{"id":968,"date":"2009-04-27T17:11:11","date_gmt":"2009-04-27T16:11:11","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/private-beteiligungsgesellschaften-nehmen-springer-ins-visier-10968\/"},"modified":"2012-10-30T12:06:20","modified_gmt":"2012-10-30T11:06:20","slug":"private-beteiligungsgesellschaften-nehmen-springer-ins-visier","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/private-beteiligungsgesellschaften-nehmen-springer-ins-visier-10968\/","title":{"rendered":"Private Beteiligungsgesellschaften nehmen Springer ins Visier"},"content":{"rendered":"<p>Blackstone, CVC und TPG wollen Anteile am Wissenschaftsverlag erwerben<\/p> <p><!--PTE:ORT-->Berlin (pte\/27.04.2009\/12:15) &#8211; Mehrere Kapitalbeteiligungsfonds beabsichtigen, rund 400 Mio. Euro in den Wissenschaftsverlag Springer Science &amp; Business Media www.springer-sbm.com zu investieren. Blackstone, CVC und TPG werden ihre Erstangebote f\u00fcr einen 49-prozentigen Anteil am Unternehmen im Laufe der n\u00e4chsten Wochen abgeben. Weitere private Beteiligungsgesellschaften, darunter Kohlberg Kravis Roberts und Carlisle EQT, fassen die Abgabe eines eigenen Angebots ins Auge. Eine m\u00f6gliche Fusion des weltweit zweitgr\u00f6\u00dften Wissenschaftsverlags mit dem Londoner B2B-Informationsbroker Informa www.informa.com l\u00e4sst eine Beteiligung f\u00fcr Private-Equity-Gesellschaften attraktiv erscheinen.<!--more--><\/p> <p>&#8222;Wir suchen derzeit einen dritten Investor, aber nicht, um Informa \u00fcbernehmen zu k\u00f6nnen. Wir haben bereits 2006 erfolglos versucht, Informa zu erwerben. Seitdem werden immer wieder Ger\u00fcchte hinsichtlich einer m\u00f6glichen Fusion lanciert&#8220;, sagt Eric Merkel-Sobotta, Unternehmenssprecher von Springer Science &amp; Business Media, im Gespr\u00e4ch mit pressetext.<br \/> Das Londoner Verlagshaus lehnte erst im Vorjahr ein \u00dcbernahmeangebot einer Gruppe von privaten Beteiligungsgesellschaften in H\u00f6he von 1,9 Mrd. Pfund ab.<\/p> <p>Die Aussicht auf eine Fusionierung von Springer und Informa zieht Private-Equity-Investoren wegen zahlreicher Synergieeffekte dennoch stark an. Candover und Cinven, 2003 an der Spitze eines \u00dcbernahmekonsortiums, konnten ihre in den Springer-Verlag get\u00e4tigten Investitionen von 600 Mio. Euro \u00fcber Dividendenaussch\u00fcttungen bereits refinanzieren. Der Verschuldungsgrad des Unternehmens stieg jedoch im Zuge des Kreditbooms der letzten Jahre kontinuierlich an. &#8222;Das Unternehmen ist sehr gut gef\u00fchrt. Die Schuldenlast muss jedoch verringert werden,&#8220; so eine Private-Equity-F\u00fchrungskraft in der Financial Times. Der Schuldenberg bel\u00e4uft sich gegenw\u00e4rtig auf 2,16 Mrd. Euro.<\/p> <p>Mehr als die H\u00e4lfte der Unternehmensanteile sollten jedoch nicht ver\u00e4u\u00dfert werden. Andernfalls erhielten die Kreditgl\u00e4ubiger das Recht, die Kreditbedingungen neu zu verhandeln. &#8222;Die Fonds unter Management von Cinven und Candover, die Anteile an Springer halten, werden auch weiterhin Mehrheitsgesellschafter des Verlags sein. Ger\u00fcchte, wonach ein Komplettverkauf von Springer unmittelbar bevorstehe, sind eindeutig falsch,&#8220; sagt Derk Haank, CEO Springer Science &amp; Business Media. Der Verschuldungsgrad des Verlags solle deutlich reduziert werden. Laut Haank ist die finanzielle Lage des Unternehmens dennoch als solide einzustufen. Die Investmentbanken Goldman Sachs und UBS stehen Springer bei den Verhandlungen zur Seite und moderieren das Bieterverfahren.<\/p> <p>Die Wirtschaftskrise f\u00fchre zwar zu gro\u00dfen Problemen auf dem Kreditmarkt, Springer k\u00f6nne jedoch die normalen Cashflows problemlos bew\u00e4ltigen. Auch die Aufwertung des US-Dollars komme dem Verlag zu Gute, da 40 Prozent der Gesamtums\u00e4tze in H\u00f6he von 837 Mio. Euro in den USA erwirtschaftet werden. &#8222;Inmitten der Finanzmarktkrise ist uns sogar eine kleine, aber wichtige Akquisition gelungen. Die \u00dcbernahme von BioMed Central <a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"http:\/\/www.biomedcentral.com\/\"  target=\"_blank\">http:\/\/www.biomedcentral.com<\/a><br \/> <br clear=\"all\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-content\/imagescaler\/66199d2c142ef0b60d1882f6ea472cb6.gif\" alt=\"\" width=\"139\" height=\"20\" align=\"right\" border=\"0\" imagescaler=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-content\/imagescaler\/66199d2c142ef0b60d1882f6ea472cb6.gif\" \/><br \/> Aussender: pressetext.austria<br \/> Redakteur: Nikolaus Summer<br \/> email: summer@pressetext.com<br \/> Tel. +43-1-81140-306 konnte zu einem sehr guten Preis abgewickelt werden&#8220;, so Haank weiter. Das Science-Technik- und Medizin-Segment (SMT) sei zudem weniger anf\u00e4llig, wenngleich in der Verlagsbranche k\u00fcnftig von einem schwierigen Gesch\u00e4ftsumfeld auszugehen sei. (Ende)<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Blackstone, CVC und TPG wollen Anteile am Wissenschaftsverlag erwerben Berlin (pte\/27.04.2009\/12:15) &#8211; Mehrere Kapitalbeteiligungsfonds beabsichtigen, rund 400 Mio. Euro in den Wissenschaftsverlag Springer Science &amp; Business Media www.springer-sbm.com zu investieren. Blackstone, CVC und TPG werden ihre Erstangebote f\u00fcr einen 49-prozentigen Anteil am Unternehmen im Laufe der n\u00e4chsten Wochen abgeben. 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