{"id":975,"date":"2009-04-30T10:48:03","date_gmt":"2009-04-30T09:48:03","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/journalisten-haben-angst-vor-mehrbelastung-10975\/"},"modified":"2010-07-26T14:20:47","modified_gmt":"2010-07-26T13:20:47","slug":"journalisten-haben-angst-vor-mehrbelastung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/journalisten-haben-angst-vor-mehrbelastung-10975\/","title":{"rendered":"Journalisten haben Angst vor Mehrbelastung"},"content":{"rendered":"<p>Der Stress in den Redaktionen nimmt im Verlauf der aktuellen<br \/> Medienkrise zu, Mehrarbeit f\u00fcr Journalisten ist an der Tagesordnung.<br \/> Das ist das Ergebnis des j\u00fcngsten Medien-Trendmonitors der<br \/> dpa-Tochter news aktuell in Zusammenarbeit mit Faktenkontor.<br \/> Insgesamt haben knapp 2.300 Journalisten an der Online-Umfrage<br \/> teilgenommen. Hamburg (ots) &#8211; <!--more--><\/p> <p>Jeder zweite Journalist geht davon aus, dass die Medienkrise ihm<br \/> in Zukunft mehr Arbeit beschert (49 Prozent). Davon f\u00fchlen sich an<br \/> erster Stelle Rundfunkredakteure (61 Prozent) gestresst, aber auch<br \/> bei den Tageszeitungen st\u00f6hnt mehr als jeder zweite Journalist \u00fcber<br \/> den wachsenden Berg an Aufgaben (55 Prozent). Dagegen sehen<br \/> Onlineredakteure und Mitarbeiter aus Multimediaressorts dieses Thema<br \/> gelassener. Unter Ihnen empfindet nur gut jeder Dritte wachsenden<br \/> Druck aufgrund von Mehrarbeit (36 Prozent). Immer mehr Arbeit scheint<br \/> vor allem diejenigen zu treffen, die schon sehr lange (16-20 Jahre)<br \/> im Job sind (57 Prozent). Interessant auch, dass Journalisten in<br \/> Berlin den Alltagsstress offensichtlich viel weniger wahrnehmen als<br \/> beispielsweise ihre Kollegen in Stuttgart. In der Bundeshauptstadt<br \/> beklagen nur knapp 42 Prozent den Arbeitsdruck, w\u00e4hrend in der<br \/> Landeshauptstadt Baden-W\u00fcrttembergs 59 Prozent st\u00f6hnen.<\/p> <p>Auf Rang zwei der am meisten sp\u00fcrbaren Auswirkungen der<br \/> Medienkrise folgt die Zusammenlegung von Redaktionen (knapp 38<br \/> Prozent). Interessant zu sehen, dass trotzdem nur rund jeder Dritte<br \/> (32 Prozent) Angst um seinen Job hat. Die Qualit\u00e4t des Journalismus<br \/> scheint aus Sicht der Redakteure allerdings kein wichtiges Thema im<br \/> Zusammenhang mit der aktuellen Krise zu sein. Nur knapp 15 Prozent<br \/> aller Befragten sprechen von einer wachsenden Bedeutung. Mit einem<br \/> steigenden Einfluss der PR rechnen aber immerhin knapp ein Drittel<br \/> der Journalisten.<\/p> <p>Als Gewinner dieser Krise stehen die Internetmedien da. So glauben<br \/> 36 Prozent aller Befragten an eine wachsende Bedeutung von<br \/> Onlineangeboten auf Grund der aktuellen Probleme. Eine Motivation<br \/> wohl auch f\u00fcr die Mitarbeiter aus Online-Redaktionen. Sie geh\u00f6ren zu<br \/> der Gruppe von Journalisten, die sich am wenigsten \u00fcber eine<br \/> Mehrarbeit als Auswirkung der Medienkrise beschweren (36 Prozent).<\/p> <p>Zusammenfassung zu den Ergebnissen des Medien-Trendmonitors (als<br \/> pdf):<br \/> http:\/\/www.newsaktuell.de\/pdf\/medientrendmonitorsummary022009.pdf<\/p> <p>Originaltext:         news aktuell GmbH<br \/> Pressekontakt:<br \/> news aktuell GmbH<br \/> Birte Arnold<br \/> PR-Managerin<br \/> Telefon: 040\/4113 32772<br \/> arnold@newsaktuell.de<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Stress in den Redaktionen nimmt im Verlauf der aktuellen Medienkrise zu, Mehrarbeit f\u00fcr Journalisten ist an der Tagesordnung. Das ist das Ergebnis des j\u00fcngsten Medien-Trendmonitors der dpa-Tochter news aktuell in Zusammenarbeit mit Faktenkontor. Insgesamt haben knapp 2.300 Journalisten an der Online-Umfrage teilgenommen. 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