{"id":97350,"date":"2013-10-02T15:46:43","date_gmt":"2013-10-02T14:46:43","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/?p=97350"},"modified":"2014-04-17T11:27:05","modified_gmt":"2014-04-17T10:27:05","slug":"neue-tipps-zur-medienerziehung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/neue-tipps-zur-medienerziehung-1097350\/","title":{"rendered":"Neue Tipps zur Medienerziehung"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-97351\" title=\"Ratgeber 99 Tipps f\u00fcr sovial media\" alt=\"Ratgeber 99 Tipps f\u00fcr sovial media\" src=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-content\/imagescaler\/8b3df869cc940be7a28d806b25655f6f.jpg\" width=\"98\" height=\"139\" imagescaler=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-content\/imagescaler\/7ceb188d27008443a49d8ea5ba8b1473.jpg\" \/>Nach eigenen Angaben hat das Social-Media-Portal Facebook in Deutschland \u00fcber 23 Millionen Nutzer. Statistiken besagen zudem, dass \u00fcber 50 Prozent aller Kinder und Jugendlichen in sozialen Netzwerken aktiv sind, Tendenz steigend. Welche Konsequenzen hat dieser enorme Stellenwert f\u00fcr das Miteinander an der Schule und f\u00fcr den Unterricht? Inwiefern k\u00f6nnen oder sollten Lehrer mit dem Ph\u00e4nomen der sozialen Medien umgehen? Welche Probleme und Chancen sind damit verbunden? Einige Fragen an Gregory Grund und Barbara Kettl-R\u00f6mer, deren Ratgeber &#8222;99 Tipps. Social Media&#8220; soeben bei Cornelsen erschienen ist.<\/p> <p>Lehrer m\u00fcssen sich mit immer neuen Feldern auseinandersetzen, die eigentlich unter &#8222;Erziehungsaufgaben&#8220; gez\u00e4hlt werden k\u00f6nnen &#8211; nun also auch Social Media. Wie ist Ihre Einsch\u00e4tzung: Sollten sich Lehrkr\u00e4fte diesem Thema n\u00e4hern, ist das nicht eigentlich Sache der Eltern?<\/p> <p><!--more-->Barbara Kettl-R\u00f6mer: Ja und Ja. Ja, das ist in erster Linie Sache der Eltern. Und ja, Lehrer werden nicht darum herumkommen, sich damit auseinanderzusetzen. Zum einen, weil viele Eltern die Relevanz des Themas noch nicht erkannt haben und\/oder nicht in der Lage sind, die n\u00f6tige Medienerziehung zu leisten. Zum anderen, weil Lehrende die Lebenswelt ihrer Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler kennen m\u00fcssen, wenn sie von ihnen akzeptiert werden wollen &#8211; und die Lebenswelt heutiger Jugendlicher ist nun mal ma\u00dfgeblich von sozialen Medien gepr\u00e4gt. Auch die Ergebnisse ihrer Aktivit\u00e4ten im Internet sind nicht auf das Elternhaus beschr\u00e4nkt, ob nun Wissensvernetzung, gegenseitige Hausaufgabenhilfe, aber auch \u00dcberm\u00fcdung wegen exzessiver Chats oder Spiele oder Cyber-Mobbing. Sie haben konkrete und direkte Auswirkungen auf Klassenklima und Unterricht.<\/p> <p>M\u00f6chten Lehrkr\u00e4fte Sch\u00fcleraktivit\u00e4ten verfolgen, so m\u00fcssen sie selbst in den sozialen Netzwerken aktiv sein. Welcher ist Ihr wichtigster Tipp f\u00fcr eine professionelle Herangehensweise und f\u00fcr den Umgang mit den Sch\u00fclern imNetz?<\/p> <p>Gregory Grund: Zun\u00e4chst ist es sehr begr\u00fc\u00dfenswert, dass Sie sich f\u00fcr die Lebenswirklichkeit Ihrer Sch\u00fcler interessieren. Es wird positiv honoriert, dass Sie sich mit etwas Neuem auseinandersetzen und damit beweisen, dass Sie als Lehrkraft auch lernf\u00e4hig sind. Mein Rat: \u00dcberlegen Sie als erstes, ob Sie ein privates und ein berufliches Profil f\u00fchren oder beide Rollen zusammenbringen wollen. Posten Sie nichts, womit nicht auch die Innenstadt plakatiert werden k\u00f6nnte. Und das Wichtigste: Seien Sie ein gutes Vorbild. Posten Sie nicht ohne Einverst\u00e4ndnis Bilder und Infos \u00fcber Dritte und achten Sie auf den Kommunikationsstil, gerade wenn Sie \u00f6ffentlich mit Sch\u00fclerinhalten interagieren.<br \/> Freundschaftsanfragen sind Vertrauensbeweise. Behandeln Sie daher Anfragen gleich und schaffen Sie Transparenz, wann Sie Sch\u00fcler als Freunde annehmen und wann nicht. Sie selbst schicken nat\u00fcrlich keine Anfragen an Ihre Sch\u00fcler.<br \/> Und: Ma\u00df halten. Setzen Sie sich ein Zeitbudget f\u00fcr die Beziehungsarbeit in Netzwerken und halten Sie dieses ein.<\/p> <p>Lesen Sie das gesamte Interview unter http:\/\/www.cornelsen.de\/presse\/1.c.3273360.de<\/p> <p>Zur Autorin:<\/p> <p>Barbara Kettl-R\u00f6mer ist Wirtschaftsjournalistin und Autorin mehrerer Ratgeber.<\/p> <p>Zum Autor:<\/p> <p>Gregory Grund ist Medienp\u00e4dagoge an der Goethe-Universit\u00e4t Frankfurt\/Main sowie Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer bei SicherDeinWeb. Er ist zudem als Fortbildner f\u00fcr Medienkompetenz in Theorie und Praxis t\u00e4tig.<\/p> <p>&nbsp;<\/p> <p>Firmenkontakt<br \/> Cornelsen Schulverlage<br \/> Judith Krieg<br \/> Mecklenburgische Stra\u00dfe 53<\/p> <p>14197 Berlin<br \/> &#8211;<\/p> <p>E-Mail: judith.krieg@cornelsen-schulverlage.de<br \/> Homepage: http:\/\/www.cornelsen.de<br \/> Telefon: 030-89718-186<\/p> <p>Pressekontakt<br \/> Cornelsen Schulverlage<br \/> Judith Krieg<br \/> Mecklenburgische Stra\u00dfe 53<\/p> <p>14197 Berlin<br \/> &#8211;<\/p> <p>E-Mail: judith.krieg@cornelsen-schulverlage.de<br \/> Homepage: http:\/\/<br \/> Telefon: 030-89718-186<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach eigenen Angaben hat das Social-Media-Portal Facebook in Deutschland \u00fcber 23 Millionen Nutzer. Statistiken besagen zudem, dass \u00fcber 50 Prozent aller Kinder und Jugendlichen in sozialen Netzwerken aktiv sind, Tendenz steigend. 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