{"id":78199,"date":"2013-07-05T13:50:48","date_gmt":"2013-07-05T12:50:48","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/?p=78199"},"modified":"2025-11-21T12:20:09","modified_gmt":"2025-11-21T11:20:09","slug":"hohes-interesse-an-it-dienstleistungen-im-rechnungswesen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/hohes-interesse-an-it-dienstleistungen-im-rechnungswesen-1078199\/","title":{"rendered":"Hohes Interesse an IT-Dienstleistungen im Rechnungswesen"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-78200\" title=\"Prof. Dieter Kempf\" alt=\"Prof. Dieter Kempf\" src=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-content\/imagescaler\/85685ad47297892eeb997e4fa954ecb2.jpg\" width=\"125\" height=\"170\" imagescaler=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-content\/imagescaler\/b4f3c9e047a35745e3d5586e656f2d08.jpg\" \/>Der IT-Dienstleister DATEV eG, N\u00fcrnberg, profitiert von einer starken Nachfrage nach Cloud-Dienstleistungen, Software und Beratung. Im ersten Halbjahr 2013 ist die Genossenschaft erneut deutlich schneller als der Markt gewachsen. Der Umsatz stieg in den ersten sechs Monaten (1. Januar &#8211; 30. Juni) auf 401,9 Millionen Euro (Vorjahr: 382,6 Millionen Euro) und damit um f\u00fcnf Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. &#8222;F\u00fcr das Gesamtjahr 2013 trauen wir uns zu, das Wachstumsniveau bei f\u00fcnf Prozent zu halten&#8220;, sagte Prof. Dieter Kempf, Vorstandsvorsitzender der DATEV, heute auf der Jahrespressekonferenz des Unternehmens in N\u00fcrnberg. <!--more-->&#8222;Bei einer f\u00fcr 2013 prognostizierten Steigerung des Marktvolumens im gesamten IT-Sektor von 2,2 Prozent ist das ein ausgesprochen gutes Signal f\u00fcr unsere Genossenschaft.&#8220;<\/p> <p>Das Wachstum im ersten Halbjahr gr\u00fcndet in erster Linie auf einem hohen Interesse an IT-Dienstleistungen im Rechnungswesen sowie Seminaren und Beratung. Weitere Umsatztreiber waren Dokumentenmanagementsysteme, Druck- und Versanddienstleistungen f\u00fcr Dritte sowie h\u00f6here Ums\u00e4tze im Bereich elektronische Steuererkl\u00e4rungen. Getragen von dieser Entwicklung erh\u00f6hte sich auch die Zahl der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen beim viertgr\u00f6\u00dften deutschen Softwarehaus seit Jahresanfang um 76 auf 6.487. Auch die Zahl der Mitglieder konnte mit 40.085 noch leicht gesteigert werden.<\/p> <p>Gesch\u00e4ftsjahr 2012: Wachstum auf gesamter Breite<\/p> <p>Im Gesch\u00e4ftsjahr 2012 (1. Januar &#8211; 31. Dezember) hatte DATEV den Umsatz um 3,9 Prozent auf 760 Millionen Euro gesteigert. Das Betriebsergebnis betrug 45,8 Millionen Euro. Davon werden 33,9 Millionen Euro als genossenschaftliche R\u00fcckverg\u00fctung (5,0 Prozent des r\u00fcckverg\u00fctungsf\u00e4higen Umsatzes; Vorjahr: 4,6 Prozent) an die Mitglieder ausgesch\u00fcttet. Deren Zahl war bis Ende 2012 auf 40.013 (Vorjahr: 39.771) gestiegen und hatte damit die Marke von 40.000 \u00fcberschritten. Auch die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter war um 301 auf 6.411 (Vorjahr: 6.110) gewachsen.<\/p> <p>Internet: Vertrauen durch Transparenz und Aufkl\u00e4rung<\/p> <p>Deutliche Worte fand Kempf angesichts der aktuellen Diskussion um das geheimdienstliche Aussp\u00e4hen von Internetdaten: &#8222;Vor allem mit Blick auf die Wahrnehmung in kleinen und mittelst\u00e4ndischen Unternehmen brauchen wir von Politik und Sicherheitsbeh\u00f6rden schnell gr\u00f6\u00dftm\u00f6gliche Transparenz und Aufkl\u00e4rung, um das Vertrauen in Cloud- und Internetdienste nicht dauerhaft zu beeintr\u00e4chtigen.