{"id":6228,"date":"2010-06-08T08:03:16","date_gmt":"2010-06-08T07:03:16","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/?p=6228"},"modified":"2010-07-26T14:18:59","modified_gmt":"2010-07-26T13:18:59","slug":"pflanzenkrankheit-getreidekiller","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/pflanzenkrankheit-getreidekiller-106228\/","title":{"rendered":"Pflanzenkrankheit &#8211; mehr als ein Getreidekiller"},"content":{"rendered":"<table style=\"float: left; width: 100px;\" border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"1\"> <tbody> <tr> <td align=\"center\" bgcolor=\"#ffffff\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone\" src=\"http:\/\/images.springer.com\/cda\/content\/image\/cda_displayimage.jpg?SGWID=0-0-16-462917-0\" alt=\"\" width=\"98\" height=\"136\" \/><\/td> <\/tr> <\/tbody> <\/table> <p>Pflanzenkrankheit &#8211; mehr als ein Getreidekiller<\/p> <p>Studie empfiehlt Kontrollmechanismen zur Bek\u00e4mpfung von Krankheitserregern, die<br \/> die Ernte im subsaharischen Afrika bedrohen<\/p> <p>Heidelberg \/ New York, 07. Juni 2010<\/p> <p>Die verheerenden Folgen, die durch befallene Getreidearten in den Entwicklungsl\u00e4ndern entstehen, werden laut einer Studie von Maurizio Vurro und seinen Kollegen vom Institute of the Science of Food Production (Italien) h\u00e4ufig untersch\u00e4tzt.<!--more--> Sie schlagen sich auch in der Wirtschaft und Gesellschaft des jeweiligen Landes nieder. Die Autoren fordern die Regierungen und die internationale Staatengemeinschaft dazu auf, bessere Verfahren zur \u00dcberwachung und Bek\u00e4mpfung von auftretenden Infektionskrankheiten in den Entwicklungsl\u00e4ndern einzuf\u00fchren, so wie es in den Industriel\u00e4ndern bereits praktiziert wird. Ihre Erkenntnisse1 sind in der Springer-Fachzeitschrift Food Security ver\u00f6ffentlicht.<\/p> <p>Von Pflanzenerregern verursachte Infektionskrankheiten k\u00f6nnen unerwartete und gravierende Epidemien ausl\u00f6sen. Auch wenn heute solche Krankheiten weitaus besser diagnostiziert und bek\u00e4mpft werden k\u00f6nnen als in der Vergangenheit, sind sie noch immer die Ursache f\u00fcr wichtige Getreideausf\u00e4lle mit erheblichen wirtschaftlichen und sozialen Folgen, insbesondere in den Entwicklungsl\u00e4ndern.<\/p> <p>Um das Ausma\u00df solcher Gefahren durch Infektionskrankheiten in den Entwicklungsl\u00e4ndern deutlich zu machen, untersuchen die Autoren vier der wichtigsten Pflanzenpathogene in Subsahara-Afrika eingehend: Das afrikanische Maniok-Mosaik-Virus (African Cassava Mosaic Virus, ACMV), das f\u00fcr die Vernichtung von Maniok in den ostafrikanischen L\u00e4ndern verantwortlich ist; das Getreide sch\u00e4digende parasit\u00e4re Unkraut Striga hermonthica; die Bakterienart Xanthomonas als Verursacher der Panamakrankheit sowie eine virulente Pilzvariante, die sich als Schwarzrost auf Weizen ausbreitet und erstmals in Uganda als &#8222;Ug99&#8220; auftrat.<\/p> <p>Anders als in den Entwicklungsl\u00e4ndern trifft man in den Industriel\u00e4ndern \u00dcberwachungs- und Schutzma\u00dfnahmen, um die Folgen sch\u00e4dlicher Krankheiten bei Getreidepflanzen zu mildern: Sicherheitsnetze f\u00fcr die am st\u00e4rksten betroffenen Gebiete; Nahrungsmittelreserven f\u00fcr den Fall einer Hungersnot; Forschungsm\u00f6glichkeiten und technische Unterst\u00fctzung beim Befall von Pflanzen sowie Warnsysteme, die daf\u00fcr sorgen, dass Kontrollma\u00dfnahmen sofort greifen.<\/p> <p>Die Autoren sind der Auffassung, dass in der Zukunft s\u00e4mtliche landwirtschaftliche Sektoren zur Zusammenarbeit verpflichtet werden sollten: Regierungsbeh\u00f6rden, Universit\u00e4ten und die Agrarindustrie. Ihr Fazit lautet: \u201cAuch in den sogenannten Industriel\u00e4ndern sieht sich die Landwirtschaft der Gefahr von Pandemien ausgesetzt. Es werden jedoch Kontrollsysteme eingesetzt, die die wirtschaftlichen und sozialen Auswirkungen solch \u00e4u\u00dferst sch\u00e4dlicher Krankheiten abmildern. \u00c4hnliche Mechanismen m\u00fcssen dringend auch in den Entwicklungsl\u00e4ndern implementiert werden, um sozio-\u00f6konomische Sch\u00e4den durch Pflanzenkrankheiten abzuwenden.\u201d<\/p> <p>Quelle<\/p> <p>1.\tVurro M et al (2010). Emerging infectious diseases of crop plants in developing countries: impact on agriculture and socio-economic consequences. Food Security. DOI 10.1007\/s12571-010-0062-7<\/p> <p>Der vollst\u00e4ndige Artikel steht Journalisten als Pdf-Dokument zur Verf\u00fcgung.<\/p> <p><a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"http:\/\/www.springer.com\/about+springer\/media\/springer+select?SGWID=1-11001-6-954121-0\"  >http:\/\/www.springer.com\/about+springer\/media\/springer+select?SGWID=1-11001-6-954121-0<\/a><\/p> <p>Kontakt: Joan Robinson, Springer, Tel. +49-6221-487-8130, joan.robinson@springer.com<\/p> <p>Springer-Verlag GmbH, Heidelberg, Zweigniederlassung  der Springer-Verlag GmbH, Berlin Tiergartenstrasse  17D-69121 Heidelberg<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Pflanzenkrankheit &#8211; mehr als ein Getreidekiller Studie empfiehlt Kontrollmechanismen zur Bek\u00e4mpfung von Krankheitserregern, die die Ernte im subsaharischen Afrika bedrohen Heidelberg \/ New York, 07. 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