{"id":6856,"date":"2010-07-08T21:32:32","date_gmt":"2010-07-08T20:32:32","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/?p=6856"},"modified":"2010-07-26T14:18:52","modified_gmt":"2010-07-26T13:18:52","slug":"gesunder-koerper-gesunder-geist","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/gesunder-koerper-gesunder-geist-106856\/","title":{"rendered":"Gl\u00fcckliche junge Menschen sind ges\u00fcnder"},"content":{"rendered":"<table style=\"float: left; width: 100px;\" border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"1\"> <tbody> <tr> <td align=\"center\" bgcolor=\"#ffffff\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone\" src=\"http:\/\/images.springer.com\/cda\/content\/image\/cda_displayimage.jpg?SGWID=0-0-16-166424-0\" alt=\"\" width=\"103\" height=\"157\" \/><\/td> <\/tr> <\/tbody> <\/table> <p>Auch bei Jugendlichen gilt: In einem gesunden K\u00f6rper steckt ein gesunder Geist<\/p> <p>Eine gesunde Psyche ist f\u00fcr die k\u00f6rperliche Gesundheit von Jugendlichen von unsch\u00e4tzbarem Wert<\/p> <p>Heidelberg \/ New York, 8. Juli 2010<\/p> <p>Gl\u00fcckliche junge Menschen sind ges\u00fcnder \u2013 so das Ergebnis einer Studie von Emily Shaffer-Hudkins und ihrem Team von der University of South Florida in den Vereinigten Staaten. Positive Emotionen und Stimmungen wie auch pers\u00f6nliche Zufriedenheit bei jungen Menschen lassen viel mehr R\u00fcckschl\u00fcsse auf deren gesundheitliche Entwicklung zu als \u00c4ngste und depressive Stimmungen. <!--more-->Durch einen Blick auf das sogenannte \u201esubjektive Wohlergehen\u201c kann man gegebenenfalls feststellen, ob ein junger Mensch m\u00f6glicherweise gesundheitliche Probleme entwickelt und entsprechende Pr\u00e4ventivma\u00dfnahmen zum Einsatz bringen. Shaffer-Hudkins\u2019 Arbeit\u00b9 erscheint jetzt im Springer-Journal Applied Research in Quality of Life.<\/p> <p>Bisher haben sich Untersuchungen \u00fcber einen Zusammenhang zwischen geistiger und k\u00f6rperlicher Gesundheit junger Menschen weitgehend darauf konzentriert, inwieweit sich Symptome psychischer St\u00f6rungen, Psychopathologie wie etwa Angst oder Depressionen, auf die k\u00f6rperliche Gesundheit aus-wirken. Wenig beachtet wurde der m\u00f6gliche Einfluss des sogenannten subjektiven Wohlergehens, also positiver Indikatoren geistiger Gesundheit, wie etwa freudige Emotionen oder Stimmungen und Zufrie-denheit.<\/p> <p>Shaffer-Hudkins\u2018 Studie mit 401 Sch\u00fclern aus den Klassen 6 \u2013 8 einer Schule in einer Vorstadt im S\u00fcd-osten der Vereinigten Staaten untersucht erstmals den Zusammenhang zwischen positiven und negati-ven Indikatoren geistiger Gesundheit und dem k\u00f6rperlichen Gesundheitszustand. Die Teenager wurden zu ihrer Zufriedenheit im Leben befragt, zu Gef\u00fchlen wie Erregung, St\u00e4rke und Stolz (positive Affekte) aber auch Einsamkeit, Schuld oder Trauer (negative Affekte). Auch Indikatoren der Psychopathologie standen im Fokus, wie etwa ein Gef\u00fchl des Sichzur\u00fcckziehens, Angst und Depression sowie kriminelles und aggressives Verhalten. Und schlie\u00dflich sollten sie auch Auskunft \u00fcber ihren gesundheitlichen Zu-stand geben.<\/p> <p>Wurde der k\u00f6rperliche Gesundheitszustand als gut empfunden, stand dies in deutlichem Zusammen-hang mit Gef\u00fchlen von Zufriedenheit, Erregung, St\u00e4rke und Stolz, w\u00e4hrend Sch\u00fcler, die sich als eher einsam, schuldig, \u00e4ngstlich und depressiv bezeichneten oder auch unerw\u00fcnschte Verhaltensweisen an den Tag legten, auch von einem eher schlechten k\u00f6rperlichen Gesundheitszustand sprachen. 30 Prozent aller angegebenen Unterschiede lie\u00dfen sich an Indikatoren geistiger Gesundheit festmachen und aus vier von f\u00fcnf dieser Indikatoren lie\u00dfen sich deutliche R\u00fcckschl\u00fcsse auf den k\u00f6rperlichen Gesund-heitszustand ziehen. Besonders positive Affekte hatten die gr\u00f6\u00dfte Wirkung.<\/p> <p>Die Autoren gehen aufgrund dieser Erkenntnisse davon aus, dass bei der Entwicklung eines umfassen-den Modells geistiger Gesundheit positive wie auch negative Indikatoren ber\u00fccksichtigt werden m\u00fcssen. Es bedarf eines holistischen Ansatzes, der K\u00f6rper und Geist miteinbezieht.<\/p> <p>Ihre Schlussfolgerung: \u201eUnsere Studie zeigt ganz klar, dass wir f\u00fcr die geistige Gesundheit bei jungen Menschen noch st\u00e4rker auf positive Indikatoren achten m\u00fcssen, die zu ihrem Wohlbefinden beitragen. Das subjektive Wohlergehen ist ein einzigartiger, ganz wesentlicher Gradmesser f\u00fcr die gesundheitliche Entwicklung Jugendlicher, der keinesfalls untersch\u00e4tzt werden sollte, und steht in engerem Zusammen-hang mit dem k\u00f6rperlichen Zustand als bestimmte psychopathologische Faktoren.\u201c<\/p> <p>Quelle<br \/> 1.\tShaffer-Hudkins E et al (2010). How adolescents\u2018 mental health predicts their physical health: unique contributions of indicators of subjective well-being and psychopathology. Applied Research in Quality Life; DOI 10.1007\/s11482-010-9105-7<\/p> <p>Der vollst\u00e4ndige Artikel steht Journalisten als PDF-Dokument zur Verf\u00fcgung.<br \/> Kontakt: Joan Robinson, Springer, Tel. +49 6221 487-8130, joan.robinson@springer.com<\/p> <p><a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"http:\/\/www.springer.com\"  >http:\/\/www.springer.com<\/a><\/p> <p>Springer-Verlag GmbH, Heidelberg, Zweigniederlassung  der Springer-Verlag GmbH, BerlinTiergartenstrasse  17D-69121 Heidelberg<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auch bei Jugendlichen gilt: In einem gesunden K\u00f6rper steckt ein gesunder Geist Eine gesunde Psyche ist f\u00fcr die k\u00f6rperliche Gesundheit von Jugendlichen von unsch\u00e4tzbarem Wert Heidelberg \/ New York, 8. 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