{"id":748,"date":"2008-12-05T09:51:51","date_gmt":"2008-12-05T08:51:51","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/zeitschrift-merian-zur-krisenhaften-weltlage-10748\/"},"modified":"2010-07-26T14:21:24","modified_gmt":"2010-07-26T13:21:24","slug":"zeitschrift-merian-zur-krisenhaften-weltlage","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/zeitschrift-merian-zur-krisenhaften-weltlage-10748\/","title":{"rendered":"Zeitschrift MERIAN zur krisenhaften Weltlage"},"content":{"rendered":"<p><strong>MERIAN<br \/> Erhard Eppler warnt vor Gewalt<br \/> wegen sozialer Ungerechtigkeit <\/strong><\/p> <p><strong>MERIAN-Interview mit Foodwatch-Chef Thilo Bode<br \/> \u201eWir verschwenden zuviele Nahrungsmittel&#8220;<\/strong><\/p> <p><strong>MERIAN-Umfrage<br \/> Klimawandel und die wachsende Kluft zwischen<br \/> Arm und Reich sind die gr\u00f6\u00dften Probleme der Menschheit<\/strong><\/p> <p><strong>MERIAN-Interview mit Heiner Gei\u00dfler<br \/> Wir brauchen eine Weltunion&#8220;<\/strong><\/p> <p><strong>MERIAN-Interview mit Jakob von Uexk\u00fcll<br \/> \u201eWir m\u00fcssen uns beeilen, sonst wird die Erde unser Feind&#8220;<\/strong><\/p> <p><!--more--><\/p> <p><strong>MERIAN-Interview mit Jakob von Uexk\u00fcll<br \/> \u201eWir m\u00fcssen uns beeilen, sonst wird die Erde unser Feind&#8220;<\/strong><\/p> <p>Hamburg &#8211; Ein Horror-Szenario f\u00fcr das Weltklima zeichnet der Stifter des alternativen Nobelpreises und Gr\u00fcnder des Weltzukunftsrates (WCF), Jakob von Uexk\u00fcll, in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift MERIAN: \u201eWenn die Erderw\u00e4rmung im gleichen Tempo fortschreitet, werden die Permafrostregionen in Sibirien und den Hochgebirgen auftauen, riesige Methangasmengen, die in den Tiefen der Ozeane gelagert sind, an die Oberfl\u00e4che steigen und sich entz\u00fcnden. Die Gaswolken werden wie Feuerb\u00e4lle umher schie\u00dfen. Unsere freundliche Erde wird zu einem feindlichen Planeten, auf dem nur noch ein kleiner Teil der Weltbev\u00f6lkerung \u00fcberleben kann&#8220; , so Uexk\u00fcll im Interview mit dem Reise- und Kulturmagazin, das am 4.Dezember erscheint.<\/p> <p>Im aktuellen MERIAN \u201eUnsere Erde zeigt sich von Uexk\u00fcll betroffen \u00fcber den Zustand der Erde und das Tempo, in dem der Klimawandel fortschreitet. \u201eIch h\u00e4tte nicht gedacht&#8220;, so Uexk\u00fcll in MERIAN, \u201edass sich das Klimachaos so stark und so schnell ausbreiten w\u00fcrde.&#8220;<\/p> <p>Die Entscheidung \u00fcber die Zukunft der Erde und der Menschen falle Ende 2009 auf der Klimawandelkonferenz in Kopenhagen. Uexk\u00fcll in MERIAN: \u201eWenn es dann nicht gelingt, mutige und verbindliche Beschl\u00fcsse zum Klimaschutz zu verabschieden, steuern wir auf die Apokalypse zu.&#8220; Geldschulden k\u00f6nne man stunden, Umweltschulden nicht. Man k\u00f6nne mit Banken und politischen Gegnern verhandeln, nicht aber mit schmelzenden Gletschern.<\/p> <p>Aus: MERIAN \u201eUnsere Erde&#8220; , Erscheinungstag, 4. Dezember 2008<br \/> Ansprechpartnerin: Katrin Eggers, Redaktion MERIAN,<br \/> Tel. 040-2717-2600, redaktion@merian.de<\/p> <p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/p> <p><strong>MERIAN-Interview mit Heiner Gei\u00dfler<br \/> Wir brauchen eine Weltunion&#8220;<\/strong>Hamburg &#8211; Der CDU-Politiker Heiner Gei\u00dfler hat sich in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift MERIAN f\u00fcr die Bildung einer Weltregierung ausgesprochen, um den Anforderungen der Globalisierung gerecht zu werden. \u201eDie Zukunft&#8220;, so Gei\u00dfler im MERIAN-Heft \u201eUnsere Erde&#8220;, \u201egeh\u00f6rt einer neuen Form des F\u00f6deralismus: Der Nationalstaat wird an Bedeutung verlieren, weil er f\u00fcr die gro\u00dfen Aufgaben wie Frieden, Wirtschaft, Umwelt und Bek\u00e4mpfung der Armut zu klein und f\u00fcr die nicht minder wichtigen Aufgaben wie Kultur, Bildung, Religion zu gro\u00df ist&#8220;.