{"id":859,"date":"2009-02-19T18:19:12","date_gmt":"2009-02-19T17:19:12","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/djv-ruft-gj-redakteure-in-koln-zum-streik-auf-10859\/"},"modified":"2010-07-26T14:21:09","modified_gmt":"2010-07-26T13:21:09","slug":"djv-ruft-gj-redakteure-in-koln-zum-streik-auf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/djv-ruft-gj-redakteure-in-koln-zum-streik-auf-10859\/","title":{"rendered":"DJV ruft G+J-Redakteure in K\u00f6ln zum Streik auf"},"content":{"rendered":"<p>(pressebox) K\u00f6ln, 18.02.2009, Der Deutsche Journalisten-Verband hat die rund 70 Redakteurinnen und Redakteure der Wirtschaftsmagazine Capital und Impulse am Standort K\u00f6ln heute zum Streik aufgerufen. Mit der f\u00fcr einen halben Tag geplanten Arbeitsniederlegung reagieren die K\u00f6lner Redaktionen auf die schleppenden Verhandlungen \u00fcber einen Sozialplan und die unzureichenden Angebote der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung von Gruner+Jahr.<!--more--> Die Redakteure von Capital und Impulse haben im Januar ihre K\u00fcndigungen erhalten und sollen zum 31. M\u00e4rz freigestellt werden. Mit Datum vom 30. Januar haben die Gewerkschaften DJV NRW und ver.di NRW die Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung zu Verhandlungen \u00fcber einen Tarifsozialplan aufgefordert, was bislang ohne Ergebnis blieb.&#8220;Abfindungen in H\u00f6he von durchschnittlich acht Monatsgeh\u00e4ltern sind angesichts der schwierigen Arbeitsmarktlage am Standort K\u00f6ln nicht hinnehmbar&#8220;, kritisierte DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken das letzte Angebot des Arbeitgebers. Zahlreiche G+J-Redakteure seien \u00fcber 40 und erst seit weniger als 10 Jahren bei Capital oder Impulse besch\u00e4ftigt. &#8222;F\u00fcr den Versuch, die Mitarbeiter zu Dumping-Konditionen los zu werden, gibt es keine wirtschaftliche Notwendigkeit bei Gruner+Jahr.&#8220; Der DJV-Vorsitzende kritisierte die Hinhaltetaktik der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung, die sich z\u00fcgigen Sozialplanverhandlungen bisher verweigere. Er begr\u00fc\u00dfte daher den heutigen Streik als &#8222;leider unumg\u00e4ngliches Mittel, um die Gesch\u00e4ftsleitung zu einem verbesserten Angebot zu bewegen&#8220;. Als verhandlungsf\u00e4hige Offerte bezeichnete Konken ein Bruttogehalt pro Besch\u00e4ftigungsjahr sowie einen altersabh\u00e4ngigen Sockelbetrag. Anders sei es f\u00fcr die Betroffenen nicht m\u00f6glich, die Durststrecke bis zu einem neuen Job zu \u00fcberbr\u00fccken.<\/p> <p>Die beiden Wirtschaftsmagazine sollen nach den Pl\u00e4nen der Gesch\u00e4ftsleitung k\u00fcnftig von einer Hamburger Zentralredaktion erstellt werden, die auch f\u00fcr B\u00f6rse online und die Financial Times Deutschland arbeitet. In der Zentralredaktion werden rund 60 Redakteure weniger arbeiten als bisher bei allen vier Titeln zusammen. Nur die wenigsten der bisher Besch\u00e4ftigten haben die M\u00f6glichkeit erhalten, in der neuen Zentralredaktion zu arbeiten. Die Redaktion geh\u00f6rt nicht dem Tarifvertrag an.<br \/> <strong>Deutscher Journalisten-Verband e. V.Gewerkschaft der Journalistinnen und Journalisten<\/strong><br \/> Schiffbauerdamm 40<br \/> D 10117 Berlin<br \/> <a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"http:\/\/www.djv.de\/\"  target=\"_blank\" style=\"text-decoration: underline\">www.djv.de<\/a><\/p> <p style=\"margin-bottom: 8px\">                         Telefon                        +49 (30) 7262792-0<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(pressebox) K\u00f6ln, 18.02.2009, Der Deutsche Journalisten-Verband hat die rund 70 Redakteurinnen und Redakteure der Wirtschaftsmagazine Capital und Impulse am Standort K\u00f6ln heute zum Streik aufgerufen. 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