{"id":709,"date":"2008-11-15T17:17:29","date_gmt":"2008-11-15T16:17:29","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/online-leser-lieben-geklaute-texte-10709\/"},"modified":"2022-05-24T11:51:11","modified_gmt":"2022-05-24T10:51:11","slug":"online-leser-lieben-geklaute-texte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/online-leser-lieben-geklaute-texte-10709\/","title":{"rendered":"Online-Leser lieben geklaute Texte"},"content":{"rendered":"<p> <font size=\"-1\">Raubkopien von Webartikeln werden \u00f6fter gelesen als Originale <\/font><\/p> <table style=\"float: right; width: 168px\" border=\"0\" cellpadding=\"5\" cellspacing=\"0\"> <tr> <td align=\"center\" bgcolor=\"#ededed\"> <table border=\"0\" cellpadding=\"3\" cellspacing=\"0\" width=\"168\"> <tr> <td align=\"center\"><\/td> <\/tr> <tr> <td colspan=\"2\" class=\"txtklein\" align=\"center\"><!-- copyrighttext -->Online-Piraterie ist f\u00fcr Zeitungen ein bekanntes Problem (Foto: pixelio.de, Maddin69)<!-- end copyrighttext --><\/td> <\/tr> <\/table> <\/td> <\/tr> <\/table> <p><font size=\"-1\" face=\"Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif\"> <span class=\"txt\"> <!--PTE:ORT-->Redwood City (pte\/14.11.2008\/06:05) &#8211; Unautorisierte Kopien von online ver\u00f6ffentlichten Zeitungsartikeln werden im Durchschnitt von 2,5 Mal mehr Menschen gelesen als ihre offiziell erschienenen Pendants. <\/span><\/font><!--more--><font size=\"-1\" face=\"Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif\"><span class=\"txt\">Zu diesem ern\u00fcchternden Ergebnis kommt das auf die Verfolgung von Copyright-Verletzungen im Internet spezialisierte US-Unternehmen Attributor http:\/\/www.attributor.com in einem aktuell vorgelegten Bericht. Am schlimmsten betroffen sind demnach vor allem solche Texte, die Autos, Reisen oder Filmkritiken zum Inhalt haben. Geschichten dieser drei Kategorien haben der Attributor-Untersuchung zufolge in ihrer illegal ver\u00f6ffentlichten Form sogar eine Leserschaft, die zwischen vier und sieben Mal gr\u00f6\u00dfer ist als jene auf den urspr\u00fcnglichen Webseiten der Urheberrechtsinhaber. Diese Werte seien einerseits zwar erschreckend, andererseits stelle das gro\u00dfe Publikum f\u00fcr die Medienh\u00e4user aber auch eine &#8222;goldene M\u00f6glichkeit&#8220; dar, wie die eigenen Ums\u00e4tze wieder angekurbelt werden k\u00f6nnten, hei\u00dft es in dem Bericht.<\/span><\/font><\/p> <p><font size=\"-1\" face=\"Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif\">&#8222;Wenn es den Medienunternehmen gelingt, einen Weg zu finden, Werbeums\u00e4tze von dem Internet-Traffic zu den illegalen Kopien ihrer Artikel abzusch\u00f6pfen, ist diese Entwicklung durchaus auch als Chance zu sehen&#8220;, zitiert das US-Portal Newsvine aus den Untersuchungsergebnissen. Alles in allem sch\u00e4tzt Attributor, dass der durchschnittliche Web-Publisher auf diese Weise seine Einnahmen pro Jahr um etwa 150.000 Dollar aufbessern k\u00f6nnte. &#8222;Das ist aber lediglich eine unwissenschaftliche Sch\u00e4tzung. Sie basiert auf der Annahme, dass Werbetreibende einen Dollar f\u00fcr 1.000 Seiten zahlen w\u00fcrden, die unautorisiertes Material beinhalten und keinerlei Verbindung zum urspr\u00fcnglichen Rechteinhaber aufweisen&#8220;, merkt Attributor an. In Wahrheit sei dieser Wert aber vermutlich noch zu tief angesetzt.