{"id":76018,"date":"2013-06-26T14:05:05","date_gmt":"2013-06-26T13:05:05","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/?p=76018"},"modified":"2016-07-29T08:12:07","modified_gmt":"2016-07-29T07:12:07","slug":"die-zukunft-der-rheumatologie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/die-zukunft-der-rheumatologie-1076018\/","title":{"rendered":"Die Zukunft der Rheumatologie"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-76019\" title=\"Facharztpraxis f\u00fcr Orthop\u00e4die und Rheumatologie Dr. Schank\" src=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-content\/imagescaler\/777d95cb9baa3ea79317ff0f0034ffd8.png\" alt=\"Facharztpraxis f\u00fcr Orthop\u00e4die und Rheumatologie Dr. Schank\" width=\"200\" height=\"86\" \/>&#8222;Hit hard and early&#8220;<br \/> Wenn man eine rheumatische Erkrankung schon in fr\u00fchen Jahren feststellt, k\u00f6nnen bessere Behandlungseffekte erzielt werden. Daher hat sich die Deutsche Gesellschaft der Rheumatologie e.V. das Ziel gesetzt, die Menschen \u00fcber die Fr\u00fchdiagnose von rheumatischen Krankheiten aufzukl\u00e4ren. So kann n\u00e4mlich jeder einzelne schnell feststellen, ob bei ihm die M\u00f6glichkeit einer solchen Erkrankung vorliegt. Hat man morgens zum Beispiel kaum Kraft in den H\u00e4nden oder schmerzen die Gelenke, nachts insbesondere der R\u00fccken, dann sind dies erste Anzeichen einer Autoimmunkrankheit. <!--more-->Heutzutage sind rund 20.000 junge Erwachsene bereits von rheumatischen Krankheiten betroffen. Vor allem bei Kindern sollte Rheuma schnell erkannt werden. Eine unbehandelte Erkrankung kann bleibende Sch\u00e4den und Schmerzen bis ins Erwachsenenalter mit sich ziehen. Daher gilt bei der Behandlung das Motto: &#8222;Hit hard and early&#8220;. Die Krankheit soll so fr\u00fch wie m\u00f6glich so stark wie m\u00f6glich bek\u00e4mpft werden.<\/p> <p>Der Bedarf ist noch lange nicht gedeckt<br \/> Fast alle Menschen bringen mit dem Wort Rheumatologie sofort die rheumatoide Arthritis, d.h. Rheuma in Verbindung. Dabei beinhaltet die Rheumatologie noch eine Vielzahl anderer Erkrankungen. Viele davon treten an der Wirbels\u00e4ule, an der Muskulatur, an Bindegeweben oder der Haut auf. Durch die Fortschritte in der Medizin k\u00f6nnen rheumatische Erkrankungen heutzutage auf konservativem Weg, d.h. mithilfe von Medikamenten, behandelt werden. Dies erfordert jedoch eine st\u00e4ndige Betreuung durch Rheumatologen, welche demnach immer mehr gefragt sind. Der Berufsverband Deutscher Rheumatologen strebt daher ein Versorgungsverh\u00e4ltnis von einem Rheumatologen f\u00fcr 50.000 Bewohner an. Zurzeit gibt es allerdings immer noch zu wenige Rheumatologen.<\/p> <p>Vorstellung der Arztpraxis Dr. Schank<br \/> Die moderne Praxis f\u00fcr orthop\u00e4dische Rheumatologie wurde bereits im Jahre 1995 von Herrn Dr. Schank gegr\u00fcndet und befindet sich seitdem im Herzen Hamburgs. Sowohl in der Orthop\u00e4die als auch in der Rheumatologie werden von dem Facharzt alle Leistungen abgedeckt. Die Behandlung erfolgt stets mit den aktuellsten Methoden nach neuestem Wissensstand. Herr Dr. Schank hat bereits an unterschiedlichen Kliniken und Instituten praktiziert und schaut auf viele Jahre als Orthop\u00e4de zur\u00fcck. Durch diese langj\u00e4hrige Erfahrung und zus\u00e4tzlichen Weiter- und Fortbildungen ist eine erfolgreiche Behandlung garantiert. Die Zufriedenheit des Kunden liegt Herrn Dr. Schank dabei besonders am Herzen.