<\/p> <p>Der ehemalige Familien- und Gesundheitsminister, der seit 2007 Mitglied der globalisierungskritischen Organisation Attac ist, fordert von den Regierungen der Welt zuallererst die Aufgabe der \u201emarktradikalen Ideologie&#8220;. Gei\u00dfler in MERIAN: \u201eDie Zeit des Kapitalismus, der alle Menschen zwingt, sich seinen Interessen und Idealen unterzuordnen, ist vorbei. Wir m\u00fcssen aufh\u00f6ren, alles &#8211; Gesundheitswesen, Bildung, Kultur, aber auch Medien &#8211; zu \u00f6konomisieren und den Menschen auf einen Kostenfaktor zu reduzieren. Wir brauchen eine Humanisierung des Globalisierungsprozesses. Der Mensch muss wieder in den Mittelpunkt r\u00fccken. Das Kapital hat dem Menschen zu dienen und nicht die Menschen zu beherrschen&#8220;, so Gei\u00dfler in MERIAN, das am 4.Dezember erscheint.<\/p> <p>Aus: MERIAN \u201eUnsere Erde&#8220; , Erscheinungstag, 4. Dezember 2008<br \/> Ansprechpartnerin: Katrin Eggers, Redaktion MERIAN,<\/p> <p>Tel. 040-2717-2600, redaktion@merian.de<\/p> <p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/p> <p><strong>MERIAN-Umfrage<br \/> Klimawandel und die wachsende Kluft zwischen<br \/> Arm und Reich sind die gr\u00f6\u00dften Probleme der Menschheit<\/strong><\/p> <p>Hamburg &#8211; Was ist das gr\u00f6\u00dfte Problem, das die Menschheit in den n\u00e4chsten zehn Jahren l\u00f6sen muss, fragte die Zeitschrift MERIAN die bekanntesten deutschen Umwelt- und Menschenrechtsaktivisten.<\/p> <p>Einhellige Antwort: \u201eWir leben auf unserer Erde nicht nachhaltig, wir verbrauchen die nat\u00fcrlichen Ressourcen mit einer Geschwindigkeit, welche deren Erholung nicht erlaubt&#8220;, so Prof. Dr. Mojib Latif, Klimaforscher von der Universit\u00e4t Kiel in MERIAN.<\/p> <p>Barbara Lochbihler, Generalsekret\u00e4rin der deutschen Sektion von Amnesty International: \u201eArmut bleibt der gr\u00f6\u00dfte menschliche Skandal in unserer heutigen Welt des \u00dcberflusses.&#8220;<\/p> <p>Karlheinz B\u00f6hm, Initiator der Aktion &#8222;Menschen f\u00fcr Menschen&#8220;: Wir m\u00fcssen lernen, zu teilen, um die enorme Diskrepanz zwischen arm und reich zu ver\u00e4ndern.&#8220;<\/p> <p>Prof.Detlev Drenckhahn, Pr\u00e4sident des WWF: &#8222;Wenn wir in den n\u00e4chsten Jahren nicht lernen, nachhaltig zu wirtschaften, ist zu bef\u00fcrchten, das nachfolgende Generationen nicht erst in hundert Jahren vor albtraumartigen Verteilungsk\u00e4mpfen um die verbliebenen Ressourcen stehen.&#8220;<\/p> <p>Und Brigitte Behrens, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin von Greenpeace Deutschland, wirft der deutschen Politik vor: \u201eMilliarden von Euro hat die Bundesregierung innerhalb weniger Tage zur Rettung unserer Konten zusammengetragen. Warum hilft die nicht, unsere Erde zu retten?&#8220;<\/p> <p>Aus: MERIAN \u201eUnsere Erde&#8220; , Erscheinungstag, 4. Dezember 2008.<\/p> <p>Ansprechpartnerin: Katrin Eggers, Redaktion MERIAN,<br \/> Tel. 040-2717-2600, redaktion@merian.de<br \/> &#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/p> <p><strong>\u00a0MERIAN-Interview mit Foodwatch-Chef Thilo Bode<br \/> \u201eWir verschwenden zuviele Nahrungsmittel&#8220;<br \/> <\/strong><br \/> Hamburg &#8211; Thilo Bode, Chef der Verbraucherschutz-Organisation Foodwatch, gibt den Deutschen eine Mitschuld an der<br \/> Ern\u00e4hrungskrise in Afrika: \u201eWenn wir weiter in die Zukunft denken, werden die Menschen ihre Essgewohnheiten umstellen m\u00fcssen. In den Industriestaaten m\u00fcssen die Menschen wieder lernen, mit Nahrungsmitteln weniger verschwenderisch umzugehen. Ein Drittel jedes Schlachttieres wird bei uns weggeworfen&#8220;, so Bode im Interview mit dem Monatsmagazin MERIAN. Diese Verschwendung finde nur statt, \u201eweil Fleisch zu billig ist&#8220;, so Bode in der aktuellen Ausgabe der Reise- und Kulturzeitschrift, die am 4. Dezember erscheint.  