{"id":96797,"date":"2013-09-30T07:30:11","date_gmt":"2013-09-30T07:30:11","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/?p=96797"},"modified":"2013-09-30T17:05:40","modified_gmt":"2013-09-30T16:05:40","slug":"der-stationaere-ladenhandel-am-ende","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/der-stationaere-ladenhandel-am-ende-1096797\/","title":{"rendered":"Der Station\u00e4re Ladenhandel am Ende?"},"content":{"rendered":"<div> <p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-97089\" title=\"Markt- und Strategie-Studie\" alt=\"Markt- und Strategie-Studie\" src=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-content\/imagescaler\/4757767bc7c3d3ba07b2a5a62c60fedf.png\" width=\"200\" height=\"66\" imagescaler=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-content\/imagescaler\/4757767bc7c3d3ba07b2a5a62c60fedf.png\" \/>Gewaltige Marktanteilsverschiebungen im deutschen Handel bis 2025\/30<\/p> <p>Die Digitalisierung des Handels \u2013 und das hei\u00dft im Moment vor allen Dingen Internet &amp; E-Commerce \u2013 war und ist der entscheidende Schritt zum Wandel des Handels in der heutigen Zeit. So d\u00fcrfte im Jahre 2013 der Anteil des Onlinehandels am Einzelhandel im engeren Sinne mit ca. 40 Milliarden Euro Umsatz bei etwa 9 Prozent liegen. Da jedoch im Bereich Lebensmittel die Anteile bisher noch \u00e4u\u00dferst gering ausfallen, wird der Anteil des Onlinehandels im Non-Food-Handel im Jahre 2013 circa 16 Prozent erreichen. In Erg\u00e4nzung dazu sei erw\u00e4hnt, dass im Non-Food- Segment bei stagnierenden bzw. sogar sinkenden Ums\u00e4tzen der Onlinehandel den station\u00e4ren Handel in einzelnen Branchen regelrecht verdr\u00e4ngt, dazu sp\u00e4ter mehr.<\/p> <p><!--more-->Bemerkenswert ist, dass bei n\u00e4herer Untersuchung der station\u00e4re Ladenhandel mit seinem eigenen Onlinehandel nach fr\u00fcheren starken Gewinnen mittlerweile auf dem R\u00fcckzug ist und die Internet-Pure-Player mit momentan \u00fcber 35 Prozent diese wie auch die Katalogversender inklusive Teleshopping zur\u00fcckdr\u00e4ngen. Lediglich die Hersteller weisen in ihren Onlineverk\u00e4ufen noch wachsende Anteile auf, so das IfH\/ECC in aktuellen Untersuchungen.<\/p> <p>Wie geht es weiter? Wie sehen die Marktprognosen aus? Dazu hat die Ulrich Eggert Consulting in K\u00f6ln gerade sowohl eine kostenlose Kurz-Studie unter <a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"http:\/\/www.ulricheggert.de\/kostenlosestudien\" title=\"Kostenlose Kurz-Studien zum direkten Download\" >www.ulricheggert.de\/kostenlosestudien<\/a> wie auch die umfassende Kaufstudie MEGATRENDS HANDEL ll \u2013 TRENDUPDATE 2025\/30 herausgegeben.<\/p> <p>Die IfH Retail Consultants haben in ihren aktuellen Prognosen bis 2017 drei verschiedene Szenarien zugrunde gelegt. In einer pessimistischen Variante d\u00fcrfte der Onlinehandel im Jahr 2017 immerhin 45 Milliarden Euro Umsatz \u201emachen\u201c, in einer optimistischen Variante jedoch sogar 75 Milliarden Euro. Eine Prognose des bvh, die noch etwas optimistischer an die Prognosen herangeht, sieht f\u00fcr 2017 etwa 77 Milliarden Euro Umsatz voraus und f\u00fcr 2019 sogar 100 Milliarden Euro, jedoch jeweils inklusive eines kleineren Anteils klassischen Katalogversandes.