<\/p> <p>Interview mit dem Rheumatologen Herr Dr. Schank<\/p> <p>WuP: Herr Dr. Schank, aus welchem Grund haben Sie sich auf die Rheumatologie spezialisiert? Wie sind Sie darauf gesto\u00dfen?<\/p> <p>Herr Schank: Ich bin eher durch einen guten Zufall auf die Rheumatologie gesto\u00dfen. Als ich noch in der Universit\u00e4tsklinik Eppendorf gearbeitet habe, hatte ich durch einen Tausch mit einem anderen Facharzt die M\u00f6glichkeit, einen Einblick in die Rheumatologie zu bekommen. Ich konnte ein Jahr lang im Bereich der Rheumatologie mitwirken. So kam im Grunde genommen der erste Kontakt zur Rheumatologie zustande.<\/p> <p>WuP: Mit welchen Beschwerden kommen die Patienten nun haupts\u00e4chlich zu Ihnen?<\/p> <p>Herr Schank: Der Gro\u00dfteil der Patienten leidet an Gelenkbeschwerden und Schmerzen, welche durch Entz\u00fcndungen der betroffenen Gelenke ausgel\u00f6st werden. Dann gibt es auch seltenere rheumatische Erkrankungen, die sich z.B. durch Weichteilbeschwerden oder R\u00fcckbeschwerden erkenntlich machen. Im Vordergrund stehen hier jedoch eher Schwellungen und Schmerzen an Gelenken.<\/p> <p>WuP: Die Rheumatologie ist in letzter Zeit immer mehr gefragt. Wie k\u00f6nnen Sie sich diese Entwicklung erkl\u00e4ren? Welche Gr\u00fcnde k\u00f6nnte dies haben?<\/p> <p>Herr Schank: Ich muss sagen, dass diese Entwicklung genau genommen gar nicht wirklich nachweisbar ist.<br \/> Es ist jedoch eine ganz andere Entwicklung im Bereich der Rheumatologie festzustellen. Wir haben jetzt, verglichen mit der Situation vor 20 Jahren, weitaus wirkungsvollere Medikamente und Behandlungsweisen in der Rheumatologie. Hier geht es vor allem um zwei Arten von neuen Medikamenten. Das sind einmal Methotrexat und die TNF-Alpha-Hemmer. Durch diese Medikamente kann man, im Gegensatz zu fr\u00fcher, den Patienten versprechen, dass man die rheumatologische Krankheit auf jeden Fall beherrschen kann. Au\u00dferdem k\u00f6nnen mithilfe dieser Medikamente viele Operationen vermieden werden. Die Therapie mit den Medikamenten erfordert selbstverst\u00e4ndlich auch regelm\u00e4\u00dfige Betreuung und Kontrollen. Daher ist, um auf die Frage zur\u00fcckzukommen, der Bedarf an nicht-operativen Rheumatologen in der letzten Zeit gestiegen, nicht jedoch die rheumatischen Krankheiten als solches.<\/p> <p>WuP: Also ist geht die Entwicklung in der Rheumatologie mit den Fortschritten in der Medizin einher?<\/p> <p>Herr Schank: Ganz genau, das ganze Bild der Rheumatologie hat sich sozusagen dadurch verschoben. W\u00e4hrend fr\u00fcher die Behandlung bzw. Beherrschung einer rheumatischen Erkrankung als unm\u00f6glich galt, k\u00f6nnen die Krankheiten heutzutage mich hoch effizienten und spezialisierten Medikamenten dominiert werden.<\/p> <p>WuP: Lassen sich im Bereich der Rheumatologie noch andere Entwicklungen erkennen, zum Beispiel bei dem Alter der Patienten?<\/p> <p>Herr Schank: Bei dem Alter der Patienten hat sich im Laufe der Jahre nichts verschoben. Es gibt aber schon einige andere Ver\u00e4nderungen. Rheumatische Krankheiten, die es fr\u00fcher gegeben hat, existieren heute nicht mehr. Dies ist beispielsweise bei dem rheumatischen Fieber der Fall. Das rheumatische Fieber war vor 30 Jahren eine gel\u00e4ufige Erkrankung. Heute gibt es diese Krankheit gewisserma\u00dfen nicht mehr. Hinzu kommt, dass die Diagnostik in der Rheumatologie wesentlich exakter geworden ist. Aufgrund der besseren Behandlung versucht man heute, die verschiedenen rheumatischen Krankheiten besser zu klassifizieren. Die Kategorisierung der rheumatischen Erkrankung ist somit zunehmend wichtiger geworden.