{"id":6806,"date":"2010-07-06T18:20:55","date_gmt":"2010-07-06T17:20:55","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/?p=6806"},"modified":"2012-09-28T10:22:23","modified_gmt":"2012-09-28T09:22:23","slug":"beitrag-pflegeversicherung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/beitrag-pflegeversicherung-106806\/","title":{"rendered":"Pflegeversicherung droht das finanzielle Aus"},"content":{"rendered":"<table style=\"float: left; width: 100px;\" border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"1\"> <tbody> <tr> <td align=\"center\" bgcolor=\"#ffffff\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-6809\" title=\"seniors.jpg\" src=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-content\/imagescaler\/43118af138abe94716f83fda7a374647.jpg\" alt=\"\" width=\"144\" height=\"96\" imagescaler=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-content\/imagescaler\/a98b19bbd242d49ccd0b55350589c37f.jpg\" \/><\/td> <\/tr> <\/tbody> <\/table> <p>Die Pr\u00e4mien f\u00fcr die Pflegepflichtversicherung sollen recht bald steigen. Denn auch diese Sozialversicherung hat arge Finanzprobleme, die sich ohne tiefgehende Reform des Systems nicht l\u00f6sen lassen. Noch dazu bringt nur noch die private Pflege-Zusatz-Versicherung eine ausreichende Absicherung (mehr Informationen unter www.finance-store.de\/pflegeversicherung ).<\/p> <p>Der Pflegeversicherung, j\u00fcngste S\u00e4ule des sozialen Sicherungssystems Deutschlands, droht das finanzielle Aus.<!--more--> Die Ausgaben f\u00fcr die Pflege wachsen ins Unermessliche, die Lebenserwartung der Deutschen ist j\u00fcngst auf ein Rekordhoch gestiegen und die Umlage-Finanzierung des Systems beg\u00fcnstigt das Versinken in den roten Zahlen. So k\u00f6nnen sich die B\u00fcrger schon mal auf steigende Beitr\u00e4ge einrichten. Das geht aus einem Artikel der Welt-Online vom vergangenen Mittwoch hervor.<\/p> <p>Schon die gro\u00dfe Koalition hat die Missst\u00e4nde erkannt, hat jedoch mit ihrer Beitragsanpassung vor zwei Jahren das Unvermeidliche offenbar nur herausgez\u00f6gert. Denn obwohl die Beitr\u00e4ge auf 1,95 Prozent erh\u00f6ht wurden und damit eine Sicherung der Finanzierung bis 2014 vorgesehen war, geht der Pflegeversicherung schon jetzt die Puste aus. Nun will sich die schwarz-gelbe Koalition der Aufgabe der Pflege-Reform stellen. Nachdem eine Einigung im Bereich der Krankenversicherung erzielt wurde, will man mit den Gespr\u00e4chen \u00fcber die Pflege beginnen.<\/p> <p>Angestrebt wird die Einf\u00fchrung mehrerer Pflegestufen, die sich nicht nur an der k\u00f6rperlichen, sondern erstmalig auch an der geistigen Beeintr\u00e4chtigung des Pflegebed\u00fcrftigen orientieren. So soll es bspw. f\u00fcr Demenzkranke leichter werden, Leistungen aus der Pflegeversicherung zu beziehen. Ferner ist der Einbau einer Kapitaldeckungskomponente vorgesehen. So sparen Beitragszahler endlich auch einen Teil der Beitr\u00e4ge f\u00fcr ihren eigenen Bedarfsfall an, wie es bei den privaten Versicherungen der Fall ist, und zahlen nicht wie bisher nur f\u00fcr die aktuellen Leistungsempf\u00e4nger ein. Dies ist ein Grundproblem der Sozialversicherungen, die sich nach dem Umlageverfahren finanzieren. Denn hier werden die aktuell eingenommenen Beitragszahlungen sofort zur Kostendeckung der Leistungsbezieher ausgegeben. Dieses System hat solange funktioniert, bis die Demographie einen Strich durch die Rechnung gemacht hat. So stehen seit einigen Jahren wenige Beitragszahler vielen Leistungsempf\u00e4ngern gegen\u00fcber. Noch dazu sind die Krankheits- und Pflegekosten gestiegen, sodass eine eklatante Finanzierungsl\u00fccke von mehreren 100 Millionen Euro klafft.<\/p> <p>Doch damit nicht genug. Nicht nur, dass die soziale Pflegeversicherung ein Finanzierungsproblem hat. Die Leistungen gen\u00fcgen bei Weitem nicht. So m\u00fcssen Pflegebed\u00fcrftige bzw. deren Angeh\u00f6rige derzeit bei station\u00e4rer Pflege in Pflegestufe III rund 1.500 Euro monatlich selbst aufbringen, denn von 3.000 Euro entstehenden Kosten \u00fcbernimmt die Pflegekasse nur rund die H\u00e4lfte. Diese enormen Versorgungsl\u00fccken kann man \u00fcber drei verschiedene private Pflegezusatzversicherung schlie\u00dfen. Ein Tagegeld, eine Pflegerente oder eine Restkostenversicherung k\u00f6nnen gew\u00e4hlt werden, um die hohen Eigenkosten abzudecken. Weil dies momentan der einzige Weg ist, denkt man in der Politik bereits \u00fcber die Einf\u00fchrung einer Pflicht zum Abschluss einer solchen Pflegezusatz-Police nach.<br \/> _____________<br \/> Autorendaten:<br \/> finads GmbH<br \/> Bessemer Str. 82<br \/> 12103 Berlin<br \/> www.finance-store.de<br \/> presse@finance-store.de<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Pr\u00e4mien f\u00fcr die Pflegepflichtversicherung sollen recht bald steigen. Denn auch diese Sozialversicherung hat arge Finanzprobleme, die sich ohne tiefgehende Reform des Systems nicht l\u00f6sen lassen. Noch dazu bringt nur noch die private Pflege-Zusatz-Versicherung eine ausreichende Absicherung (mehr Informationen unter www.finance-store.de\/pflegeversicherung ). 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