<\/p> <p>Eine Vertiefung der Diskussion hinsichtlich der einzelnen Betriebsformen des Handels w\u00fcrde zu der Erkenntnis f\u00fchren, dass vor allen die Formen in Zukunft leiden, die rein waren-orientiert ihre Gesch\u00e4fte gestalten, dass aber diejenigen, die vertriebs- und damit konzept-orientiert vorgehen i.d.R. ihre Zukunft noch vor sich haben.<br \/> Der klassische Handel wird immer mehr zur H\u00fclle seiner Funktionen wird, die dann immer h\u00e4ufiger auch noch andere f\u00fcr ihn erledigen. Der institutionelle Handel wird durch den funktionellen Handel ersetzt, also das Ladengesch\u00e4ft wird durch eine Vertriebsfunktion f\u00fcr Produkte\/Leistungen von XYZ abgel\u00f6st. Der Handel schr\u00e4nkt etwa im Rahmen von Vertikalisierung durch Aufgabe von Verantwortungsbereichen seine Eigenst\u00e4ndigkeit ein, gewinnt aber Freiheiten und vor allem auch Ertr\u00e4ge und bewahrt so seine Selbstst\u00e4ndigkeit, z. B. in einem System. Diese Entwicklungen zeichnen sich im Markt ab als Trends, genauso sind das aber auch zweifelsohne die Strategien, die die klassischen Handelsunternehmen f\u00fcr sich entwickeln und vorantreiben m\u00fcssen, um im Wettbewerb in Zukunft \u00fcberhaupt noch bestehen zu k\u00f6nnen. Dabei begegnen sich jedoch immer mehr Unternehmen, die nicht aus der eigenen Wirtschaftsstufe kommen bzw. die althergebrachten Wirtschaftsstufen l\u00f6sen sich auf. Dabei k\u00f6nnen klassische Ladengesch\u00e4fte aber auch generell kleiner werden, sie werden zu Pr\u00e4sentationspunkten, zu Schaufenstern, in denen z. B. weit mehr als dort ausgestellt per Internet gekauft werden kann mit umgehender Anlieferung nach Hause.<\/p> <p>Der Kampf um das Geld der Verbraucher wird immer sch\u00e4rfer, da die Nettorealeinkommen nicht oder kaum steigen, das Fl\u00e4chenangebot aber nicht zur\u00fcckgenommen, sondern eher weiter ausgeweitet wird und das Internet als v\u00f6llig neue Vertriebsform hinzugekommen ist und weitere Anteile gewinnen wird \u2013 und das ohne Investitionen in neue Verkaufsfl\u00e4chen.<\/p> <p>Die Fachvertriebe &#8211; das sind der nicht-filialisierte Fachhandel, Filialisten des Fachhandels, Fachm\u00e4rkte sowie Kauf- und Warenh\u00e4user &#8211; wiesen in 1990 noch 55 Prozent Marktanteil und damit die klare Mehrheit im Vertrieb von Konsumg\u00fctern in Deutschland auf. Dieser Anteil ist bis 2010 auf etwa 46 Prozent abgesunken und d\u00fcrfte im Jahre 2030 nur noch zusammen 37 Prozent aufweisen. Allein bezogen auf den Fachhandel inklusive seiner Filialisten ist ein Abstieg von 42 Prozent im Jahr 1990 \u00fcber 29 Prozent im Jahr 2010 auf prognostizierte 22 Prozent im Jahr 2030 abzusehen. Die bisherige Stabilit\u00e4t des Fachvertriebes wurde so gesehen durch die starke Expansion der Fachm\u00e4rkte aufgefangen bzw. \u00fcbert\u00fcncht.<\/p> <p>Versender im funktionellen Sinne hei\u00dfen Distanz-Handel und das bedeutet, dass sie nicht unbedingt aus dem klassischen Versandhandel heraus kommen, sondern als Unternehmen \u2013 ob ehedem station\u00e4rer Handel, Industrieunternehmen, Internet-Pure-Player oder eben auch \u201eAlt\u201c-Versender \u2013 ihre Ware auf Distanz zum Verbraucher unter Einschaltung von i.d.R. Logistikunternehmen bringen.