{"id":992,"date":"2009-05-08T13:41:24","date_gmt":"2009-05-08T12:41:24","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/pressefreiheit-auch-in-osterreich-eingeschrankt-10992\/"},"modified":"2021-10-15T13:04:16","modified_gmt":"2021-10-15T12:04:16","slug":"pressefreiheit-auch-in-osterreich-eingeschrankt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/pressefreiheit-auch-in-osterreich-eingeschrankt-10992\/","title":{"rendered":"Pressefreiheit auch in \u00d6sterreich eingeschr\u00e4nkt"},"content":{"rendered":"<p>Reporter ohne Grenzen warnt vor globaler Medienkrise<\/p> <table style=\"float: right; width: 168px;\" border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"5\"> <tbody> <tr> <td align=\"center\" bgcolor=\"#ededed\"> <table width=\"225\" border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"3\"> <tbody> <tr> <td align=\"center\"><\/td> <\/tr> <\/tbody> <\/table> <\/td> <\/tr> <\/tbody> <\/table> <p><!--PTE:ORT-->Wien (pte\/04.05.2009\/14:20) &#8211; Anl\u00e4sslich des Internationalen Tag der Pressefreiheit am 3. Mai macht die Organisation Reporter ohne Grenzen (ROG) http:\/\/www.rog.at auch dieses Jahr wieder auf die Verletzungen der Pressefreiheit aufmerksam. <!--more-->Die Einschr\u00e4nkung und Bedrohung der freien Berichterstattung betrifft laut ROG Nationen auf der ganzen Welt und wird auch hierzulande sichtbar. &#8222;In den letzten 15 Jahren wurden 600 Journalisten get\u00f6tet. In Kriegsgebieten gelten Journalisten als Feinde und werden Ziel des Milit\u00e4rs&#8220;, sagt Rubina M\u00f6hring, Pr\u00e4sidentin von Reporter ohne Grenzen \u00d6sterreich, im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Stellvertretern von UNESCO und Journalistengewerkschaft in Wien. Am schlimmsten sei die Situation in L\u00e4ndern wie Afghanistan, Iran und Pakistan. &#8222;Aber auch in Europa gibt es Behinderungen der Pressefreiheit&#8220;, so M\u00f6hring. Diese w\u00fcrden jedoch auf subtilere Weise geschehen und seien in erster Linie auf die Terroranschl\u00e4ge vom 11. September 2001 zur\u00fcckzuf\u00fchren.<\/p> <p>Zu beobachten sind solche Entwicklungen laut ROG vor allem in Italien und Frankreich. &#8222;Tendenzen gibt es aber auch in \u00d6sterreich, wo es eine gro\u00dfe Medienkonzentration gibt&#8220;, streicht M\u00f6hring hervor und verweist in dem Zusammenhang insbesondere auf die laufende Diskussion rund um den ORF. Die ROG-Pr\u00e4sidentin ortet eines der gr\u00f6\u00dften Probleme darin, dass die Rundfunkgeb\u00fchren derzeit nicht zu 100, sondern nur zu 60 Prozent an den \u00f6ffentlich-rechtlichen Sender flie\u00dfen. Au\u00dferdem kritisiert M\u00f6hring, dass die Vertreter in den Gremien weniger als B\u00fcrger- denn als Interessenvertreter politischer Parteien agieren w\u00fcrden. Genau das wurde k\u00fcrzlich auch von der Initiative &#8222;Rettet den ORF!&#8220; als besonders problematisch hervorgehoben (pressetext berichtete: <a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"http:\/\/pressetext.com\/news\/090331030\/\"  target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/pressetext.com\/news\/090331030\/<\/a>). Dass die Politik ihre Spuren im \u00f6ffentlich-rechtlichen Fernsehen hinterl\u00e4sst, ist jedoch ein Dauerproblem des staatlichen Fernsehens, wie sich auch in Deutschland immer wieder zeigt, wie der Kommunikationswissenschaftler Wolfgang Langenbucher im pressetext-Interview festh\u00e4lt.<\/p> <p>M\u00f6hring sieht neben der weltweiten Wirtschaftskrise auch eine globale Medienkrise. &#8222;Um die Medien als vierte Gewalt und demokratische S\u00e4ule zu sichern, sind internationale Regelungen n\u00f6tig&#8220;, sagt die ROG-Pr\u00e4sidentin. Die Wirtschaftskrise werde auch dazu missbraucht, das Arbeitsrecht auszuhebeln und Journalisten, an den Rand ihrer Existenz zu dr\u00fccken, erg\u00e4nzt Franz C. Bauer, stellvertretender Pr\u00e4sident von ROG \u00d6sterreich und Pr\u00e4sident der Journalistengewerkschaft, im Zuge der Pressekonferenz. Bauer sieht massiven Druck auf Journalisten und spricht gar von einer &#8222;Uniformierung in \u00d6sterreich&#8220;. Dass die Pressefreiheit weltweit &#8211; auch im Westen &#8211; zunehmend bedroht ist, best\u00e4tigt auch Gabriele Eschig, Generalsekret\u00e4rin der \u00f6sterreichischen UNESCO-Kommission. Daher errichte die Organisation bestimmte Standards &#8211; wie zum Beispiel spezielle Preise. &#8222;Diese sollen eine Hilfe f\u00fcr die Staaten darstellen&#8220;, erkl\u00e4rt Eschig.<\/p> <p>(Fotos zu der Veranstaltung finden Sie unter http:\/\/www.fotodienst.at\/browse.mc?album_id=2738 zum Download) (Ende)<br \/> <br clear=\"all\" \/><a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"http:\/\/www.pressetext.de\/\"  target=\"_new\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"\" src=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-content\/imagescaler\/66199d2c142ef0b60d1882f6ea472cb6.gif\" width=\"139\" height=\"20\" align=\"right\" border=\"0\" imagescaler=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-content\/imagescaler\/66199d2c142ef0b60d1882f6ea472cb6.gif\" \/><\/a><br \/> Aussender: pressetext.austria<br \/> Redakteur: Claudia Zettel<br \/> email: zettel@pressetext.com<br \/> Tel. +43-1-81140-314<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Reporter ohne Grenzen warnt vor globaler Medienkrise Wien (pte\/04.05.2009\/14:20) &#8211; Anl\u00e4sslich des Internationalen Tag der Pressefreiheit am 3. 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