Die Deutschen seien so verw\u00f6hnt, dass sie nur noch Gefl\u00fcgelbrust \u00e4\u00dfen. \u201eDie H\u00fchnerschenkel aus Europa dagegen landen zu Dumpingpreisen auf den M\u00e4rkten in Westafrika&#8220;, so Bode gegen\u00fcber MERIAN, \u201eund machen dort die heimischen Produzenten kaputt&#8220;.<br \/> Aus: MERIAN \u201eUnsere Erde&#8220; , Erscheinungstag, 4. Dezember 2008<br \/> Ansprechpartnerin: Katrin Eggers, Redaktion MERIAN,<br \/> Tel. 040-2717-2600, redaktion@merian.de<br \/> &#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/p> <p><strong>MERIAN<br \/> Erhard Eppler warnt vor Gewalt<br \/> wegen sozialer Ungerechtigkeit<\/strong><br \/> Hamburg -Angesichts der krisenhaften Weltlage hat der SPD-Politiker Erhard Eppler mehr Gerechtigkeit in der Gesellschaft angemahnt. Andernfalls k\u00f6nnte das soziale Ungleichgewicht zu Gewalt innerhalb der Gesellschaft f\u00fchren. In einem Beitrag f\u00fcr die Jubil\u00e4umsausgabe der Zeitschrift MERIAN schreibt Eppler: \u201eDie Kluft zwischen Arm und Reich, die in den marktradikalen Jahrzehnten immer tiefer geworden ist, f\u00fchrt schlie\u00dflich zu einer Privatisierung der Gewalt von unten und von oben. Sie gef\u00e4hrdet den Frieden.&#8220;<\/p> <p>Weiter warnte der fr\u00fchere Bundesminister Eppler in der MERIAN-Ausgabe \u201eUnsere Erde&#8220;, die am 4. Dezember erscheint, die Politik davor, die Frage der sozialen Gerechtigkeit dem Marktgeschehen zu \u00fcberlassen: \u201eDie Vorstellung, in einer Demokratie k\u00f6nne man soziale Gerechtigkeit dem Markt \u00fcberlassen, ist letztlich naiv. Denn wo der Markt die Kluft zwischen reich und Arm bis zur Spaltung der Gesellschaft treibt, entsteht Gewalt. Und diese Gewalt verschont letztlich auch den Markt nicht.&#8220;<\/p> <p>Schlie\u00dflich erteilte Eppler allen \u00dcberlegungen eine Absage, das Gewaltmonopol des Staates aufzubrechen und Sicherheitsdienste wie die Polizei, Gef\u00e4ngnisse oder Bew\u00e4hrungshilfe zu privatisieren: \u201e&#8220;Wenn, wie in manchen amerikanischen St\u00e4dten, auf einen Polizisten f\u00fcnf Angestellte privater Sicherheitsdienste kommen, bewegen wir uns au einen Zustand hin, in dem die Sicherheit vor Verbrechen zu einer Ware wie jede andere wird, die einige sich leisten k\u00f6nnen und andere nicht.&#8220;<\/p> <p>Aus: MERIAN \u201eUnsere Erde&#8220; , Erscheinungstag, 4. Dezember 2008.<br \/> Ansprechpartnerin: Katrin Eggers, Redaktion MERIAN,<br \/> Tel. 040-2717-2600, redaktion@merian.de<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>MERIAN Erhard Eppler warnt vor Gewalt wegen sozialer Ungerechtigkeit MERIAN-Interview mit Foodwatch-Chef Thilo Bode \u201eWir verschwenden zuviele Nahrungsmittel&#8220; MERIAN-Umfrage Klimawandel und die wachsende Kluft zwischen Arm und Reich sind die gr\u00f6\u00dften Probleme der Menschheit MERIAN-Interview mit Heiner Gei\u00dfler Wir brauchen eine Weltunion&#8220; MERIAN-Interview mit Jakob von Uexk\u00fcll \u201eWir m\u00fcssen uns beeilen, sonst wird die Erde<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[15],"tags":[],"class_list":["post-748","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-ernahrung-umwelt-natur"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/748","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=748"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/748\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=748"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=748"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=748"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}