{"id":76257,"date":"2013-06-26T14:28:45","date_gmt":"2013-06-26T13:28:45","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/?p=76257"},"modified":"2016-04-28T10:09:56","modified_gmt":"2016-04-28T09:09:56","slug":"wetzstein-fuer-eine-weibliche-utopie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wetzstein-fuer-eine-weibliche-utopie-1076257\/","title":{"rendered":"Wetzstein f\u00fcr eine weibliche Utopie"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-76258\" title=\"Portr\u00e4t einer Gesellschaft, in der Frauen ohne M\u00e4nner viel besser leben. Oder?\" alt=\"Portr\u00e4t einer Gesellschaft, in der Frauen ohne M\u00e4nner viel besser leben. Oder?\" src=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-content\/imagescaler\/56fcc9b1d021b92624d2e5d97d6c9680.jpg\" width=\"117\" height=\"166\" imagescaler=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-content\/imagescaler\/85784af286f2d99b4db80dacf5281285.jpg\" \/>M\u00fcnchen. Es ist das Jahr 58 FZA. Superministerin Leonie Fried macht sich nach einem kurzen Blick auf ihren iPec, den standardm\u00e4\u00dfig im Arm implantierten Computer, auf den Weg zur Besprechung mit ihren Abteilungsleiterinnen. Eigentlich gibt es etwas zu feiern, aber beim Versuch, dem Ereignis mit Champagner den gew\u00fcnschten Rahmen zu verleihen, kapituliert die Protagonistin vor dem virtuellen Faktotum Helga, weil Helga &#8211; ausgestattet mit einem Sparauftrag &#8211; alle \u00fcber das angemessene Ma\u00df hinausgehenden Prozesse verwalterisch erschwert.<\/p> <p><!--more-->Eines ist schnell klar in Stephanie Machois neuem Roman &#8222;Frauenzeitalter&#8220;: Wenn auch eine neue Zeitrechnung angebrochen ist &#8211; denn FZA steht f\u00fcr die Epoche des Frauenzeitalters &#8211; leichter und besser wird das Leben unter der \u00c4gide des &#8222;besseren Geschlechts&#8220; nicht unbedingt.<\/p> <p>Detailreich und witzig beschreibt Machoi die Eigenheiten der weiblichen Zukunft, in der die M\u00e4nner kaum noch f\u00fcnf Prozent der Bev\u00f6lkerung ausmachen und ihre Ausrottung nunmehr konsequenterweise durch europ\u00e4isches Gesetz beschlossen ist. Ziemlich spa\u00dffrei klingt der Alltag in der durchorganisierten und endoptimierten Frauengesellschaft und erzeugt eine beklemmende Ahnung, dass der Austausch der \u00e4u\u00dferen Lebensbedingungen mitnichten ein Garant daf\u00fcr ist, dass die m\u00e4nnerbefreiten Frauen ihr Leben selbstbestimmt und erf\u00fcllt gestalten.<\/p> <p>&#8222;Frauenzeitalter&#8220; beschreibt eine Utopie, in der die Frauen &#8211; endlich, m\u00f6chte frau seufzend beisteuern &#8211; die gesellschaftliche Realit\u00e4t bestimmen. In der sie ihre Ziele: Sch\u00f6nheit, Karriere, Luxus und berufliche Selbstverwirklichung leben k\u00f6nnen und ihnen alle M\u00f6glichkeiten offen stehen. Leonie Fried, die erst 38-j\u00e4hrige Protagonistin verstrickt sich an der Spitze des bedeutenden Ministeriums f\u00fcr gesellschaftliche und kulturelle Entwicklung in den Intrigen ihrer unsichtbaren Gegner. Und dann trifft sie auf Marc, ein besonders aufregendes Exemplar der rar gewordenen Gattung Mann, der all ihre Grund\u00fcberzeugungen ins Wanken bringt.<\/p> <p>Stephanie Machoi hat ihren Roman f\u00fcr all diejenigen geschrieben, die \u00fcber die Rolle der Frau in der Gesellschaft nachdenken, sie diskutieren und mitgestalten wollen. Als gefragte F\u00fchrungskraft mit zwei kleinen T\u00f6chtern musste sie selbst erst Klarheit gewinnen \u00fcber ihren pers\u00f6nlichen Weg zwischen m\u00fctterlichen Verpflichtungen und beruflicher Entfaltung. In der emotionalen Not des Auf-sich-gestellt-Seins entstand die Sehnsucht nach einem Europa, in dem das Leben als Frau nicht gleichzeitig den Verzicht auf die eine oder andere konstitutionelle Facette des Frauseins bedeutet, wo berufst\u00e4tige Frauen mit Kindern sich nicht zerreiben zwischen Familie, Karriere, Erziehungsauftrag, Vorw\u00fcrfen und zerm\u00fcrbender Ersch\u00f6pfung. Geworden ist daraus ein \u00e4u\u00dferst unterhaltsamer Roman, ein Wetzstein f\u00fcr Positionen, Ideologien und Rollenbilder.<\/p> <p>Erh\u00e4ltlich als Taschenbuch (ISBN 978-3-8495-3842-2, EUR 14,49) oder eBook (in K\u00fcrze, 8,99 EUR)<br \/> _________________________<br \/> Mehr Informationen:<br \/> Verlag tredition, www.tredition.de oder \u00fcber die Autorin<br \/> www.frauenzeitalter.de<br \/> www.facebook.com\/frauenzeitalter<\/p> <p>Firmenkontakt<br \/> Autorin Stephanie Machoi<br \/> Stephanie Machoi<br \/> Hubertusplatz 1<\/p> <p>82041 Deisenhofen<br \/> D<\/p> <p>E-Mail: stephanie@frauenzeitalter.de<br \/> Homepage: http:\/\/www.frauenzeitalter.de<br \/> Telefon: 01739307772<\/p> <p>Pressekontakt<br \/> Autorin Stephanie Machoi<br \/> Stephanie Machoi<br \/> Hubertusplatz 1<\/p> <p>82041 Deisenhofen<br \/> D<\/p> <p>E-Mail: stephanie@frauenzeitalter.de<br \/> Homepage: http:\/\/www.frauenzeitalter.de<br \/> Telefon: 01739307772<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00fcnchen. 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