<\/font><\/p> <p><font size=\"-1\" face=\"Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif\">&#8222;Dass im Internet eine betr\u00e4chtliche Zahl von unautorisierten Kopien von Artikeln zu finden ist, ist f\u00fcr uns kein neues Problem&#8220;, erkl\u00e4rt Ricarda Veigel von der Rechtsabteilung des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) <a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"http:\/\/www.bdzv.de\/\"  target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/www.bdzv.de<\/a> , auf Anfrage von pressetext. Urheberrechtsverletzungen seien im Web leider bereits seit l\u00e4ngerem gang und g\u00e4be. &#8222;Das Nachvollziehen von Copyright-Verst\u00f6\u00dfen im Netz ist aber ein prinzipiell schwieriges Unterfangen&#8220;, betont Veigel. Die gr\u00f6\u00dferen Betriebe im Verlags- und Zeitungswesen w\u00fcrden sich beim Vorgehen gegen illegale Ver\u00f6ffentlichungen der eigenen Werke noch zurechtfinden. &#8222;Kleinere Medienunternehmen k\u00f6nnen sich eine Verfolgung der Raubkopierer aber zumeist nicht leisten&#8220;, merkt Veigel an.<\/font><\/p> <p><font size=\"-1\" face=\"Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif\">Der Digitalisierungsprozess habe f\u00fcr die Zeitungsbranche zwar einerseits einige neue Herausforderungen entstehen lassen. &#8222;Andererseits ist die Digitalisierung f\u00fcr die Verlage aber mittlerweile auch sehr wichtig geworden. Im Internetzeitalter spielt es n\u00e4mlich keine Rolle mehr, auf welchem Weg Medienh\u00e4user ihre Inhalte verbreiten. Hauptsache sie kommen beim Publikum an&#8220;, erl\u00e4utert Veigel. Ob sich die zunehmende Zahl der unautorisiert ver\u00f6ffentlichten Artikel auch tats\u00e4chlich als Chance f\u00fcr die Medienbetriebe herausstellen kann, erscheint der BDZV-Rechtsexpertin zum jetzigen Zeitpunkt eher zweifelhaft. &#8222;Im Moment kann ich mir jedenfalls noch nicht vorstellen, dass in diesem Bereich wirklich so viel zus\u00e4tzliches Geld umgesetzt werden kann, wie es in der oben genannten Sch\u00e4tzung angenommen wird&#8220;, so Veigel abschlie\u00dfend. (Ende)<br \/> <br clear=\"all\" \/> <a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"http:\/\/www.pressetext.de\/\"  target=\"_new\" rel=\"noopener\"><\/a><br \/> Aussender: <a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"http:\/\/www.pressetext.de\/\"  target=\"_new\" rel=\"noopener\">pressetext.deutschland<\/a><br \/> Redakteur:                        Markus Steiner<br \/> email: <a href=\"mailto:steiner%40pressetext.com\">steiner@pressetext.com<\/a><br \/> Tel. +43-1-81140-317   <\/font><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Raubkopien von Webartikeln werden \u00f6fter gelesen als Originale Online-Piraterie ist f\u00fcr Zeitungen ein bekanntes Problem (Foto: pixelio.de, Maddin69) Redwood City (pte\/14.11.2008\/06:05) &#8211; Unautorisierte Kopien von online ver\u00f6ffentlichten Zeitungsartikeln werden im Durchschnitt von 2,5 Mal mehr Menschen gelesen als ihre offiziell erschienenen Pendants.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[23],"tags":[],"class_list":["post-709","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-internet-portale-foren-communities"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/709","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=709"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/709\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":274599,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/709\/revisions\/274599"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=709"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=709"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=709"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}