<\/p> <p>WuP: Gibt es f\u00fcr jede Kategorie der rheumatischen Erkrankungen dann auch ein bestimmtes Behandlungsmuster?<\/p> <p>Herr Schank: Ja, in jedem Fall. Es gibt insgesamt f\u00fcnf Obergruppen der Erkrankungen. F\u00fcr jede Obergruppe gibt es dann das optimale Verhalten beziehungsweise die optimale Behandlung. Aufgrund vieler Erfahrungswerte und Empfehlungen hat sich im Laufe der Zeit einfach herausgestellt, wie jede Krankheit am besten zu behandeln ist und welches Medikament wann am besten wirkt.<\/p> <p>WuP: Welche Entwicklungen sehen Sie f\u00fcr die Zukunft in den Bereichen Rheumatologie und Orthop\u00e4die?<\/p> <p>Herr Schank: Der Fortschritt der Medizin hat in der Orthop\u00e4die nat\u00fcrlich auch extreme Auswirkungen. Die Operationen werden zum Beispiel sehr viel strenger und sorgf\u00e4ltiger durchgef\u00fchrt als fr\u00fcher. Sie werden allgemein standardisierter und von Spezialisten f\u00fcr den Bereich ausgef\u00fchrt. Mittlerweile wei\u00df man beispielsweise auch ganz genau, wie eine Prothese angefertigt und eingesetzt werden muss. Dadurch steigen nat\u00fcrlich die Erfolgsaussichten ungemein. In Zukunft wird es au\u00dferdem so kommen, dass sich die einzelnen Arztpraxen immer mehr spezialisieren und nur noch schwerpunktm\u00e4\u00dfig behandeln. Die Aufgabe des niedergelassenen Arztes ist es dann, die Patienten gezielt den Schwerpunktpraxen zuzuordnen. Diese Entwicklung hat leider auch einen gro\u00dfen Nachteil. Die spezialisierten \u00c4rzte betrachten bei einer Behandlung nicht mehr das Gesamtbild, sondern untersuchen nur auf ihrem Gebiet. Geht ein Patient zum Beispiel mit Verdacht auf Rheuma zu einem Rheumatologen, so wird dieser Rheumatologe nicht untersuchen, ob die Beschwerden noch andere Ursachen haben k\u00f6nnten. So k\u00f6nnte der Patient f\u00e4lschlicherweise auf Rheuma behandelt werden, obwohl er an einer anderen Krankheit leidet. Hierin sehe ich auch eine gef\u00e4hrliche Entwicklung, welche zu Problemen f\u00fchren kann.<\/p> <p>WuP: Vielen Dank f\u00fcr dieses Interview!<\/p> <p>Kontakt Orthop\u00e4de Dr. Schank<\/p> <p>Herr Dr. E. Schank<br \/> Mittelweg 151<br \/> 20148 Hamburg<\/p> <p>Tel: 040 44809840<br \/> Mail: info@dr-schank.de<br \/> Web: www.dr-schank.de<\/p> <p>Firmenkontakt<br \/> Facharztpraxis f\u00fcr Orthop\u00e4die und Rheumatologie Dr. Schank<br \/> Dr. Eckhard Schank<br \/> Mittelweg 151<\/p> <p>20148 Hamburg<br \/> Deutschland<\/p> <p>E-Mail: info@dr-schank.de<br \/> Homepage: http:\/\/www.dr-schank.de<br \/> Telefon: 040-4480 9840<\/p> <p>Pressekontakt<br \/> Facharztpraxis f\u00fcr Orthop\u00e4die und Rheumatologie Dr. Schank<br \/> Dr. Eckhard Schank<br \/> Mittelweg 151<\/p> <p>20148 Hamburg<br \/> Deutschland<\/p> <p>E-Mail: info@dr-schank.de<br \/> Homepage: http:\/\/www.dr-schank.de<br \/> Telefon: 040-4480 9840<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;Hit hard and early&#8220; Wenn man eine rheumatische Erkrankung schon in fr\u00fchen Jahren feststellt, k\u00f6nnen bessere Behandlungseffekte erzielt werden. 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