{"id":815,"date":"2009-01-23T08:44:17","date_gmt":"2009-01-23T07:44:17","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/werbung-fur-schlechtes-essen-10815\/"},"modified":"2022-05-24T11:51:14","modified_gmt":"2022-05-24T10:51:14","slug":"werbung-fur-schlechtes-essen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/werbung-fur-schlechtes-essen-10815\/","title":{"rendered":"Werbung f\u00fcr schlechtes Essen"},"content":{"rendered":"<table style=\"float: left; width: 100px;\" border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"1\"> <tbody> <tr> <td align=\"center\" bgcolor=\"#ffffff\"><\/td> <\/tr> <\/tbody> <\/table> <p><strong>Zeitschriften bewerben zu viel ungesundes Essen<\/strong><br \/> <span><strong> <\/strong>Hoher Anteil von Fett, Zucker und Salz in inserierten Produkten<\/span><\/p> <p><span style=\"font-family: Verdana,Arial,Helvetica,sans-serif;\"><span class=\"txt\">Newcastle\/Wien (pte\/21.01.2009\/13:30) &#8211; Die meiste Werbung f\u00fcr Nahrung ist verf\u00fchrerisch und verleitet zu ungesundem Essverhalten. Zu diesem Schluss sind Forscher der Newcastle University www.ncl.ac.uk gekommen, als sie die Werbeeinschaltungen f\u00fcr Essen und Getr\u00e4nke in den 30 auflagest\u00e4rksten Wochenzeitschriften Englands untersuchten.<\/span><\/span><!--more--><span style=\"font-family: Verdana,Arial,Helvetica,sans-serif;\"><span class=\"txt\"> Eine Ern\u00e4hrungsanalyse ergab, dass der Gro\u00dfteil aller beworbenen Produkte mehr Zucker und Salz sowie weniger Ballaststoffe enth\u00e4lt als die World Health Organisation (WHO) empfiehlt. &#8222;Obwohl fast jede Zeitschrift einen gesunden Lebensstil propagiert, bombardiert sie uns kontinuierlich mit Bildern von ungesundem Essen. Das beeinflusst unsere Nahrungswahl in negativer Weise&#8220;, kritisiert Studienleiterin Jean Adams.<\/span><\/span><\/p> <p><span style=\"font-family: Verdana,Arial,Helvetica,sans-serif;\">Fertigmen\u00fcs, So\u00dfen und Suppen &#8211; Speisen mit eher hohem Salz- und Zuckergehalt &#8211; machten in der Studie ein Viertel aller vorgefundenen Nahrungsinserate aus. Ebenso oft wurden fett- und zuckerh\u00e4ltige Speisen wie Eiscreme, Schokoriegel oder zuckerversetzte Softdrinks beworben, die nur in geringem Ma\u00df verzehrt werden sollten. &#8222;Besonders bei Kindern hat Werbung f\u00fcr ungesunde Nahrung negative Folgen&#8220;, sagt der Konsumentensch\u00fctzer Heinz Sch\u00f6ffl <a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"http:\/\/www.akwien.at\/\"  target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/www.akwien.at<\/a> im Gespr\u00e4ch mit pressetext. Eine Beschr\u00e4nkung der Kinderwerbung auf gesundheitsf\u00f6rdernde Produkte sei in Europa erst bei englischen Fernsehsendern zu beobachten, die sich freiwillige Selbstverpflichtungen auferlegt haben. &#8222;Der rechtliche Rahmen zur Unterbindung von Werbung f\u00fcr ungesunde Produkte ist sehr eng. Obwohl Firmen in erster Linie auf die Vermarktung ihrer Produkte abzielen, m\u00fcssen sie jedoch Acht geben, dass sie aufgrund ihrer Werbung nicht pl\u00f6tzlich als Kinderverf\u00fchrer dastehen&#8220;, so Sch\u00f6ffl.<\/span><\/p> <p><span style=\"font-family: Verdana,Arial,Helvetica,sans-serif;\">Die britische Studie zeigte auch, dass die Werbung in Zeitschriften f\u00fcr Frauen und niedrigere soziale Schichten bedeutend unges\u00fcnder ist als bei hochwertigen Magazinen, die in Ausnahmef\u00e4llen auch Fr\u00fcchte oder Gem\u00fcse bewarben. Sch\u00f6ffl unterstreicht, dass die Kritikf\u00e4higkeit gegen\u00fcber Werbebotschaften eine Frage der Bildung sei. &#8222;Erst wenn der Konsument die N\u00e4hrwertangaben lesen und verstehen kann, erf\u00fcllen sie ihre Aufgabe. Daher sollten sie in lesbar gro\u00dfer Schrift mit hohen Kontrasten abgedruckt werden.&#8220; Schwierig zu durchschauen seien die von der Werbung verwendeten Objekte zur emotionalen Manipulation. &#8222;Besonders in Bezug auf Herkunft und Herstellung eines Produkts lassen emotional besetzte W\u00f6rter oder Bilder leicht irref\u00fchrende Klischees beim Konsumenten entstehen&#8220;, kritisiert der Wiener Lebensmittelexperte.<\/span><\/p> <p><span style=\"font-family: Verdana,Arial,Helvetica,sans-serif;\">Was Produkte betrifft, die in ihrer Werbung positive Effekte f\u00fcr die Gesundheit versprechen, tritt zu Jahresbeginn 2010 eine EU-weite Regelung in Kraft. Zu diesem Zeitpunkt wird eine Liste mit den N\u00e4hrwertprofilen f\u00fcr eine Reihe von Lebensmittel ver\u00f6ffentlicht, die den Zulassungsvorgang der Werbung von Produkten besser regelt und zugleich vereinfacht. &#8222;Zu erwarten sind strengere Vorgaben, die ausufernde Angaben unterbinden. Dazu geh\u00f6rt beispielsweise der oft nicht gerechtfertigte Hinweis auf einem Produkt, dass hoher Kalziumgehalt gut gegen Osteoporose ist&#8220;, so Sch\u00f6ffl. Die Neuregelung sollte es daher Konsumenten leichter machen, Gesundes von Ungesundem zu unterscheiden. (Ende)<\/span><\/p> <p><a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"http:\/\/www.pressetext.de\/\"  target=\"_new\" rel=\"noopener\"><\/a><br \/> Aussender: <a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"http:\/\/www.pressetext.de\/\"  target=\"_new\" rel=\"noopener\">pressetext.austria<\/a><br \/> Redakteur:                        Johannes Pernsteiner<br \/> email: <a href=\"mailto:pernsteiner%40pressetext.com\">pernsteiner@pressetext.com<\/a><br \/> Tel. +43-1-81140-316<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zeitschriften bewerben zu viel ungesundes Essen Hoher Anteil von Fett, Zucker und Salz in inserierten Produkten Newcastle\/Wien (pte\/21.01.2009\/13:30) &#8211; Die meiste Werbung f\u00fcr Nahrung ist verf\u00fchrerisch und verleitet zu ungesundem Essverhalten. 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