&#8220; Als Unternehmen, das sich an verschiedenen Stellen f\u00fcr die weitere Digitalisierung der Prozesse zwischen Unternehmen, Steuerberatern und der Finanzverwaltung einsetzt, hat die DATEV ein elementares Interesse an einer Kl\u00e4rung. Unmittelbare Auswirkungen auf die Gesch\u00e4fte der Genossenschaft mit den \u00fcber 40.000 Mitgliedern und deren Mandanten sieht Kempf aber nicht: &#8222;Hohe Sicherheitsstandards und Datenschutz geh\u00f6ren schon seit fast 50 Jahren sozusagen zur DNA der DATEV&#8220;, betonte er.<\/p> <p>Zudem sieht Kempf in der Debatte auch positive Aspekte: Insbesondere in Hinblick auf die Sicherheitslage in den Unternehmen, aber auch in Bezug auf den Umgang mit der zunehmenden Digitalisierung von Prozessen zwischen B\u00fcrgern, Unternehmen und Beh\u00f6rden erwartet er ein deutlich gesch\u00e4rftes Bewusstsein. In diesem Zusammenhang wies er auch darauf hin, dass die mittelst\u00e4ndischen Unternehmen in Deutschland noch Nachholbedarf bei der E-Mail-Sicherheit haben. Gesch\u00e4ftskritische Informationen und Daten sollten via E-Mail ausschlie\u00dflich verschl\u00fcsselt versendet werden, so Kempf.<\/p> <p>Positive Ans\u00e4tze in der digitalen Prozessabwicklung<\/p> <p>Die Digitalisierung von Prozessen ist f\u00fcr die DATEV auch wesentlich f\u00fcr die Zukunftsf\u00e4higkeit des Standorts Deutschland. So begr\u00fc\u00dfte Kempf, dass eine Reihe neuer Verfahren zur digitalen Prozessabwicklung zwischen der Finanzverwaltung, Steuerberatern und deren Mandanten derzeit in der Einf\u00fchrung begriffen sind. Wichtiges Themenfeld in diesem Zusammenhang ist die elektronische Rechnung. DATEV setzt sich hier f\u00fcr den neuen, im Forum elektronische Rechnungen Deutschland entwickelten Standard ZUGFeRD ein. &#8222;Wir hoffen, dass dieser k\u00fcnftig auch in der Kommunikation mit Beh\u00f6rden und gro\u00dfen Unternehmen genutzt werden kann&#8220;, sagte Kempf. &#8222;Das neue pdf-Format f\u00fcr elektronische Rechnungen hat dann das Potenzial, wirklich zum Zugpferd f\u00fcr die sichere und effiziente unternehmens\u00fcbergreifende Kommunikation rund um die betriebswirtschaftlichen Prozesse aller Unternehmen zu werden.&#8220;<\/p> <p>Einen wichtigen Beitrag zur Digitalisierung liefert auch die Abl\u00f6sung der alten Lohnsteuerkarte durch die elektronischen Lohnsteuerabzugsmerkmale (ELStAM) \u00dcber 860.000 Arbeitgeber sind bis Ende Juni 2013 \u00fcber DATEV bereits in das Verfahren eingestiegen. F\u00fcr mehr als 7,8 Millionen Arbeitnehmer wurde bereits die Daten\u00fcbermittlung \u00fcber das DATEV-Rechenzentrum durchgef\u00fchrt &#8211; Tendenz steigend.<\/p> <p>F\u00fcr die \u00dcbermittlung der Jahresabschl\u00fcsse an die Finanzverwaltung ist ab dem Wirtschaftsjahr 2013 (mit wenigen Ausnahmen) die elektronische Form Pflicht. Viele Unternehmen arbeiten deshalb mit Unterst\u00fctzung der steuerberatenden Berufe unter Hochdruck an der Umstellung auf die E-Bilanz. Bis zum 30. Juni wurden \u00fcber das DATEV-Rechenzentrum bereits auf freiwilliger Basis knapp 4.900 E-Bilanzen erfolgreich an die Finanzverwaltung \u00fcbersandt.<\/p> <p>Handlungsbedarf bei SEPA, Kritik an GoBS-Novellierung<\/p> <p>Eine Verfahrensumstellung durch die Vereinheitlichung des Zahlungsverkehrs in Europa steht 2014 unter dem Schlagwort SEPA an. &#8222;Leider wird der Umstellungsaufwand vielfach noch immer untersch\u00e4tzt, denn er bringt mehr als nur neue Kontonummern und Bankleitzahlen&#8220;, so Kempf. Unternehmen, Kanzleien, Vereine und Kommunen m\u00fcssten ihre kaufm\u00e4nnischen Prozesse an die neuen SEPA-Anforderungen anpassen, um weiterhin \u00dcberweisungen und Lastschriften ausf\u00fchren zu k\u00f6nnen. &#8222;Da es keine \u00dcbergangsfrist gibt, drohen bei Nicht-Umstellung ernsthafte Liquidit\u00e4tsprobleme.