{"id":840,"date":"2009-02-10T10:22:04","date_gmt":"2009-02-10T09:22:04","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/image-von-journalisten-ambivalent-10840\/"},"modified":"2022-05-24T11:49:49","modified_gmt":"2022-05-24T10:49:49","slug":"image-von-journalisten-ambivalent","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/image-von-journalisten-ambivalent-10840\/","title":{"rendered":"Image von Journalisten ambivalent"},"content":{"rendered":"<p> <font size=\"-1\"><strong>Britische Zeitungen haben mit Misstrauen zu <\/strong><\/font><font size=\"-1\"><strong>k\u00e4mpfen<\/strong><\/font><\/p> <table style=\"float: right; width: 168px\" border=\"0\" cellpadding=\"5\" cellspacing=\"0\"> <tr> <td align=\"center\" bgcolor=\"#ededed\"> <table border=\"0\" cellpadding=\"3\" cellspacing=\"0\" width=\"168\"> <tr> <td align=\"center\"><\/td> <\/tr> <tr> <td colspan=\"2\" class=\"txtklein\" align=\"center\"><!-- copyrighttext -->Wenig Vertrauen in die Presse (Foto: mediastandardstrust.org)<!-- end copyrighttext --><\/td> <\/tr> <\/table> <\/td> <\/tr> <\/table> <p><font size=\"-1\" face=\"Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif\"> <span class=\"txt\"> <!--PTE:ORT-->London\/Berlin (pte\/10.02.2009\/06:10) &#8211; Die Pressemedien haben vielerorts mit einem massiven Vertrauensmangel zu k\u00e4mpfen. Zu diesem Ergebnis kommt jedenfalls eine britische Studie im Auftrag des Media Standards Trust www.mediastandardstrust.org , wonach nur sieben Prozent der Leser davon ausgehen, dass Zeitungen verantwortungsvoll publizieren.<\/span><\/font><!--more--><font size=\"-1\" face=\"Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif\"><span class=\"txt\"> Drei Viertel der Befragten glauben, dass in der Presse regelm\u00e4\u00dfig bewusste Falschmeldungen ver\u00f6ffentlicht werden. Finanzieller Druck auf die Verlage und die Einf\u00fchrung neuer schnelllebiger Technologien k\u00f6nnten dazu f\u00fchren, dass Einwirkungen von Au\u00dfen und Ungenauigkeiten in der Presselandschaft zunehmen, warnt der Bericht. Stellenk\u00fcrzungen und der Drang, Storys m\u00f6glichst schnell auch online zu publizieren, schr\u00e4nken die M\u00f6glichkeiten zur Fakten- und Fehler\u00fcberpr\u00fcfung in den Artikeln ein, so eine weitere Schlussfolgerung.<\/p> <p>In Deutschland liegen derzeit keine vergleichbaren Studien vor. &#8222;Der Ruf der Journalisten bei den B\u00fcrgern d\u00fcrfte aber ambivalent sein&#8220;, meint Hendrik Z\u00f6rner, Pressesprecher des deutschen Journalistenverbandes (DJV) <a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"http:\/\/www.djv.de\/\"  target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/www.djv.de<\/a> , auf Nachfrage von pressetext. Einerseits werde von den Journalisten zu Recht verlangt, dass sie schnell, umfassend und kritisch berichteten, andererseits seien vor allem Fotografen und Kameraleute, wenn sie in gr\u00f6\u00dferer Zahl auftreten, als &#8222;Medienmeute&#8220; verp\u00f6nt, so Z\u00f6rner weiter. Crossmediales Arbeiten und die Schnelligkeit des Mediums Internet bedeuteten grunds\u00e4tzlich keinen Qualit\u00e4tsverlust. &#8222;Journalisten m\u00fcssen sich aber trotz der technischen Entwicklung die Zeit f\u00fcr gr\u00fcndliche Recherchen nehmen&#8220;, sagt Z\u00f6rner.<\/p> <p>Der Bericht \u00fcbt auch Kritik an dem derzeit geltenden Selbstregulierungssystem der Presse in Gro\u00dfbritannien. &#8222;Ohne eine baldige Reform wird die Selbstregulierung, was den Schutz der \u00d6ffentlichkeit oder die Bef\u00fcrwortung von gutem Journalismus betrifft, zunehmend ineffektiver&#8220;, bef\u00fcrchten die Studienautoren. Journalisten seien heute dazu angehalten, mehr Material f\u00fcr mehr verschiedene Plattformen in k\u00fcrzerer Zeit zu produzieren. In einem solchen Umfeld steige das Risiko zur Fehleranf\u00e4lligkeit. Nur zehn Prozent der Befragten gehen davon aus, dass die Chefredakteure sicherstellen, dass die ihnen unterstehenden Journalisten im \u00f6ffentlichen Interesse handeln. 58 Prozent fordern eine st\u00e4rkere Regulierung der Zeitungsbranche.<\/p> <p>70 Prozent der britischen Leser kritisierten im Zuge der Befragung, dass es viel zu viele F\u00e4lle gebe, in denen die Privatsph\u00e4re von Personen seitens der Zeitungsjournalisten verletzt w\u00fcrde. 60 Prozent fordern daher auch strengere staatliche Eingriffe in die Presselandschaft. Der Bericht von Media Standards Trust kommt zum Schluss, dass das \u00f6ffentliche Vertrauen in die Zeitungen unter das erforderliche Niveau gesunken sei, um eine angemessene Rolle innerhalb einer demokratischen Gesellschaft zu spielen. Mit harscher Kritik auf den Bericht reagierte die Press Complaints Commission (PCC) <a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"http:\/\/www.pcc.org.uk\/\"  target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/www.pcc.org.uk<\/a> , die darin als handlungsschwach bezeichnet wird. Christopher Meyer, Chairman bei der Regulierungsbeh\u00f6rde, bezeichnet die Untersuchungsergebnisse in einer Reaktion als &#8222;fahrl\u00e4ssig und wertlos&#8220;. (Ende)<br \/> <br clear=\"all\" \/> <a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"http:\/\/www.pressetext.de\/\"  target=\"_new\" rel=\"noopener\"><\/a><br \/> Aussender: <a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"http:\/\/www.pressetext.de\/\"  target=\"_new\" rel=\"noopener\">pressetext.deutschland<\/a><br \/> Redakteur:                        Claudia Zettel<br \/> email: <a href=\"mailto:zettel%40pressetext.com\">zettel@pressetext.com<\/a><br \/> Tel. +43-1-81140-314  <\/span> <\/font><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Britische Zeitungen haben mit Misstrauen zu k\u00e4mpfen Wenig Vertrauen in die Presse (Foto: mediastandardstrust.org) London\/Berlin (pte\/10.02.2009\/06:10) &#8211; Die Pressemedien haben vielerorts mit einem massiven Vertrauensmangel zu k\u00e4mpfen. 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