<\/p> <p>In Vorausschau f\u00fcr das Jahr 2030 sind Warenh\u00e4user mit 1% Anteil zur Restgr\u00f6\u00dfe geworden, SB-Warenh\u00e4user folgen auf dem Fu\u00dfe, Discounter verlieren ebenfalls leicht, aber der funktionelle Versandhandel d\u00fcrfte bei einem Gesamt-Anteil von etwa 27% liegen und dabei einen Anteil von etwa 5 (bis 10?) beinhalten, der nicht auf klassischem Warenversand basiert, sondern auf elektronischem Versand. Das sind einerseits elektronische Dateien wie B\u00fccher, Musik und Software, aber andererseits spezielle Software f\u00fcr 3D-Drucker verbunden mit Lizenzen. Gemeint ist damit, dass in Zukunft der Handel oder gar der Verbraucher auf der Basis von Softwarebezug selber verkaufsfertige Artikel im dreidimensionalen Verfahren \u201eausdruckt\u201c, diese an den Endverbraucher weiterreicht bzw. verkauft oder aber, dass dieser Verbraucher die Produkte eben selbst im eigenen Haushalt herstellt. Dieser Weg wird langfristig eine immer gr\u00f6\u00dfere Bedeutung haben; er ist heute auf der Stufe wie das Thema Internet im Jahre 1997 \/ 1998: Viele kannten es, einige fanden es zumindest interessant, aber die Marktbedeutung war praktisch noch gleich null. Die weitere Entwicklung kennt man.<\/p> <p>Diese Technologie wird zeigen, dass weitere Verkaufsfl\u00e4chen im Handel v\u00f6llig \u00fcberfl\u00fcssig sind und es wird zu einer entscheidenden Verdr\u00e4ngung von \u201eschlechten Fl\u00e4chen\u201c durch \u201egute Fl\u00e4chen\u201c kommen, wobei das von Ort zu Ort durchaus sehr unterschiedlich sein kann, da auch die Betriebstypen bzw. -formate der einzelnen Unternehmen, Branchen und sogar Wirtschaftsstufen hierbei eine gro\u00dfe Rolle spielen k\u00f6nnen. Der Fl\u00e4chen\u00fcberhang, der heute mindestens ein Drittel aller Handelsfl\u00e4chen umfasst, d\u00fcrfte auf \u00fcber 50 Prozent steigen und damit nicht dazu beitragen, dass die Ertragslage dann existierender station\u00e4rer H\u00e4ndler unbedingt \u201edurch die Decke st\u00f6\u00dft\u201c! Ein breiter \u201eEinstieg\u201c als Investor in Handelsimmobilien sollte unter diesen Umst\u00e4nden gut \u00fcberlegt werden.<\/p> <p>Die komplette Kurz-Studie mit ca. 20 Seiten Umfang einschlie\u00dflich detaillierter Marktanteilsprognosen und vier Grafiken steht unter dem Stichwort \u201eGewaltige Marktanteilsverschiebungen \u2026\u201c zum kostenlosen Download bereit auf www.ulricheggert.de\/kostenlosestudien.<\/p> <p>Die Kurz-Studie bietet aber nur einige wenige wesentliche Ergebnisse der gerade im Herbst 2013 erschienenen Studie MEGATRENDS HANDEL II \u2013 TRENDUPDATE 2025\/30 der Ulrich Eggert Consulting, K\u00f6ln. Ein Detailangebot zur Studie, die insgesamt etwa 400 Seiten mit etwa 140 \u00dcbersichten und Abbildungen umfasst und auf der Studie \u201eMegatrends 2020: Handelstrends\u201c aus 2011 aufbaut, gibt es auf www.ulricheggert.de.<\/p> <p>Die Ulrich Eggert Consulting.K\u00f6ln wurde zu Anfang 2007 von Ulrich Eggert in K\u00f6ln nach \u00fcber 32 j\u00e4hriger T\u00e4tigkeit bei der ehem. BBE-Unternehmensberatung GmbH, K\u00f6ln, davon mehr denn 13 Jahre als Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer, gegr\u00fcndet. Ulrich Eggert setzt heute als freiberuflicher Unternehmensberater, Referent, Moderator und Organisator von Veranstaltungen sowie als Trend- und Zukunftsforscher und Autor von Studien und Fachb\u00fcchern seine erfolgreiche T\u00e4tigkeit f\u00fcr Handel\/Handwerk, Industrie und Dienstleistung fort.