{"id":81049,"date":"2013-07-19T15:34:15","date_gmt":"2013-07-19T15:34:15","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/?p=81049"},"modified":"2020-12-02T11:51:50","modified_gmt":"2020-12-02T10:51:50","slug":"die-seelischen-folgen-politischer-verfolgung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/die-seelischen-folgen-politischer-verfolgung-1081049\/","title":{"rendered":"Die seelischen Folgen politischer Verfolgung"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"attachment alighnleft alignleft\" title=\"Kein menschlicher Makel - weder gestern noch heute\" alt=\"Kein menschlicher Makel - weder gestern noch heute\" src=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-content\/imagescaler\/e3d7321ee1f41d23fe47cee69740c8ad.jpg\" width=\"150\" height=\"150\" imagescaler=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-content\/imagescaler\/e3d7321ee1f41d23fe47cee69740c8ad.jpg\" \/>Kein menschlicher Makel &#8211; weder gestern noch heute<\/p> <p>\u00dcber die seelischen Folgen politischer Verfolgung und das Gef\u00fchl des Ausgegrenztseins<\/p> <p>Das neu aufgelegte Buch &#8222;Kein menschlicher Makel &#8211; weder gestern noch heute&#8220; der 88- j\u00e4hrigen Ellinor Wohlfeil erscheint p\u00fcnktlich zum 20. Juli 2013, dem Tag zu Gedenken des 20. Juli 1944. Dieses Datum findet auch von der Autorin aus selbsterlebter Sicht in ihrem geschichtstr\u00e4chtigen Werk Erw\u00e4hnung, an dem das folgenschwere Attentat auf Adolf Hitler ver\u00fcbt wurde, das viele Opfer brachte. So wurden gesch\u00e4tzte 200 Menschen aus Hitlers Gefolgschaft aufgrunddessen als (vermeintliche) Attent\u00e4ter oder Mitwisser brutal gefoltert und ermordet.<\/p> <p><!--more-->Die Autorin Ellinor Wohlfeil (http:\/\/buch-ist-mehr.de\/portfolio\/ellinor-wohlfeil) beschreibt in ihrem neuen Buch das Gef\u00fchl des Ausgegrenztseins. Sie schreibt \u00fcber die seelischen Folgen politischer Verfolgung. Denn als Halbj\u00fcdin durchlitt sie Diskriminierung aufgrund ihrer Herkunft und die Verfolgung durch die Nazis am eigenen Leib. So berichtet sie authentisch und ergreifend \u00fcber das wenig bekannte Leben halbj\u00fcdischer Kinder im Nazi-Deutschland und sie erz\u00e4hlt von einer Geschichte, die auch heute noch geschrieben wird: Denn immer noch werden Menschen aufgrund ihrer Rasse, Hautfarbe oder Religion verurteilt und verfolgt.<\/p> <p>Auch Ruth, der Protagonistin der Erz\u00e4hlung, werden Hindernisse aufgeb\u00fcrdet ganz allein aufgrund ihrer nicht arischen Herkunft. Schon in der Schule wird sie ausgeschlossen von der Zusammengeh\u00f6rigkeit mit ihren Mitsch\u00fclern, in jegliche Vereine bleibt ihr der Zugang verwehrt. Ablehnung erf\u00e4hrt sie nicht nur durch die fehlende Anerkennung f\u00fcr erbrachte Leistungen in der Schule, sondern drastisch, als sie ihren tiefsten Traum, Schauspielerin zu werden, aufgeben muss &#8211; und das, weil sie Halbj\u00fcdin ist. Allein steht sie da, als ihr Vater erst verhaftet wird und sich sp\u00e4ter das Leben nimmt, und die Mutter mit nur wenig Emotion ihr Kind zu tr\u00f6sten vermag. Ganz ohne R\u00fcckhalt ihrer Eltern erlebt sie eine Jugend in Zeiten des Krieges. Ihre Schilderungen sind von Mut erf\u00fcllt, den sie w\u00e4hrend der Zerst\u00f6rung Berlins und ihrer Flucht \u00fcber die Elbe aus eigener Kraft gefasst hat.<\/p> <p>Obwohl die Autorin auf detaillierte Umschreibungen des Kriegsgeschehens verzichtet, schafft sie ein Bild von der Vergangenheit, in dem die Bedrohung stets sp\u00fcrbar ist, wenn auch nicht gleich greifbar. Die Protagonistin Ruth l\u00e4sst dabei keineswegs Hoffnungslosigkeit oder Resignation aufkommen, eher wird mit Ruths gelungener Flucht aus dem sowjetisch besetzten Teil Deutschlands deutlich, dass es sehr wohl m\u00f6glich ist, nicht nur territoriale Grenzen zu \u00fcberwinden, sondern auch emotionale menschliche. Vor allem Menschen mit zweierlei Wurzeln, &#8222;Halbblut&#8220; wie es die Nazis damals abwertend bezeichneten, stehen vor der herausfordernden Aufgabe, sich zu einer Gemeinschaft zugeh\u00f6rig zu f\u00fchlen. Verheerend werden sie n\u00e4mlich oft von beiden Seiten abgelehnt, unfair verurteilt nicht einer von ihnen zu sein.<\/p> <p>In ihrer biografischen Erz\u00e4hlung &#8222;Kein menschlicher Makel &#8211; weder gestern noch heute&#8220; schreibt Ellinor Wohlfeil \u00fcber Erfahrungen, die f\u00fcr ein ganzes Leben stehen, doch gleichzeitig auch \u00fcber die durch die Jahre politischer Verfolgung gewonnene Kraft. Das Buch erscheint am 20. Juli 2013 im Verlag 3.0 Zsolt Majsai und ist bis zur Ver\u00f6ffentlichung noch im Verlagsshop zum Subskriptionspreis (http:\/\/verlag-shop.com\/7-vorbestellbar) erh\u00e4ltlich. Bereits im Verlag erschienen ist der erste Teil ihrer Familiensaga &#8222;Im Zwielicht der Zeit&#8220; (http:\/\/verlag-shop.com\/44-im-zwielicht-der-zeit-9783944343105.html)<\/p> <p>Bildrechte: Thomas Stelzmann<\/p> <p>Verlag 3.0 Zsolt Majsai geht neue Wege. Nach dem Motto Buch Ist Mehr, will er das Erfahren und Erleben von B\u00fcchern zu einem besonderen Erlebnis machen.<\/p> <p>Kontakt:<br \/> Verlag 3.0 Zsolt Majsai<br \/> Zsolt Majsai<br \/> Neusser Str. 23<br \/> 50181 Bedburg<br \/> 022728079606<br \/> info@verlag30.de<br \/> http:\/\/verlag-shop.com<\/p> <p>&nbsp;<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kein menschlicher Makel &#8211; weder gestern noch heute \u00dcber die seelischen Folgen politischer Verfolgung und das Gef\u00fchl des Ausgegrenztseins Das neu aufgelegte Buch &#8222;Kein menschlicher Makel &#8211; weder gestern noch heute&#8220; der 88- j\u00e4hrigen Ellinor Wohlfeil erscheint p\u00fcnktlich zum 20. Juli 2013, dem Tag zu Gedenken des 20. 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