{"id":929,"date":"2009-04-06T13:51:16","date_gmt":"2009-04-06T12:51:16","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/zeitungsverleger-fordern-keine-werbung-in-redaktionellen-fernsehsendungen-10929\/"},"modified":"2010-07-26T14:20:56","modified_gmt":"2010-07-26T13:20:56","slug":"zeitungsverleger-fordern-keine-werbung-in-redaktionellen-fernsehsendungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/zeitungsverleger-fordern-keine-werbung-in-redaktionellen-fernsehsendungen-10929\/","title":{"rendered":"Zeitungsverleger fordern: Keine Werbung in redaktionellen Fernsehsendungen!"},"content":{"rendered":"<p id=\"st_story_data\">                                     <!-- PIC --><\/p> <p>Berlin (ots) &#8211; Der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) fordert, dass Product Placement in Deutschland auch k\u00fcnftig verboten bleibt. Anlass sind die Beratungen der Bundesl\u00e4nder am kommenden Mittwoch zur &#8222;EU-Richtlinie \u00fcber audiovisuelle Mediendienste&#8220;, die bis Ende 2009 in nationales Recht umgesetzt werden muss. <!--more--><\/p> <p>Die Zeitungsverleger bef\u00fcrchten, dass die geplante Aufhebung der klaren Trennung von Werbung und Programminhalten im Fernsehen die werbungtreibende Wirtschaft und Agenturen dazu verleiten wird, \u00e4hnliche Lockerungen auch von den Tageszeitungen zu verlangen. Die hohe Glaubw\u00fcrdigkeit der Tageszeitungen sei jedoch eine der wichtigsten Qualit\u00e4ten des Mediums, betonte der BDZV. &#8222;Durch die Einf\u00fchrung von Product Placement wird nicht nur das Fernsehen, es werden alle Medien verlieren, da ihre Glaubw\u00fcrdigkeit aufs Spiel gesetzt wird&#8220;, erkl\u00e4rte BDZV-Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer Dietmar Wolff.<\/p> <p>Die EU-Richtlinie \u00fcber audiovisuelle Mediendienste erlaubt die bewusste und bezahlte Platzierung von Produkten im Fernsehen f\u00fcr nahezu alle Sendeformate. Bei der Umsetzung der Richtlinie hat der deutsche Gesetzgeber allerdings die M\u00f6glichkeit, das bisher bestehende g\u00e4nzliche Verbot von Product Placement aufrecht zu erhalten. Urspr\u00fcnglich hatten sich die Bundesl\u00e4nder gegen die Legalisierung von bezahlter Werbung im Fernsehen ausgesprochen. Nun erw\u00e4gen sie jedoch, die umstrittene Lockerung zuzulassen und diese im 13. Rundfunk\u00e4nderungsstaatsvertrag zu verankern.<\/p> <p>Die Zeitungsverleger kritisieren nicht nur die drohende Vermischung redaktioneller Inhalte und Werbung im Fernsehen, sondern warnen ausdr\u00fccklich vor Kompromissl\u00f6sungen mit einer mangelhaften Kennzeichnungspflicht f\u00fcr bezahlte Produktplatzierungen w\u00e4hrend der Ausstrahlung. Nach den Vorgaben der EU-Richtlinie soll ein entsprechender Hinweis zu Programmbeginn und nach den Werbebl\u00f6cken gen\u00fcgen. &#8222;Mit Hinweisen im Vor- oder Abspann von Sendungen wird heutzutage kein Zuschauer ernsthaft erreicht&#8220;, mahnte Wolff. Der Zuschauer werde in die Irre gef\u00fchrt und k\u00f6nne nicht mehr selbst entscheiden, ob und wann er Werbung rezipieren m\u00f6chte.<\/p> <p>Pressekontakt:<\/p> <p>Hans-Joachim Fuhrmann<br \/> Telefon: 030\/ 726298-210<br \/> E-Mail: <a href=\"mailto:fuhrmann@bdzv.de\">fuhrmann@bdzv.de<\/a><\/p> <p>Anja Pasquay<br \/> Telefon: 030\/ 726298-214<br \/> E-Mail: <a href=\"mailto:pasquay@bdzv.de\">pasquay@bdzv.de<\/a><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin (ots) &#8211; Der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) fordert, dass Product Placement in Deutschland auch k\u00fcnftig verboten bleibt. 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