{"id":61615,"date":"2013-04-16T16:18:13","date_gmt":"2013-04-16T15:18:13","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/?p=61615"},"modified":"2017-11-10T14:55:15","modified_gmt":"2017-11-10T13:55:15","slug":"vorauseilender-gehorsam-auf-kosten-der-pressefreiheit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/vorauseilender-gehorsam-auf-kosten-der-pressefreiheit-1061615\/","title":{"rendered":"&#8222;Vorauseilender Gehorsam&#8220; auf Kosten der Pressefreiheit"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" style=\"margin: 0px 10px 10px 0px;\" title=\"p-magazin.de: Wir informieren \u00fcber aktuelle Entwicklungen zur Pressefreiheit in Deutschland.\" alt=\"Bild\" src=\"http:\/\/pm.connektar.de\/informationen-medien\/studien-ergebnisse-gefahren-fuer-die-innere-pressefreiheit-2013-9260\/anhang\/logoii-pressefreiheit-in-deutschland-de.jpg?b=200&amp;h=200\" width=\"143\" height=\"143\" \/>Wie steht es um die &#8222;Inneren Pressefreiheit&#8220; in deutschen Redaktionen? Pressefreiheit-in-Deutschland.de hat mit Unterst\u00fctzung des DJV und der dju nachgefragt. Hier die Ergebnisse der Online-Studie.<\/p> <p>\u00dcber die H\u00e4lfte der Journalisten (52 Prozent) sieht heute mehr Gefahren f\u00fcr die Innere Pressefreiheit als vor f\u00fcnf oder zehn Jahren. Nur 2 Prozent sehen aktuell weniger Gefahren. Und nur gut die H\u00e4lfte der Journalisten (54 Prozent) f\u00fchlt sich frei genug an ihrem Arbeitsplatz. <!--more-->Die Gr\u00fcnde daf\u00fcr, dass viele Journalisten die Innere Pressefreiheit eingeschr\u00e4nkt sehen, sind beispielsweise eine starke R\u00fccksichtnahme auf Inserenten, sinkende Recherche-Zeiten und die steigende Angst, den eigenen Arbeitsplatz zu verlieren. 77 Prozent sind der Auffassung, dass diese Entwicklung zu einem &#8222;vorauseilenden Gehorsam&#8220; der Journalisten f\u00fchre. &#8211; Auf Kosten der Pressefreiheit.<\/p> <p>Das sind einige Ergebnisse der aktuellen Online-Studie &#8222;Gefahren f\u00fcr die Innere Pressefreiheit 2013&#8220;. Durchgef\u00fchrt wurde die Studie vom Online-Magazin und Watchblog Pressefreiheit-in-Deutschland.de, mit freundlicher Unterst\u00fctzung des Deutschen Journalisten-Verbandes (DJV) und ver.di: Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju).<\/p> <p>&#8222;Auff\u00e4llig ist, dass \u00fcber ein Drittel der Journalisten neue Arbeitsbereiche aus den Bereichen Verwaltung, Technik, Eigen-PR oder Marketing \u00fcbernehmen. Das f\u00fchrt zu weniger Zeit f\u00fcr journalistische Kernt\u00e4tigkeiten, insbesondere der Recherche&#8220;, erkl\u00e4rt Bj\u00f6rn Bendig, der die Studie umgesetzt hat. &#8222;Dar\u00fcber hinaus gaben die Journalisten an, dass heute h\u00e4ufiger Nachrichten zur\u00fcckgehalten werden als fr\u00fcher und benennen in der Studie die Gr\u00fcnde daf\u00fcr&#8220;, so Bendig.<\/p> <p>Der Fragebogen der Online-Studie zur Inneren Pressefreiheit wurde von hauptberuflich t\u00e4tigen Journalisten beantwortet. Er ist aus der Studie &#8222;Gefahren f\u00fcr die Innere Pressefreiheit 2004? von Professor Hans Mathias Kepplinger, Dr. Marcus Maurer und Professor Rudolf Gerhardt und wurde f\u00fcr die Onlinebefragung leicht modifiziert. Als Journalisten im Sinne dieser Befragung galten alle Personen, die \u00fcber 50 Prozent ihres Einkommens durch journalistische Beitr\u00e4ge erwirtschaften und\/oder einen Presseausweis folgender Verb\u00e4nde f\u00fchren: DJV, dju, VDZ, BDZV, Freelens oder VDS. Wir bedanken uns bei den 291 Journalisten, die mit ihren Antworten unsere Forschung erm\u00f6glicht haben.<br \/> Link zu den Studienergebnissen:<br \/> http:\/\/pressefreiheit-in-deutschland.de\/online-studie-innere-pressefreiheit-2\/<img decoding=\"async\" alt=\"\" src=\"http:\/\/connekt.connektar.de\/s\/?242c-ba-681bc\" \/><\/p> <p>\u00dcber:<\/p> <p>Lebendig Media<br \/> Herr Bj\u00f6rn Bendig<br \/> Postfach 060231<br \/> 10052 Berlin<br \/> Deutschland<\/p> <p>fon ..: 017692074846<br \/> web ..: http:\/\/pressefreiheit-in-deutschland.de<br \/> email : bjoern.bendig@pressefreiheit-in-deutschland.de<\/p> <p><span style=\"font-style: italic;\">Sie k\u00f6nnen diese Pressemitteilung &#8211; auch in ge\u00e4nderter oder gek\u00fcrzter Form &#8211; mit Quelllink auf unsere Homepage pressefreiheit-in-deutschland.de auf Ihrer Webseite kostenlos verwenden.<\/span><\/p> <p>Pressekontakt:<\/p> <p>Lebendig Media<br \/> Herr Bj\u00f6rn Bendig<br \/> Postfach 060231<br \/> 10052 Berlin<\/p> <p>fon ..: 017692074846<br \/> web ..: http:\/\/pressefreiheit-in-deutschland.de<br \/> email : bjoern.bendig@pressefreiheit-in-deutschland.de<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie steht es um die &#8222;Inneren Pressefreiheit&#8220; in deutschen Redaktionen? 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