&#8220; DATEV und Steuerberater bieten Unternehmen umfassende Informationen zu diesem Thema und entsprechende Anwendungen rund um den Zahlungsverkehr an.<\/p> <p>Au\u00dferdem ging Kempf auf die Vorschl\u00e4ge des Bundesfinanzministeriums (BMF) zur Novellierung der seit 1995 geltenden &#8222;Grunds\u00e4tze ordnungsm\u00e4\u00dfiger DV-gest\u00fctzter Buchf\u00fchrungssysteme (GoBS)&#8220; ein. Diese im Fr\u00fchjahr 2013 vorgelegten Vorschl\u00e4ge aus Berlin gingen von Bedingungen aus, die nicht mehr zu einer modernen IT-Infrastruktur passten und k\u00f6nnten &#8222;von der Wirtschaft nicht akzeptiert werden&#8220;. Es d\u00fcrften nicht zus\u00e4tzliche b\u00fcrokratische Lasten auf die Unternehmen und ihre Berater abgeladen werden. Kempf kritisierte vor allem, dass die im Herbst 2012 von Unternehmen, Kammern und Wirtschaftsverb\u00e4nden erarbeiteten Vorschl\u00e4ge (&#8222;Grunds\u00e4tze ordnungsm\u00e4\u00dfiger Buchf\u00fchrung beim IT-Einsatz, GoBIT&#8220;) im BMF-Entwurf nicht ber\u00fccksichtigt wurden. &#8222;Wir bauen nach wie vor darauf, dass Wirtschaft und Verwaltung solche weitreichenden Grunds\u00e4tze gemeinsam erarbeiten und dann auch gemeinsam tragen.&#8220; Dass die gemeinsame Kritik von Berufskammern, Berufsverb\u00e4nden, Branchenverb\u00e4nden und auch der DATEV nicht ganz wirkungslos war, zeige ein vom BMF in der letzten Woche vorgestellter, \u00fcberarbeiteter Entwurf, der &#8222;immerhin schon das leidige Thema Kontierung auf dem Beleg vom Tisch&#8220; sei, so Kempf. Was bei dem anberaumten Gespr\u00e4chstermin mit Fachvertretern der Wirtschaft im September herauskomme, bleibe abzuwarten.<\/p> <p>Ausblick: Simulationsstudie zum Ersetzenden Scannen<\/p> <p>Unternehmen, die auf die Archivierung von Originaldokumenten in Papierform verzichten wollen, bewegen sich heute in einem rechtlich problematischen Umfeld. Daher will die DATEV noch im laufenden Jahr gemeinsam mit der Universit\u00e4t Kassel sowie weiteren Vertretern aus Rechtswissenschaft, Kammern und Verb\u00e4nden eine Simulationsstudie zum ersetzenden Scannen durchf\u00fchren. Hierf\u00fcr wird unter anderem ein Gerichtsverfahren simuliert. Ersetzendes Scannen ist f\u00fcr Unternehmen und Kanzleien von besonderer Bedeutung, weil damit hohe Kosten vermieden und Papier-Archive deutlich reduziert werden k\u00f6nnen.<\/p> <p>Diese und weitere Pressemitteilungen finden Interessierte im DATEV-Pressearchiv unter http:\/\/www.datev.de\/portal\/ShowPage.do?pid=dpi&amp;nid=144758<\/p> <p>&nbsp;<\/p> <p>Firmenkontakt<br \/> DATEV eG<br \/> Andreas Fischer<br \/> Paumgartnerstr. -14 6<\/p> <p>90429 N\u00fcrnberg<br \/> Deutschland<\/p> <p>E-Mail: andreas.fischer@datev.de<br \/> Homepage: http:\/\/www.datev.de\/presse<br \/> Telefon: 0911 319-1210<\/p> <p>Pressekontakt<br \/> DATEV eG<br \/> Andreas Fischer<br \/> Paumgartnerstr. -14 6<\/p> <p>90429 N\u00fcrnberg<br \/> Deutschland<\/p> <p>E-Mail: andreas.fischer@datev.de<br \/> Homepage: http:\/\/<br \/> Telefon: 0911 319-1210<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der IT-Dienstleister DATEV eG, N\u00fcrnberg, profitiert von einer starken Nachfrage nach Cloud-Dienstleistungen, Software und Beratung. 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