{"id":67985,"date":"2013-05-16T14:45:26","date_gmt":"2013-05-16T14:45:26","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/?p=67985"},"modified":"2025-03-28T14:58:54","modified_gmt":"2025-03-28T13:58:54","slug":"neue-studie-zum-cyberlife-und-mobbing","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/neue-studie-zum-cyberlife-und-mobbing-1067985\/","title":{"rendered":"Neue Studie zum Cyberlife und -mobbing"},"content":{"rendered":"<div> <p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-68177\" title=\"gro\u00dfe Studie zum Cyberlife von Kindern und Jugendlichen, in der rund 10.000 Sch\u00fcler, Lehrer und Eltern zu Cybermobbing und Gewalt im Netz befragt wurden.\" alt=\"gro\u00dfe Studie zum Cyberlife von Kindern und Jugendlichen, in der rund 10.000 Sch\u00fcler, Lehrer und Eltern zu Cybermobbing und Gewalt im Netz befragt wurden.\" src=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-content\/imagescaler\/95987a31bd06dab0e51d7246cecc7879.jpg\" width=\"200\" height=\"110\" imagescaler=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-content\/imagescaler\/95987a31bd06dab0e51d7246cecc7879.jpg\" \/>Die Ergebnisse Deutschlands gr\u00f6\u00dfter Studie zum Thema Cybermobbing<\/p> <p>Wie gehen Kinder und Jugendliche mit Cybermobbing um? Wie oft sind sie Opfer, wie oft T\u00e4ter? Welche Ma\u00dfnahmen ergreifen Eltern und Schulen zur Pr\u00e4vention? Diese und andere Fragen standen im Fokus der derzeit gr\u00f6\u00dften Umfrage zum Thema Cybermobbing in Deutschland. Mit Unterst\u00fctzung der ARAG SE wurden im Zeitraum von November 2012 bis Februar 2013 \u00fcber 10.000 Eltern, Lehrkr\u00e4fte, Sch\u00fcler und Sch\u00fclerinnen befragt. Ziel der Studie war es, die Ph\u00e4nomene Cybermobbing und Gewalt im Netz genauer zu erfassen, um effektivere M\u00f6glichkeiten zum Schutz und zur Pr\u00e4vention aufzeigen zu k\u00f6nnen.<\/p> <p><!--more-->Nach eigenem Bekunden geben 17 Prozent der Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler an, bereits Opfer von Cybermobbing-Attacken gewesen zu sein; diese Zahl steigt im Alter von 14-15 Jahren bis auf 20 Prozent an. Davon f\u00fchlt sich ein F\u00fcnftel der Cybermobbingopfer dauerhaft belastet.<br \/> Nach den Tatmotiven gefragt, geben die T\u00e4ter an, aus Langeweile und Spa\u00df gehandelt zu haben, aber auch um andere gezielt &#8222;fertig zu machen&#8220;. Mehr als ein Drittel der T\u00e4ter gibt an, selbst schon einmal Opfer von Cybermobbing gewesen zu sein.<\/p> <p>Die befragten Eltern bekunden, dass die mediale Entwicklung die elterliche Erziehung deutlich erschwere und zu einer \u00dcberforderung f\u00fchre. Lediglich 17 Prozent der Eltern \u00fcberpr\u00fcfen die Aktivit\u00e4ten ihrer Kinder im Internet.<\/p> <p>Fast 60 Prozent der befragten Lehrkr\u00e4fte geben an, dass ihnen Cybermobbingf\u00e4lle unter ihren Sch\u00fclern bekannt sind. Doch auch ihnen fehlt das notwendige Fachwissen: Mit Blick auf die Gefahrenpotenziale des Internets sieht die Mehrheit der Lehrer bei sich selbst ein starkes Informationsdefizit. Sie fordern daher neue Module und Konzepte f\u00fcr die Lehrerfortbildung sowie institutionelle Ma\u00dfnahmen.<\/p> <p>Die wesentlichen Erkenntnisse der Studie fasst deren Leiterin Frau Dr. Katzer wie folgt zusammen. &#8222;Das B\u00fcndnis gegen Cybermobbing empfiehlt die Einf\u00fchrung einer deutschlandweiten zertifizierten Online-Beratungsstelle und eines Hilfe-Portals oder Ratgebers, \u00e4hnlich der neuen Hotline &#8222;Gewalt gegen Frauen&#8220; des Familienministeriums.&#8220;<br \/> Des Weiteren sollen neue Online-Informationsangebote geschaffen werden. Anbieter von Online-Portalen sollten Nutzer auf Risiken und Gefahren aufmerksam machen und Hinweise geben: Was ist bei Cybermobbing zu tun und an wen kann man sich wenden? Eine Selbstkontrolle der Onlineanbieter sieht das B\u00fcndnis gegen Cybermobbing ebenso als dringende Notwendigkeit an.