{"id":87848,"date":"2013-08-26T13:39:45","date_gmt":"2013-08-26T13:39:45","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/?p=87848"},"modified":"2013-08-27T14:38:10","modified_gmt":"2013-08-27T13:38:10","slug":"hitzekollaps-in-ueberhitzten-staellen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/hitzekollaps-in-ueberhitzten-staellen-1087848\/","title":{"rendered":"Hitzekollaps in \u00fcberhitzten St\u00e4llen"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"attachment alighnleft alignleft\" title=\"Eingepfercht in St\u00e4llen\" alt=\"Eingepfercht in St\u00e4llen\" src=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-content\/imagescaler\/70accb60c7bddab756648d31655fce44.jpg\" width=\"150\" height=\"150\" imagescaler=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-content\/imagescaler\/70accb60c7bddab756648d31655fce44.jpg\" \/><\/p> <p>Deutsches Tierschutzb\u00fcro: 100.000 Tieren droht qualvoller Hitzetod<\/p> <p>Die Hitzewelle der letzten Tage macht nicht nur uns Menschen zu schaffen. Millionen Nutztiere in den industriellen Megamastanlagen, die keine M\u00f6glichkeit haben, einen Schattenplatz aufzusuchen oder sich abzuk\u00fchlen, setzt die Hitze weitaus schlimmer zu. Nach Sch\u00e4tzung des Deutschen Tierschutzb\u00fcros werden in diesem Sommer rund 100.000 Nutztiere die Hitzewelle aufgrund der Haltungsbedingungen in der Massentierhaltung nicht \u00fcberleben.<br \/> <!--more-->Eingepfercht in riesigen St\u00e4llen fristen in Deutschland Millionen H\u00fchner, Schweine, Puten und Rinder ihr Dasein fern der Natur. Temperatur, Licht und Klima in den Megamastanlagen werden k\u00fcnstlich gesteuert. Doch bei Au\u00dfentemperaturen von 38 \u00b0C ist eine kritische Grenze erreicht. Dann droht insbesondere Gefl\u00fcgel und Schweinen der Hitzetod.<\/p> <p>Stefan Klippstein, Sprecher des Deutschen Tierschutzb\u00fcros und gelernter Tierpfleger, erkl\u00e4rt: &#8222;In der industriellen Mast haben die Tiere keine M\u00f6glichkeit, sich im Wasser oder einer Suhle abzuk\u00fchlen oder einen Schattenplatz aufzusuchen, wie sie dies in freier Natur tun w\u00fcrden. Bei den hohen Temperaturen, wie wir sie zurzeit haben, ist f\u00fcr sie eine kaputte oder zu schwache Bel\u00fcftung das Todesurteil. In den \u00fcberhitzten St\u00e4llen sterben sie an Herz-Kreislauf-Versagen oder einem Hitzekollaps.&#8220;<\/p> <p>Die Betreiber der Mastanlagen versuchen, die &#8222;Ausfallquote&#8220; so gering wie m\u00f6glich zu halten, indem sie die D\u00e4cher der St\u00e4lle mit kaltem Wasser bespr\u00fchen oder die Tore, die eigentlich nur zur Ausstallung gedacht sind, \u00f6ffnen, um die Luftzirkulation zu erh\u00f6hen.<\/p> <p>Aus Sicht von Stefan Klippstein, Sprecher des Deutschen Tierschutzb\u00fcros e.V., ist das nur ein Tropfen auf den hei\u00dfen Stein: &#8222;Wir sch\u00e4tzen, dass rund 100.000 Nutztiere die diesj\u00e4hrige Hitzewelle aufgrund der Haltungsbedingungen in der Intensivmast nicht \u00fcberleben.&#8220;<\/p> <p>Deutsches Tierschutzb\u00fcro e.V. &#8211; Wir geben Tieren eine Stimme!<\/p> <p>Reduziert auf ihre Funktion als Nahrungsmittellieferant, Messinstrument oder lebende Zielscheibe leiden in Deutschland Millionen Tiere. Unzureichende Rechtsvorschriften und mangelhafter Vollzug f\u00fchren dazu, dass f\u00fcr jeden Laien offensichtlich, Tierqu\u00e4lerei, ob in der industriellen Massentierhaltung oder in Tierversuchslaboren, Alltag und zudem vollkommen legal ist. Auch grausame und \u00fcberholte Traditionen wie die Hobbyjagd oder das bet\u00e4ubungslose Sch\u00e4chten haben hierzulande bis heute Bestand.<br \/> Das Deutsche Tierschutzb\u00fcro e.V. k\u00e4mpft gegen diese allt\u00e4gliche Tierqual. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht den Tieren ein Anwalt zu sein, ihnen eine Stimme zu geben und f\u00fcr ihre Rechte zu streiten.<br \/> Wir dokumentieren Tierqu\u00e4lerei und machen sie \u00f6ffentlich, \u00fcben mit spektakul\u00e4ren Aktionen und intensiver Medienarbeit Druck auf die verantwortlichen Politiker aus und greift direkt ein, um Tierleben zu retten.<br \/> Mit unseren Informations- und Aufkl\u00e4rungskampagnen versuchen wir gerade die Menschen zu erreichen, die sich bislang nur wenig Gedanken \u00fcber Tierschutz oder die Herkunft tierischer Produkte gemacht haben. Denn nur wenn die Mehrheit der Verbraucher und W\u00e4hler sich gegen tierqu\u00e4lerisch erzeugte Produkte entscheidet und bessere Gesetze und strengere Kontrollen fordert, wird sich die Situation der Tiere \u00e4ndern.<br \/> Dass dies schon bald der Fall ist, daran arbeiten wir t\u00e4glich. Unser Ziel ist es, dass Tierheime und Gnadenh\u00f6fe irgendwann leer stehen und unsere Arbeit \u00fcberfl\u00fcssig wird.<\/p> <p>Kontakt:<br \/> Deutsches Tierschutzb\u00fcro e.V.<br \/> Stefan Klippstein<br \/> An Gro\u00df Sankt Martin 6\/206<br \/> 50667 K\u00f6ln<br \/> 0221-20463862<br \/> Info@tierschutzbuero.de<br \/> <a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"http:\/\/www.tierschutzbuero.de\" title=\"Homepage des deutschen Tierschutzb\u00fcros\" >http:\/\/www.tierschutzbuero.de<\/a><\/p> <p>&nbsp;<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Deutsches Tierschutzb\u00fcro: 100.000 Tieren droht qualvoller Hitzetod Die Hitzewelle der letzten Tage macht nicht nur uns Menschen zu schaffen. Millionen Nutztiere in den industriellen Megamastanlagen, die keine M\u00f6glichkeit haben, einen Schattenplatz aufzusuchen oder sich abzuk\u00fchlen, setzt die Hitze weitaus schlimmer zu. 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