanlagen an Land &#8211; vorangetrieben von der Bundesregierung. W\u00e4lder und Naturschutzgebiete werden geopfert. 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