<br \/> Eine verst\u00e4rkte Pr\u00e4ventionsarbeit an Schulen, beginnend an den Grundschulen, mit der Einf\u00fchrung des Schulfaches Medienerziehung, sowie eine verbesserte Lehrerfortbildung sind weitere Punkte. &#8222;Und zu guter Letzt ben\u00f6tigen wir ein Cybermobbinggesetz, um T\u00e4tern und Opfern zu zeigen, dass Cybermobbing kein Spa\u00df und Kavaliersdelikt ist&#8220;, so Dr. Catarina Katzer. &#8222;Uns geht es nicht darum, Kindern und Jugendlichen die Freude am Cyberlife zu nehmen&#8220;, betont Dr. Paul-Otto Fa\u00dfbender, Vorstandsvorsitzender der ARAG SE bei der Studienvorstellung. &#8222;Die ARAG wird sich daf\u00fcr einsetzen, die Lebensqualit\u00e4t f\u00fcr alle, die von der Vielfalt im Netz fasziniert sind, zu sch\u00fctzen und zu verbessern. Bei dieser Arbeit stehen wir erst am Anfang.&#8220;<\/p> <p>Den Download der Studienergebnisse erreichen Sie unter:<br \/> http:\/\/www.buendnis-gegen-cybermobbing.de\/studie<br \/> Tipps und Hilfestellungen bei Cybermobbing sowie weitere Informationen zur Kooperation finden Sie unter:<br \/> <a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"http:\/\/www.arag.de\/die-arag\/engagement\/cybermobbing\/\" title=\"Die Studie zum Cyberlife \u2013 und die wichtigsten Ergebnisse\" >http:\/\/www.arag.de\/die-arag\/engagement\/cybermobbing\/<\/a><\/p> <p>\u00dcber das B\u00fcndnis gegen Cybermobbing e.V.:<br \/> Das &#8222;B\u00fcndnis gegen Cybermobbing&#8220; wurde im Juli 2011 gegr\u00fcndet. Es setzt sich aus Menschen zusammen, die pers\u00f6nlich von der Thematik betroffen sind, sei es beruflich oder privat und die gegen Cybermobbing und Gewalt im Netz angehen. Das B\u00fcndnis ist ein Netzwerk von engagierten Eltern, P\u00e4dagogen, Juristen, Medizinern, Forschern und vielen mehr. Unterst\u00fctzt wird es von Prominenten aus Politik, Sport und Medien aus dem In- und Ausland. &#8220; Durch Frau Dr. Katzer im Vorstand, ist das B\u00fcndnis mit dem I-KIZ der Bundesregierung und auf EU-Ebene mit der COST Action ISO801 &#8222;Cyberbullying&#8220; vernetzt. Des Weiteren arbeitet die Organisation mit der Stanford University sowie der European Business School (EBS) Reichartshausen zusammen und wird von regionalen Bildungsinstitutionen, Bildungsinitiativen sowie dem Malteser Hilfsdienst e.V. Deutschland unterst\u00fctzt.<\/p> <p>Das B\u00fcndnis kl\u00e4rt nicht nur \u00fcber Cybermobbing auf, sondern f\u00f6rdert die Medienkompetenz in Schulen mittels Elternabenden und Infoveranstaltungen und bietet Hilfe im Internet an, unter anderem auf der neu gestalteten Seite http:\/\/www.buendnis-gegen-cybermobbing.de.<\/p> <p>Der ARAG Konzern ist das gr\u00f6\u00dfte Familienunterneh-men in der deutschen Assekuranz. Die ARAG versteht sich als vielseitiger Qualit\u00e4tsversicherer. Neben ihrem Schwerpunkt im Rechtsschutzgesch\u00e4ft bietet sie ihren Kunden bedarfsorientierte Produkte und Services aus einer Hand auch \u00fcber die leistungsstarken Tochterunternehmen im deutschen Komposit-, Kranken- und Lebensversicherungsgesch\u00e4ft sowie die internationalen Niederlassungen, Gesellschaften und Beteiligungen in 13 weiteren europ\u00e4ischen L\u00e4ndern und den USA &#8211; viele davon auf f\u00fchrenden Positionen in ihrem jeweiligen Rechtsschutzmarkt. Mit 3.500 Mitarbeitern erwirtschaftet der Konzern ein Umsatz- und Beitragsvolumen von mehr als 1,5 Milliarden EUR (2011).<\/p> <p>Kontakt:<br \/> ARAG SE<br \/> Klaus Heiermann<br \/> ARAG Platz 1<br \/> 40472 D\u00fcsseldorf<br \/> +49 (0) 211 9 63-22 19<br \/> klaus.heiermann@arag.de<br \/> http:\/\/www.ARAG.com<br \/> Cyberlife,Cybermobbing,Studie,ARAG,Versicherung<\/p> <\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Ergebnisse Deutschlands gr\u00f6\u00dfter Studie zum Thema Cybermobbing Wie gehen Kinder und Jugendliche mit Cybermobbing um? Wie oft sind sie Opfer, wie oft T\u00e4ter? Welche Ma\u00dfnahmen ergreifen Eltern und Schulen zur Pr\u00e4vention? Diese und andere Fragen standen im Fokus der derzeit gr\u00f6\u00dften Umfrage zum Thema Cybermobbing in Deutschland. 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