<br \/> Seine T\u00e4tigkeitsfelder sind u. a.:<br \/> &#8212; Trend und Zukunftsforschung<br \/> &#8212; Markt- und Handelsforschung<br \/> &#8212; Strategie-Beratung, Portfolio-Entwicklungen<br \/> &#8212; Duedilligence<br \/> &#8212; moderierte Workshop-Beratungen<br \/> &#8212; Absatzplanungen, Machbarkeits-Studien.<br \/> Seine Arbeitsthemen umfassen die<br \/> &#8212; Entwicklungen in Konsum und Gesellschaft<br \/> &#8212; Zukunft von Handel und Distribution\/Vertrieb<br \/> &#8212; Versand-\/Distanzhandel und Multi-Channel-Retailing<br \/> &#8212; Innovationen und Innovationsmanagement<br \/> &#8212; Neue Gesch\u00e4ftmodelle und Formate<br \/> &#8212; Neu Vertriebsstrategien<br \/> &#8212; Kooperation, Systembildung und Franchising<br \/> &#8212; Vertikalisierung und Direktvertrieb<br \/> &#8212; Marke und Markenpolitik<br \/> &#8212; Virtualisierung von Unternehmen.<\/p> <p>Vortr\u00e4ge und Workshops\/Veranstaltungen zu diesen Themen runden sein Leistungsprogramm ab. Bisher \u00fcber 30 Ver\u00f6ffentlichungen in Form von Multi-Client-Studien und B\u00fcchern dazu, verzeichnet auf seiner Homepage, zeigen seine umfassende Erfahrung auf diesen Gebieten. In den Jahren 2008-12 erschienen bisher im Eigenvertrieb folgende Studien:<br \/> + LUXUSVERTRIEB,<br \/> + FUTURE DISCOUNT,<br \/> + MAIL ORDER 2015,<br \/> + HANDELS- UND VERTRIEBSINNOVATIONEN,<br \/> + KONSUM(ENT) UND HANDEL,<br \/> + DIE ZUKUNFT DER BAU- UND HEIMWERKERM\u00c4RKTE,<br \/> + DIE ZUKUNFT DER GEWERBLICHEN VERBUNDGRUPPEN,<br \/> + HANDEL 2020 \u2013 WEGE IN DIE ZUKUNFT,<br \/> + HANDEL UND MARKE<br \/> + KOOPERATION IM VERTRIEB<br \/> + VERTIKALISIERUNG IM VERTRIEB<br \/> + MEGATRENDS 2020: HANDELSTRENDS<br \/> + KOSTEN SENKEN MIT SYSTEM<br \/> + NEUE HANDELSFORMATE \u2013 NEUE VERTRIEBSKONZEPTE<br \/> + FOKUS HANDEL<br \/> + B2B-VERTRIEBSTRENDS<br \/> + M\u00d6EBEL 2020: HANDEL &amp; VERTRIEB<br \/> + LUXUS: M\u00c4RKTE &amp; VERTRIEB<br \/> + WACHSTUMSPAKET HANDEL: 3 Studien zu Wachstumsstrategien im Handel<br \/> + MEGATRENDS HANDEL II \u2013 TRENDUPDATE 2025\/30<br \/> sowie zum Bezug \u00fcber den Buchhandel oder direkt beim Verlag das \u201eKURSBUCH UNTERNEHMENSF\u00dcHRUNG\u201c, ISBN 978-3-8029-3422-3; \u201eZUKUNFT HANDEL\u201c, ISBN 978-3-8029-3855-09 sowie \u201eKOSTEN SENKEN!\u201c, ISBN 978-3-8029-3847-4, alle im Walhalla-Fachverlag, Regensburg. Details zu allem unter www.ulricheggert.de. Hier finden sich auch einige aktuelle Projekte zum kostenlosen Download.<\/p> <p>Kontakt:<br \/> Ulrich Eggert Consulting<br \/> Ulrich Eggert<br \/> An der Ronne 238<br \/> 50859 K\u00f6ln<br \/> 02234 943937<br \/> mail@ulricheggert.de<br \/> <a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"http:\/\/www.ulricheggert.de\" title=\"Zukunft erkennen - Zukunft gestalten\" >www.ulricheggert.de<\/a><\/p> <p>&nbsp;<\/p> <\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gewaltige Marktanteilsverschiebungen im deutschen Handel bis 2025\/30 Die Digitalisierung des Handels \u2013 und das hei\u00dft im Moment vor allen Dingen Internet &amp; E-Commerce \u2013 war und ist der entscheidende Schritt zum Wandel des Handels in der heutigen Zeit. 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